TSV Kühbach 1924 e.V
TSV KÜHBACH 1924 e.V.
 

 

Ramsau vermasselt Kühbach III den Aufstieg in die 2. Bundesliga
Sechster Platz in der Bayernliga / Zweite auf Rang dreizehn

Nicht nur die Damen (wir berichteten) standen am Wochenende im Fokus des Kühbacher Eisstocklagers, sondern auch die beiden Herrenteams, die zu ihrer Rückrunde in Berch-tesgaden antreten mussten. Nach der Vorrunde - mit den über-raschenden Aufstiegsambitionen der Dritten und den Abstiegs-sorgen der Zweiten - war man gespannt, wie sie sich die TSV-Cracks diesmal aus der Affäre ziehen würden. Mit viel Ehrgeiz startete die dritte Mannschaft in der Besetz-ung, Thomas Götz, Luis Merkl, Daniel Steber und Armin Hahn in die Abschlussrunde der Bayernliga Süd. Zwar gab es im Auftakt-spiel gegen Unter-Oberbrunn eine nicht eingeplante Niederlage, doch die nächsten siegreichen Partien gegen Ismaning, Wil-helmshöhe und Engelsberg machten diesen Ausrutscher schnell wieder wett.

Eine kritische Phase läutete der doppelte Punktverlust gegen Unterneukirchen ein. Aus acht Spielen holte der TSV nur drei magere Zähler. So mussten in der Endphase alle Kräfte mobili-siert werden um eine aussichtsreiche Finalrunde nicht aus den Augen zu verlieren. Und die Kühbacher setzten den Gedanken in die Tat um. Mit Siegen gegen Breitbrunn, Truchtlaching und Windach schaffte sie noch Platz sieben und hielten somit die Aufstiegschanchen noch offen.

In der Finalrunde, in der vier Platzierungsspiele absolviert werden mussten, war dann allerdings Endstation im Aufstiegs-rennen. Hier scheiterte das Quartett im vorletzten Spiel gegen die DJK Ramsau, belegte aber trotzdem einen hervorragenden sechsten Platz. Genau mit umgekehrten Vorzeichen ging die zweite TSV-Vertret-ung in den Titelkampf. Trotz aller guten Vorsätze wurde der Start ein Spiegelbild der Vorrunde. Zwei Niederlagen gegen Lagerlechfeld und Truchtlaching ließen bereits frühzeitig die Alarmglocken läuten.

Mit aller Macht stemmten sich Franz Krepold, Willi Wester-meier, Manfred Schrittenlocher und Georg Engel gegen das droh-ende Abstiegsgespenst. Ein Wechselspiel von Sieg und Nieder-lage verhinderte zwar ein weiteres Abrutschen, doch ein Auf-wärtstrend kam erst zum Ende des Spieltages zustande. Zwei Siege gegen Augsburg und Planegg-Geisenbrunn sorgten für neue Euphorie.

Diese nahmen die TSVler mit in den Schlusstag. Wie umgewandelt spielten sie nun groß auf und verbesserten sich mit nur einer Niederlage gegen Ismaning, vor der Finalrunde ins vordere Mit-telfeld. Auch in den abschließenden Platzierungsspielen waren keine größeren Schwächen mehr zusehen und belegten damit noch einen zufriedenstellenden 13. Platz.
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Kühbachs Damen mit einer Galavorstellung zum deutschen Meistertitel
Endspielkrimi in Ruhpolding / Entscheidende letzte „Kehre“

Unbeschreiblicher Jubel herrschte am Samstag-nachmittag im Kühbacher Sportpark, als die Kühbacher Eisstock-fans den erneuten Gewinn der deutschen Meisterschaft ihrer Damenmannschaft direkt via Bildschirm miterleben durften. Zum ersten Mal übertrug das deutsche Sportfernsehen den nationalen Titelkampf live und in voller Länge über die zwei Spieltage. Dass am Ende der TSV mit dem Titel glänzen konnte, machte diese TV-Premiere aus Kühbacher Sicht zu einem besonderen Erlebnis und das Sportheim zu einem Tollhaus.

Schon am Freitag mussten Marianne Weigl, Veronika Filgerts-hofer, Jesssica Gamböck, Regina Gilg und Helga Salvamoser zu den ersten fünf Vorrundenspielen in der Ruhpoldinger Eisarena antreten. Anders als in vorangegangenen Aufeinandertreffen er-wischten die Kühbacherinnen gegen den Mitfavoriten TSV Peiting einen Auftakt nach Maß. 27:3 hieß es nach sechs Kehren und nachdem auch die zweite Partie gegen Friedrichshall klar ge-wonnen werden konnte, schienen sie gleich die Erfolgsspur gefunden zu haben.

Doch der Schein trügte. Ein starker Auftritt der Auswahl Baden-Württembergs bescherte dem TSV beim 14:18 die ersten zwei Minuspunkte. Zwar gingen die nächsten Punkte gegen Ebhausen wieder auf das Kühbacher Konto, aber die vorange-gangene Niederlage lag doch schwer im Magen. Zum Abschluss kam dann noch ausgerechnet der frisch gebackene Bundesligameister EC Fischbachau. In einem hartumkämpften Spiel mussten alle Re-gister gezogen werden, um am Ende mit 14:12 die Oberhand zu behalten.

Mit der Partie gegen den RSV Büblingshausen ging es in den zweiten Spieltag. Hier deutete sich schon an, dass der Weg zum Titel nur über das hochmotivierte TSV-Quintett führen würde. Ein 23:3 gegen den unberechenbaren Hessenmeister ließ die Konkurrenz aufhorchen. Einem Zittersieg gegen den Hamburger SV folgten dann ausnahmslos Kantersiege gegen Aussernzell (21:3), Frankfurt(35:5)und Jonsdorf (35:3), ehe dann das Spitzenspiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer SV Mehring auf dem Programm stand. Auch hier bot eine glänzend disponierte Kühbacher Mannschaft eine Galavorstellung vom Feinsten, setzte sich mit 20:6 an die Tabellenspitze und gab diese auch in der letzten Vorrundenpartie gegen den EC Krefeld nicht mehr ab.

In der Finalrunde, die im sogenannten „Page-play-off-System“ ausgetragen wurde, standen sich mit Kühbach gegen Mehring und Peiting gegen Büblingshausen die vier Erstplazierten gegen-über.

Hier hatten die Kühbacherinnen zunächst das Glück des Tüch-tigen. Ein 11:11 Unentschieden reichte aus, um als Vorrunden-sieger gegen den ebenso siegreichen TSV Peiting ins Finale einzuziehen. Und dieses Finale sollte kein gewöhnliches Endspiel werden. Beide Teams lieferten sich über zwölf Kehren einen hochklas-sigen Schlagabtausch der an Dramatik kaum zu überbieten war. Pro Kehre zählte abwechselt maximal nur ein Stock, so dass es vor letzten Kehre 15:15 stand. Einen Fehler der Oberbayern nutzten die Kühbacherinnen schließlich eiskalt aus, um den Eisstockkrimi mit 18:15 zu ihren Gunsten zu entscheiden und den deutschen Meistertitel mit nach Hause zu nehmen. Platz drei belegte der SV Mehring.
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Erfolgreiche Aufholjagd sichert Kühbachs Herren die zweite Bundesliga
11.Platz in der Rückrunde / SSC Gachenbach steigt ab

Momentan scheinen Aufholjagden unter Kühbachs Eisstockschützen richtig „in“ zu sein, denn anders kann man sich die letzten hochkarätigen Meisterschaftswettbewerbe nicht erklären. Waren es in der Vorwoche die Damen, die von einem Mittelfeldplatz noch zur deutschen Meisterschaft stürmten, so waren es diesmal die Herren die von einem Abstiegsplatz noch auf einen respektablen 11.Platz in der zweiten Bundesliga marschierten.

Und genauso wie bei den Damen, so war auch diesmal wieder das Eissportzentrum in Waldkirchen Schauplatz der Endrunde. Als Zehnter nach der Vorrunde hatte das TSV-Quintett um Christian Breitschopf, Lorenz Mayer, Herbert Schrittenlocher, Rudi Baum-gartner und Herbert Gaßmair beste Voraussetzungen für einen passablen Einstieg.

Doch das Schicksal meinte es anders. Noch ehe die Kühbacher so richtig im Titelkampf angekommen waren, fielen sie nach einer Niederlagenserie gegen Aham, Mariaposching, Aiterhofen, Dagl-fing und Regen auf den 21.Rang und damit auf dem ersten Ab-stiegsplatz zurück. Meist waren eigene Unzulänglichkeiten die zum ungeplanten Fehlstart führten. Mit den Rücken zur Wand, kämpften sich die TSVler dann aber bravourös ins Wettkampfgeschehen zurück. Spiel für Spiel wurde die Fehlerquote minimiert und nach zwei Unentschieden gegen Zell und Sigmertshausen, konnten gegen Gachenbach und Kaltenbrunn die ersten doppelten Punktgewinne eingefahren werden.

Diese positiven Ansätze hatten auch am zweiten Tag Bestand. So wie es eigentlich von Anfang an von ihnen erwartet wurde, zeigten nun die Kühbacher, dass sie nicht von ungefähr in dieser Liga spielen. Mit druckvollem Angriffsspiel überließen sie im Restprogramm nur noch dem SV Zuckenried die Punkte. Die Früchte der Aufholjagd spiegelten sich auch im Tabellenbild wieder. Hier machte der TSV etliche Plätze wett und behauptete vor der abschließenden Finalrunde den zwölften Platz. In der Finalrunde, in der die Gegner ESC Aham (12:8), SC Zell (11:11) und zweimal EC Surheim II (6:18 / 8:16) hießen, ent-ledigten sie sich dann endgültig aller Sorgen und sicherten mit Platz elf den Klassenerhalt.

Dass die Spielklasse trotz allen Könnens kein Spaziergang ist, musste der SSC Gachenbach erfahren. Nach der Vorrunde bereits in Abstiegsnöten, geht es nun mit dem 22. Platz in die Bayern-liga zurück.
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Mit Startproblemen hatte auch die „Vierte“ bei ihrem Bezirks- ligaauftritt in Füssen zu kämpfen. Nach nur drei Zählern aus den ersten vier Partien der Meisterschaftsvorrunde gegen Pöck-ing, Offenhausen, Gersthofen und Aichach, war die Ernüchterung unter den TSV-Akteuren Frank Simmerbauer, Paul Eberl, Norbert Engels, Wolfgang Zimmermann und Daniel Braunmüller groß. Be-sonders schmerzlich die Niederlage gegen Letztere, als eine klare 13:0 Führung leichtfertig verspielt wurde.

Für frischen Wind sorgte schließlich die Begegnung mit dem ESV Wörthsee. Ähnlich dem BCA-Spiel lagen die Kühbacher wieder mit 13:0 in Front und brachten dann aber die Punkte sicher nach Hause. Damit war der Bann gebrochen. In Folge zogen Wörisho-fen, Starnberg, Sonthofen, Aresing, Bad Hindelang, Utting und Augsburg nacheinander den Kürzeren. Einzig der TSV Sielenbach trotzte dem TSV Kühbach in der letzten Partie noch einen Zäh-ler ab, der jedoch nichts mehr am Tabellenbild änderte. Mit dem zweiten Platz fährt das Quintett nun mit berechtigten Chancen zur Rückrunde am 4. Februar nach Landsberg.
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Kühbachs Aufholjagd mit Vizemeisterschaft und "DM-Quali“ belohnt
Damen korrigieren Vorrunde – Herren mit Vorbereitung zufrieden

Nichts für schwache Nerven war aus Kühbacher Sicht die Bundesligarückrunde der Damen. Nach einer verkorksten Vorrunde, bei der lediglich ein elfter Mittelfeldplatz heraussprang, galt es am vergangenen Wochenende eine Ergebniskorrektur und eventuell noch die DM-Qualifikation herbei zu führen. Mit dieser Zielvorgabe reiste das TSV-Quintett in der Besetzung Marianne Weigl, Veronika Filgertshofer, Jessica Gamböck, Regina Gilg und Helga Salvamoser zur zweitägigen Meisterschaftsrunde ins Eissportzentrum nach Waldkirchen. Dort erwischten die Kühbacherinnen zum Auftakt keinen Geringeren als den späteren Meister EC Fischbachau. Anders als zur Vorrunde diktierten sie ihren Gegnerinnen ihr Offensivspiel auf und gewannen überlegen 25:3. Obwohl sie in der nächsten Topbegegnung gegen Peiting den Kürzeren zogen, ließen sie sich nicht von ihrer spielerischen Linie abbringen. Sechs doppelte Punktgewinne gegen Passau(11:9), Hallbergmoos (20:10), Simbach (16:10), Katzbach (20:0), Schachten-Auerbach (20:10) und Füssen (30:0) waren die Bilanz einer imponierenden Serie. Auch ein kurzer Durchhänger, in denen Mehring (5:19)und Penzing (9:17)die Oberhand behielten, konnten Filgertshofer & Co nicht von ihrer Aufholjagd abbringen. Weitere Siege gegen Untertraubenbach (17:11), Neunburg v. Wald (24:8) und Hartpenning (19:3) hievten den TSV vor den abschließenden „Play up and down“ – Spielen auf den fünften Tabellenplatz. In dieser Finalrunde war nun Spannung pur angesagt. Zunächst unterlagen die Kühbacherinnen den Lokalmatadoren vom EC Aussernzell mit 10:14. Doch das anschließende 15:15 im „Derby“ gegen Penzing brachte den TSV postwendend wieder in die Erfolgsspur. Mit einem entschlossenen Siegeswillen besiegten sie auf dem Weg ins Finale den TSV Massing (13:11) und nochmals den EC Aussernzell (18:8).

Dass diese beiden entscheidenden Partien viel Kraft und Konzentration gekostet hatten, zeigte sich abschließend im Endspiel gegen Fischbachau. Mit 0:28 bezog der TSV Kühbach zwar eine herbe Niederlage, die aber die Freude der DM-Qualifikation mit der Vizemeisterschaft nach einer tollen Aufholjagd nicht schmälerte.
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Zufriedene Gesichter gab es auch bei zwei Vorbereitungsturnieren der ersten und vierten Herrenmannschaft in Regensburg. In hochkarätig besetzten Teilnehmerfeldern landete die „Erste“ mit Lorenz Mayer, Herbert Schrittenlocher, Rudi Baumgartner und Christian Breitschopf auf Platz sieben. Die „Vierte“ mit Wolfgang Zimmermann, Daniel Braunmüller, Norbert Engels und Paul Eberl auf Platz acht.

 

Entscheidung fällt mit dem letzten Schuss Herren beim Kreispokal Zweiter

Als letzte Entscheidung auf schwäbischer Ebene stand am Samstag die Herrenendrunde der Eisstockschützen auf dem Kühbacher Spielplan. 26 Teams mussten dazu in zwei getrennt gewerteten Spielgruppen plus Endspiel ihre Karten auf den Tisch legen.

Mit von der Partie in der Königsbrunner Therme auch Kühbachs erste Herrenmannschaft, die mit den Routiniers Christian Breitschopf und Lorenz Mayer, sowie den beiden 16 -und 19-jährigen Nachwuchstalenten Daniel Steber und Luis Merkl einen teilweisen Umbruch vollzogen. Das sich dies nicht nachteilig auf Trefferquote und Spielanlage auswirkte zeigten schon die ersten Spiele. Lauingen und Nordheim hatten bei ihren 0:30 Niederlagen nichts zu bestellen. Ähnlich verliefen auch die nächsten Begegnungen gegen Strassberg, Untermeitingen und Friedberg.

Spannend wurde es im sechsten Spiel, als mit dem SSC Gachenbach ein erster Prüfstein auf den TSV wartete. Nach ausgeglichenen Spielverlauf behielten die Kühbacher in der letzten Kehre die Nerven und gewannen 18:14. Als dann auch noch mit Gundelfingen und Haslangkreit zwei hartnäckige Verfolger distanziert wurden, war der Weg frei für den Gruppensieg. Zwar folgte gegen Tagmersheim noch eine empfindliche 14:22 Niederlage, doch durch weitere Erfolge gegen Buchdorf und Offenhausen wurde der Gruppensieg endgültig besiegelt. Ein Happyend blieb den Kühbachern allerdings versagt, denn in einem packenden Endspiel gegen die SpVgg Lagerlechfeld vergaben sie beim Stand von 10:9 den Matchball mit dem letzten Schuss den Pokalsieg.

 

Kühbachs Seniorenerste beim Bezirkspokal wieder ganz vorne
Zweite wird Siebter – Junioren beim Bayernpokal chancenlos

Drei Wochen nachdem sie beim Kreisentscheid als Gruppenzweiter noch mit Platzierung und Leistung haderten, rückten Hans Asific, Lorenz Mayer, Herbert Gaßmair und Georg Engel ihre eigenen Ansprüche wieder ins rechte Lot und holten sich in Landsberg den Bezirkspokalsieg.

Mit einem Derbysieg gegen die zweite Kühbacher Vertretung startete die TSV-Erste ins Pokalrennen. Nicht ins Konzept pas-ste gleich anschließend der doppelte Punktverlust gegen die überraschend starke Starnberger Formation. Ob der Niederlage etwas verunsichert, waren es in nächsten Partien letztlich Einzelaktionen die die Erfolge sicherten. Erst mit zunehmender Spieldauer setzten sich die Kühbacher Offensivkräfte immer mehr durch und sorgten für frühzeitige Entscheidungen. Einzig der TSV Schondorf konnte im restlichen Turnierverlauf dem TSV noch beide Punkte abknöpfen, das aber den Bezirkspokalsieg des TSV Kühbach nicht mehr gefährdete.

