TSV KÜHBACH 1924 e.V.
 

 

Kühbachs Damenerste trumpft im Bundesligafinale groß auf
Meister in der Bundesliga Süd / Kühbach II in der Bayernliga Fünfter

Mit der Prognose „ mit dieser neuformierten Kühbacher Mannschaft darf zukünftig mit großen Erfolgen ge-rechnet werden „ traf ein Kenner der Eisstockszene beim Jah-resrückblick in der letzten Ausgabe einer deutschen Sport-zeitung voll ins Schwarze. Denn genau diese Voraussage be-stätigte sich bereits bei der ersten großen Titelvergabe im neuen Jahr. In der Rückrunde der 1.Bundesliga Süd holte sich Kühbachs Damenerste nach einem fulminanten Finaldurchgang souverän den Meistertitel.

Nicht weniger eindrucksvoll war auch das Auftreten der zweiten Mannschaft. Sie bewiesen mit ihren fünften Platz, dass sie nach ihrem Durchmarsch in die Bayernliga, auch im Konzert der Großen durchaus mithalten können und damit einen weiteren Eckpfeiler im Kühbacher Eisstocksport bilden.

Mit dem zweiten Vorrundenplatz im Gepäck reisten Veronika Filgertshofer, Lisa Seitz, Marianne Weigl, Regina Gilg und Franziska Schwertfirm zur zweitägigen Rückrunde ins ober-bayerische Dorfen. Einem erwarteten 20:10 Auftaktsieg gegen Schondorf I folgte zwar ein überraschendes 10:14 gegen eine über sich hinaus-wachsende Schondorfer Zweite, doch an der Kühbacher Marsch-route gab es nichts zu bemängeln. Dies unterstrich auch die dritte Begegnung gegen den ESC Berching. Mit ihrem sicheren Angriffsspiel setzten sie die Oberpfälzer in jeder Kehre ge-hörig unter Druck und gewannen überlegen mit 32:0. Das dieser Kantersieg weitere Kräfte freimachte, offenbarten die Folge-partien in denen Selb (25:5), Taufkirchen (23:3), Nürnberg (19:5), Engelsberg (16:12) und Hartpenning (17:11) Federn lassen mussten.

Doch ausgerechnet in den letzten beiden Spielen des ersten Spieltages bekam der TSV dann doch noch einen Schuss vor dem Bug. Eine verhaltene Spielweise bei der auch die Konzentration zu wünschen übrig ließ, führte zu zwei deutlichen Niederlagen gegen Untertraubenbach und Penzing.

Ein wichtiges 13:13 gegen eine hochgehandelte Außernzeller Mannschaft sorgte zu Beginn des zweiten Spieltages für die nötige Ruhe, um mit weiteren Siegen gegen Fischbachau und Rottach-Egern zum Abschluß der Punktrunde den zweiten Platz zu sichern. Mit vier Bahnenspielen die anschließend im sogenann-ten „Play up and down-Modus“ absolviert wurden, ging es dann in die entscheidende Phase der Meisterschaftsrunde. Nach vier nervenaufreibenden Partien zog das TSV-Quintett als dritte Mannschaft ins Halbfinale ein und traf dort auf dem TSV Massing.

Und hier schien es, als ob die Kühbacherinnen die ganze Zeit auf diesen Moment gewartet hätten, denn jetzt waren sie nicht mehr zu bremsen. Wie zu Beginn des Vortags trumpften sie groß auf und fegten die Oberbayern mit 25:3 vom Eis. Auch Final-gegner Neunburg vorm Wald konnte den TSV Kühbach nicht mehr vom Titelgewinn abbringen und unterlag 10:22.

Der Titelgewinn bedeutet zugleich die Qualifikation zur deutschen Meisterschaft, die am 26./27.Januar in Peiting ausgetragen wird.
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Gespannt waren Kühbachs Eisstockfans auf das Abschneiden ihrer zweiten Damenmannschaft, die als Bayernliganeuling vor einer schwierigen Aufgabe stand. Schwierig auch deshalb, weil auf-grund von Umgruppierungen und Auflösung der 2. Bundesliga Süd voraussichtlich nur acht der angetretenen siebzehn Vereine in der Bayernliga verbleiben, die zukünftig die zweithöchste Spielklasse darstellt. Doch die Mannschaft um Jessica Gamböck, Helga Salvamoser, Leni Simmerbauer und Heidi Trabelsi kümmerte sich zunächst wenig um das Abstiegsgespenst und behauptete sich in Sonthofen nach Siegen gegen Bad Kohlgrub, Forsting-Paffing, Garching und Jengen sogar im Vorderfeld. Dass dies aber nur eine Moment-aufnahme war, dafür sorgten Lampoding, Ismaning, Töging und Tegernbach, die die Kühbacherinnen zur Halbzeit ins Mittelfeld zurück schickten.

Mit frischen Elan und einer imponierenden Serie startete das Quartett am zweiten Spieltag. Die TSV-Damen hatten sich vor allem in punkto Chancenauswertung viel vorgenommen und das bekamen ihre Kontrahenten auch zu spüren. Nacheinander mussten Diepoltskirchen (32:0), Kirchanschöring (17:14), Reischach (13:13), Fridolfing (21:3), Unter-Oberbrunn (28:0) und Aufham (15:13) dem TSV die Zähler überlassen. Pech hatte das Gamböck-Team in der Abschlusspartie gegen Neukirchen (11:15). Wegen einer Verletzung konnten es die Partie nur mit drei Spieler-innen zu Ende bringen konnten. Im Schlussklassement belegte der Neuling letztlich einen beachtlichen fünften Platz, der ihm zugleich die Zugehörigkeit zur zweithöchsten deutschen Spielklasse sicherte.
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Kühbacher Galavorstellung beim Bayernpokal

Drei Wochen nach ihrem zweiten Vorrundenplatz in der Bundesliga Süd, präsentierten sich Kühbachs Eisstockdamen weiter in exzellenter Verfassung. So dominierten sie beim bayrischen Pokalfinale einmal mehr das Geschehen auf der Eisfläche und holten den dreizehnten bayrischen Pokalsieg für den TSV Kühbach.
Obwohl das TSV-Quartett auf Franziska Schwertfirm in der Standardformation verzichten musste, war die Marschroute von Marianne Weigl, Veronika Filgertshofer, Regina Gilg und Lisa Seitz vom Anpfiff weg klar festgelegt - dem Kreis- und Bezirkstitel sollte nun in Peiting der „Bayerische“ folgen.
Doch der Weg dorthin gestaltete sich zunächst etwas steinig. Dem mit Höhen und Tiefen geprägten Auftaktmatch gegen TuS Engelsberg (15:11), folgte zwar ein deutlicher 21:3 Erfolg gegen Schondorf, aber es fehlte an Konstanz in den Kühbacher Aktionen. So war es nicht verwunderlich, dass der TSV gegen Hartpenning mit 10:14 beide Punkte abgeben musste.
Im Nachhinein gesehen entpuppte sich diese Niederlage als Initialzündung für eine wahre Kühbacher Eisstockgala. Wie umgewandelt spulten sie nun die Partie gegen den SV Wörth (31:3) herunter und legten dementsprechend gleich nach. Auch Hallbergmoos (33:3), Nürnberg (21:5), Frauendorf (24:10), Untertraubenbach (27:5), Peiting (13:13) und Berching (18:8)konnten jetzt den treffsicheren Kühbacher Angriff um Filgertshofer, Gilg und Seitz nichts Gleichwertiges entgegen zu setzten.
In der Endabrechnung lag der TSV Kühbach schließlich mit drei Punkten Vorsprung vor Untertraubenbach an der Tabellenspitze und durfte sich über seinen realisierten Pokaltraum freuen.
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Quäntchen Glück fehlte beim Bezirkspokal

Nach einer erfolgreichen Kreispokalrunde stand für Kühbachs Eisstockcracks am vergangenen Spieltag die Bezirksendrunden der Senioren und im Mixed auf dem Programm. Den Anfang machten die Senioren, die mit zwei Teams in Landsberg an den Start gingen. Obwohl beide Mannschaften mit jeweils zwei Niederlagen eine ansprechende Leistung ablieferten, reichte es nicht zur Bayernpokalqualifikation. Während die Erste als Zweiter knapp am Stockverhältnis scheiterte, war es bei der Zweiten ein Punkt, der zum Weiterkommen fehlte.
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Auch im Mixedwettbewerb, der in Buchloe ausgetragen wurde, fehlte das Quäntchen Glück. Ebenfalls mit zwei Mannschaften am Start verfehlte die Formation um Regina Gilg, Heidi Trabelsi, Luis Merkl und Herbert Gaßmair das Ziel Bayernpokal um einen einzigen Stock. Pech hatte die zweite Kühbacher Vertretung. Von Beginn an durch eine Verletzung geschwächt, hatten Jessica Gamböck, Daniel Braunmüller sowie Leni und Frank Simmerbauer keine Chance und belegten den letzten Platz.
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Kühbachs Damen schaffen nach der Vorrunde solides Rückrundenpolster