Die zweite Mannschaft, beim Kreispokal noch Zweiter hinter Un-termeitingen, patzte schon zu Beginn. Nach Pleiten gegen Küh-bach I und Schondorf bereits mit dem Rücken zur Wand, gelang ihr zwar gegen den ESC Seltmanns ein kurzes Aufbäumen, doch der Verlust von drei Zählern in den Folgepartien gegen die beiden Windacher Teams brachte das Team um Paul Eberl, Frank Simmerbauer, Wolfgang Zimmermann und Norbert Engel schon früh-zeitig um alle Chancen im Titelkampf. In der Endabrechnung rangierten sie schließlich auf Tabellenplatz sieben.
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Einen schweren Stand hatten Kühbachs Junioren bei der bayeri-schen Meisterschaft in Waldkirchen. Gegen die übermächtige Gegnerschaft aus Niederbayern, hatten Selina Steber, Dominik Demel, Luis Merkl und Daniel Steber keine Chance und gingen als Letzter aus dem Rennen.
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Holpriger Bundesligaeinstieg für Kühbachs Damen
Platz elf für Damenerste / Zweite mit Pokalsieg und Aufstieg

Fest in Damenhand war am vergangenen Spieltag das Kühbacher Eisstockgeschehen. Mit Bundesliga, Kreispokal und Bayernligaqualifikation standen drei interessante Wett-bewerbe auf dem Programm, die teilweise Premierencharakter hatten. Die schwierigste Aufgabe hatte dabei die Damenerste mit der Bundesligavorrunde in Waldkraiburg zu lösen. Mit der Empfeh-lung eines dritten Europacupplatzes zählte das TSV-Quintett um Veronika Filgertshofer, Jessica Gamböck, Regina Gilg, Marianne Weigl und Helga Salvamoser zu den Favoriten um die vorderen Plätze und DM-Teilnahme.

Doch der Start in der dortigen WM-Arena war alles andere als verheißungsvoll. Gegen Engelsberg und Gattering handelten sie sich gleich zwei Auftaktniederlagen ein, die zwar gegen Nürn-berg und Hartpenning wieder kompensiert wurden, doch ein er-folgversprechender Spielfluss kam nicht zustande. Symptoma-tisch hierfür zeichnete die 0:26 Klatsche gegen den EC Frauendorf. Hoffnung keimte nochmals auf, als die Spiele gegen Eppen-schlag, Selb und den Europacupzweiten Aussernzell doppelte Punktgewinne einbrachten. Aber die Kühbacherinnen konnten die positiven Ansätze aus diesen drei Partien nicht weiter um-setzen und mussten gegen Lokalrivalen Haslangkreit und Massing zwei weitere Niederlagen hinnehmen.

Mit einem ausgeglichenen Punktekonto rangiert der TSV Kühbach nach der Vorrunde auf den Platz elf und darf sich in der zwei-tägigen Rückrunde kaum noch einen Ausrutscher leisten, um doch noch einen Platz unter den ersten Fünf, sprich DM-Teilnahme, zu erreichen.
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Premiere feierte die zweite Damenmannschaft beim Kreispokal. Bei ihrem ersten Pflichtspieleinsatz lieferten Leni Simmer-bauer, Heidi Trabelsi sowie Kerstin und Selina Steber eine solide Leistung ab und gewannen die Doppelrunde ohne Punktverlust.
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Auch im Qualifikationsspiel um den Aufstieg zur Bayernliga hielten sie sich schadlos. Mit 49:15 ließen sie ihren Geg-nerinnen aus Untermeitingen keine Chance und dürfen nun im nächsten Jahr die höchste bayerische Spielklasse in Angriff nehmen.

 

Titel und Stockerlplätze für Kühbachs Eisstockler

Ein bunter Mix aus Pflicht-und Vorbereitungs-turniern bestimmte an beiden letzten Spieltagen das Wettkampf-geschehen von Kühbachs Eisstockschützen. Dabei zeigte sich, dass sich die zahlreichen Trainingseinheiten in den Eissport-stadien von Germering und Ingolstadt durchaus bezahlt machen. Untermauert wurde dies mit einer sehenswerten Ergebnisbilanz, die etliche Titel und Stockerlplätze aufzuweisen hat. Titel en masse gab es in den Einzelkonkurrenzen von Kreis und Bezirk in Bad Wörishofen. Hier holten die Nachwuchsschützen Selina Steber, Luis Merkl, Daniel Steber und Regina Gilg in den Jugend und Juniorenklassen zum Doppelschlag aus und gewannen jeweils die Kreis -und Bezirksmeisterschaft. Letztere setzte mit zwei ersten Plätzen bei den Damen sogar noch eins drauf. Auch mit der Mannschaft waren die Schützlinge von Daniel Braunmüller nicht zu schlagen. Ungeschlagen mit 12:0 Punkten gingen sie vor dem SV Lands-beried und der SpG Bad Grönen-bach/Osterreinen als Sieger vom Eis.

Mit einer Überraschung endete der Kreispokal der Senioren, der am Samstag in der Königsbrunner Therme ausgespielt wurde. Bei dem in zwei Gruppen ausgespielten Wettbewerb hatten auf Küh-bacher Seite nicht die höher eingeschätzten Teams von Kühbach I und III die Nase vorn, sondern die Zweite. In der Besetzung Paul Eberl, Frank Simmerbauer, Nobert Engels behaupteten sie souverän den ersten Gruppenplatz. Dahinter folgten der FSV Buchdorf und die dritte Kühbacher Formation mit Anton Zech, Thomas Götz, Franz Krepold und Anton Stadlmair. In der zweiten Gruppe verpassten Hans Asific, Lorenz Mayer, Georg Engel und Herbert Gaßmair nach einem Fehlstart mit zwei Niederlagen Platz eins. Zwar hielten sie sich im weiteren Turnierverlauf schadlos, doch zu mehr als Platz zwei reichte es schließlich nicht. Trotzdem wird die Mannschaft zusammen mit Kühbach II die TSV-Farben beim Bezirkspokal in Landsberg vertreten.

Im Endspiel um den schwäbischen Pokalsieg unterlag Kühbach II dem SV Untermeitingen deutlich mit 3:27.
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Im Pokalhalbfinale Endstation für Kühbachs Damen
3. Platz im deutschen Finale – Herren mit Eissaisonauftakt zufrieden

Eigentlich müssten Kühbachs Stockschützen mit dem Eissaisonauftakt zufrieden sein, wäre da nicht die un-glückliche Halbfinalniederlage der Damen im deutschen Pokal-finale gewesen. Auf dem Weg zum fünften nationalen Pokaltitel und das Finale bereits dicht vor Augen, war im entscheidenden letzten Durchgang des Halbfinals, Endstation für das TSV-Quintett. Bei besten Eisverhältnissen starteten Veronika Filgertshofer, Regina Gilg, Katharina Ferber, Marianne Weigl und Helga Sal-vamoser in Ruhpolding mit einem 28:0 Kantersieg gegen Ein-tracht Frankfurt furios ins Titelrennen. Nach weiteren Er-folgen gegen Taufkirchen und Bad Nauheim, folgte ein nicht einkalkuliertes Remis gegen Nürnberg, dass aber durch doppelte Punktgewinne gegen den EC Fischbachau, der Auswahl Baden-Württembergs und dem ESC Langenargen postwendend kompensiert wurde.

Nach einer 9:11 Niederlage gegen Angstgegner Rosenheim schien der Halbfinaleinzug zwar kurzfristig in Gefahr, doch Dank ihrer Routine und dem wichtigen 17:3 Erfolg im Spitzenspiel gegen Gruppensieger EC Außernzell, spielten die Kühbacherinnen ihr Restprogramm sicher nach Hause. Im ersten Halbfinalspiel kam es dann zum Schlagabtausch gegen den Erzrivalen SV Mehring, der aber mit 21:11 deutlich in die Schranken gewiesen wurde. Richtige Spannung brachte dann die zweite Halbfinalbegegnung mit Gruppensieger Außernzell. Die Entscheidung fiel dabei erst in der letzten „Kehre“, als die 11:10 führenden Newcomer aus Niederbayern, ihren Nachschuss nicht mehr abgaben und verdient ins Finale einzogen. Für den TSV Kühbach bedeutete dies Platz drei und die Bronze-medaille. Neuer Pokalsieger wurde erstmals der EC Außernzell, der den Hessenvertreter RSV Büblingshausen mit 12:6 bezwang.
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Ebenso dritte Plätze eroberten die erste und dritte Herren-mannschaft bei ihren Eispremieren. Die Erste in der Besetzung Christian Breitschopf, Herbert Schrittenlocher, Lorenz Mayer und Herbert Gaßmair musste in Dingolfing nur den Bundesligi-sten Pilsting und Rattenbach den Vortritt lassen. In Bad Wörishofen hießen die besser platzierten Vereine SV Bernried und EC Ostereinen, knapp dahinter die Kühbacher Dritte um Thomas Götz, Daniel Steber, Luis Merkl und Armin Hahn. Als vierte TSV-Vertretung vervollständigten Günter Heiss, Franz Krepold, Manfred Schrittenlocher und Georg Engel die zufrie-denstellende Bilanz des Wochenendes. Sie belegten in der Regensburger Eisarena Platz acht.
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Bei 74 Wettbewerben 47 Mal auf dem Stockerl
Für Kühbachs Stockschützen geht eine erfolgreiche Sommersaison zu Ende

Endgültig beendet haben Kühbachs Stockschützen das Spielprogramm der diesjährigen Sommersaison. Mit einer ganzen Reihe von Turnieren sowie zuletzt mit dem eigenen Paar-talturnier zogen sie einen Schlussstrich über eine überaus erfolgreiche Saison, die mit 74 Wettbewerben bestens bestückt war. Dass Kühbachs Daubenjäger dabei 47 Mal einen Platz unter den drei Erstplatzierten erringen konnten, spricht für die Qualität und Konstanz des Spielerkaders.

Spannung war Trumpf, zumindest in zwei der drei Spielgruppen, bei der 41. Auflage des Kühbacher Paartalturniers. So liefer-ten sich Haslangkreit, Kühbach und Unterstall-Joshofen in der A-Gruppe einen packenden Dreikampf um den Sieg. Die wenigsten Fehler machten dabei die „Kreiter“. Besonders im Schlussvier-tel zeigten sie Nervenstärke und verließen als verdienter Sieger den Pflasterbelag. Eindeutiger war das Geschehen in der B-Gruppe. Etwas überra-schend zog hier das Aichacher Quartett überlegen seine Bahnen und beendete mit nur einem Remis ihr Spielprogramm. Ihm folg-ten mit Sielenbach, Adelzhausen, Klingen und Schiltberg gleich vier punktgleiche Mannschaften, die nur die Stocknote trenn-ten. Die neuformierte zweite Kühbacher Damenmannschaft bot bei ihrem ersten Auftritt den Herren durchaus Paroli und überzeug-te auf Platz sechs.

Eine exzellente Vorstellung lieferte die TSV-Mannschaft um Asific, Zech, Steber und Merkl in der Gruppe C ab. Mit den beiden deutschen Jugendmeistern Steber und Merkl im Angriff, erwiesen sich die Kühbacher als unüberwindbare Hürde und gewannen das Turnier verlustpunktfrei. Nicht weniger beein-druckend war die Leistung der beiden übrigen Kühbacher Mann-schaften, die auf den Plätzen zwei und vier nur knapp dahinter lagen. lagen.
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Paartalturnier zum Saisonausklang

Mit der 41 Auflage ihres Paartalturniers beenden die Stockschützen des TSV Kühbach eine überaus erfolgreiche Sommersaison. 33 Mannschaften aus überwiegend heimischen Gefilden, werden am Freitag ab 18 Uhr (Gruppe A und B) und am Samstag ab 9 Uhr (Gruppe C) in der Kühbacher Stockschützenhalle um die begehrten Stockerlplätze kämpfen. Angesichts der ausgeglichenen Gruppen, die zahlreiche Derbies beinhalten, dürfte es in allen drei Spielgruppen zu spannenden Turnierverläufen kommen.

Gruppe A Gruppe B Gruppe C
TSV Kühbach I TSV Kühbach II TSV Kühbach III
TSV Dasing AS Griesbeckerzell FC Affing
SV Unterbernbach TSV Schiltberg SV Karlshuld
VfB Oberndorf BC Aichach MTV Pfaffenhofen
TSV Schwabmünchen BC Adelzhausen EC Friedberg
EC Haslangkreit DJK Willprechtszell SG Mauerbach II
SV Untermeitingen BC Aresing EC Augsburg
SV Wolfersdorf TSV Sielenbach ESC Manching
TSV Arnbach SG Mauerbach I TSV Binswangen
DJK Sandizell WF Klingen TSV Kühbach IV
SpVgg Unterstall-Joshofen FC Ehekirchen TSV Kühbach V

 

Auf Nachwuchsass Steber war beim Euro-Grand-Prix Verlass
2x Silber und Bronze für den TSV-Schützen - Senioren beim Bayernpokal Neunter

Während die meisten Stockschützenvereine im hitzeträchtigen Urlaubsmonat August einen oder mehrere Gänge zurückschalten, gab es im umfangreichen Turnierprogramm des TSV Kühbach keine Abstriche. Dabei präsentierten sich die buntgemischten TSV-Mannschaften alles andere als wettkampfmüde und untermauerten dies mit respektablen Resultaten.

Die Spitzenresultate lieferte einmal mehr Kühbachs Nachwuchsass Daniel Steber. Auf den in Diensten des TSV Kühbach stehenden 16-jährigen Friedberger war auch beim 14. Euro-Grand-Prix der Jugend in Regen wieder Verlass. Durch seine Vielseitigkeit und seinem starken Nervenkostüm avancierte er im neun Nationenvergleich zur wichtigsten Stütze im DESV-Dress.

Zunächst holte er mit der deutschen Mannschaft in der Mannschaftswertung des Einzels hinter Österreich die Silbermedaille. Anschließend folgte im Einzelwettbewerb ein packender Vierkampf zwischen den beiden Österreichern Graf und Rothberger, sowie den Deutschen Steber und Sabo. Erst mit den letzten Schüssen standen die Platzierungen fest. Graf siegte mit 207 Punkten knapp vor Steber (204), Sabo (203) und Rothberger (299).

Mit dem „Königswettbewerb“, dem Mannschaftsspiel, ging es beim zweitägigen neun Nationenturnier weiter. Steber mit seinem Team Deutschland I spielte in der Gruppenphase seinen Part souverän herunter und gewann verlustpunktfrei vor Weißrussland. Im Halbfinale erwischte dann Deutschland I. Ausgerechnet die zweite Vertretung verbaute mit einem deutlichen Sieg den Finaleinzug. Im abschließenden Spiel um Bronze gewann das „Streberquartett“ 17:8 gegen Weißrussland, das im Halbfinale dem Austriateam nur knapp mit 8:11 unterlag. Das Finale gewann Österreich, durch einen ungefährdeten 16:3 Erfolg über Deutschland II.

Medaillenränge visierte auch das Kühbacher Seniorenquartett um Lorenz Mayer, Norbert Engels, Herbert Gaßmair und Anton Stadlmair beim bayrischen Pokalfinale in Regen an. Das dies ein Wunschtraum blieb, lag in erster Linie an der zu dürftigen Angriffsleistung, vor allem in der Anfangsphase. Wenn auch zwischendurch gegen Spitzenteams recht passable Vorstellungen abgegeben wurden, so fehlte in den restlichen Partien einfach die Konstanz. Letztlich landete der TSV zwar auf Platz neun unter 26 Mannschaften, der aber angesichts des vorhandenen spielerischen Potentials nicht den Erwartungen entsprach.
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Goldregen für Kühbach bei der deutschen Meisterschaft
Drei Titel für den TSV-Nachwuchs / Weltrekordergebnis als Höhepunkt

Was die deutschen Jugend- und Juniorenmeister-schaften betrifft, so stand Kühbach am Wochenende zum achten und vorläufig auch zum letzten Mal im Blickpunkt des nationa-len Stockschützeninteresses. Zwei Tage drehte sich am deut-schen Eisstockstützpunkt alles um den Stockschützensport im Nachwuchsbereich. Mit der für Stocksportverhältnisse ungewöhnlich großen Zu-schauerkulisse von mehr als 300 Fans und hervorragenden Leistungen auf dem Kühbacher Pflasterparkett waren diese nationalen Titelkämpfe wieder ein sehenswertes Highlight. Zudem untermauerte die DESV-Führungscrew mit Präsident Chris-tian Lindner, Sportdirektor Hans-Jörg Riess, Jugendwartin Manuela Hallhuber, Nationaltrainer Bernhard Stelzig sowie BEV-Obmann Leonhard Mittermair mit ihrer Präsenz den hohen Stel-lenwert dieser Titelkämpfe. Nach einer kurzen Einspielzeit ging es los mit den Qualifi-kationsrunden für die Einzelwettbewerbe. Getrennt nach den Altersklassen U16, U19 und U23 mussten sich die weiblichen und männlichen Akteure, nach den Hürden auf Kreis-, Bezirks- u. Landesebene, nochmals dem Auswahlprozedere unterwerfen. Zwei Durchgänge entschieden über Finalteilnahme oder Zuschauer-dasein. Der U14-Klasse blieb die Qualifikationsrunde erspart. Hier durften sich die Besten der jeweiligen Landesverbände über den direkten Finaleinzug freuen.

Zu den Landessiegern gehörte auch die Kühbacherin Selina Ste-ber. Nach dem sie im ersten Durchgang mit mäßigen 82 Punkten weit hinter den Erwartungen zurück blieb, dreht sie nach einer kleinen Standpauke im Zweiten mächtig auf und schloss mit insgesamt 219 Zählern zur punktgleichen Führenden Viktoria Schuhbeck (EC Lampoding) auf. Durch den besseren letzten Durchgang ging Gold schließlich an Selina Steber, gefolgt Schuhbeck.

In den Einzelfinals zeigte sich dann, dass neben dem sportli-chen Können auch die Nerven eine entscheidende Rolle spielen. Dass das Kühbacher Nervenkostüm intakt ist, demonstrierten Daniel Steber (U16) und Regina Gilg (U19) auf eindrucksvolle Weise. Zunächst sah es in der U16/m-Kategorie nach einem Zweikampf zwischen Steber und dem Haunersdorfer Raphael Hackl aus, da beide mit 288 und 282 Punkten, nur knapp getrennt in Führung lagen. Im Finale warf das TSV-Talent aber schon im dritten Durchgang sein ganzes Können in die Waagschale und distan-zierte seinen Konkurrenten mit 169 zu 124 Punkten entschei-dend. Mit insgesamt 599 Punkten war dem Kühbacher das Gold nicht zu nehmen.

Einen ähnlichen Verlauf nahm das U19/w-Finale. Hier lagen Regina Gilg (TSV Kühbach) und Franziska Haas (EC Aussernzell) nach der „Quali“ mit 288 und 284 Zählern an der Spitze. Auch hier legte die Kühbacherin mit 164 und 168 Punkten einen fulminanten Zwischenspurt hin und ließ keine Zweifel an ihrem Sieg aufkommen.

Mit Andreas Schilcher vom SSC Gachenbach gewann ein weiterer Akteur aus heimischen Gefilden eine Goldmedaille. 590 Punkte reichten ihm zur erfolgreichen Titelverteidigung. Für den absoluten Höhepunkt sorgte aber die Aussernzellerin Verena Gotzler. Nach 146, 156, und 157 Punkten in den vorran-gegangenen Durchgängen der U23/w legte sie im Letzten mit 194 Punkten ein Weltrekordergebnis für Damen auf das Pflasterpar-kett. Leider wird dieser Rekord ihr aber versagt bleiben, da international nur Ergebnisse auf Eis Bestand haben. Zumindest wird das Topresultat aber als neuer deutscher Rekord in die Bestenliste eingehen. Kein Kraut war in den Mannschaftsspielen gegen die Klubs aus Niederbayern gewachsen. Nur in der Klasse U23 konnte mit dem Aussenseiter SV Haspelmoor, ein Oberbayer in die niederbay-erische Vorherrschaft einbrechen. Ungeschlagen gewann der EC Pilsting die Klasse U19, die SG Windberg/Strasskirchen die U14 sowie der EC Gotteszell die U16.

Bei der abschließenden Siegerehrung würdigte DM-Schirmherr und Bürgermeister Hans Lotterschmid zusammen mit Manuela Hallhuber nochmals Leistung und „Fair play“ der Jugendlichen, sowie die perfekte Organisation der Stockschützenabteilung des TSV Kühbach.


Nach einer spannenden Aufholjagd ging Gold an Selina Steber.


Vor vier Wochen gewann Daniel Steber Silber und Bronze beim Euro-Grand-Prix,
jetzt gewann er DM-Gold.


Auf Anhieb triumphierte Regina Gilg im Kühbacher Trikot mit dem deutschen Einzeltitel.

Erneut stand in der Klasse U23 der Gachenbacher Andreas Schilcher ganz oben.

 

Nationaler Stockschützennachwuchs gastiert in Kühbach
Kühbach zum achten Mal Austragungsort der deutschen Meisterschaft

Nach einer kurzen Verschnaufpause steht Küh-bachs Sportpark als Austragungsort eines hochkarätigen Wett-bewerbs wieder im Mittelpunkt der deutschen Stockschützen-szene. Waren es in den Vormonaten Meisterschaften und Pokal-runden auf schwäbischer und bayerischer Ebene, so steht nun am Wochenende mit der deutschen Meisterschaft der Jugend und Junioren ein nationaler Höhepunkt auf dem Programm.

Bereits zum achten Mal in Folge präsentiert sich Kühbach als Ausrichter der deutschen Nachwuchstitelkämpfe. Dabei werden am Samstag (8 bis 18 Uhr) und Sonntag (8:30 bis 12 Uhr) unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Hans Lotterschmid, über 150 Stockschützen im Einzel und Mannschaftswettbewerb auf die Jagd nach den begehrten Edelmetallen gehen. Höhepunkt dürften dabei zweifelsohne die Entscheidungen in den Mannschaftswettbewerben U14, U16, U19 und U23 sein, in denen fast der gesamte Nationalkader an den Start gehen wird.

Ein besonderes Augenmerk darf beim Stelldichein der deutschen Nachwuchselite auch auf die heimischen Einzelspezialisten ge-worfen werden. Gerade sie haben in den vorangegangenen Mei-sterschaften für so manches Highlight gesorgt. Mit Matthias Kappelmeier und Andreas Schilcher (U23/ beide SSC Gachenbach), sowie Selina Steber (U14/TSV Kühbach), Daniel Steber (U16/TSV Kühbach) und Damenweltrekordlerin Regina Gilg (U19/TSV Küh-bach)gehen hier gleich fünf Lokalmatadore mit berechtigten Medaillenchancen an den Start.

Startlisten:

Mannschaft U14:
SG Windberg/Straßkirchen
DJK SV Pleiskirchen
TV Ebhausen
Friedrichshaller
FC Penzing
ESC Geisenhausen

Mannschaft U16:
EC Atting
EC Gotteszell
SSC Untergrasensee
Friedrichshaller SV
RSV Büblingshausen
TSV Hartpenning
EC Oberhausen S
SG Windberg / Straßkirchen

Mannschaft U19:
SV Haspelmoor
SV Gumpersdorf
EC Pilsting
EC Außernzell
ESC Langenargen
EC Gerabach
SG Windberg / Ittling
TSV Karpfham

Mannschaft U23:
EC Außernzell
SG Breitbrunn/Söchtenau
RSV Büblingshausen
Friedrichshaller SV
TSV Peiting
SG Haspelmoor/Tegernbach

 

Kühbachs Damen im Bayernfinale nicht konstant genug
Endstation auf Platz sieben – Starke Herrenbilanz

Die Enttäuschung stand den Kühbacher Damen Veronika Filgertshofer, Jessica Gamböck, Katharina Ferber und Regina Gilg schon vor dem abschließenden Platzierungsspiel ins Gesicht geschrieben, denn als Mitfavorit gestartet, mussten sie bereits nach der Gruppenphase jegliche Medaillenträume begraben.

Bereits in der Auftaktbegegnung auf heimischem Terrain gegen den FC Penzing lief es nicht rund. Vor allem im Angriffsspiel, ansonsten eine Domäne der Kühbacherinnen, zeigten sich ungewohnte Schwächen, die mit einer 13:21 Niederlage bestraft wurden. In den nächsten Spielen gegen Buchloe, Geiselhöring und Untertraubenbach gelangen wichtige Siege, wobei auch hier die Konstanz in den Aktionen zu wünschen übrig ließ.

Eine Vorentscheidung brachte das Spitzenspiel gegen den TSV Hartpenning. Die an diesem Tag famos auftrumpfenden Oberbayern legten einen 12:0 Blitzstart hin und fuhren anschließend die Punkte sicher nach Hause. Zwar kämpften sich die TSVlerinnen durch drei doppelte Punktgewinne gegen Fischbachau, Engelsberg und Regensburg wieder in das Führungsduo zurück, aber die Hartpenningerinnen gaben sich weiterhin keine Blöße und waren das Maß aller Dinge.

Den entgültigen K.o versetzte dann der EC Außernzell und ESV Nürnberg I dem TSV. Durch die beiden Niederlagen fiel er auf den vierten Gruppenlatz zurück, wobei im abschließenden Platzierungsspiel gegen den Ec Wetterfeld noch ein Sieg und der siebte Platz in der Gesamtwertung heraussprang. Den Bayernpokalsieg holte der TSV Hartpenning, der im Endspiel auch gegen den EC Passau-Neustift die Oberhand behielt.
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Schwächephase kostet Kühbacher Mixedteam eine Medaille
7.Platz im Bayernfinale / Daniel Steber schafft EURO-Grand-Prix-„Quali“

„Schade, es hätte durchaus mehr werden können“, mit dieser Feststellung traf Kühbachs zweiter Angriffsschütze Daniel Braunmüller kurz nach Beendigung des Bayern-pokals den Nagel auf den Kopf, denn eine 1:5 Punkteserie zur Turniermitte brachte sie um alle Medaillenchancen.

Mit Aussenseiterchancen ging das TSV-Quintett um Helga Salva-moser, Kerstin Steber, Heidi Baumgartner, Willi Westermeier und Daniel Braunmüller in eigener Halle ins Pokalrennen. Nach einem optimalen Start mit sechs Zählern gegen Stötten, Nürnberg und Garching folgte gegen den Favoriten Passau die erste Niederlage. Von dessen aber unbeeindruckt folgte gegen den ebenfalls hochgehandelten TSV Buchbach wieder ein doppelter Punktgewinn.

Zur Wettbewerbsmitte folgte schließlich der folgenschwere „Durchhänger“. Nach 1:5 Punkten gegen Ottenzell, Wetterfeld und Regensburg, fielen die in den Führungsrängen liegenden Kühbacher auf Platz sechs zurück. Zwar holte man aus beiden Abschlussbegegnungen noch drei Zähler und gewann das abschließende Platzierungsspiel gegen den SC Oberroth mit 24:6, doch mit einem respektablen siebten Platz in der Gesamtwertung mußte der TSV am Ende zufrieden sein.
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Einen Achtungserfolg verbuchte einmal mehr das Kühbacher Nachwuchstalent Daniel Steber. Bei der Qualifikation zum Euro-Grand-Prix der Jugend konnte er sich einen der sechs Startplätze für das Euro-Finale am 5./6. August in Regen sichern.
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Mit dem Bayernpokal der Damen steht Kühbachs Sportpark am Sonntag (Beginn 9 Uhr) ein weiterer Pokalhöhepunkt ins Haus. Mit dabei die besten bayerischen Teams wie Mehring, Untertraubenbach, Neunburg, Penzing, Engelsberg und Kühbach. In Anbetracht des erlesenen Teilnehmerfeldes ist ein spannungsgeladener Wettbewerb vorprogrammiert.
Teilnehmer

 

Bayerisches Mixedfinale in Kühbach

Mit dem bayerischen Mixedfinale steht den Stockschützenfans am Sonntag (9 Uhr) ein weiterer sportlicher Leckerbissen im Kühbacher Sportpark ins Haus. Qualifiziert haben sich 22 Mannschaft, darunter namhafte Clubs wie der EC Passau, EC Gerabach und TSV Buchbach. Mit ihrer Bundesligaerfahrung müssen diesen Teams auch die größten Chancen eingeräumt werden. Ebenfalls mit dabei ist eine Mannschaft des gastgebenden TSV, die mit Aussenseiterchancen ins Titelrennen startet.
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Kühbachs Damen geht im DM-Finale die Luft aus
In der „Quali“ noch vorne / Haslangkreit wird Siebter

Die Erwartungen im Kühbacher Stockschützenlager waren groß, als die TSV-Damen Veronika Filgertshofer, Regina Gilg, Katharina Ferber, Jessica Gamböck und Marianne Weigl am Samstag zur deutschen Meisterschaftsendrunde nach Vilshofen reisten. Vor allem ihr imponierender Auftritt in der Bundesliga stempelte sie zum Topfavoriten der DM.

Mit dieser Bürde ging es gleich zu Beginn in die Toppartien gegen den ebenfalls hochgehandelten TSV Peiting und FC Neunburg vorm Wald. Nach nahezu fehlerfreien zwölf „Kehren“ standen mit 34:0 und 15:8 vier Punkte auf der Habenseite. Diese deutlichen Erfolge beflügelte den Siegeswillen der Kühbacherinnen ungemein, so dass die nächsten Erfolge nicht lange auf sich warten ließen.

Ob Friedrichshall (22:0), „Kreit“ (19:9), die Württembergvertreter Ebhausen (32:0) und Mönchweiler (24:2) sowie Penzing (34:0) oder Untertraubenbach (20:10), gegen die variable Kühbacher Spielkunst war kein Kraut gewachsen. Spannend gestaltete sich die Begegnung gegen den RSV Büblingshausen. Auch die Hessen zeigten ein hohes Niveau, wodurch am Ende ein leistungsgerechtes 11:11 die Anzeigetafel zierte.

Vielleicht war dies im nachhineingesehen ein erster Warnschuss vor dem TSV-Bug, denn es tauchten jetzt immer wieder kleine Unsicherheiten auf. Zwar konnte das Spiel gegen die Frankfurter Eintracht nochmals klar gewonnen werden, doch die beiden Abschlusspartien gegen die Auswahl Nordrhein-Westfalen und Mehring gingen mit 9:15 und 10:16 verloren.

Trotz allem beendete der TSV Kühbach die Qualifikationsrunde als Tabellenerster und traf nun in der ersten Halbfinalbegegnung auf den Erzrivalen SV Mehring. Auch hier zog der TSV mit 13:17 den Kürzeren und mußte anschließend gegen den FC Neunburg vorm Wald in die Zwischenrunde. Diese erneute Chance doch noch ins Finale zu gelangen, ließen sich die Damen um Ex-Weltmeisterin Veronika Filgertshofer nicht entgehen und gewannen mit 11:9.

Im Finale war es dann aber mit der Kühbacher Herrlichkeit wieder vorbei. Gegner Mehring gelang einfach alles, siegte überlegen mit 18:0 und durfte verdient den deutschen Meistertitel mit nach Hause nehmen. Platz für die größtenteils furios aufspielenden Kühbacherinnen, denen aber zum Schluß die Luft ausging.
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weitere Ergebnisse
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Zwei Stocksport-Meisterschaften in Kühbach

Oberliga und Bezirksoberliga heißen die beiden Spielklassen, die am Wochenende im Kühbacher Sportpark ausgetragen werden.
Dabei kommen die Herren in der Oberliga bereits am Samstag (9 Uhr) zum Zuge, während die Damen in der Bezirksoberliga am Sonntag (8 Uhr) an der Reihe sind.

Startlisten

Oberliga:
TSV Kühbach III
TSV Binswangen
TSV Pähl
FSV Eching
EC Osterreinen
SV Untermeitingen
SV Haspelmoor
SpVgg Lagerlechfeld
VSC Donauwörth
EC Friedberg
VfB Oberndorf
EC 1978 Haslangkreit II
FC Gundelfingen
TSV Kühbach IV
TSC Schondorf

Bezirksoberliga:
SV Inning
DJK Sandizell
SV Überacker
SV Adelsried
TSV Weilach
TSV Wertingen
SC Tegernbach
SSC Fürstenfeldbruck
VfB Oberndorf
SV Unter-Oberbrunn
AS Griesbckerzell
SV Erlbach-Pfaffenhofen
ESV Gersthofen

 

Wechselbad der Gefühle für Kühbach II in der Bayernliga

Nichts für schwache Nerven war der Titelkampf der zweiten Kühbacher Stockschützenmannschaft in der Bayern-liga Süd. Angesichts der Erfahrungen der Vorjahre aufdem nur schwer bespielbaren Belag in der Surheimer Stocksportarena, reiste das TSV Quartett um Willi Westermair, Armin Hahn, Manfred Schrittenlocher und Daniel Steber mit einer gehörigen Portion Skepsis ins Oberbayerische. Nach dem Auftaktsieg gegen den EC Augsburg, bei dem man einem Rückstand hinterherlief, folgte zwar gegen Unterneukirchen eine Niederlage, doch weitere doppelte Punktgewinne gegen Oberbergkirchen und Haslangkreit heizten die Kühbacher Erwartungen kräftig an.

Diese bekamen jedoch schnell einen Dämpfer. Engelsberg (10:16), Breitbrunn (13:15), Penzing (6:18) und Haching (15:15) heimsten die Punkte ein und beförderten die Kühbacher gar in die Abstiegszone. Mit einem 18:10 Sieg gegen den ESC Weissenhorn keimte zwar erneut Hoffnung auf, aber schon in der nächsten Partie nahm Wörth wieder beide Punkte mit. Erst ein Zwischenspurt, der doppelte Punktgewinne gegen Marienstein, Hittenkirchen und Planegg einbrachte, beendete das Wechselbad der Gefühle und sorgte für etwas Beruhigung.

Ärgerlich war noch die Abschlussniederlage gegen den späteren Bayernligameister SC Oberroth, da die TSV-Schützen eine klare Führung in der letzten Kehre noch aus der Hand gaben. Letzt-lich hatte das aber keinen Einfluss auf die Platzierung, denn als Fünfter rangierten die Kühbacher drei Zähler hinter den „Kreitern“.
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Gachenbach verbaut Kühbachs Herren den Weg nach oben
8.Platz in der zweiten Bundesliga – Damen holen Bezirkspokal

Noch am Tag danach haderte Kühbachs zweite Stockschützenmannschaft mit dem Ausgang ihrer Meisterschafts-runde in der zweiten Bundesliga. „ Das verlorene Spiel, kurz vor Schluss gegen Gachenbach, hat uns den Weg nach oben ver-baut“, sinnierte ein nachdenklicher Herbert Gaßmair, der aber trotzdem mit dem achten Platz und Leistung seines Teams mehr als zufrieden war.