Nur eine Woche nach ihrem Europacupauftritt hatten die Kühbacher Eisstockdamen mit der Vorrunde der Bun-desliga Süd erneut eine hohe Hürde zu meistern. Besonders gespannt war man im Kühbacher Stockschützenlager, ob und wie sich der Frust der verpassten Europacupmedaille (4.Platz) in der nationalen Topliga bemerkbar machen würde. Doch allen Unkenrufen zum Trotz wischte die TSV-Mannschaft um Regina Gilg, Veronika Filgertshofer, Lisa Seitz, Franziska Schwertfirm und Marianne Weigl von der ersten Partie an jegliche Befürchtungen in dieser Richtung vom Tisch. Hochkonzentriert und entschlossen setzen sie ihre Gegnerinnen mit ihrem variablen Angriff- und Defensivspiel bereits in den ersten Kehren dermaßen unter Druck, dass die Punkte meist frühzeitig unter Dach und Fach gebracht werden konnten. Diese Erfahrung machte im Eröffnungsspiel auch Lokalrivale Haslangkreit. Gekonnt spulten Filgertshofer & Co ihr Eisstock- einmaleins herunter und siegten unangefochten mit 28:8. Auch in den Folgepartien wichen sie nicht von ihrer Marschroute ab. Frauendorf (20:8), Gattering (33:7), Hallbergmoos (22:8), Ep-penschlag (27:5) und auch Spitzenreiter Neunburg vorm Wald (22:12) musste einer bestens aufgelegten Kühbacher Mannschaft Zepter und Punkte überlassen. Dass trotz aller Überlegenheit die Bäume nicht in den Himmel wuchsen, dafür sorgte in der siebten Begegnung der TSV Massing. Angeführt von den treffsicheren Ritter Zwillingen lieferten die Oberbayern ausgerechnet gegen den TSV ihr bestes Spiel ab und gewannen verdient mit 17:5. In der Anschlusspartie gegen den TSV Peiting konnte die Niederlage zwar sofort wieder ausgebügelt werden, doch die beeindruckende Treffsicherheit der Anfangsphase ließ schon hier zu wünschen übrig. Dieses Manko zeigte sich auch in der letzten Partie gegen den Dauerrivalen SV Mehring, das mit 8:18 auch prompt verloren ging. Mit vier Minuspunkten und einem zweiten Tabellenplatz reisen Kühbachs Eisstockdamen nun mit einem soliden Rückrundenpolster zum Showdown am 6./7.Januar nach Dorfen, um dort mit einem Platz unter den ersten Fünf die deutsche Meisterschafts-endrunde zu realisieren.
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Kühbachs Damen gehen beim Europacupfinale leer aus Nach glänzender Vorrunde Vierter / Herren enttäuschen bei Meisterschaften

"Wir hatten die Tür zum Finale schon weit aufgestoßen, dann aber im entscheidenden Moment unsere glänzende Vorrundenleistung nicht abrufen können" resümierte Kühbachs Eisstockass Veronika Filgertshofer nach der nervenaufreibenden Europacupendrunde der Damen. In der Tat verpassten Kühbachs Aushängeschilder mit zwei aufeinanderfolgenden Niederlagen in der Finalrunde eine anvisierte Medaille. Bestens motiviert nach den bisher gezeigten Wettkampfergebnissen reisten Regina Gilg, Franziska Schwertfirm, Veronika Filgertshofer, Lisa Seitz und Marianne Weigl zum kontinentalen Vergleich der besten Vereinsmannschaften nach Regen. Dort erwischte der TSV einen Auftakt nach Maß. Mit 16:12 konnten dem Gastgeber EC Außernzell wichtige Zähler abgerungen werden. Zwar ging die Folgepartie gegen Bregenz verloren, doch die Moral passte. Ein schwer erkämpfter 12:10 Erfolg gegen den italienischen Vertreter Raika Lana war dann das Startsignal zu einer imponierenden Siegesserie. Vcelna (34:0), Zweisimmen/ Rigi (24:10), Brest/Grodno (32:0), Moritzing Seiwald (24:10) und Gratkorn (17:15) hatten dem Kühbacher Angriffsspiel nur wenig entgegen zu setzen. Durch diese Serie festigte der TSV zugleich den ersten Gruppenplatz.

Am zweiten Spieltag ging es in sechs Spielen im „play up and down-Modus“ weiter. In der ersten Begegnung zogen sie auf Bahn eins gegen Mehring mit 10: 18 den Kürzeren, das aber gegen Bregenz postwendend egalisiert wurde. Bei dem erneuten Aufeinandertreffen mit Mehring behielt diesmal Kühbach mit 22:3 die Oberhand und mit einem weiteren Sieg gegen Moritzing schien das Ziel Medaille greifbar nah. Doch Büblingshausen und Außernzell machten einen Strich durch die Rechnung und vermasselten mit ihren Siegen das Finale. Im abschließenden Spiel um Platz drei unterlagen die Kühbacherinnen dem EC Außernzell nach zwölf Kehren mit 21:29. Europacupsieger wurde die EC Raiffeisen Bregenz die den RSV Büblingshausen 27:23 besiegte.
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Eine enttäuschende Vorstellung bot Kühbachs erstes Herrenteam bei ihrer Meisterschaftsvorrunde in der zweiten Bundesliga. Obwohl es nach sechs Partien in der Waldkraiburger Eisarena mit einem ausgeglichenen Punktekonto noch im Mittelfeld rangierte, fiel das Gaßmair-Quintett aufgrund einer miserablen Trefferquote anschließend auf den 24.Platz zurück. Es bedarf in der Rückrunde schon einer deutlichen Steigerung um die Abstiegszone wieder zu verlassen.
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Hohe Hürden hatten auch die beiden Bayernligavertretungen in Dorfen zu bewältigen. Während die Kühbacher Zweite mit Karl Baumgartner, Hans Asific, Thomas Götz und Manfred Schritten-locher mit Rang zehn ein achtbares Vorrundenresultat erzielte, hatte die Dritte zunächst schwer zu kämpfen. Erst im Schlussdrittel stellten Franz Krepold, Armin Hahn, Xaver Fendt und Daniel Braunmüller mit Platz siebzehn den Anschluß zum Mittelfeld her.
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Genauso wenig überzeugten die Senioren beim Kreispokal in Königsbrunn. Keine der drei angetretenen TSV-Mannschaften erreichte Normalform. Nach etlichen Zitterpartien schafften zumindest zwei Mannschaften den Sprung in die nächste Pokalrunde.
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Stockschützenendspurt in der Sommersaison
33 Mannschaften beim Kühbacher Paartalturnier

Mit der 42.Auflage ihres Paartalturniers setzen die Kühbacher Stockschützen zum Endspurt in der Sommersaison an. 33 Mannschaften aus bayerischen Gefilden, werden am Freitagabend ab 18 Uhr und am Samstag ab 9 Uhr in der Kühbacher Stocksporthalle um die begehrten Stockerlplätze kämpfen. Angesichts des illustren Teilnehmerfeldes dürfte es für die Zuschauer zu einem spannenden Schlagabtausch kommen, wobei ein absoluter Topfavorit nur schwer auszumachen ist. Gespielt wird in drei getrennt gewerteten Gruppen mit jeweils 11 Mannschaften.