Nach personellen Umstellungen reiste das erste Herrenquartett um Herbert Schrittenlocher, Karl Baumgartner, Lorenz Mayer, Herbert Gaßmair und Rudi Baumgartner mit gemischten Gefühlen zur Meisterschaftsrunde in das oberpfälzerische Untertrauben-bach. Dass aber jeglicher Pessimismus unangebracht war zeigten schon die Anfangspartien gegen Loh (18:6), Aham (8:10), Knad-larn (11:9), Daglfing (11:11). Mit einer hohen Trefferquote im Angriffsspiel, wobei hier besonders Kühbachs letzter Mann Herbert Schrittenlocher hervorstach, sowie mit einem präzisen Defensivspiel, fand der TSV schnell in die Erfolgsspur. Wenn auch gegen Rattenbach und Ottenzell zwei Nullnummern folgten, das Quartett ließ nicht locker und kompensierte dies postwend-end durch zwei doppelte Punktgewinne gegen Gastgeber Unter-traubenbach und Töging.

Als auch die nächsten Begegnungen gegen Tacherting und Simbach vier Zähler einbrachten, schnupperte man auf Platz vier erst-mals Aufstiegsluft. Doch nun kam das Derby gegen den SSC Gachenbach, der einen Platz besser lag. Beide Mannschaften lieferten sich ein hochklassiges Match, wobei der SSC mit dem letzten Schuss das glücklichere Ende für sich hatte und beide Punkte mitnehmen konnte.

Dass diese Begegnung ein Schlüsselspiel für beide Mannschaften war, zeigten die drei Schlusspartien. Während Gachenbach die Spiele erfolgreich meisterte und den Aufstieg realisierte, verlor eine geknickt wirkende TSV-Mannschaft und rutschte auf den achten Platz ab.
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Klarer als erwartet verlief der Bezirkspokal der Damen in der Kühbacher Stockschützenhalle. Ein von Beginn an hoch moti-vietes TSV-Quintett in der Besetzung Veronika Filgertshofer, Katharina Ferber, Regina Gilg, Heidi Trabelsi und Marianne Weigl hatte den Wettbewerb vom ersten Spiel an fest im Griff und distanzierte die Konkurrenz deutlich. Ungeschlagen und mit sechs Punkten Vorsprung gelang ihnen der erneute Pokaltriumph, vor dem Mitfavoriten und Lokalrivalen EC Haslangkreit. Sandizell, Penzing, Pähl, Wertingen folgten auf den nächsten Plätzen und qualifizierten sich ebenfalls für das bayerische Pokalfinale Anfang Juli in Kühbach.
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Bezirksfinale der Damen in Kühbach

Zum Schlagabtausch der besten dreizehn Mannschaften der Kreise Schwaben, Allgäu und Ammersee wird es am Sonntag (8 Uhr) in der Kühbacher Stocksporthalle kommen. Mit dabei auch Gastgeber Kühbach, der als frischgebackener Bundesligmeister besonders im Blickpunkt stehen wird. Einen Alleingang des TSV werden aber sicherlich Penzing und Haslangkreit zu verhindern wissen, die als weitere Bundesligisten ebenfalls große Siegchancen besitzen.

SPG Weilach/Gachenbach
FC Jengen
TSV Pähl 4
TSV Wertingen
DJK Sandizell
TSV Schondorf I
SV Untermeitingen
TSV Kühbach
EC Haslangkreit
FC Penzing
SpG ESV/VDES Buchloe
SV Erlbach-Pfaffenhofen
SSV Schrobenhausen

 

Favorit Kühbach V lässt nichts „anbrennen“

Meister der B-Klasse / U19 belegt 15. Platz
Obwohl Andreas Stadlmair, Günter Heiss, Wolf-gang Zimmermann und Engelbert Thumm gegen den SC Hausen mit einer Niederlage ins Titelrennen der Kreisklasse B starteten, dominierte die fünfte Kühbacher Mannschaft die Kreisklasse B der Stockschützen. Den Schlüssel zum Erfolg auf dem Betonbelag in Senden bildete die zweite Partie gegen den späteren Vizemeister BS Kühlenthal, der mit 21:13 klar den Kürzeren zog. Dieser Sieg bildete den Auftakt zu einer imposanten Siegesserie, in der Kühbacher nichts mehr „anbrennen“ ließen. 18 Punkte aus neun Spielen bedeuteten schließlich Platz eins und die Meisterschaftskrone.
Den erwartet schweren Stand hatte die U19-Jugend des TSV bei der bayerischen Meisterschaft in Pilgramsberg. Die in der Besetzung Regina Gilg, Maxi Rauch, Bastian Thumm sowie Daniel und Selina Steber angetretenen Kühbacher hatten bei ihrem ersten großen Auftritt, gerade gegen die mit zahlreichen Kaderschützen angetreten Topteams, keine Chance und reihten sich nach dem achten Gruppenplatz und dem abschließenden Platzierungsspiel auf Rang fünfzehn der Gesamtwertung ein.

Tabelle:
B-Klasse / Gruppe I
1. TSV Kühbach V 18: 2
2. BS Kühlenthal 15: 5
3. SC Hausen III 11: 9
------------------------------------------Aufstieg
5. SC Eurasburg II 10:10
6. FC Affing II 10:10
7. SF Bäumenheim 10:10
8. SV Mindelzell II 9:11
------------------------------------------Abstieg
9. SV Autenried 8:12
10. TSV Sielenbach 5:15
11. BC Aresing II 4:16

B-Klasse / Gruppe II
1. SV Adelsried 15 : 5
2. SSV Höchstädt IV 15 : 5
3. SC Hausen II 15 : 5
------------------------------------------Aufstieg
4. TSV Wemding 12 : 8
5. AS Griesbeckerzell II 10 : 10
6. TSV Aindling I 10 : 10
7. TSV Dinkelscherben I 8 : 12
8. TSV Burgau 8 : 12
--------------------------------------------Abstieg
9. SC Eurasburg I 7 : 13
10. TSV Schwabmünchen III 6 : 14
11. BC Aichach II 4 : 16

Bayerische Meisterschaft U19:
1. EC Gerabach
2. SV Gumpersdorf
3. SV Haspelmoor
4. EC Pilsting
5. TSV Karpfham
.
15. TSV Kühbach
.
22. EC Pilsting II

weitere Ergebnisse:

in Gundelfingen:
1. TSV Kühbach 19: 3
(Engels, Simmerbauer, Schritttenlocher M., Eberl)
2. SC Obdach (AUT) 17: 5
3. SSV Höchstädt 16: 6
4. EC Augsburg 13: 9
5. VfB Oberndorf 13: 9
6. FC Gundelfingen 12:10
.
15 TSV Wertingen 5:17

in Affing:
1. TSV Kühbach 14: 2
(Westermeier, Hahn, Schrittenlocher H., Hörmann)
2. EC Augsburg 12: 4
3. EC Friedberg 11: 5
4. TSV Dasing 9: 7
5. ESC Lam 8: 8
6. FC Affing 6:10
7. TSV Sielenbach 6:10
8. FC Ehekirchen 6:10
9. WVV Inchenhofen 0:16

 

C-Klassen Meisterschaft mit 22 Mannschaften

Ein Stelldichein von Vereinen aus dem schwäbischen Umland wird es am Samstag (8 Uhr) in der Kühbacher Stockschützenhalle geben. Dabei werden 22 Mannschaften in der C-Klasse ihren Meister und ihre Aufsteiger ermitteln. Gespielt wird in zwei getrennt gewerteten Spielgruppen.

Gruppe I:
SV Ottmaring II
SV Untermeitingen IV
SV Holzkirchen II
TSV Dinkelscherben II
VSC Donauwörth II
TSV Schiltberg II
SSV Höchstädt V
SC Vöhringen
SV Ottmaring III
TSV Aindling II
BC Aresing III

Gruppe II:
BC Aresing II
SV Genderkingen
SV Münster/Lech
TSV Strassberg II
SV Unterbernbach III
SC Hausen/Dill. IV
TSV Hollenbach
BS Kühlenthal
SF Bäumenheim II
TSV Dinkelscherben II
TSV Haunstetten II

 

Kühbachs Senioren beim Bezirkspokal eine Klasse für sich

Nach dem sie beim Kreispokal auf eigenen Terrain noch mit Rang zwei zufrieden sein mussten, lieferte das erste Kühbacher Seniorenteam beim Bezirkspokal eine erstklassige Vorstellung ab und holte ohne Punktverlust den 60. Bezirkspokaltitel einer TSV-Mannschaft. Bestens aufgelegt starteten Lorenz Mayer, Herbert Gaßmair, Hans Asific und Karl Baumgartner in den Pokalkampf auf den Schwabmünchener Pflasterbelag. Zwar in den ersten beiden Par-tien gegen Kühbach II (18:12)und Moorenweis (14:12) noch mit kleineren Abstimmungsfehlern behaftet, gab das Quartett aber im restlichen Turnierverlauf nur noch wenige Kehren ab und fuhr deutliche Siege nach Hause. Auffallend die hohe Treffer-quote der Kühbacher, die ihren Gegnern vom ersten Schuß an ihr sicheres Offensivspiel aufdrängten. So gesehen war der verlustpunkt-freie Pokalsieg kein Zufallsprodukt. Auf den Spuren der ersten Mannschaft wandelte in der Besetzung Frank Simmerbauer, Norbert Engel, Wolfgang Zimmermann und Paul Eberl lange Zeit auch die zweite Formation. Zwei Spiele vor Schluss noch auf Platz drei liegend, verpassten sie aber durch zwei empfindliche Abschlussniederlagen gegen Moorenweis und Untermeitingen nicht nur einen Stockerlplatz, sondern auch die Teilnahme zum Bayernpokal.
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weitere Tabellen

 

Herren – und Mixedtitel in Kühbach zu vergeben

Zwei hochinteressante Wettbewerbe stehen am Wochenende den Stockschützenfans in der Kühbacher Stocksporthalle wieder ins Haus. So werden am Samstag (8 Uhr) die Herren ihren schwäbischen Meister und am Sonntag (8 Uhr) die Mixedvertretungen ihren Bezirkspokalsieger ermitteln. Jeweils 22 Mannschaften bilden repräsentatives Starterfeld der Kreise Schwaben, Ammersee und Allgäu.

Mindestens sieben Mannschaften zählen in der Herrenkonkurrenz zum erweiterten Favoritenkreis. Nach den bisherigen Resultaten dürften Lagerlechfeld, Gundelfingen, Untermeitingen, Weißen-horn, Gachenbach sowie die Lokalmatadoren Kühbach und Haslangkreit die größten Chancen besitzen.

Startliste:
TSV Kühbach, SSC Gachenbach, EC Haslangkreit, BC Aichach, EC Friedberg, SSV Schrobenhausen, VSC Donauwörth, TSV Straßberg, SpVgg Lagerlechfeld, ESC Weißenhorn, FC Gundelfin-gen, SV Untermeitingen, EC Augsburg, TSV Schwabmünchen, ESV Rain am Lech, TSV Harburg, SF Bäumenheim, TSV Dasing, TSV Sielenbach, SC Hausen, SSV Höchstädt, SSV Autenried

Auch im Mixed ist ein spannender Turnierverlauf vorprogram-miert, denn mit Penzing, Untermeitingen, Schondorf, Haslang-kreit, Osterreinen, Eching, Pähl und Kühbach sind gleich mehrere Titelträger vergangener Tage am Start.

Startliste mit den bereits ausgelosten Gruppen:

Gruppe I 1. FC Penzing II
2. SSV Schrobenhausen
3. SV Untermeitingen II
4. TSV Stötten 401
5. TSV Schondorf I
6. EC Haslangkreit
7. FSV Eching I
8. FC Jengen
9. DJK Sandizell
10. TSV Gilching/Argelsried
11. TSV Dasing

Gruppe II
1. FC Penzing I
2. SV Untermeitingen I
3. SV Osterreinen
4. ESV Herrsching
5. TSV Kühbach
6. SV Adelsried
7. EC Bad Wörishofen
8. FSV Eching II
9. FC Landsberied
10. TSV Pähl
11. EC Weißensberg

 

Bundesligist Surheim setzt sich beim Brauereifestturnier durch Vorjahressieger Angerberg Zweiter / Gastgeber Kühbach Zehnter

Dass das Kühbacher Brauereifestturnier auch in seiner 27. Auflage noch nichts von seiner Attraktivität verloren hat, unterstreicht zu einen das große Zuschauerinteresse, andererseits das topbesetzte Teilnehmerfeld mit vielen namhaften Spitzenspielern. Rund 150 Stockschützenfans verfolgten am Samstag in der Kühbacher Stockschützenhalle einen spannungs-geladenen Wettkampf, der nach acht Stunden Spielzeit zu Gunsten des Bundesligisten EC Surheim entschieden wurde.
Taktische und spielerische Raffinessen waren Trumpf beim Kampf um die Punkte. Am besten verkörperte dies die Mannschaft aus dem Berchtesgadener Land, der EC Surheim. Angeführt vom vielfachen Welt- und Europameister Christian Mader zogen die „Wappel-Könige“ konstant ihr Pensum durch und durften zum ersten Mal aus den Händen vom Schirmherrn Umberto von Beck-Peccoz und Bürgermeister Hans Lotterschmid die begehrte Siegertrophäe in Empfang nehmen. „Wappeln“ ist übrigens die Fähigkeit, einen Stock so viel Effet zu verleihen, dass er sich letztlich im Zielbereich hinter einem Stock versteckt. Der österreichische Vorjahressieger EC Angerberg mit seinen beiden Angriffsassen Peter Gschwentner und Matthias Taxacher stand den Surheimern leistungsmäßig zwar kaum nach, musste aber - einen Zähler weniger - mit dem zweiten Platz zufrieden sein. Der dritte Trepperlplatz ging erwartungsgemäß an den Bundsligisten EC Gerabach. Motiviert von der Treffsicherheit ihres Ex-Nationalspielers Günter Mayer platzierten sich die Niederbayern vor den punktgleichen SC Breitenwang und TSV Hartpenning.
Nichts für schwache Nerven war der Auftritt der Kühbacher Mannschaft. Obwohl die TSVler Herbert Gaßmair, Karl Baumgart-ner, Lorenz Mayer, Herbert und Manfred Schrittenlocher über weite Strecken die Trepperlplätze anvisierten, gelang ihnen der Sprung in die Medaillenränge nicht. Besonders in den Abschlusspartien traten haarsträubende Fehler auf, die ihre Gegner konsequent ausnutzten. Symptomatisch hierfür die Abschlusspartie gegen den EC Pilsting. Eine verpatzte Kehre kostete nicht nur den Sieg (8:9), sondern ließ sie auch von Platz sieben auf zehn zurückfallen.
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Für eine echte Überraschung sorgte Kühbachs U19-Jugend. In der Besetzung Maxi Rauch, Bastian Thumm, Selina und Daniel Steber wuchs die talentierte Nachwuchsformation bei der Bezirksmei-sterschaft in Haspelmoor förmlich über sich hinaus und holte ungeschlagen den Titel. Dabei ließ sie auch den Topfavoriten SV Haspelmoor mit einem deutlichen 15:5 Sieg hinter sich. Man darf nun gespannt sein, wie sich das Quartett bei den bayrischen Titelkämpfen Mitte Juni in Pilgramsberg aus der Affäre ziehen wird.
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Topbesetzung beim Brauereifestturnier
Am Samstag 27. Auflage des Kühbacher Traditionsturniers

Heiß begehrt waren auch heuer wieder die Startplätze für das Brauereifestturnier der Kühbacher Stock- schützen. So ist bereits im Vorfeld der 27. Auflage des Tradi-tionsturniers absoluter Spitzensport garantiert, zumal sich das Teilnehmer-feld fast ausnahmslos mit Mannschaften aus den beiden Bundes-ligen, Staatsliga und Bayernliga zusammensetzt.

Man darf gespannt sein, wer am Samstag (Beginn: 9 Uhr) das größte Stehvermögen haben wird. Ist es wieder der Abonne-mentssieger der letzten Jahre, der EV Angerberg aus Tirol oder kann diesmal ein deutsches Team die Vorherrschaft der Öster-reicher brechen? Große Chancen dürfen mit Sicherheit dem EC Surheim, EC Gerabach und EC Pilsting eingeräumt werden, die seit Jahren Dauergäste der ersten Bundesliga sind. Aber auch der Rest des Teilnehmerfeldes kann mit seinen spie-lerischen Qualitäten ein Wörtchen bei der Vergabe der Spitzen-plätze mitreden. Besonders im Fokus der Zuschauer dürften da-bei die Lokalmatadoren aus Kühbach, Haslangkreit und Gachen-bach stehen, die immer für eine Überraschung gut sind. Für dieses Trio ist es zugleich ein echter Härtetest im Hinblick auf die bevorstehenden Meisterschaften im Juni. Für Spannung ist also genügend gesorgt, bevor Schirmherr Baron Umberto von Beck-Peccoz und Bürgermeister Hans Lotterschmid die Siegerpokale im Festzelt überreichen werden.

Startliste:
TSV Kühbach, TSV Hartpenning, EC Augsburg, EC Pilsting, Auswahl Franken/ Oberpfalz, SC Sigmertshausen, SC Oberroth, SSC Gachenbach, AEV Niederdorf (ITA), SC Schwaz (AUT), EV Angerberg (AUT), EC Surheim, EC Gerabach, EC Haslangkreit, FC Gundelfingen, SC Breitenwang (AUT), SV Helios Daglfing München, EC Sittenberg Ruderting und SSC Grün-Weiss Maxhütte Haidhof

 

Schwäbischer Mixedpokal in Kühbach

Mit dem schwäbischen Pokalwettbewerb im Mixed steht am Sonntag (8 Uhr) in der Kühbacher Stocksporthalle erneut eine Pokalrun-de ins Haus. Dabei werden 20 Mannschaften an den Start gehen, die in zwei Spielgruppen plus Finalspiel den neuen Titelträger ermitteln. Außerdem qualifizieren sich die vier erstplatzier-ten Mannschaften jeder Gruppe für den Bezirkspokal, der Ende Mai ebenfalls in Kühbach ausgetragen wird.