Freitag / Gruppe A:
TSV Kühbach, SV Fuchstal, SV Unterbernbach, TSV Dasing, SpVgg Joshofen-Bergheim, ESV Ingolstadt, EC Haslangkreit, TSG 08 Roth, EC Augsburg, SSC Gachenbach, SC Wolnzach

Freitag / Gruppe B:
TSV Sielenbach, SG Mauerbach, SV Wolfersdorf, FC Ehekirchen, WF Klingen, DJK Sandizell, BC Aichach, AS Griesbeckerzell, DJK Willprechtszell, FC Affing, TSV Arnbach

Samstag / Gruppe C:
TSV Binswangen, VfB Hallbergmoos, TSV Schiltberg, VfB Oberndorf, SV Karlshuld, TSV Schwabmünchen, SpVgg Lagerlechfeld, EC Friedberg, SV Untermeitingen, SWV Inchenhofen, ESC Manching

Ein besonderes Schmankerl steht den Stockschützenfans am kommenden Dienstag ins Haus. Ab 9 Uhr stehen sich in Kühbach 22 der besten deutschen und österreichischen Stockschützen beim „Tre-Solo-Cup“ gegenüber. Nach vier hochklassigen Qualifikationsrunden wird sich nun im Finale zeigen, wer sein Metier am besten versteht. Bei diesem Wettbewerb, der vom ESC Manching ausgerichtet wird, werden mit Armin Hahn und Rudi Baumgartner auch zwei Kühbacher an den Start gehen.

 

EC Augsburg im letzten Spiel noch abgefangen

Mit starken Leistungen konnten Kühbachs Stockschützencracks in den letzten Wettbewerben aufwarten. In fünf der sechs Turniere behaupteten sie den ersten Platz, wobei die Turniersiege in Schwabmünchen und Mühlhausen (Lkr. Kehlheim) erst in der letzten Partie bewerkstellig wurden. Besondere Nervenstärke zeigte der TSV in Schwabmünchen, als er die vierzehn Runden führenden Fuggerstädter auf der Ziellinie noch abfing. Ohne Punktverlust beendete man die Spiele in Fuchstal, Schiltberg und Kleinberghofen.
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Spannung war Trumpf bei der neunten deutschen Meisterschaften der Jugend und Junioren

„In dieser Halle vor einer derartigen Zuschauerkulisse auf dem Trepperl zu stehen, das ist für meine Jungs das Größte was sie bisher im Stocksport erlebt haben“, mit dieser lapidaren Feststellung traf ein niederbayerischer Betreuer die Stimmung bei der deutschen Meisterschaft der Jugend und Junioren in der Kühbacher Stocksporthalle auf den Kopf. Doch nicht nur die Stimmung war ein Highlight. Auch die perfekte Organisation seitens des TSV Kühbach wurde immer wieder zum Ausdruck gebracht, nicht zuletzt in der Abschlussrede von Sportdirektor des DESV Hans-Jörg Ries.

Den Auftakt bildeten nach einer kurzen Einspielzeit die Qualifikationsrunden für die Einzelwettbewerbe. Getrennt nach den Klassen U16, U19 und U23 mussten sich die weiblichen und männlichen Akteure, nach den Hürden auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene nochmals einer Auswahlprozedur unterwerfen. Zwei Durchgänge entschieden über Finalteilnahme oder Zuschauerdasein. Einzig der U14 blieb die Qualifikationsrunde erspart. Hier durften sich schon im Vorfeld die Landesbesten über den direkten Finaleinzug freuen.
Mit einem dreifachen Erfolg des SV Niederviehbach endete die die männliche U14 Konkurrenz. Florian Marchl (313 Punkte), Christoph Zehetbauer (236 P.) und Jonas Huber(226 P.) machten die Medaillen unter sich aus. Hierbei stand die Reihenfolge schon nach dem ersten Durchgang fest. Anders verhielt es sich bei der weiblichen Jugend, denn hier wurden die Medaillenränge im entscheidenden zweiten Durchgang auf den Kopf gestellt. Magdalena Eichinger (ESC Geisenhausen)zeigte die beste Konstanz und gewann mit 221 Zählern. Platz zwei belegte Vorjahressiegerin Selina Steber (SV Daglfing / 206 P.) vor Anna Hinteraicher (SV Gumpersdorf / 196 P.)

Souverän meisterte der Reckenberger Kurt Burmberger mit 577 Punkten seinen Part im Wettbewerb U16/m. Mit einer konstanten Serie von jeweils über 140 Zählern, siegte er mit Abstand vor Daniel Hornberger (SV Windberg / 508 P.) und Manuel Buchauer (EC Oberhausen / 470 P). Nicht belohnt wurde die Aufholjagd des Vierten Fabian Greil. Durch eine „0“ in der letzten Wertung, verpasste er am Ende den dritten Platz um einen Punkt. In der Klasse U16/w lautete die Reihenfolge Alina Mayer (EC Gerabach / 502 P.), Annalena Preis (FC Untertraubenbach /476 P.) und Sinah Reschberger (FC Lampoding / 476 P). Zwar ging die Unteraubenbacherin mit fünf Punkten Vorsprung ins Finale, doch ein magerer 90er-Durchgang kostete ihr letztlich die schon greifbare Goldmedaille.

Die U19/m Konkurrenz beherrschte eindeutig Tobias Thurner, der auch mit dem besten Gesamtergebnis aller DM-Teilnehmer aufwarten konnte. 654 Punkte bedeuteten im Schlussklassement die unangefochtene Nummer eins. In der Quali konnte der spätere Zweite Stefan Empl (SV Gumpersdorf / 565 P.) noch Paroli bieten, doch mit 163 und 173 Zähler im Finale machte der Oberbergkirchner schließlich alles klar. Den dritten Rang belegte Christian Thurner (SV Oberbergkirchen) mit 547 Punkten. Ein packendes Kopfankopfrennen lieferten Franziska Haas (EC Außernzell /545 P), Julia Windmeiser (EC Passau /538 P) und Annalena Huppenberger (EC Außernzell / 536 P.)in der weiblichen U19 Wettbewerb ab. Als Führende mit 274 Punkten aussichtsreich auf Goldkurs steuernd, konnte sich Letztere im Gegensatz zu ihren Gegnerinnen nicht mehr steigern, so dass sie auf dem Stockerl beiden Widersachern den Vortritt lassen musste.

Mit einem überraschenden württembergischen Sieg endete die U23 Kategorie. Dabei trennten die drei Erstplatzierten nur 14 Punkte. Nach vier nervenaufreibenden Durchgängen ging Marcel Parst vom RSC Büblingshausen (548 P.), vor Marcus Empl (SV Gumpersdorf / 538 P.) und Thomas Schmuderer (ESV Mitterskir-chen /534 P.) als neuer Champion hervor. In der Klasse U23/w kam zum Duell der Nationalspielerinnen Verena Gotzler, Regina Gilg und Verena Ruile. Wie erwartet ließ dabei die Außern-zellerin, die momentan bei der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Oberhof ihr zu Hause hat, keine Zweifel aufkommen und holte mit dem Topergebnis von 647 Punkten erneut den Titel. Trotz respektablen 597 bzw.548 Punkten mussten die Kühbacherin Gilg und die Penzingerin Ruile mit den Plätzen zwei und drei zufrieden sein.

Auch die zwischenzeitlich ausgetragene Regionenwertung hatte es in sich. Leider kam es mangels Teilnehmer nur bei den Juni-oren zu einem Vergleich, der aber an Dramatik nicht zu überbieten war. Buchstäblich mit dem letzten Schuss besiegelte die Mannschaft West (272 P.)ihren Gold-Coup über die Vertretung Bayerns (270 P), die nach dem ersten Durchgang noch vorne lag. Trotz einer Steigerung im zweiten Durchgang kam das Südwest-Quartett (249 P.)über Platz drei nicht hinaus.

Überaus spannend, wie zuvor die Einzelwettbewerbe, verliefen auch die Titelkämpfe in den Mannschaftswettbewerben. In fast allen Wettbewerbsklassen standen die Sieger erst nach dem letzten Spiel fest. In der Klasse U14 zeigte der neue Meister TSV Niederviehbach nur bei seiner 12:16 Niederlage in der ersten Partie gegen „Vize“ Penzing Schwächen. Ansonsten rollten die Niederbayern das Feld souverän von hinten auf und holten verdient Platz eins. Platz drei ging an die zweite Mannschaft des Friedrichshaller SV, der nur aufgrund der schlechteren Stocknote das Nachsehen hatte.

Bei der U16 gab die SG Feldkirchen/Aufham auf dem Kühbacher Pflasterparkett vom Anpfiff weg den Ton an. Erst in der Abschlussbegegnung gegen den Drittplatzierten ESC Geisenhausen leistete sich das oberbayerische Quintett eine deutliche 5:25 Niederlage, die für die Spielgemeinschaft ohne Folgen blieb, dem ESC aber Bronze bescherte. Obwohl sie in den letzten beiden Spielen nur einen Pluspunkt verbuchten, landete die SG Windberg/ Strasskirchen auf Platz zwei.

Anders als bei der U16 zogen bei der U19 die Spielgemeinschaften den Kürzeren. Der EC Gerabach, um die Einzelmeisterin Alina Mayer, legte in punkto Treffsicherheit und Massen die größte Können an den Tag, so dass der erste Platz kein Zu-fallsprodukt war. Knapp dahinter folgten die SG Prienbach/ Gumpersdorf, die am Ende die schon sicher geglaubte Goldmedaille durch eine 5:23 Niederlage noch aus der Hand gab. Punktgleich auf Platz drei die SG Ismaning/ Helios Daglfing.

Spannung pur hieß es zu Beginn des letzten Spiels bei der U23. Gleich vier Mannschaften durften sich hier noch Hoffnungen auf einen der drei Edelmetallränge machen. Das beste Nervenkostüm hatte schließlich die SG Gumpersdorf/Mitterskirchen, die zwar mit den nächstplatzierten EC Pilsting und SG Haunersdorf die gleichen Punkte aufwies, aber die klar bessere Stocknote präsentierte. In der abschließenden Siegerehrung ließen Schirmherr und Bürgermeister Hans Lotterschmid, sowie DESV-Damenwartin Manuela Hallhuber und DESV-Sportdirektor Hansjörg Riess die beiden Wettbewerbstage nochmals Revue passieren. Dabei zollten sie nicht nur den jungen Aktiven großes Lob für Leistung und Fairness, sondern bedanken sich auch bei deren Betreuern für ihren unermüdlichen Einsatz.

 

Keine Verschnaufpause für TSV-Stockschützen

Auch wenn kurz vor Beendigung der Sommersaison, der ein oder andere Verein sein Wettkampfprogramm bereits deutlich reduziert hat, so herrscht im Kühbacher Stockschützenlager immer noch emsiger Umtrieb. Mit einem vollen Wettkampfprogramm, das mit Stationen von der Oberpfalz über Niederbayern bis Tirol breit gefächert war, gab es in den letzten Wochen keine Verschnaufpause für den Spielerkader. Dabei zeigte sich TSV-Spielleiter Herbert Gaßmair sowohl mit den präsentierten Leistungen wie auch mit den Ergebnissen mehr als zufrieden. Einzig die inakzeptable Vorstellung im österreichischen Breitenwang fiel etwas aus der Rolle.
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Regina Gilg – Kühbachs Medaillenhoffnung bei der DM
Kühbach am Wochenende zum siebten Mal DM-Austragungsort

Eigentlich wäre von den Verantwortlichen des deutschen Eisstockverbandes heuer das Bundesleistungszentrum in Regen als Austragungsort für die deutsche Meisterschaft der Jugend und Junioren vorgesehen gewesen, doch organisatorische Probleme machten ihnen einen Strich durch die Rechnung. Nach kurzer Rücksprache mit dem TSV Kühbach sprang dieser in die Bresche und wird nun am Wochenende erneut die zweitägigen deutschen Nachwuchstitelkämpfe austragen.

Es dürfte am Wochenende in der TSV-Stocksporthalle wieder hoch hergehen, wenn am Samstagmorgen unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Hans Lotterschmid der Anpfiff erfolgt. Bereits zum siebten Mal in Folge präsentiert sich der deutsche Eisstockstützpunkt Kühbach als Ausrichter der nationalen Titelkämpfe. Programmgemäß werden am Samstag (8 bis 18 Uhr) und am Sonntag (8 bis 12 Uhr) über 150 junge Stocksportler, die sich über die jeweiligen Kreis-, Bezirk- und Landesverbände qualifiziert haben, im Einzel- und Mannschaftswettbewerb nach Medaillen jagen. Höhepunkt dürften sicherlich die Entscheidungen in den Mannschaftswettbewerben sein, da hier der gesamte Nationalkader unter den Augen des DESV-Trainerstabes sein Stelldichein gibt.

Mit Regina Gilg (TSV Kühbach)und Stefan Sonhüter (SSC Gachenbach) gehen auch zwei Lokalmatadore im Zielwettbewerb U23 an den Start. Besonders reizvoll dürfte dabei das Duell der Europameisterinnen Regina Gilg und Verena Gotzler (EC Außernzell) werden. Letztere sorgte im Vorjahr für Schlagzeilen, als sie mit 194 Punkten ein Weltrekordergebnis auf das Kühbacher Pflasterparkett legte.

 

Kühbacher Pokaltriumph im zweiten Anlauf
Bayerischer Pokaltitel für den TSV – Endspielsieg gegen Penzing

„Dieser bayrische Pokalsieg war das i-Tüpfelchen am Ende einer tollen Meisterschafts- und Pokalsaison. Mit den unseren Aufstiegen in die Bundes-, Bayern-, Landes- und Bezirksoberliga, sowie diversen Kreis- und Bezirkstiteln sind unsere Erwartungen weit übertroffen worden“, schwärmte Kühbachs Sportleiter Herbert Gaßmair nach dem Bayernfinalsieg der Damenmannschaft. Damit gelang dem TSV nach dem verkorksten Fi-nalauftritt am letzten Wochenende, mit Platz zwei im Mixed, nun im zweiten Anlauf doch noch ein bayerischer Pokalsieg.

Vor heimischer Kulisse demonstrierten Helga Salvamoser, Veronika Filgertshofer, Jessica Gamböck und Heidi Trabelsi schon zum Auftakt der Gruppenphase Stocksport vom Feinsten. Nach den ersten drei Partien gegen Weilach (26:8), Hartpenning (26:3) und Ingolstadt (16:8) war der Konkurrenz schnell klar, daß die Kühbacherinnen mit großen Titelambitionen in das Pokalrennen gestartet waren. Beeindruckend bereits in diesen Spielen, die hohe Trefferquote in einem sehenswerten Offensivspiel, das die meisten Gegner vor arge Probleme stellte. Auch nach der Spielpause machte das Quartett so weiter, wie es aufgehört hatte. Nürnberg (27:5), Eggstätt (30:8), Neustift /Sulzbach (30:0) und Dingolfing (23:3) waren chancenlos und kamen unter die Räder.

Doch die Siegesserie wurde im neunten Spiel mit einem Paukenschlag unterbrochen. Die knapp hinter dem Tabellenführer Kühbach liegende Mannschaft des EC Blau-Weiß Taiding sorgte mit einem überraschend deutlichen 21:3 Erfolg gegen den TSV, dass keine Langeweile aufkam. Nur ein Zähler trennte jetzt beide Teams, so dass die TSV-Damen die restlichen beiden Begegnungen unbedingt gewinnen mussten, um nicht das Endspiel zu verpassen.

Und die Kühbacherinnen gaben das Zepter nicht mehr aus der Hand. In eindrucksvoller Manier fertigten sie den EC Ottenzell (23:5) und TSV Schondorf (25:5)ab, womit der Finaleinzug gesichert war. Dort wartete mit dem FC Penzing ein souveräner zweiter Gruppensieger, der dem TSV alles abverlangte. Nach einer 13:0 Führung des TSV kam Penzing in der fünften Kehre nochmals auf 13:8 heran, doch in der Letzten machte Kühbach dann alles klar, erhöhte auf 18:8 und holte den bayerischen Pokalsieg.
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Zweites Kühbacher Mixedteam scheitert im Finale an Passau

Einen imponierenden Wettbewerb auf eigenem Terrain lieferten im bayerischen Pokalfinale die beiden Kühbacher Mixedmannschaften ab. Auch wenn es am Ende nicht zum Sieg reichte, so bewiesen die TSV-Schützen mit den Plätzen zwei und sieben, dass sie nach wie vor zu den Spitzenteams im Mixedbereich zählen.

Mit einer nicht einkalkulierten 6:24 Pleite starteten Heidi Trabelsi, Regina Gilg, Luis Merkl und Rudi Baumgartner in die Gruppenphase des Bayernpokals. Durch deutliche Erfolge gegen hoch eingeschätzte Vereine wie Peiting, Untertraubenbach, Neunburg vorm Wald und Wetterfeld konnte dieser Ausrutscher rasch korrigiert und der Anschluss zur Spitze hergestellt werden.

Zum Stolperstein entwickelte sich die anschließende Auseinandersetzung mit dem Kirchheimer SC. In einem Spiel bei dem Münchner Vorstädter förmlich über sich hinaus wuchsen, verlor der TSV in der letzten Kehre mit 9:11. Zwar gelangen gegen Lampoding und Rattenbach nochmals zwei Kantersiege, doch die Kirchheim-Partie zeigte Nachwirkungen. Trotz großen Kampf um die Plätze unterlagen die Kühbacher in der Schlussphase gegen noch Passau II und Gerabach, so dass als Gruppenvierter die Medaillenträume schon vor den Platzierungsspielen ad acta gelegt werden mussten.