Gruppe I:
TSV Kühbach, EC Haslangkreit, TSV Dasing, ESV Gersthofen I, VfB Oberndorf, AS Griesbeckerzell, TSV Schiltberg I, WF Klingen, SV Untermeitingen I, TSV Binswangen

Gruppe II:
SV Untermeitingen II, DJK Sandizell, TSV Schwabmünchen, SSV Schrobenhausen, TSV Wertingen, ESV Gersthofen II, SV Adelsried, TSV Schiltberg II, TSV Dinkelscherben, ESV Gersthofen

 

Erfolgreicher Kühbacher Einstieg in Sommersaison

Damen holen schwäbischen Pokalsieg / Senioren werden Zweiter und Fünfter

In verschiedenen Wettbewerben starteten Küh-bachs Stockschützen in die diesjährige Sommersaison. Den Anfang bildete dabei die Vereinsmeisterschaft im Einzel- und Mannschaftsschiessen. Während es nach zwei Durchgängen im Einzel an den ersten drei Plätzen von Manfred Schrittenlocher (294 Punkte), Karl Baumgartner (293 P.) und Franz Krepold (285 P.) nichts zu rütteln gab, waren die Medaillenplätze im Mann-schaftswettbewerb heiß umkämpft. Neuer Vereinsmeister wurde schließlich nach einer hochklassigen 7er- Runde das Quartett Franz Krepold, Günter Heiss, Engelbert Thumm und Karl Baumgartner. Aber auch den externen Wettbewerben drückte der TSV Kühbach seinen Stempel auf. So gewannen Anton Stadlmair (Herren/160 Punkte), Thomas Salvamoser (U19m/106), Daniel Steber (U16m/ 129) und Selina Steber (U14w/64) den schwäbischen Meisterti-tel im Einzel. Auch die Teamwertung der drei besten Vereins-schützen ging mit Stadlmair, Gaßmair und Baumgartner an den TSV. Silber gab es für Helga Salvamoser (Damen/93), Regina Gilg (U19w/119) und Timo Mösner (U19m/83). Pech hatte das erste TSV-Senioren Team bei der schwäbischen Pokalendrunde in der eigenen Stocksporthalle. Obwohl die Mann-schaft Lorenz Mayer, Karl Baumgartner, Herbert Gaßmair und Hans Asific mit drei Unentschieden in der A-Klasse ungeschla-gen blieb, mussten sie am Ende dem SV Untermeitingen, wegen des besseren Stockverhältnisses, den Vortritt lassen. Einen Achtungserfolg feierte die zweite Kühbacher Vertretung. In der Besetzung Wolfgang Zimmermann, Paul Eberl, Frank Simmerbauer und Norbert Engels behaupteten sie Platz fünf in der Endab-rechnung und qualifizierten sich ebenso für den Bezirksent-scheid in Schwabmünchen.
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Obwohl sie nach einer nervenaufreibenden Aufholjagd gegen Gersthofen, sowie einer 9:11 Niederlage gegen den TSV Dasing nur langsam in Tritt kamen, ließen die TSV-Damen Veronika Filgertshofer, Marianne Weigl, Helga Salvamoser, Regina Gilg und Katharina Ferber im weiteren Turnierverlauf keine Zweifel aufkommen, das der erste Platz im schwäbischen Pokal nur über sie führen würde. Einzig der SV Untermeitingen bot bis zur letzten Partie Paroli, wurde aber in einem abschließenden Spitzenspiel klar besiegt.
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Auch die Nachwuchsschützen zeigten sich von ihrer besten Seite und schlossen den Erfolgen an. So waren Maxi Rauch, Bastian Thumm, sowie Daniel und Selina Steber ihrem Finalgegner SV Mering deutlich überlegen und gewannen ungeschlagen die U19-Meisterschaft.

 

Gold und Bronze für Steber’s bei der DM

Einen tollen Erfolg feierten die Geschwister Selina und Daniel Steber bei der deutschen Meisterschaft der Jugend in der Eisstockhochburg Regen. Nachdem es bisher stets ihrem Bruder vorbehalten war, in einem großen nationalen oder internationalen Wettbewerb zu glänzen, schoss sich nun Selina mit dem deutschen Meistertitel erstmals in Rampenlicht. Obwohl das Ergebnis von 159 Punkten in zwei Durchgängen unter ihrem Leistungsvermögen liegt, kam die in Diensten des TSV Kühbach stehende Friedbergerin mit den Eisverhältnissen im Bundes-leistungszentrum am besten zurecht und holte in der Klasse U14 die Goldmedaille. Auch Daniel Steber schob sich wieder auf einen Medaillenrang. In der U16-Kategorie musste er sich als Dritter mit 518 Punkten nur seinen Kaderkollegen Johannes Kraus (553 P.) und Stefan Empl (528) geschlagen geben.

Ebenfalls einen dritten Platz erreichte die erste Seniorenmannschaft beim Bezirkspokal in Sonthofen. Mit 1:3 Zählern nicht gerade erfolgsversprechend gestartet, musste das TSV-Quartett Mayer, Zimmermann, Baumgartner und Engel im 13er Feld bis zum letzten Spiel kämpfen, um die Qualifikation für das Bayernpokalfinale zu schaffen. Weniger zufrieden beendete das zweite Kühbacher Team die Runde. In der Formation Gaßmair, Simmerbauer, Asific und Stadlmair mit berechtigten Hoffnungen in den Pokalwettbewerb gestartet, verpassten sie in aussichtreicher Position durch eine enttäuschende Schlussphase einen Qualifikationsrang. Letztlich fehlte ein Zähler zu Weiterkommen.
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Zum ersten Mal stand Kühbachs Jüngste Selina Steber ganz oben.

Mit DM-Bronze erweiterte Daniel Steber seine Medaillensammlung

 

TSV Kühbach gewinnt Bundesliga

Dank einer fulminanten Rückrunde mit nur einer Niederlage holten sich Kühbachs Eisstockdamen in der Besetzung Filgertshofer, Elsenberger, Ferber, Specht und Weigl den Meistertitel in der Bundesliga Süd. Im Finale besiegten sie den TSV Peiting sicher mit 19:3.

 

Furiose Rückrunde beschert Kühbach die Bundesligameisterschaft

Wenngleich die DM-Endrunde für Kühbachs Eisstockdamen seit Jahren zu ihrem Standardprogramm gehört, die dorthin führende Qualifikation mit den ersten fünf Plätzen in der Bundesliga Süd war stets eine hart umkämpfte Sache. So muß in der TSV-Chronik schon bis ins Jahr 2009 zurückgeblättert werden, um den letzten Kühbacher Bundesligatitelgewinn ausfindig zu machen. Dass dies der Vergangenheit angehört, dafür sorgten am Wochenende die TSV-Damen, die sich dank einer furiosen Rückrunde erneut die Meisterschaftskrone aufsetzen durften.

Mit den besten Erfolgsaussichten reisten Veronika Filgertshofer, Verena Elsenberger, Sarah Specht, Katharina Ferber, und Marianne Weigl in die WM-Arena nach Waldkraiburg. Nach der Vorrunde mit sieben Minuspunkten auf Platz zwei liegend, starteten sie mit einem beruhigenden Punktepolster ins zweitägige Titelrennen.

Dass der Weg nach oben und die damit verbundene DM-Qualifikation kein Selbstläufer werden würde, zeigten die ersten Partien. Mit den knappen Siegen gegen Eching (13:11), Penzing (15:13), Katzbach (19:15) und Füssen (10:9) bekleckerten sich die Kühbacherinnen nicht gerade mit Ruhm, denn meist bescherte ihnen das Unvermögen des Gegners die Siegpunkte. Doch schon im ersten Spitzenspiel gegen Massing wendete sich das Blatt. Nun zogen Filgertshofer & Co ihr Angriffsspiel auf, hielten bei ihren Nachschüssen den Gegner auf Distanz und sicherten sich so, bereits vor dem letzten Durchgang, die Siegpunkte. Einzig dem Lokalrivalen Haslangkreit gelang es, in einem spannenden Derby (9:9) einen Zähler zu ergattern.

Mittlerweile an der Tabellenspitze angekommen, startete der TSV Kühbach in den zweiten Wettkampftag, der gleich mit einem Paukenschlag begann. 15:19 gegen Untertraubenbach und 13:13 gegen Neumühle ließen den Zweitplatzierten Peiting mit dem TSV gleichziehen. In der entscheidenden Schlussphase warfen die Kühbacherinnen nochmals ihre ganze Routine in die Waagschale und gaben im Gegensatz zu Peiting keinen Zähler ab.

Im abschließenden Halbfinale gegen den ewigen Widerpart SV Mehring gewann der TSV sicher mit 19:5, während der TSV Peiting gegen den EC Fischbachau die Oberhand behielt. Auch im mit Spannung erwarteten Finale gegen den TSV Peiting lieferte der TSV Kühbach beim 19:3 Erfolg eine klasse Vorstellung ab und holte verdient den Titel.
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Kühbach auf internationalen Parkett erfolgreich
Herren siegen in Südtirol / Steber schafft „DM-Quali“

Zu einem vorweihnachtlichen Trip reisten Kühbachs Stockschützen ins Pustertal nach Südtirol. Dort waren sie nicht nur Zaungäste bei den Weltcups im Ski-Cross und Ski-Langlauf, sondern auch Teilnehmer eines internationalen Eisstockturniers mit 21 Mannschaften. Mit zwei Mannschaften ging der TSV beim italienischen Zweitligisten AEV Niederdorf an den Start. Auf dem bestens prä-parierten Natureisbelag erwischte die erste Kühbacher Formation um Karl Baumgartner, Frank Simmerbauer, Daniel Braunmüller und Franz Krepold als Vorjahressieger in den Gruppenspielen einen denkbar schlechten Start. Zwei Niederlagen zum Auftakt ließen sich im Restprogramm nicht mehr kompensieren und so verpassten sie mit der schlechteren Stocknote auf Platz drei, die angestrebte Finalrunde. Auch in den abschließenden Platzierungsspielen liefen sie ihrer Normalform hinterher und belegten Platz vierzehn.

Besser machte es die zweite Kühbacher Mannschaft. Nach einer spannenden Gruppenphase mit dem Gastgeber und der hoch eingeschätzten Austria-Vertretung des ESV Hochpustertal behauptete das Quartett um Günter Heiss, Georg Engel, Stefan Bscheider und Toni Stadlmair den zweiten Gruppenplatz und marschierte in die Finalrunde der sieben besten Gruppenteams.

Dort übernahmen sie nach zwei Kantersiegen gegen den AEV St. Georgen (AUT) und AEV Niederdorf (ITA) gleich die Tabellenführung. Sichtlich motiviert durch diese klaren Erfolge, setzten sie auch in den Folgepartien die Maßstäbe und spielten groß auf. Nach weiteren acht Punkten holte sich der TSV Kühbach II, in der Finalrunde ungeschlagen, den Sieg im internationalen Raiffeisen-Cup.
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Mit den Nachwuchsschützen Selina und Daniel Steber war der TSV Kühbach bei den bayerischen Meisterschaften im Einzel in Waldkraiburg vertreten. Während Erstere den Wettbewerb in der Konkurrenz U14/w als Sechste beendete, konnte sich Daniel Steber bei der U16/m mit dem fünften Platz für die deutsche Meisterschaft in Regen qualifizieren.

 

Kühbachs Damen und Herren eine Runde weiter

Ihre Pflichtaufgaben erfüllten Kühbachs Eis-stockschützen bei den schwäbischen Pokalendrunden in Königsbrunn. Mit den Plätzen eins (Damen) und zwei (Herren) qualifizierten sich beide für den Bezirksentscheid Anfang Februar in Landsberg. Völlig daneben standen die Herren zum Kreispokalauftakt gegen Thannhausen (15:15), Untermeitingen (12:20) und Lagerlechfeld (12:12). Ohne doppelten Punktgewinn rangierten Breitschopf, Ivenz, Schrittenlocher und Jungspund Steber vorerst im Tabellenkeller. Ein Kantersieg gegen Schiltberg läutete die erhoffte Trendwende ein, die dem Quartett aus folgenden sieben Spielen vierzehn Zähler einbrachte. Einzig der EC Augsburg brachte dem TSV noch eine Niederlage bei, die dann letztlich den zweiten Gruppenplatz hinter den Fuggerstädtern bedeutete. Den Pokalsieg holte der SSC Gachenbach, der im Endspiel den EC Augsburg keine Chance ließ. Äusserst dürftig war die parallel laufende Damenrunde besetzt. Nur sechs Mannschaften bildeten eine enttäuschende Kulisse, die aber sicherlich auf die mangelnden Trainingsmöglichkeiten auf Eis zurückzuführen ist. So hatten die Kühbacherinnen wenig Mühe, sich auch ohne ihr Angriffsass Veronika Filgertshofer, für die nächste Runde zu qualifizieren. Trotz der drei Punktverluste gegen Friedberg (14:20) und Weilach (11:11) brachten Elsenberger, Specht, Ferber, Salvamoser und Weigl den erneuten Kühbacher Pokalsieg unter Dach und Fach.
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Durchwachsene Meisterschaftsvorrunden für Kühbachs Eisstockteams
Damen in der Spitzengruppe / Herren rangieren im Mittelfeld

Nachdem Kühbachs Eisstockteams seit Anfang Oktober in den Eisstadien von Germering und Ingolstadt ein umfangreiches Trainingsprogramm mit diversen Vorbereit-ungsturnieren absolvieren, mussten sie nun in den Meister-schaftsvorrunden zum ersten Mal ihre Karten auf den Tisch legen. In der 1.Bundesliga (Damen), sowie 2. Bundesliga und Bayernliga (Herren) gingen die TSV-Daubenjäger auf Punktejagd um mit einem soliden Polster für die zweitägige Rückrunde gerüstet zu sein. Am besten meisterten dies die TSV Damen, die sich als Dritte im Spitzenfeld behaupten konnten. Die drei Herrenmannschaften erlebten mit den 8./16. und 22. Platz eine durchwachsene Vorrunde, wobei noch alle Türen offen stehen. Eine völlig verkorkste Anfangsphase erlebte auf dem Füssener Eisparkett die Damencrew um Elsenberger, Filgertshofer, Fär-ber, Specht und Weigl. Ungewohnte Mängel, die das Kühbacher Angriffsspiel sichtlich hemmten, motivierte die Gegnerschaft ungemein und so war es nicht verwunderlich, das sich nach vier Spielen ein Punktestand von 4:4 ergab.
Erst ein deutlicher 23:3 Erfolg gegen den Mitfavoriten Fisch-bachau brachte die TSVlerinnen in die Erfolgsspur. Was vorher trotz aller Anstrengung nicht gelingen wollte, ging nun spie-lerisch leicht von der Hand. Gerabach (17:14), Taufkirchen (32:0)und Rosenheim (26:0) mussten jeweils beide Zähler abge-ben, wodurch Kühbach die Tabellenführung übernahm. Diese währte aber nur kurz, denn im Spitzenspiel gegen Peiting folgte eine 6:20 Klatsche. Ein knapper Sieg gegen Erzrivalen Mehring der den dritten Platz einbrachte, sorgte schließlich für einen versöhnlichen Abschluß.
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Besonders gespannt war man im Kühbacher Lager auf das Ab-schneiden der ersten Garnitur mit Mayer, Breitschopf, Ivenz, Schrittenlocher H. und Baumgartner in der 2. Bundesliga. Mit der „alten“ Stammbesetzung sollte in Waldlirchen wieder an erfolgreichere Zeiten angeknüpft und damit auch ein Aufstiegs-platz anvisiert werden.
Dass dieses Unterfangen mit vielen Fragezeichen zu versehen ist, zeigten schon die ersten Partien. Zwar konnten das Quin-tett das verlorene Auftaktmatch gegen Marienstein durch einen Sieg gegen Irging Simbach postwendend egalisieren, doch weite-re Niederlagen gegen Aiterhofen und Kay brachten die Kühbacher frühzeitig in arge Bedrängnis. Auch nach einem klaren 25:5 gegen Klafferhof-Kohlnberg gab es keinen Aufwärtstrend, denn ein nachfolgendes 3:23 sorgte wieder für Ernüchterung. Dass sich dann kurzfristig das Blatt doch noch wendete, dafür sorgte die sehenswerte Begegnung mit dem ESC Berching. 14: 6 siegte der TSV und ließ gegen Daglfing München und Garching Siege folgen. Aber den großen Sprung nach vorne verpassten Schrittenlocher & Co in den beiden Abschlußpartien gegen Rei- cheneibach und Schlußlicht Teugn. Zwei erneute Niederlage bescherten als Vorrundenergebnis Platz sechzehn.
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Dass auch in der Bayernliga ein rauher Wind weht, erfuhr die zweite und dritte Mannschaft im oberbayrischen Dorfen. Vor al-lem die Dritte stand nach drei doppelten Punktverlusten gleich mächtig unter Druck. Ein 22:10 Sieg gegen Ostereinen erwies sich nur als kurzes Strohfeuer, denn Götz, Gaßmair, Simmer-bauer, Braunmüller und Steber fehlte die nötige Konstanz um ihren Gegnern Paroli bieten zu können. So holten sie auch aus den nächsten vier Spielen nur einen Punkt. Durch eine Mann-schaftsumstellung kurz vor Turnierende konnte zwar noch Boden gut gemacht werden, doch mehr als der 22.Rang sprang nicht heraus. Fast genau entgegengesetzt offenbarte sich der Turnierverlauf der zweiten Garnitur. Mit 6:2 Punkten vielversprechend aus den Startlöchern gekommen, folgte für Westermeier, Engel, Krepold, Schrittenlocher M. und Hahn eine Durststrecke von drei sieg-losen Spielen. Aber mit ihrer ganzen Routine meisterten die Kühbacher die prekäre Situation, ließen sich gegen Aising Pang (11:9), Truchtlaching (12:10), Antdorf 11:11), Aufham (23:3) nicht mehr düpieren und behaupteten im Schlußklassement Platz acht.
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Mit den zwei zweiten Gruppenplätzen im schwäbischen Kreispokal qualifizierten sich die beiden Kühbacher Seniorenmannschaften für den Bezirksentscheid in Sonthofen.
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Topplatzierungen für Kühbachs Eisstockcracks