Das Spiel um Platz sieben gegen den Lokalrivalen EC Haslangkreit gewann das Quartett sicher mit 18:8.
Den besseren Einstieg in das Pokalgeschehen erwischte die zweite TSV-Vertretung in der Besetzung, Helga Salvamoser, Jessica Gamböck, Daniel Braunmüller sowie Frank und Leni Simmerbauer. Haslangkreit (16:6), Osterreinen (11:11), Regensburg (19:13), Simbach (15:11) waren die ersten Stationen auf dem Weg zur Tabellenspitze. Diese musste zwar nach Niederlagen gegen Neunburg vorm Wald II und Passau I an Letztere wieder abgegeben werden, aber die TSVler ließen nicht locker und hofften auf Schützenhilfe der Mitkonkurrenten gegen Passau. Und wie erhofft ging in einem spannungsgeladenen Schlussdrittel die Rechnung auf. Passau I patzte zweimal, der TSV Kühbach setzte sich gegen Dingolfing (17:13), Mitterskirchen (16:12), Ismaning (22:10) durch und eroberte mit einem Zähler Vorsprung den ersten Gruppenplatz. Etwas ärgerlich, dass im Endspiel nicht an die starke Endphase angeknüpft werden konnte. Finalgegner Passau II nutzte dies konsequent aus und holte mit 29:7 überlegen den Pokalsieg.
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Kühbachs Herrenvierte kompensiert Bayernligaabstieg der Dritten
Herren liefern überzeugende Rückrunde / Damenzweite marschiert in die Landesliga

Nachdem Kühbachs Bayernligisten in der Vor-runde unter ihren Möglichkeiten blieben, konnten sie in der Rückrunde am Samstag die in sie gesetzten Erwartungen größten-teils erfüllen. Bei ihren siebten Platz schnupperte die zweite Mannschaft zeitweise sogar Aufstiegsluft, während die abge-schlagene „Dritte“ eine ausgeglichene Rückrunde verzeichnen konnte, die den Abstieg jedoch nicht verhinderte. Diesen Abstieg kompensierte aber zeitgleich die „Vierte“ mit ihrem Bayern-ligaaufstieg. Das gute TSV-Abschneiden vervollständigte die zweite Damencrew mit dem Aufstieg in die Landesliga.

Mit zwei doppelten Punktgewinnen eröffnete Kühbach II vor heimischer Kulisse seine Bayernligarückrunde. Den verheißungs-vollen Auftakt machten die beiden späteren Aufsteiger Surheim (8:20) und Feldkirchen (13:13) rasch wieder zunichte. Doch das TSV-Quintett um Franz Krepold, Wili Westermeier, Armin Hahn, Manfred Schrittenlocher und Stefan Bscheider gab sich noch nicht geschlagen. Siege gegen Simbach, Wörth und Sigmertehau-sen ließen nochmals Hoffnung aufkeimen, die jedoch abermals durch zwei Partien gegen Peiting (5:23) und Haslangkreit zu-nichte gemacht wurden. Ein ausgeglichenes Schlussdrittel ergab letztlich Platz sieben.

Nach dem Vorrundendebakel mit nur drei Plauspunkten war bei Norbert Engels, Frank Simmerbauer, Paul Eberl und Daniel Braunmüller Rehabilitation angesagt. Und tatsächlich entpupp-ten sich die Spiele der „Dritten“ erfolgreicher als zur Vor-runde. Ein durchwachsener Turnierverlauf bescherte ihnen dies-mal zwar dreizehn Pluspunkte, die aber trotzdem nicht reichten um den drohenden Abstieg zu entgehen.
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Eine Rückrunde wie aus dem Bilderbuch gelang der Kühbacher „Vierten“ um Herbert Gaßmair, Thomas Götz, Xaver Fendt und Hans Asific. In Buchloe mit dem zweiten Platz ins Titelrennen gestartet, setzten die TSVler ungebremst ihren Erfolgsweg aus der Vorrunde fort. Ausschlaggebend vor allem ihr konsequentes Offensivspiel, dem nur die Wenigsten etwas entgegen zusetzen hatten. Nachdem gleich zu Beginn die ärgsten Konkurrenten EC Augsburg (17:13) und Weissenhorn (14:10) aus dem Weg geräumt wurden war der Weg frei zum Meistertitel, der mit einer Rückrundenserie von 25:3 Zählern eindrucksvoll untermauert wurde.
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Gespannt war man im Kühbacher Lager auf das Abschneiden der zweiten Damenmannschaft in der Bezirksoberliga. In einem spannungsgeladenen Meisterschaftsrennen zeigten die Kühba-cherinnen Helga Salvamoser, Jessica Gamböck, Heidi Trabelsi Irmgard Baumgartner, Leni Simmerbauer, dass die zahlreichen Trainingseinheiten nicht umsonst waren.

Angeführt von Ex-Welt-und Europameisterin Jessica Gamböck, die glänzend Regie führte, behielten sie auch im letzten entschei-denden Spiel gegen den TSV Wertingen die Nerven und holten durch einen 16:8 Sieg den Titel und Landesligaaufstieg.
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Zweites Bayernfinale der Stockschützen in Kühbach

Mit dem bayerischen Cupfinale der Damen ist der Kühbacher Sportpark innerhalb einer Woche zum zweiten Mal Austragungsort des hochkarätigen Pokalwettbewerbs. Nach dem in der Vorwoche die Mixedteams ihre Visitenkarte abgaben, sind diesmal die Damen an der Reihe. 22 Mannschaften werden am Sonntag (9 Uhr) wieder in zwei Gruppen an den Start gehen, wobei anschließend die beiden Gruppensieger in einem Endspiel den Pokalsieger ermitteln. Mit dem TSV Kühbach und TSV Weilach gehen auch zwei Vereine aus dem hiesigen Bereich an den Start.

 

Bayernligisten mit Schwächen – Oberligist mit Aufstiegsambitionen
Kühbachs „Zweite“ und „Dritte“ auf dem 10. und 15. Platz / Vierte Mannschaft Zweiter

Dass Meisterschaften kein Wunschkonzert sind, mussten einmal mehr Kühbachs Stockschützen am vergangenen Wochenende erfahren. Nach den Damen- und Herrenerfolgen in den Bundesligen konnten nun die Vertreter von Bayern- und Oberliga, die in sie gesetzten Hoffnungen nur teilweise erfüllen. Vor allem mit den Plätzen zehn und fünfzehn im bayerischen Oberhaus blieb der TSV hinter den Erwartungen zurück. Einziger Lichtblick der zweite Platz in der Oberliga, mit dem die „Vierte“ als Titelaspirant weiter im Gespräch bleibt.

Mit zwei Mannschaften startete Kühbach in Töging ins Meisterschaftsrennen der Bayernliga. Kühbach II in der Besetzung Franz Krepold, Armin Hahn, Willi Westermeier, Manfred Schrittenlocher und Stefan Bscheider konnte sich nach Punktgewinnen gegen Kühbach III(11:10), Hittenkirchen (18:7), Feldkirchen (13:13), Simbach (21:5) und Wörth (16:14)zunächst in der Vorderfeld etablieren. Auch wenn das Quintett anschließend zwei Niederlagen gegen Peiting und Haslangkreit einstecken mußte, durch doppelte Punktgewinne gegen Lagerlechfeld und Tacherting, lag es weiter im Plansoll.

Ernüchternd dann die Schlussphase. Eine 0:22 Pleite in der Begegnung mit Engelsberg zeigte Wirkung, denn auch die beiden letzten Kontrahenten Töging und Breitbrunn behielten die Oberhand. Die Quittung war schließlich der zehnte Platz in der Endabrechnung, der zwar in der Rückrunde immer noch die Chance nach oben bietet, aber auch eine gefährliche Nähe zur Abstiegszone aufweist.