Nach ihrer erfolgreichen Eispremiere wandeln Kühbachs Eisstockcracks auch weiterhin in der Erfolgsspur. So erreichten sie in der Königsbrunner Eisarena, beim Kreispokal Mixed, einen zweiten Platz. Obwohl das Quartett um Helga Salvamoser, Veronika Filgertshofer, Willi Westermeier und Daniel Braunmüller nach den zwei Auftaktpartien vier Minuspunkte zu verzeichnen hatten, ließen sie sich nicht aus der Fassung bringen und rollten das Teilnehmerfeld von hinten auf. Am Ende musste der TSV zwar dem ungeschlagenen Lokalrivalen Haslangkreit den Titel überlassen, doch mit der Bezirkspokal qualifikation hatten die Kühbacher ihr gestecktes Minimalziel erreicht.
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Beim gleichzeitigen Einzelwettbewerb sahnten Kühbachs Schützen kräftig ab. In der Herrenkonkurrenz holten Willi Westermeier und Jungspund Daniel Steber mit 132 und 130 Punkten Silber und Bronze. Da Daniel Braunmüller mit 117 Zählern ebenfalls noch einen guten siebten Platz erreichte, ging der Mannschaftstitel an den TSV Kühbach. Den Triumph vervollständigten Daniel und Selina Steber, als sie in den Klassen U16 und U14 mit
165 (!!) und 88 Punkten die ersten Plätze belegten.
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Gelungene Kühbacher Eispremiere

Einen gelungenen Einstand auf dem noch ungewohnte Eisparkett feierten die Kühbacher Eisstockschützen. Nach den ersten Trainingseinheiten in Germering und Ingolstadt unterzogen sie sich in Peiting und Dingolfing ersten Leistungstests. Allen voran die erste Mannschaft lieferte dabei respektable Ergebnisse ab und scheint dabei wieder an alte Zeiten anzuknüpfen. Ausgesprochenes Pech hatten sie in Dingolfing, als mit nur zwei Minuspunkten belastet, dem gastgebenden EC Pilsting, den Vortritt lassen mussten.
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Willprechtszell, Arnbach und Kühbach siegen beim Paartalturnier

Endgültig ad acta gelegt haben die Stockschützen des TSV Kühbach das Spielprogramm der diesjährigen Sommersaison. Mit den letzten Turnieren beim TSV Schwabmünchen (1.), TSV Arnbach (6.) bei der SpVgg Unterstall-Joshofen (1.) und natürlich beim eigenen Paartalturnier, zogen sie einen Schlußstrich unter eine überaus erfolgreiche Saison die mit knapp 60 Vereinsturnieren sowie zahlreichen Meisterschafts- und Pokalwettbewerben wiederum bestens bestückt war.
Recht unterschiedlich gestalteten sich die Turnierverläufe in den drei getrennt gewerteten Spielgruppen des Kühbacher Paartalturniers. Während in der Gruppe I bis zum letzten Spiel die Stockerlplätze hart umkämpft waren, standen in den beiden restlichen Gruppen die souveränen Sieger schon vorzeitig fest.
In der Gruppe I patzte das Kühbacher Quartett um Karl Baumgarter, Daniel Steber, Wolfgang Zimmermann und Georg Engel schon in der ersten Partie gegen Adelzhausen. Diesen Lapsus steckte es nur mit Mühe weg, was auch die zwei weiteren Niederlagen gegen Friedberg und Gachenbach belegen. Letztlich reichte es aber trotzdem noch zu Platz zwei, punktgleich hinter dem TSV Arnbach, aber noch vor dem ebenfalls punktgleichen TSV Schwabmünchen. Nur einen Minuspunkt leistete sich in der Gruppe II die DJK Willprechtszell. Von Beginn an hatten Stephan Zeitlmeier, Walter Eppinger, Christoph Döring und Harald Neumair ihre Gruppengegner fest im Griff und gewannen deutlich vor Griesbeckerzell und Aichach.
Dass es noch besser geht zeigte in der dritten Spielgruppe der Hausherr. In punkto Treffsicherheit und Massen allen überlegen, ließen Andreas Stadlmair, Daniel Braunmüller, Herbert Gaßmair und Hans Asific keine Zweifel an ihrer Dominanz aufkommen und legten mit klaren Erfolgen den Grundstein zum verlustpunktfreien Gesamtsieg des TSV Kühbach.
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„Sommerfinale“ beim Kühbacher Paartalturnier

Mit der 40. Auflage ihres Paartalturniers beenden die Stockschützen des TSV Kühbach ihre diesjährige Sommersaison. 31 Mannschaften, überwiegend aus heimischen Gefilden werden am Freitagabend ab 18 Uhr und am Samstag ab 9 Uhr in der Kühbacher Stockschützenhalle um die begehrten Stockerlplätze kämpfen. Angesichts der ausgeglichenen Gruppen dürfte es im illustren Teilnehmerfeldes zu einem spannenden Schlagabtausch kommen, wobei ein absoluter Topfavorit nur schwer auszumachen ist. Gespielt wird in drei getrennt gewerteten Gruppen mit 11 und 9 Mannschaften.

Teilnehmerliste:

Gruppe A / Freitag 18 Uhr
1 TSV Kühbach
2 DJK Sandizell
3 TSV Schwabmünchen
4 TSV Schiltberg
5 EC Friedberg
6 TSV Sielenbach
7 EC Haslangkreit
8 VfB Oberndorf
9 SSC Gachenbach
10 BC Adelzhausen
11 TSV Arnbach

Gruppe B / Freitag 18 Uhr
FC Ehekirchen
SG Mauerbach
MTV Pfaffenhofen
FC Affing
AS Griesbeckerzell
TSV Rehling
BC Aresing
DJK Willprechtszell
BC Aichach
SV Mering
DJK Stotzard

Gruppe C / Samstag 9 Uhr
TSV Kühbach I
EC Augsburg
SV Unterbernbach
TSV Binswangen
TSV Dasing
SV Karlshuld
SWV Inchenhofen
SpVgg Unterstall/Jos.
TSV Kühbach II

 

Erfolgreiche Kühbacher Daubenjäger

Neben der Ausrichtung der deutschen Jugend-meisterschaft und dem dreitägigen C-Kader Lehrgang des DESV und BEV an den letzten beiden Wochenenden, waren Kühbachs Stockschützen auch sportlich aktiv. Dabei lieferten die TSV-Daubenjäger auch kurz vor Abschluß der Sommersaison auf den Stockbahnen der DJK Willprechtszell und dem TSV Schiltberg respektable Vorstellungen ab. In Willprechtszell, vertreten durch Andreas Stadlmair, Max Wörle, Günther Heiss und Manfred Stadlmair gewannen sie mit zwei Niederlagen knapp vor Unterbernbach und Stotzard. Ebenfalls ganz oben auf dem Stockerl stand in Schiltberg das Quartett um Armin Hahn, Günther Heiss, Wolfgang Zimmermann und Anton Stadlmair. Hier mussten sie ausgerechnet gegen den Letzten Tandern eine überraschende Niederlage hinnehmen, die aber ohne Folgen blieb.
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Deutscher U16-Meistertitel für Lokalmatador Daniel Steber
Schilcher (SSC Gachenbach) Juniorensieger / Titelkämpfe auf hohem Niveau

Kühbach (aira) So ganz nach Geschmack von Veranstalter (DESV) und Ausrichter (TSV Kühbach) verlief die siebte Auflage der deutschen Jugend und Juniorenmeisterschaft auf Sommerbahnen in der Kühbacher Stocksporthalle. Stocksportbegeisterte Jugendliche die ein hohes Leistungsniveau an den Tag legten, ein begeisterungsfähiges Publikum sowie optimale Bedingungen vor und hinter der Bande sorgten für den nötigen Flair das einen solch nationalen Titelkampf auszeichnet.

Los ging es nach einer kurzen Einspielzeit mit den Qualifikationsrunden für den Einzelwettbewerb. Getrennt nach den Klassen U16, U19 und U23 mussten sich die weiblichen und männlichen Schützen nach den Hürden auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene nochmals der Auswahlprozedur unterwerfen. Zwei Durchgänge entschieden über Finalteilnahme oder Zuschauerdasein. Der U14 blieb die „Quali“ erspart. Hier durften sich die Landesbesten über den direkten Finaleinzug freuen.

Kurt Burmberger (257 Punkte)aus dem fränkischen Reckenberg und Alina Mayer aus dem niederbayerischen Gerabach (266 P.) hießen die ersten Sieger in der Klasse U14. Nach dem ersten Durchgang noch aussichtsreich im Rennen liegend, verschenkte die Kühbacherin Selina Steber als Vierte eine durchaus mögliche Medaille.

Bei der männlichen U16 stand das Kühbacher Ass Daniel Steber im Mittelpunkt des Interesses. Mit seinen Kaderkollegen Kraus und Thurner lieferte er einen packenden Dreikampf ab und präsentierte sich nervenstark. Nach 282 Punkten in der „Quali“ legte er im Finale 277 Zähler nach und gewann mit 559 Punkten den DM-Titel. Überlegen mit 590 Punkten siegte Franziska Haas vom EC Außernzell in der weiblichen Konkurrenz.

Für die Highlights des Einzels sorgten die U19 Schützen. Sowohl Stefan Thurner (SV Oberbergkirchen) wie auch Verena Gotzler (EC Außernzell) sorgten mit 650 und 643 Punkten für Topergebnisse. Dabei erreichte Thurner mit 184 Zähler im zweiten Durchgang ein Weltklasseresultat.

In der Juniorenklasse U23 sorgte Andreas Schilcher als Nachrücker für einen Paukenschlag. Nicht die favorisierten Kaderschützen sondern der Gachenbacher machte mit 645 Punkten das Titelrennen. Bei den Damen war die Mehringerin Katja Loher (600 P.) nicht zu schlagen.

Spannende, emotionsgeladene Spiele bis zum letzten Schuss waren in den Mannschaftswettbewerben zu sehen. Bereits am Samstag stand der „Königswettbewerb“, die Juniorenklasse, auf dem Programm. Nachdem hier der EC Aussernzell bis zur Abschluss-partie wie der sichere Sieger aussah, wendete sich in der allerletzten Kehre noch das Blatt und der EC Pilsting holte sich dank der besseren Stocknote die Krone. Ungeschlagen mit 14:o Punkten holte der SV Oberbergkirchen bei der U19-Jugend den Titel. Einen Einbruch erlebte die bayerische Vorherrschaft in der Klasse U16. Mit dem SV Büblingshausen und dem ESC Langenargen lagen überraschend Hessen und Württemberg ganz vorne. Die U14 Konkurrenz beherrschte der FC Untertraubenbach. Bei der abschließenden Siegerehrung würdigten Schirmherr Bürgermeister Hans Lotterschmid und DESV-Sportdirektor Hans-Jörg Riess nochmals das hohe Niveau der Meisterschaft sowie die vorzügliche Organisation seitens des TSV Kühbach.

Mit DM-Gold konnte das Kühbacher Talent Daniel Steber seine Medaillensammlung weiter ausbauen.

 

Kühbach im Fokus der deutschen Stockschützenszene

Nach fünfwöchiger Titelabstinenz wird es am kommenden Wochenende in der Kühbacher Stocksporthalle wieder hoch hergehen, wenn unter der Schirmherrschaft von Bürgermei-ster Hans Lotterschmid die 7. Deutsche Meisterschaft der Jugend und Junioren über die Bühne gehen wird.

Bereits zum siebten Mal in Folge präsentiert sich Kühbach als Ausrichter der deutschen Nachwuchstitelkämpfe und steht einmal mehr im Fokus der Stockschützenszene. Programmgemäß werden am Samstag (8 bis 18 Uhr) und am Sonntag (8 bis 12 Uhr) über 150 junge Stocksportler im Einzel- und Mannschaftswettbewerb nach Medaillen jagen. Höhepunkt dürften sicherlich die Entscheid-ungen in den Mannschaftswettbewerben sein, da hier fast der gesamte Nationalkader unter den Argusaugen des deutschen Trai-nerstabes sein Stelldichein gibt.

Nicht ohne Chancen werden in den Einzelwettbewerben die Lokal-matadore Daniel und Selina Steber vom TSV an den Start gehen. Vor allem Ersterer zählt nach Silber und Gold in den beiden Vorjahren zu den potentiellen Medaillenkandidaten.

 

Schlechter Auftakt macht Kühbach beim Bayernpokal zu schaffen
Senioren „nur“ Zehnter / Erfolgreiches Turnierprogramm

Eigentlich wollten Kühbachs Senioren bei der Titelvergabe des Bayernpokals ein gewichtiges Wort mitreden, doch am Ende blieb es nur beim Vorsatz. Mit berechtigten Hoffnungen reisten Wolfgang Zimmermann, Lorenz Mayer, Herbert Gaßmair, Hans Asific und Anton Stadlmair als Kreis- und Bezirkspokalsieger in die Porzellanstadt Wie-den, um der Pokalserie einen krönenden Abschluss zu verpassen. Doch schon das Auftaktspiel gegen Lagerlechfeld ließ nichts Gutes erahnen. In einem Spiel der verpassten Chancen zog der TSV Kühbach mit 8:14 den Kürzeren. Obwohl die Folgepartien gegen Gunzenhausen und dem späteren Finalisten Maxhütte Haidhof deutlich gewonnen wurden, fanden die Mannschaft nie zum gewohnten Spielrhythmus.

Das zeigte sich vor allem in den nun wichtigen Spielen gegen den TSV Breitbrunn und EC Gerabach. Durch die gravierenden 3:14 und 12:20 Niederlagen verabschiedeten sich die Kühbacher bereits vorzeitig aus dem Kreis der Titelanwärter.

Das es auch anders geht, offenbarte das Restprogramm. Mit einer besseren und stabileren Trefferquote holte das Quintett aus den sieben Begegnungen nochmals elf Punkte, die jedoch nur noch zum fünften Gruppenplatz reichten. Im abschließenden Platzierungspiel um Platz neun unterlag Kühbach dem TSV Schondorf letztlich mit 13:15.
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Einen guten Eindruck hinterließen Kühbachs Stockschützen bei ihren weiteren Einsätzen. Stets auf den Stockerlplätzen rangierend, stellten sie einmal mehr ihr starkes Leistungs-potential unter Beweis und absolvierten ein erfolgreiches Turnierprogramm.
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Kühbachs Damen gehen beim Bayernpokal leer aus
„Nur“ vierter Platz Platz – Herren landen abgeschlagen

Das die Bäume nicht in den Himmel wachsen, musste Kühbachs Stockschützengilde in den bayerischen Pokal- finals feststellen, denn sowohl die Damen wie auch die Herren konnten bei ihren Auftritten die gesteckten Ziele nicht erreichen. Die als Mitfavorit gestarteten Damen verpassten als Vierter den angestrebten Medallienplatz und die Herren landeten abgeschlagen auf Rang 22.

Zwei Wochen nach ihrem Meisterschaftstriumph gingen Kühbachs Damen mit großen Vorschusslorbeeren und Heimvorteil in das Cupfinale. Nach einem mühsamen 13:9 Auftaktsieg gegen Rathsmannsdorf schien alles seinen gewohnten Gang zugehen. Weitere doppelte Punktgewinne gegen Rottach-Egern, Schachten-Auerbach und Neunburg vorm Wald brachte sie schnell an die Tabellenspitze. Doch die bestand nicht lange. Nach zwei Niederlagen gegen Massing und Penzing übernahm Penzing die Führung. Zwar fand das TSV-Quintett um Elsenberger, Schwertfirm, Filgertshofer, Ferber und Weigl nach Erfolgen gegen Außernzell, Oberbergkirchen und Füssen wieder in die Erfolgsspur zurück, doch der FC Penzing gab sich keine Blöse mehr und holte verlustpunktfrei den Gruppensieg.

In den abschließenden Platzierungsspielen der beiden Spielgruppen krönte dann Penzing seine starke Leistung mit einem 16:8 Endspielsieg gegen den TSV Peißenberg, wogegen die Kühbacherinnen im Spiel um Platz drei nach einer 10:14 Niederlage gegen den ESV Nürnberg leer ausgingen.
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Überhaupt nicht in Tritt kam die Kühbacher Herrenmannschaft beim Bayernpokal in Waldkraiburg. Nach einer unglücklichen 10:12 Niederlage in der ersten Partie gegen den SV Mühlhausen und einem anschließenden 21:3 Sieg gegen EC Preying nahm das Unheil seinem Lauf. Die Konkurrenz nutzte jede Kühbacher Schwäche kompromisslos aus und schickte das TSV-Team um Breitschopf, Westermeier, Schrittenlocher und Mayer in die hintere Tabellenregion. Auch drei Erfolge gegen Töging, Windberg und Oberkreuzberg änderten nichts an der Situation. So-mit beendeten sie die Gruppenphase auf dem elften Platz.

Im abschließenden Platzierungsspiel unterlagen sie den EC Gerabach mit 3:14, das ihnen in der Gesamtwertung den 22.Rang einbrachte. Bayernpokalsieger wurde überraschend der SC Oberroth.
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Bayernpokal-Knüller in der Kühbacher Stocksporthalle

Zwei Wochen nach der spannungsgeladenen deut-schen Meisterschaft der Damen bieten Kühbachs Stockschützen den Fans von Stock und Daube einen weiteren Knüller ihres Sports an. Mit dem bayerischen Pokalfinale der Damen steht am Sonntag (Beginn 10 Uhr) erneut ein Leckerbissen auf dem Pro-gramm, der zugleich den Abschluss der diesjährigen Meister- und Pokalsaison bildet. Zweiundzwanzig der besten bayerischen Sommerstocksportvereine werden präsent sein, wenn der begehrte Pokaltitel vergeben wird.