Nicht den Hauch einer Chance hatten die Aufsteiger Paul Eberl, Norbert Engels, Daniel Braunmüller und Frank Simmerbauer bei ihrem ersten Gastspiel in der Bayernliga. Zu keiner Phase des Titelkampfs konnte ein TSV-Akteur an seine Normalform anknüpfen, so dass der letzte Platz eigentlich nicht verwundert. Einzig gegen Breitbrunn (11:11) und Simbach (19:11) konnte die „Dritte“ punkten. Sicherlich wird das Quartett in der Rückrunde alles daransetzen den Fehltritt einigermaßen zu korrigieren, zumal diese am 15. Juli auf eigenem Terrain ausgetragen wird.
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Eine bessere Vorstellung lieferten Thomas Götz, Herbert Gass-mair, Hans Asific und Xaver Fendt, eine Klasse tiefer, in der Oberliga ab. Mit drei Siegen gegen Augsburg, Riederau und Haslangkreit II erwischte das Quartett einen Auftakt nach Maß. Auch wenn Weißenhorn und Donauwörth in den Folgepartien zwei herbe Dämpfer zufügten, zeigte der TSV Standvermögen, denn in den restlichen neun Spielen hatten nur noch Eching und Schondorf I die besseren Karten.

In der Abschlusstabelle lagen die Kühbacher schließlich auf Rang zwei, der eine hervorragende Ausgangsposition für die Rückrunde darstellt und die Aufstiegsambitionen der „Vierten“ eindrucksvoll unterstreicht.
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Kühbachs Aushängeschilder glänzen zum Abschluß ihrer Meisterschaften
Herren zurück in der 1. Bundesliga – Damen für DM qualifiziert

Am Samstag kurz nach 15 Uhr war es endlich soweit. Nach einer über sechs stündigen Nervenschlacht festigte Kühbachs Herrenquintett trotz einer Abschlussniederlage den vierten und letzten Aufstiegsplatz zur 1. Bundesliga. Damit gelang den TSV-Herren nach zweijähriger Abstinenz die Rückkehr in die deutsche Eliteliga. Auch die Damen präsentierten sich im deutschen Oberhaus von ihrer besten Seite. Sie machten mit Platz drei den DM-Einzug und das Topwochenende für den TSV Kühbach perfekt.

Nach den zweiten Vorrundenplatz gingen Luis Merkl, Christian Breitschopf, Lorenz Mayer, Herbert Schrittenlocher und Rudi Baumgartner in Hallbergmoos mit berechtigten Hoffnungen, aber auch mit gehörigem Respekt in das Rückrundengeschehen der 2. Bundesliga. Jeder wusste, dass eigentlich noch alles möglich war. Ein ausgeglichenes Teilnehmerfeld, in dem jeder jeden schlagen konnte und zudem Auf- und Abstieg nur sechs Punkte trennten.

Das dieser Respekt berechtigt war, offerierten schon die ersten Partien. Punktverluste gegen Aham (9:15), Gerabach(13:13), Zuckenried (9:13) und Pilsting (10:14) zerrten den Vorrundenbonus auf und der TSV fand sich auf Platz sieben wieder. Eine Mannschaftsumstellung brachte dann frischen Wind wie die deutlichen Erfolge gegen Reicheneibach (22:8) und Untertraubenbach (19:3) belegen.

Trotz der zwischenzeitlichen Niederlage gegen Schlusslicht Rattenbach kamen die Kühbacher immer besser ins Spiel und nach doppelten Punktgewinnen gegen Oberbergkirchen und den späteren Vizemeister Penzing konnte mit Platz vier wieder ein Aufstiegsplatz anvisiert werden, den es jetzt zu behaupten galt. Die letzten fünf Begegnungen wurden zu einem nervenaufreibenden Husarenritt zwischen Aufstieg und Nicht-Aufstieg. Zuerst ein 13:13 gegen den SC Zell, mit dem sie wieder aus den Aufstiegsrängen fielen. Dann ein erneuter Anlauf nach oben durch ein 15:10 gegen Oberroth. Diese Konstellation wiederholte sich auch in den nächsten beiden Partien gegen Regen (9:13) und Grub (18:6), so dass das letzte Spiel zwischen den punktgleichen Teams des TSV Kühbach und EC Gerabach die Entscheidung bringen musste.

Da beide Mannschaften den Kürzeren zogen, musste schließlich das Stockverhältnis zur Entscheidung herangezogen werden. Hier hatte der TSV Kühbach das bessere Ende für sich und bejubelte den erneuten Aufstieg in die 1. Bundesliga.
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Als Tabellenführer gingen Veronika Filgertshofer, Franziska Schwertfirm, Regina Gilg und Marianne Weigl in den Titelkampf der Damen-Bundesliga. Dabei verlief der Auftakt in Untertraubenbach so ganz nach Geschmack der Kühbacherinnen.

Sechs Zähler gegen Haslangkreit (13:9), Katzbach (18:8)und Konzell (16:0)sollten den erfahrenen TSV-Damen eigentlich genügend Sicherheit für die nächsten Aufgaben geben, doch es kam anders. Ein 8:14 gegen den Dauerrivalen SV Mehring wurde gegen Penzing (18:8) zwar noch kompensiert, doch der weitere Turnierverlauf entwickelte sich zu einer wahren Berg- und Talfahrt.

Unerklärlich die nächsten Begegnungen. Fünf Niederlagen in Serie gegen Peiting, Rosenheim, Steinhöring, Außernzell und Gerabach, ließen die Kühbacher Alarmglocken läuten. Doch Filgertshofer & Co bewiesen, dass sie aufgrund ihrer Erfahrung auch solche Situationen in Griff haben.

Ein 23:5 Erfolg gegen Vize Neunburg vorm Wald, machte neue Kräfte frei. Neu motiviert absolvierten sie erfolgreich ihr Restprogramm in dem Eggstätt, Untertraubenbach und Fischbachau keine Chance hatten. Wie wichtig diese Zähler noch waren zeigte die Abschlusstabelle. Damit rückten sie noch auf den dritten Medaillenrang vor und qualifizierten sich für deutsche Meisterschaftsendrunde.
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Kühbachs zweite Damenmannschaft im bayerischen Pokalfinale
Dritter Platz beim Bezirkspokal / Erfolgreiches TSV-Wochenende

Das auch die neuformierte zweite Kühbacher Damenmannschaft ihr Handwerk versteht, unterstrichen Helga Salvamoser, Leni Simmerbauer, Heidi Trabelsi und Jessica Gam-böck mit dem dritten Platz beim Bezirkspokal in Obermeitingen. Auch die Herren ließen sich nicht lumpen, standen dem Damen-erfolg um nichts nach und rangierten bei ihren Auftritten in Gundelfingen, Untermeitingen, Sandizell und Dasing stets auf einem Stockerlplatz.

Obwohl die Damen mit zwei Niederlagen gegen Wertingen und Penzing nicht gerade verheißungsvoll in das Pokalgeschehen starteten, trumpfte das TSV-Quartett anschließend groß auf. Ein sicher herausgespielter 18:8 Sieg gegen die ESG Füssen war das Startsignal für eine tolle Aufholjagd, bei der die Geg-nerinnen sowohl mit spielerischen, wie auch mit taktischen Mitteln glänzend in Schach gehalten wurden.

Einmal in Fahrt, knöpften die Kühbacherinnen nacheinander Schondorf (14:6), Weilach (25:3), Eching (19:3), Jengen (13:13), Griesbeckerzell (31:3), Gersthofen (19:9), Oberndorf (25:5) und Untermeitingen (17:15) die Punkte ab und rückten durch diese Serie auf den dritten Platz vor, der zugleich den Einzug ins bayerische Pokalfinale bedeutete.
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Imponierende Kühbacher Bundesligavorrunde weckt Hoffnungen
1. Bundesliga: Damen Erster / 2. Bundesliga: Herren auf Platz zwei

Mit imponierenden Auftritten starteten Küh-bachs erste Stockschützenmannschaften in ihre Meisterschafts- vorrunden. Dabei lieferte nicht nur das mitfavorisierte Damen-team in der 1. Bundesliga als Erster eine absolute Topleistung ab, sondern auch das Herrenquintett, das in der 2. Bundesliga mit dem zweiten Platz für eine faustdicke Überraschung sorgte. Wieviel die aussichtsreichen Platzierungen aber wirklich wert sind, wird sich in vier Wochen herausstellen, wenn in Unter-traubenbach und Hallbergmoos die Rückrunden ausgetragen werden. Mit dem Lokalderby gegen Haslangkreit starteten die Kühbacher Damen Regina Gilg, Veronika Filgertshofer, Franziska Schwert-firm, Katharina Ferber und Helga Salvamoser in Lampoding ins Titelrennen der 1. Bundesliga. Dem 18:12 Sieg folgte eine un-erwartete 8:14 Pleite gegen Katzbach, der den TSV aber sicht-bar wach rüttelte. Postwendend zogen die drei Angriffsasse Filgertshofer, Gilg und Schwertfirm die Zügel aber wieder an und holten gegen Penzing (20:8), Konzell (27:0) und Mehring (18:6) wichtige Zähler.