Mit von der Partie ist auch das Kühbacher Quintett. Nach ihrer starken Leistung mit dem Titelgewinn bei der DM zählen sie zum engeren Favoritenkreis. Nicht weniger hoch einzuschätzen ist das Haslangkreiter Team, das sich in der Bundesliga (1.)und bei der DM (2.)in einer exzellenten Form präsentierte. Als weitere Favoriten im 22er Teilnehmerfeld gelten der 1. FC Neunburg vorm Wald, FC Penzing, FC Untertraubenbach, EC Außernzell und die Neumühler EG

Gruppe I:
TSV Kühbach
TSV Massing 08
Neumühler EG
1.FC Neunburg vorm Wald
ESG Füssen
EC Schachten-Auerbach
SV Oberbergkirchen
EKC Rottach-Egern
EC Außernzell
EC Rathsmannsdorf
FC Penzing

Gruppe II:
FC Untertraubenbach
ESV Nürnberg Rbf.
FC Ottenzell
EC 1978 Haslangkreit
SC Gattering
SV Kirchanschöring
DJK-SV St. Oswald
TSV Peißenberg
ESV Mitterskirchen
EC Garching
TSV Wertingen

 

TSV-Nachwuchsass Steber für Polen qualifiziert

Auch wenn die hohen Temperaturen momentan nicht gerade zum Stockschiessen einladen, so hatte der TSV Kühbach ungeachtet dessen, ein reichhaltiges Spielprogramm zu absolvieren. Im Reigen der Mannschafts- und Einzelwettbewerbe stachen vor allem die Ergebnisse im Einzel hervor, da mit den zwei bayerischen Vizemeisterschaften und der Qualifikation zum Euro-Grand-Prix drei Topresultate erzielt wurden.

Mit Selina und Daniel Steber hatte der TSV bei den bayrischen Jugendmeisterschaften in Plattling zwei heiße Eisen im Feuer. Dass die Hoffnungen nicht unbegründet waren zeigten beide schon in den ersten Durchgängen, als sie in ihren Altersklassen U14 und U16 auf den Stockerlplätzen rangierten. Auch im zweiten Durchgang lieferten sie eine konstante Schußleistung ab und holten sich mit 213 (U14) und 266 Punkten (U16) die bayrische Vizemeisterschaft.

Noch besser lief es für Daniel Steber bei der anschließenden deutschen Talentsichtung in Kühbach. Vor heimischer Kulisse zeigte er keine Nerven und erkämpfte sich mit Platz zwei und 426 Punkten die Fahrkarte zum Euro-Grand-Prix der Jugend, der Anfang August im polnischen Terespol ausgetragen wird. Selina Steber landete bei ihrem ersten Sichtungsauftritt unter den 42 Teilnehmern auf dem 26.Rang, wobei aber nur die ersten Zehn die Reise nach Polen antreten. Keine Chance hatte Kühbachs Mixedvertretung beim Bayernpokal in Waldkirchen. Auf dem - besonders für Frauen - kaum bespiel-baren Estrichbelag des dortigen Eisstadions fand das Kühbacher Quartett Helga Salvamoser, Sarah Specht, Hans Asific und Daniel Braunmüller in keiner Spielphase zu einer optimalen Abstimmung zwischen Plattenmaterial und Belag. Obwohl es den anderen Vereinen genauso erging und die Siegerehrung daraufhin von zahlreichen Protesten begleitet wurde, war es für sie nur ein schwacher Trost, denn mit Platz achtzehn blieben sie weit unter ihren Möglichkeiten.
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Einen überraschenden zweiten Platz belegten Manfred Stadlmair, Engelbert Thumm, Günter Heiss und Manfred Schrittenlocher beim Volksfestturnier des BC Aichach. Nicht viel schlechter machten es Franz Krepold, Manfred Stadlmair, Günter Heiss und Engel-bert Thumm bei ihrem Auftritt im Dachauer Hinterland. Mit dem dritten Platz beendeten sie das Turnier des SC Oberroth. Eben-falls als Dritter kehrten Frank Simmerbauer, Daniel Braunmül-ler, Andrea und Norbert Engels aus Unterstall-Joshofen zurück.

 

Damen des TSV Kühbach deutscher Meister

Kühbach ( aira) Nach einem packenden Zweikampf der Lokalmata-doren TSV Kühbach und EC Haslangkreit holten sich die Kühba-cherinnen Katharina Ferber, Verena Elsenberger, Franziska Schwertfirm, Veronika Filgertshofer und Marianne Weigl durch einen 25:3 Endspielsieg über die „Kreiter“-Vertretung um Elisabeth Arzberger, Anna Seitz, Lisa Seitz, Lisa Bscheider und Veronika Einmüller den deutschen Meistertitel. Platz drei ging an den FC Penzing. (Ausführlicher Bericht folgt)

 

Damen suchen in Kühbach den deutschen Meister

Nach dem sich Kühbachs Sportpark seit April mit diversen Meisterschafts- und Pokalrunden zur Daueradresse in der Stockschützenszene etabliert hat, steht nun am Samstag ab neun Uhr, ein neuerliches Gipfeltreffen ins Haus. Mit der deutschen Meisterschaft der Damen hat der TSV Kühbach einen weiteren hochkarätigen Wettbewerb an Land gezogen, der unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Hans Lotterschmid, sicherlich die Stocksportfans anlocken dürfte. Topbesetzt mit den Erstplatzierten der Bundesligen Süd, West und Südwest ist ein spannender Schlagabtausch vorprogrammiert. Besonders im Fokus dürften dabei die Lokalmatadoren aus Has-langkreit und Kühbach stehen, die als Bundesligameister und Vizemeister gewiss dem Favoritenkreis zuzuordnen sind. Gelingt den „Kreitern“ wieder ein ähnliches Husarenstück oder können die erfolgsverwöhnten Kühbacherinnen diesmal zurückschlagen. Eine Frage die nur schwer zu beantworten ist, zumal mit Hes-senvertreter Büblingshausen, sowie Untertraubenbach, Peiting, Neumühle und Penzing weitere Titelkandidaten auf dem Papier stehen, die aufgrund ihrer spielerischen Fähigkeiten nicht weniger hoch einzuschätzen sind.

Startliste:
TSV Kühbach
EHC Freiburg
EC 1978 Haslangkreit
RSV Büblingshausen
FC Untertraubenbach
LEV Nordrhein-Westfalen
Auswahl SC Elz/TG Stockstadt
FC Penzing
Eintracht Frankfurt
TV Ebhausen
TSV Peiting
Friedrichshaller SV
Neumühler EG

 

Im letzten Spiel verpasst Kühbach IV die Sensation
Topfavorit Haslangkreit wird Oberligameister – Kühbach Fünfter

Unbeeindruckt von den Meisterschaftsdebakeln der Vorwochen, lieferte Kühbachs Vierte in ihrem Oberligati-telkampf eine bemerkenswerte Vorstellung ab und übertraf mit Platz fünf alle Prognosen. Das am Ende die verlorene Abschluß- partie gegen den ESC Weissenhorn den greifbaren Aufstieg zu-nichte machte ist zwar ärgerlich, schmälert aber nicht die großartige Mannschaftsleistung.

Mit dem Lokalderby gegen Haslangkreit starteten Frank Simmer-bauer, Daniel Braunmüller, Norbert Engels und Paul Eberl ins Meisterschaftsrennen. Obwohl die zerfahrene Partie in der Küh-bacher Stockschützenhalle mit 9:13 daneben ging, ließ sich das TSV-Quartett nicht aus der Fassung bringen. Den folgenden 24:0 Erfolg gegen Friedberg wollte zunächst zwar keiner überbewer-ten, doch als dann auch noch die beiden Mitfavoriten Untermei-tingen und Lagerlechfeld bezwungen wurden, waren die Kühbacher Paukenschläge in aller Munde.

Genauso wurden anschließend Donauwörth (24:8), Augsburg II (11:8), Schondorf I (20:12), Gundelfingen (17:11), Schondorf II (24:8), Moorenweis (26:0) und Pähl (16:6) vom Offensivgeist der Vierten überrascht und zogen ausnahmslos den Kürzeren. Damit stand der TSV dann drei Spiele vor Schluss ganz unver-hofft auf dem zweiten Aufstiegsplatz. Da der Punktespielraum zu den Mitkonkurrenten aber äußerst gering war, zählten jetzt nur noch die doppelten Punktgewinne. Doch schon beim ersten der drei “Endspiele“ ließen sie gegen Fuchstal (15:15) einen wichtigen Zähler auf der Strecke und nach einem 6:15 gegen den unmittelbaren Verfolger Eching schien dann jeglicher Aufstiegstraum zerstört. Im nachhinein-gesehen wäre im letzten Spiel die Sensation doch noch möglich gewesen, da alle Aufstiegsaspiranten patzten. Aber auch diese letzte Chance ließen die Kühbacher ungenutzt. Die 7:25 Nieder-lage gegen den ESC Weissenhorn bescherte nicht ihnen, sondern den Rothtalern den Bayernligaufstieg.

Unangefochtener Oberligameister wurde der EC Haslangkreit, der in der Besetzung Andreas Arzberger sen. und jun., Michel Grund, Julian Erbe und Erwin Dunau nur zwei Spiele abgaben.
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Oberligameisterschaft in Kühbach

Deutsche Meisterschaft der Damen, bayrisches Pokalfinale der Damen sowie deutsche Talentsichtung bestimmen im Juli den Belegungsplan der Kühbacher Stocksporthalle. Den Anfang machen jedoch die Herren mit dem Titelkampf der Ober-liga West und beschließen dabei gleichzeitig ihre Meister-schaftssaison. Fünfzehn Mannschaften werden am Samstag (9 Uhr) an den Start gehen, um einen der zwei aufstiegsberechtigten Plätze zur Bayernliga zu ergattern. Der Papierform nach dürf-ten Haslangkreit, Schondorf, Lagerlechfeld und Untermeitingen die vorderen Plätze unter sich ausmachen.

Startliste:
1 EC Haslangkreit II
2 TSV Schondorf I
3 ESC Weißenhorn
4 EC Augsburg II
5 FSV Eching
6 VSC Donauwörth
7 SV Fuchstal
8 SpVgg Lagerlechfeld
9 TSV Pähl
10 SV Untermeitingen
11 TSV Moorenweis
12 EC Friedberg
13 TSV Schondorf II
14 TSV Kühbach IV
15 FC Gundelfingen

 

Schwarze Kühbacher Meisterschaftsserie reißt nicht ab

Nach der ersten und zweiten Mannschaft steigt auch die Dritte ab Kühbach (aira) „ Momentan scheint sich alles gegen uns ver-schworen zu haben“, resümierte eine enttäuschte Kühbacher Stockschützendritte kurz nach ihrer Bayernligameisterschafts-runde, in der sie überraschend den Abstieg in Kauf nehmen musste. Damit setzte sie die schwarze Kühbacher Meister-schaftsserie fort, nach dem heuer schon die Erste und Zweite in den sauren Apfel beißen musste. „Es ist in der Tat uner-klärlich, warum die Teams gerade jetzt der exzellenten Form der vorangegangenen Pokalwettbewerbe hinterherlaufen. Drei Meisterschaftsauftritte und dreimal den Klassenerhalt nicht geschafft - eine peinliche Sache“, bilanzierte auch Kühbachs Stockschützenchef Toni Stadlmair. Als Kühbachs Dritte zum Auftakt im oberbayrischen Töging gegen Lokalrivalen EC Haslangkreit nach einem 0:13 Rückstand noch zu einem mühsamen 15:13 Erfolg kam, schien die Welt noch in Ord-nung. Doch schon in der Folgepartie gegen einen fehlschußfrei-en SC Oberroth, zog die Mannschaft um Herbert Gaßmair, Willi Westermair, Thomas Götz, Franz Krepold und Anton Stadlmair klar den Kürzeren. Ähnlich verliefen auch die nächsten vier Spiele. Den Gegnern gelang einfach alles und der TSV vermas-selte meist durch eine leichtfertig vergebene Kehre den mög-lichen Sieg.

Kontinuität kam erst durch eine Mannschaftsumstellung auf. Nun lief es merklich besser und durch doppelte Punktgewinne gegen Unterneukirchen, Haching und Antdorf konnte sogar kurzzeitig die Abstiegszone verlassen werden. So hielt sich Kühbach bis zur vorletzten Partie durch Siege und Niederlagen die Chance auf den Klassenerhalt immer wieder offen.

Ein 8:16 in der vorletzten Partie gegen Penzing scheuchte aber unverhofft das Abstiegsgespenst wieder auf und der ESV Hitten-kirchen besiegelte schließlich mit einem 13:11 das endgültige Aus der Kühbacher Dritten.
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Weitere Ergebnisse
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Bezirksoberliga der Damen in Kühbach

Nachdem in der Vorwoche die Herren mit Kreis-klasse und 2. Bundesliga die Kühbacher Stocksporthalle beleg-ten, sind diesmal die Damen am Zug. So treten am Sonntag (8 Uhr) sechzehn Mannschaften zur Meisterschaft in der Bezirks-oberliga an. Gespielt wird in zwei getrennt gewerteten Grup-pen, wobei die beiden Gruppensieger in die Landesliga Süd aufsteigen.

Gruppe I:
1. ESV Gersthofen
2. SV Inning
3. DJK Sandizell
4. SV Adelsried
5. SSC Fürstenfeldbruck
6. TSV Weilach
7. SSV Schrobenhausen
8. TSV Pähl

Gruppe II:
1. VfB Oberndorf
2. FC Jengen
3. SV-RW Überacker
4. SV Erlbach Pfaffenhofen
5. AS Griesbeckerzell
6. TSV Wertingen
7. SV Unter/-Oberbrunn
8. EC Friedberg

 

Zweimal Meisterschaft in Kühbach

Kühbachs Sportpark wird am Wochenende wieder Schauplatz zweier Meisterschaftsrunden im Stockschiessen sein. So treten am Samstag (8 Uhr) 16 schwäbische Vereine zum Titel-kampf in der Kreisklasse C an. Gespielt wird in zwei Gruppen mit jeweils acht Mannschaften.

Gruppe I:
SSC Gachenbach IV
BS Kühlenthal II
TSV Haunstetten II
TSV Dinkelscherben II
BC Aresing III
SG Mauerbach
TSV Rehling
TSV Sielenbach II

Gruppe II:
TSV Aindling, II
SC Vöhringen
TSV Wemding
SSV Höchstädt V
TSV Dinkelscherben III
SSV Höchstädt IV
SV Ottmaring III
TSV Kühbach V

Hoch hergehen dürfte es am Sonntag, wenn um 9 Uhr die 2. Bundesliga der Herren angepfiffen wird. Nachdem der Sommerstocksport mittlerweile immer mehr an Bedeutung gewinnt, versuchen die Topteams des Winters möglichst schnell ganz nach oben zu gelangen. So werden die Bundesligisten des Winters wie Garham, Gerabach, Pilsting , Loh, Windorf und vor allem der vielfache deutsche Meister und Europapokalsieger Grub alles unternehmen, um am Sonntag den Sprung in die Eliteklasse zu schaffen.
Interessant dürfte auch das Abschneiden der Lokalmatadoren aus Kühbach und Gachenbach werden, denen sicherlich ein heißer Tanz auf dem Pflasterparkett bevorsteht.

TSV Kühbach II
SSC Gachenbach I
EC Garham
EC Gerabach
EC EBRA Aiterhofen II
SV Helios Daglfing München
SV Mühlhausen
SC Reicheneibach
TSV Hartpenning
EC Pilsting
ASV Loh
EC Altwasser Windorf
SSC Gachenbach II
EC Augsburg
EC Grub

 

Bundesligaabstieg für Kühbachs Herren unvermeidbar
Wie eng Freud und Leid oft zusammen liegen, dass musste am Wochenende auch Kühbachs Stockschützengilde er- fahren. Während die Damenequipe in der Vorwoche nach einer be-merkenswerten Aufholjagd die Bundesliga-Vizemeisterschaft und damit die DM-Qualifikation schaffte, mussten die erste Herren-mannschaft nach zweijähriger Zugehörigkeit zur 1. Bundesliga wieder den Gang ins Unterhaus, sprich 2. Bundesliga antreten.

Mit einer gehörigen Portion Zweckoptimismus reisten Christian Breitschopf, Lorenz Mayer sowie Manfred und Herbert Schritten-locher zur Meisterschaftsrunde der Bundesliga Süd ins oberbay-erische Surheim. Es war klar, dass es einer außergewöhnlichen Leistung bedurfte um die Klasse zu halten, zumal die Klassen-stärke vor zwei Jahren halbiert wurde und die spielstarken Vereine nun noch größere Anstrengungen unternehmen sich in der deutschen Eliteklasse zu etablieren.