Gegen „Angstgegener“ Peiting hatten sie sich zwar viel vorgenommen, trotzdem reichte es beim 8:20 nicht. Um jetzt nicht aus der Spitzengruppe heraus zu fallen, mussten nun Siege her, wobei ausgerechnet nun der vor ihnen liegende EV Rosenheim wartete. Ein hart umkämpfter 15:9 Sieg war die Initialzündung für ein erfolgreiches Restprogramm in dem Steinhöring (23:5), Eggstätt (30:0), Außernzell (14:8), Gerabach 18:10), Untertraubenbach (15:3) und Fischbachau 18:8) eindrucksvoll beherrscht wurden. Einzig Neunburg vorm Wald konnte dem TSV noch eine Niederlage zufügen, die aber den ersten Platz nicht mehr gefährdete.

Etwas anders gestaltete sich in Passau der Einstieg der Herrenerste in die 2.Bundesliga. Ehe die Mannschaft um Luis Merkl, Christian Breitschopf, Herbert Schrittenlocher, Rudi Baumgartner und Lorenz Mayer einigermaßen Boden unter den Füßen erwischte zierte sie nach Niederlagen gegen Aham und Gerabach das Tabellenende. Wenn auch gegen Zuckenried (17:5) erstmals zwei Zähler auf das Kühbacher Konto flossen, trotz ansprechender Leistung blieb nach den nächsten Partien gegen Pilsting (8:14), Reicheneibach (24:0) und Untertraubenbach (8:18) ein Sprung nach oben versagt.

Durch zwei Siege gegen Rattenbach und Oberbergkirchen sollte sich das Blatt dann aber doch zum Besseren wenden. Jetzt nahm das Kühbacher Angriffsspiel Fahrt auf und demonstrierte Stock-sport vom Feinsten. So war es letztlich nicht verwunderlich, dass sich die Mannschaft um Youngster Luis Merkl nach einer tollen zweiten Turnierhälfte gegen Zell (20:10), Oberroth (11:9), Penzing (13:15), Regen (27:2), Grub (15:11) und Ober-kreuzberg (16:10) noch auf den zweiten Platz vorschob, der natürlich im Kühbacher Lager die Hoffnung nährt, zukünftig wieder im deutschen Oberhaus vertreten zu sein.
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Kühbach mit Platz eins und drei zum Bayernpokal

Das die beiden Kühbacher Mixedteams beim Kreis-pokal vorne mitmischen würden, davon konnte man ausgehen. Dass sie aber auch jetzt in der Bezirksendrunde eine ähnlich domi-nierende Rolle spielen würden, das war dann doch selbst für die größten Optimisten im TSV-Lager eine Überraschung.

Das erste Quartett mit Heidi Trabelsi, Regina Gilg, Xaver Fendt und Luis Merkl startete vor heimischer Kulisse mit Sie-gen gegen Dasing und Stötten in ihre Gruppenrunde. Die an-schließende 8:14 Niederlage gegen Mitfavorit Penzing wurde durch doppelte Punktgewinne gegen Jengen, Tegernbach und Gersthofen halbwegs wieder wettgemacht, wenn auch der Abstand zu Spitzenreiter Osterreinen erhalten blieb. Ein folgendes Auf und Ab gegen Füssen (11:13), Eching (14:10)und Osterreinen (9:15) verbesserte die Lage kaum und ließ die Chance einer Bayernpokalteilnahme immer mehr schwinden.

Mit der Minimalchance doch noch im Rennen zu bleiben ging es in die letzte Partie. Und hier hatte Gilg & Co das Glück des Tüchtigen. Während sie ihr Spiel gegen Schondorf sicher über die Bühne brachten, patzten die vor ihnen liegenden Penzinger und bescherten so dem TSV den zweiten Gruppenplatz.

Abschließend drehte Kühbach im Spiel der beiden Gruppen-zweiten mächtig auf und qualifizierte sich durch einen ungefährdeten 25:3 Erfolg gegen Lagerlechfeld, als Dritter und letzter Teilnehmer, für das bayerische Finale. Auch die zweite Kühbacher Vertretung mit Helga Salvamoser, Leni Simmerbauer, Jessica Gamböck, Daniel Braunmüller und Frank Simmerbauer erwischte gegen Adelsried, Fuchstal und Oberndorf einen Auftakt nach Maß. Wenn auch die Partie gegen Lagerlechfeld mit 9:11 knapp daneben ging, vier Zähler gegen Untermeitingen und Penzing II untermauerten weiterhin die Führung.

Die zweite Niederlage gegen Schwabmünchen sorgte dann schon für nachdenkliche Gesichter in Kühbachs Reihen. Jetzt mussten in den letzten drei Partien zumindest zwei Siege her, um Platz eins zu verteidigen. Diese Minimalanforderung erfüllten sie mit 22:8 gegen Schondorf III und Landsberied (28:0) ohne Probleme und zogen ins Finale ein.

Dort wartete mit dem EC Osterreinen, ein ungeschlagener Grup-pensieger, der im Mixed zu den Besten seiner Zunft zählt. Den TSV Kühbach beeindruckte dies aber wenig und holte mit einem 15:11 Erfolg überraschend den Bezirkspokalsieg
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Dass sie ihr Metier auch im Einzelspiel verstehen, stellten die TSV Akteure Armin Hahn und Lorenz Mayer beim Qualifika-tionsturnier des „Tre-Solo-Cups“ in Manching unter Beweis. Mit Platz eins und drei zogen beide in das mit 3000 Euro dotierte Finale ein, das am 3. Oktober in Kühbach ausgetragen wird.
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Bezirkstitelkämpfe in Kühbach

Zwei Tage wird Kühbachs Stocksporthalle am Wochenende wieder Schauplatz von Titelkämpfen sein. Zunächst werden am Samstag (Beginn: 9 Uhr) die Jugendlichen der Kreise Schwaben, Ammersee und Allgäu ihre Bezirksmeister im Einzel und in der Mannschaft U14 suchen. Am Sonntag (Beginn: 9 Uhr) greifen dann die 22 Mixedqualifikanten der drei Kreise ins Wettkampfgeschehen ein und ermitteln ihren Bezirkspokalsieger. Hier gehen folgende Mannschaften an den Start:

Gruppe I:
TSV Schondorf III, SVO Germaringen, TSV Schwabmünchen, SV Fuchstal, TSV Kühbach II, SV Adelsried, SV Penzing II, FC Landsberied, SV Untermeitingen, TSV Schondorf II, SpVgg Lagerlechfeld

Gruppe II:
FSV Eching, FC Penzing, ESG Füssen, TSV Stötten, TSV Kühbach, TSV Dasing, ESV Gersthofen, TSV Schondorf, SC TegernBach, EC Osterreinen, FC Jengen

 

Nationalteam drückt Brauereiturnier den Stempel auf
DESV-Auswahl gewinnt Kühbacher Traditionsturnier / Gastgeber auf Platz acht

So ganz nach Geschmack der zahlreichen Zuschau-er und dem Veranstalter verlief die 28. Auflage des verlegten Brauereifestturniers der Kühbacher Stockschützen. Beste Be-dingungen in der Kühbacher Stockschützenarena, spannende Begegnungen bis zur letzten Spielrunde, dazu national und international erfahrene Mannschaften mit versierten Schützen, die mit taktischen Raffinessen und außergewöhnlichen Schuss-techniken die rund hundert Stockfans hinter der Bande verblüfften – alles in allem, eine auf hohem Niveau, stehende Werbung für den Stockschützensport.

Einen Auftakt nach Maß erwischte dabei der gastgebende TSV mit Herbert Schrittenlocher, Luis Merkl, Lorenz Mayer und Xaver Fendt. Nach einem starken Auftritt mit doppelten Punktgewin-nen gegen Sigmertshausen, Niederdorf, Sittenberg-Ruderting und Hartpenning führten sie überraschend das 19er Feld an. Zwei völlig unnötige Niederlagen gegen Daglfing-München (11:13) und Peiting (9:13) sorgten schnell wieder für Ernüchterung und die Erkenntnis, dass hier keine Geschenke verteilt werden.

Wenn auch dem deutschen Team ein beachtliches 13:13 abgetrotzt wurde und der EC Gerabach beim 23:0 keine Chance hatte – der TSV brachte sich in dieser Phase durch leichtfertig vergebene Nachschüsse oder ungenaues „massen“ immer wieder selbst in die Bredouille. Diese Nachlässigkeiten nahmen ihre Kontrahenten dankend an und hatte zur Folge, dass zur Beginn der zweiten Turnierhälfte hintereinander fünf Spiele gegen Surheim, Undorf, Buchbach, Längenfeld und Haslangkreit verloren gingen. Für neuen Elan sorgte der 14:8 Erfolg gegen den Lokalrivalen SSC Gachenbach. Jetzt bekamen Schrittenlocher & Co ihre Gegner immer besser in Griff und ließen im Restprogramm nur noch gegen Oberroth (9:11) eine Niederlage zu, so dass letztlich ein zufriedenstellender achter Platz heraussprang.

Eine Klassepartie vom Anfang bis zum Ende lieferte das deut-sche Nationalteam ab. Das von Bundestrainer Bernhard Stelzig bestens eingestellte Quartett um Peter Kapfhammer, Christoph Öttl, Andreas Greil und Matthias Peischer drückte dem Kühba-cher Traditionsturnier eindeutig seinen Stempel auf und gewann mit 32:4 Punkten souverän. Auf den nächsten Plätzen folgten mit dem Vorjahressieger EC Surheim und dem TSV Peiting zwei Vereine aus der ersten Bundesliga, die seit Jahren eine dominierende Rolle im deutschen Oberhaus spielen.
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Vorverlegtes Brauereifestturnier mit Topbesetzung

Nicht gut zu sprechen auf die Terminplaner des bayerischen Eisstockverbandes sind momentan Kühbachs Stockschützen, denn just zum Termin des Brauereifestturniers setzten sie auch die Meisterschaftsvorrunden der ersten und zweiten Bundesliga an. Da aber das Gros des Kühbacher Teil-nehmerfeldes ausschließlich aus Mannschaften dieser obersten Spielklassen besteht, war eine Verlegung unumgänglich. Damit sollte nicht zuletzt auch der hochkarätige Charakter des Traditionsturniers erhalten bleiben, dass in Deutschland zu den Topturnieren im Stockschützensport zählt.

Nichts desto trotz ist es auch heuer wieder gelungen zum „Turnier der Brauerei Kühbach“ ein hochklassiges Stockschüt-zenmeeting auf die Beine zu stellen. Unter der Schirmherr-schaft von Baron Umberto von Beck-Peccoz und Bürgermeister Hans Lotterschmid werden am kommenden Samstag (Beginn:9 Uhr) neunzehn Mannschaften um die Spitzenplätze in diesem internationalen Wettbewerb kämpfen.

Wie hoch der Stellenwert des Turniers nach wie vor ist, liest sich schon aus der Startliste der bevorstehenden 28. Auflage. Ganz oben steht natürlich das deutsche Nationalteam, das als EM-Dritter mit Bundestrainer Bernhard Stelzig seine Visiten-karte in der Kühbacher Stocksporthalle abgeben wird. Daneben sind mit dem TSV Kühbach, EC Surheim, SV Mühlhausen, EC Gera-bach, SC Oberroth, SC Sigmertshausen, TSV Peiting, SSC Gachen-bach, SC Daglfing München, TSV Hartpenning und TSV Buchbach elf Vereine aus der ersten und zweiten Bundesliga vertreten. Aber auch der Rest des übrigen Teilnehmerfeldes mit dem FC Gundelfingen, EC Haslangkreit, SV Längenfeld (AUT), ASV Undorf, EC Sittenberg-Ruderting, AEV Niederdorf (ITA)und SC Breitenwang (AUT)kann mit seinen spielerischen Qualitäten ein gewichtiges Wörtchen bei der Vergabe der vorderen Plätze mit-reden. Besonders im Fokus der Zuschauer dürften die Lokal-matadoren aus Kühbach, Haslangkreit und Gachenbach stehen, die immer für eine Überraschung gut sind. Für dieses Trio ist es zugleich ein echter Härtetest im Hinblick auf die bevorstehenden Meisterschaften in zwei Wochen.

Man darf also gespannt sein, an wen Schirmherr und Bürgermeis-ter die Siegerpokale überreichen werden.

 

Stockerlplätze für Kühbachs Stockschützen

Weiterhin erfolgreich präsentieren sich Küh-bachs Stockschützen - wie bei ihren jüngsten Auftritten. Fünfmal wurden sie am vergangenen Wochenende gefordert und fünfmal landeten sie auf den begehrten Stockerlplätzen. Nach-dem es in Karlshuld (2.), Haspelmoor (3.), Unterbernbach(2.) und im schweizerischen Sursee (2.) nicht ganz zum Sieg reich-te, nutzten sie beim Kreisentscheid der Damen ihren Heimvor-teil und holten den schwäbischen Pokalsieg. Allerdings hing der an einem seidenen Faden, denn nach einer Niederlage in der letzten Partie gegen das Quartett aus Griesbeckerzell, waren Helga Savamoser, Leni Simmerbauer, Heidi Trabelsi und Jessica Gamböck auf Schützenhilfe des TSV Wertingen gegen die DJK Sandizell angewiesen, um ihren Start-Ziel-Sieg unter Dach und Fach zu bringen.
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Kühbach dominiert schwäbische Einzel und Mannschaftkonkurrenz

Schwäbische Meisterschaften im Einzel, sowie schwäbischer Pokal im Mixed, so lauteten die ersten Stock-schützenhöhepunkte der Sommersaison in der Kühbacher Stock-sporthalle. Dabei zeigten sich die Hausherren einmal mehr von ihrer besten Seite und dominierten eindeutig das Geschehen auf dem heimischen Pflasterbelag.

Gleich vier von fünf Titeln heimste der TSV Kühbach im Einzel ein, wobei sich das gezielte Training der letzten Wochen durchaus bezahlt machte.

Herren:
1. Xaver Fendt (TSV Kühbach) 158 Punkte
2. Luis Merkl (TSV Kühbach) 156
3. Herbert Schrittenlocher (TSV Kühbach) 138

Mannschaftswertung:
1. TSV Kühbach 452 Punkte
2. EC Haslangkreit 380
3. TSV Buchdorf 329

Damen:
1. Regina Gilg (TSV Kühbach) 156 Punkte
2. Heidi Trabelsi (TSV Kühbach) 147
3. Jessica Gamböck (TSV Kühbach) 142

Junioren männlich:
1. Luis Merkl (TSV Kühbach) 157 P.
2. Stefan Sonhüter (SSC Gachenbach) 106

Junioren weiblich:
1. Anna Seitz (EC Haslangkreit) 149 P.
2. Regina Gilg (TSV Kühbach) 119
3. Sonja Pehmer (EC Augsburg) 101

Auch dem Mixedwettbewerb drückten die TSV-Akteure ihren Stem-pel auf. Zwar musste in der Spielgruppe I, Kühbachs zweite Mannschaft ihren beiden Auftaktniederlagen gegen Lagerlechfeld und Dasing lange hinterherlaufen, doch nach der lezten Partie reichte es für Leni Simmerbauer, Helga Salvamoser, Jessica Gamböck, Frank Simmerbauer und Daniel Braunmüller noch zum Gruppensieg. Ganz anders im der zweiten Spielgruppe. Hier gab das überle-gene TSV –Quartett um Heidi Trabelsi, Regina Gilg, Luis Merkl und Rudi Baumgartner nur gegen Untermeitingen einen Zähler ab. Das Endspiel der Gruppensieger gewann schließlich Kühbachs „Zweite“ gegen die „Erste“ nach Verlängerung mit 16:14.

Herrenturnier in Ernsgaden(Krs. Pfaffenhofen):
1. TSV Kühbach 18: 2
(Baumgartner Karl u. Rudi, Merkl Luis, Mayer Lorenz)
2. ESV Ingolstadt 18: 2
3. TV Münchsmünster 16: 4
4. SV Zuchering 11: 9
5. FC Ehekirchen 10:10
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11. EC Reichertshofen 0:20

Mixed in Weilach:
1. EC Haslangkreit 14: 2
2. TSV Kühbach 14: 2
(Leni u. Frank Simmerbauer, Helga Salvamoser, Norbert Engels)
3. DJK Sandizell 12: 4
4. DJK Brunnen 9: 7
5. SSV Schrobenhausen 8: 8
6. SSC Gachenbach 7: 9
7.TSV Schiltberg 6:10
8. TSV Weilach 2:14
9. AS Griesbeckerzell 0:16

 
TSV Kühbach e.V.  •  Westumfahrung 1  •  86556 Kühbach  •  Tel. 08251 / 63 59