Schon in der ersten Begegnung gegen den EC EBRA Aiterhofen mit Europameister Andreas Greil wurden die Vorahnungen bestätigt. 3:21 hieß es nach sechs Kehren. Dramatik pur war in der Folge-partie gegen den TSV Buchbach angesagt. Hier hatten die Kühba-cher das Glück des Tüchtigen und gewannen verdient mit 9:6. Doch schon standen kamen mit Zell, Regen und Peiting drei weitere große Hürden ins Haus, die sich kaum Fehler leisteten und so die Punkte entführten. Neue Hoffnung keimte auf, als die TSV-Schützen nach Siegen gegen Schlag (17:13) und Rattenbach (19:3) erstmals auf einen Nichtabstiegsplatz rutschten. Ausgerechnet jetzt aber kreuz-ten der spätere Meister Passau und Vizemeister Surheim die Kühbacher Wege und holten sie mit 12:20 und 3:25 schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Das diese beiden Niederlagen eine kleine Vorentscheidung im Abstiegskampf bedeuteten, war nach einem Blick auf die aktuelle Tabellen-situation jedem klar. Jetzt mussten die letzten vier Partien gegen Oberkreuzberg, Lampoding, Hauzenberg und Aigen/Inn unbedingt gewonnen werden um den drohenden Abstieg noch zu vermeiden.
Doch alle Mühen blieben umsonst. Sieglos beendete der TSV Küh-bach auch das Schlussdrittel, womit letztlich auch der Abstieg besiegelt wurde.
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Kreiter Damen schnappen Kühbach die Bundesligakrone weg

Erfolgreiche Aufholjagden des TSV – Herren beim Bezirkspokal Zweiter

„Das hätte uns gerade noch gefehlt. Im Juli richten wir in unserer Stocksporthalle zum ersten Mal die deutsche Meisterschaft der Damen aus und dann wären wir nicht dabei gewesen“, orakelte die sichtlich erleichterte Kühbacher Spielführerin Veronika Filgertshofer nach der heiss umkämpften DM-Qualifikation in der Bundesliga Süd. Mit Platz zwei hinter dem Überraschungssieger EC Haslangkreit erfüllte sich zwar die angestrebte Zielvorgabe von Medaillenplatz und DM-Qualifika-tion, doch das dieses Unterfangen den Kühbacherinnen alles abverlangen würde rechnete keiner.

Große Anlaufschwierigkeiten hatte das die Kühbacher Damen-equipe um Verena Elsenberger, Veronika Filgertshofer, Fran-ziska Schwertfirm, Sarah Specht und Katharina Ferber beim Bundesligastart in Pleinting. Schon im Auftaktmatch gegen den Lokalrivalen EC Haslangkreit verspielten sie in den Schluss-durchgängen eine zehn Punkte Führung. Zwar konnte diese Nach-lässigkeit durch ein 25:5 gegen Ottenzell wieder wettgemacht werden, doch der gewohnte Spielrhythmus war nicht zu sehen. So waren die beiden nachfolgenden Niederlagen gegen Selb und Katzbach symptomatisch für die Situation.

Ein 16:8 gegen Angstgegner Nürnberg schien die Kühbacherinnen wieder in ruhiges Fahrwasser zu bringen, doch der nächste doppelte Punktverlust folgte prompt. 11:13 hieß es nach sechs Kehren gegen Penzing, wobei sie jetzt nur noch zwei Zähler vom Tabellenende trennten. Dieses Fiasko vor Augen, zog der TSV mit einer Mannschaftsumstellung nun eine Option, die sich im nach hinein als Glückstreffer herausstellen sollte.

Eine ersatzgeschwächte Mehringer Formation kam mit 28:3 unter die Räder und auch die weitere Gegnerschaft wie Steinhöring (12:9), Fischbachau (31:3), Neumühle (15:11) und Peiting (13:11) mussten aufgrund des neuen Kühbacher Elans die Punkte abgeben. Mittlerweile in die Qualifikationsränge vorgerückt, schielte das TSV-Quintett nun sogar Richtung Tabellenspitze. Ein 15:17 gegen Zaundorf machte ihnen aber zunächst einen Strich durch die Rechnung, wobei glücklicherweise auch die Mitkonkurrenten Federn ließen. Nochmals tat sich durch zwei Siege die Möglichkeit zum Meistertitel auf. Doch auch diese Chance ließen die Kühbacherinnen an diesem Tag ungenutzt. Ein 19:9 gegen Massing und ein 16:16 gegen Mitfavoriten Untertrau-benbach waren am Ende ein Zähler zu wenig. Da sich die „Krei-ter“ in diesen beiden Partien schadlos hielten, schnappten sie so dem Lokalrivalen den Bundesligatitel weg.
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Den achten Pokalerfolg in Serie wollte das erste Herrenteam beim Bezirkspokal in Untermeitingen bewerkstelligen. Viel-leicht spukte dieses Vorhaben zu sehr in den Köpfen von Hans Asific, Christian Breitschopf sowie Manfred und Herbert Schrittenlocher herum, denn ähnlich den Damen, kam das Quar-tett miserabel aus den Startlöchern.

Drei verlorene Spiele zum Auftakt gegen Haslangkreit, Gundel-fingen und Penzing strapazierten das Kühbacher Nervenkostüm recht heftig. Wenn auch die Titelambitionen dadurch fast zu-nichte gemacht wurden, steckte die Mannschaft diese Dämpfer eindrucksvoll weg.

Zunächst wurden Stötten und Weissenhorn klar in die Schranken gewiesen, bevor die mit Spannung erwartete Auseinandersetzung gegen den Dauerrivalen SSC Gachenbach auf dem Programm stand. Hier holte Kühbach durch einen 19:13 Sieg nicht nur zwei wich-tige Zähler, sondern auch Motivation für eine bemerkenswerte Aufholjagd. Die Allgäu- und Ammerseevertreter Rammingen, Kaufering, Lagerlechfeld, Schondorf, Germaringen und Pähl konnten nun der Kühbacher Spiellaune jetzt kaum Paroli bieten und wurden alle mit Kantersiegen nach Hause geschickt.

Doch trotz der Siegesserie konnte der TSV Kühbach den SSC Gachenbach nicht mehr von der Spitze verdrängen. Als Zweiter qualifizierte er sich dennoch für das bayerische Pokalfinale am 26. Juli in Waldkraiburg.
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Siebter Kühbacher Pokalsieg in Serie

Kühbach (aira) Ein Abonnement auf Pokalsiege scheinen Kühbachs Stockschützen derzeit abgeschlossen zu haben. Nach dem sie schon auf schwäbischer Ebene in den vier Kategorien Damen, Herren, Senioren und Mixed erfolgreich waren, setzten sie nun auch im Bezirk (Schwaben, Ammersee und Allgäu) ihre Serie fort und verbuchten am vergangenen Sonntag nach Senioren und Damen mit dem Mixederfolg bereits den siebten Pokalsieg in Serie. Ob es auf Bezirksebene einen kompletten Kühbacher Triumph gib, wird sich am Wochenende zeigen, wenn die Herren in Untermei-tingen ihre Pokalrunde austragen.

Mit drei Kantersiegen gegen Unter/Oberbrunn, Jengen II und Sandizell erwischte Kühbachs Mixedvertretung Helga Salva-moser, Sarah Specht, Karl Baumgartner, Herbert Schrittenlocher und Anton Stadlmair vor heimischer Kulisse einen Auftakt nach Maß. Wenn auch die Anschlusspartie gegen „Angstgegner“ Unter-meitingen nach einem packenden Spielverlauf mit 9:11 wieder einmal verloren ging, ließ sich der TSV nicht von seinem Ziel, dem bayerischen Cupfinale, abbringen. Das mussten auch die beiden Mitfavoriten Pähl(30:0) und Schondorf (16:6) erkennen, die genauso wie Tegernbach, Schwabmünchen und Landsberied im Restprogramm Punktelieferanten waren.

Im abschließenden Endspiel der beiden Gruppensieger kam es zur Begegnung TSV Kühbach gegen den EC Osterreinen. Zwar gingen die Allgäuer 5:0 in Führung, doch die TSVler nutzten in den nachfolgenden Kehren die gebotenen Chancen konsequenter aus und gewannen letztlich verdient mit 17:13. Nicht gerade mit Ruhm bekleckerte sich die TSV-Herrenzweite beim Turnier des EC Augsburg, das die Fuggerstädter in Kühbach austrugen. Hätte das Quartett um Hans Asific, Karl Baumgar-tner, Manfred Wall und Armin Hahn gerade in einfachen Spielsi- tuationen mehr Konstanz und Cleverness bewiesen, wäre sicherlich mehr als Platz sieben herausgesprungen.
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Austriateam EV Angerberg gewinnt Brauereifestturnier
Kühbach wird Siebter / TSV-Damen Bezirkspokalsieger

So ganz nach dem Geschmack von Zuschauer und Veranstalter verlief die 26. Auflage des internationalen Brauereifestturniers der Kühbacher Stockschützen. Beste Be-dingungen in der Kühbacher Stocksportarena, spannende Begeg-nungen bis zur letzten Spielrunde, dazu treffsichere Schützen die mit taktischen Raffinessen und außergewöhnlichen Schuss-techniken wie „wabbeln“, die rund zweihundert Zuschauer hinter der Bande verblüfften – alles in allem eine auf hohem Niveau stehende Werbung für den Stockschützensport.

Nicht gerade mit Ruhm bekleckerten sich in dem Anfangspartien die Lokalmatadoren Christian Breitschopf, Lorenz Mayer sowie Herbert und Manfred Schrittenlocher. Vielleicht waren es noch die Nachwehen des Brauereifesteinsatzes vom Vortag. Jedenfalls lieferte das Quartett in der Anfangsphase gegen Sittenberg-Ruderting (12:16), Geisenhausen (8:16) und der Auswahl Berch-tesgaden (11:15) eine völlig indiskutable Leistung ab.

Erst nach dem Überraschungserfolg gegen Europameister Deutsch-land war ein Aufwärtstrend erkennbar. Jetzt zeigten Kühbachs Stockcracks, das sie nicht zufällig im deutschen Ligaoberhaus zu finden sind. Gerade in den Topbegegnungen gegen Gachenbach (28:0), Daglfing München (14:10), Mühlhausen (12:8) oder dem späteren Zweiten Gerabach (16:8) gelang ihnen eine ansprech-ende Präsentation ihres Leistungsvermögens.

Gerade als die TSV’ler dann Richtung Stockerlplatz schielten, kam Spitzenreiter Angerberg und verpasste ihnen eine deftige 5:21 Niederlage. Wie deprimierend diese Pleite war zeigte sich in der Folgepartie. Mit 10:11 gingen die Punkte an das italie-nische Team des AEV Niederdorf, die damit zu ihrem einzigen Sieg kam. Für TSV Kühbach bedeutete dieser Lapsus schließlich das endgültige Aus im Kampf um die vorderen Plätze. Auch wenn in den letzten drei Spielen noch drei Zähler heraussprangen, mehr als ein siebter Platz war nicht mehr möglich.

Wie man ein solches topbesetztes Turnier erfolgreich nach Hause bringt, demonstrierte eindrucksvoll die österreichische Mannschaft des EV Angerberg. Mit allen Wassern gewaschen, gab das Team um Weltmeister Matthias Taxacher und Routinier Peter Gschwendner nur sechs Punkte ab und gewann mit vier Zählern Vorsprung klar vor dem Bundeslisten EC Gerabach und der mit den Nationalspielern Christian Mader und Rupert Geigl gespick-ten Auswahl Berchtesgadens.
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Auch wenn der Bezirkspokalauftritt der TSV-Damen tags darauf an gleicher Stätte, mit deutlichen Höhen und Tiefen versehen war, reichte es dennoch für einen weiteren Kühbacher Pokal-sieg. Drei Niederlagen gegen Untermeitingen, Penzing und Wertingen machten aber die großen Pokalambitionen zu einer regelrechten Zitterpartie. Letztlich lagen Veronika Filgerts-hofer, Franziska Schwertfirm, Katharina Ferber, Helga Salva-moser und Marianne Weigl im Schlussklassement dank des besse-ren Stockverhältnisses knapp vor Füssen und Penzing.
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Seriensieger Kühbach sorgt für Novum auf schwäbischer Ebene
Herren- und Mixedteams holen Pokaltitel Nr. drei und vier

Kühbach (aira) Für ein Novum im schwäbischen Kreispokal sorgte am Wochenende der TSV Kühbach. Mit den Titelgewinnen drei und vier bei den Herren und im Mixed gewann der TSV nach den Seni-oren und den Damen auch die beiden letzten „Königsklassen“. Damit gehen zum ersten Mal in der schwäbischen Pokalgeschichte alle vier Pokaltitel einer laufenden Spielsaison an einem Verein. Recht ehrgeizig packten Lorenz Mayer, Willi Westermeier, Man-fred und Herbert Schrittenlocher die Herrenkonkurrenz auf ei-genen Terrain an. Die drei Auftaktgegner Aichach, Schrobenhau-sen und Schwabmünchen hatten kaum eine Chance und zogen klar den Kürzeren. Auch Friedberg (31:0) und der TSV Straßberg (24: 10), hatten dem druckvollen Kühbacher Angriffsspiel nur wenig entgegen zu setzen.

Mit Haslangkreit, Weissenhorn und Gachenbach standen in den Folgepartien schließlich nacheinander die ersten großen Be-währungsproben vor der Tür. Spätestens hier war dann auch dem letzten Hallenzuschauer klar, dass der Weg zum Pokal nur über den TSV Kühbach führen würde, denn selbst die drei Mitfavori-ten kamen an einer Niederlage nicht vorbei. Durch zwei weitere Kantersiege gegen Höchstädt und Harburg wurde die Tabellen-führung von 20:0 Zählern gefestigt. Zwei überraschende Schlappen gegen Gundelfingen und Unter-meitingen machten den Titelkampf aber nochmals spannend. Das es letztlich doch noch für den Pokalsieg reichte, dafür war dann der sehenswerte 13:9 Erfolg im Spitzenspiel gegen die SpVgg Lagerlechfeld ausschlaggebend. Beide Teams hatten zwar in der Endabrechung das gleiche Punktekonto aufzuweisen, das bessere Stockverhältnis besaßen aber die Kühbacher.
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Mit Neuling Helga Salvamoser, die bei ihrem Pflichtspieldebüt einen hervorragenden Eindruck hinterließ, starteten Katharina Ferber, Karl Baumgartner und Herbert Schrittenlocher im Mixedwettbewerb. Nach zwei Auftaktsiegen gegen Wertingen und Weilach folgte vor heimischer Kulisse gegen Untermeitingen der erste doppelte Punktverlust. Diesen steckte das Quartett aber problemlos weg und setzte sich durch einen Doppelschlag gegen Schwabmünchen (21:3) und Sandizell (18:8) schnell wieder an die Spitze. Ein 15:15 gegen den Lokalrivalen und späteren Dritten EC Haslangkreit läutete dann eine erfolgreiche Schlussoffensive ein, bei der nach einem hartumkämpften 11:9 in der letzten Begegnung gegen Dasing der Pokalsieg fixiert wurde. Wie schon bei den Herren, so hatten auch hier die Kühbacher aufgrund des besseren Stockverhältnisses gegenüber Untermeitingen, die Nase vorn.
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Schwäbische Pokalfinals in Kühbach

Kühbach (aira) Mit den schwäbischen Pokalendrunden der Herren und im Mixed stehen am kommenden Wochenende wieder zwei inte-ressante Wettbewerbe in der Kühbacher Stockschützenhalle auf dem Programm. Insbesonders die Herrenkonkurrenz dürfte am Samstag (Beginn: 8 Uhr) regen Zuspruch der Stockschützenfans finden, zumal neben Pokalverteidiger SSC Gachenbach noch fünf weitere Teams große Chancen auf den Pokalsieg haben.

Teilnehmer:
SSC Gachenbach, TSV Straßberg, TSV Kühbach, VSC Donauwörth, ESC Weißenhorn, EC Friedberg, EC Augsburg, SV Untermeitingen, EC Haslangkreit, TSV Weilach, SpVgg Lagerlechfeld, BC Aichach, FC Gundelfingen, TSV Harburg, SSV Höchstädt,TSV Schwabmünchen, SSV Schrobenhausen

Nicht minder spannend wird es am Sonntag (Beginn: 8 Uhr) im Mixedwettbewerb zugehen. Auch wenn die Lokalmatadoren Kühbach und Haslangkreit hoch einzustufen sind, so stehen mit Unter-meitingen, Friedberg, Gachenbach oder Sandizell durchaus ernst zu nehmende Gegner in Lauerstellung.

Teilnehmer:
TSV Kühbach, EC Friedberg I, EC Haslangkreit, EC Friedberg II SV Untermeitingen I, TSV Schwabmünchen, SSC Gachenbach, SV Untermeitingen II, TSV Weilach, TSV Wertingen, TSV Dasing, ESV Gersthofen , DJK Sandizell

 

Goldenes Wochenende für Kühbachs Stockschützen
Damen, Senioren und Jugend bei schwäbischen Titelkämpfen vorne

„Will denn TSV heuer sämtliche schwäbische Mannschaftstitel abräumen“. Diese Frage stellte ein schmun-zelnder schwäbischer Kreisobmann dem Kühbacher Damenquintett, nachdem sie ungeschlagen den erneuten Cupsieg unter Dach und Fach gebracht hatten. Das diese Frage nicht von ungefähr kam, lag daran, dass die TSV-Cracks in der eigenen Halle mit den dreifachen Titeltriumph von Jugend, Damen und Senioren ein wahrlich goldenes Wochenende erwischten.

Den Anfang machten am Samstag die Senioren. Dass es kein Spa-ziergang werden würde, musste Kühbachs Erste schon in den An-fangspartien erkennen. Nach dem mühevollen Sieg gegen die Zweite, fanden Herbert Gassmair, Lorenz Mayer, Wolfgang Zim-mermann und Asific auch gegen Höchstädt kein probates Mittel und zogen unerwartet den Kürzeren. Erst nach den Siegen gegen Augsburg und Donauwörth kamen sie besser ins Spiel und reihten sich in die Spitzengruppe ein. Ein kurioses Spiel gegen Friedberg, bei dem der Sieg schon feststand und durch eigenen Nachschuss leichtfertig vergeigt wurde, sowie ein Remis gegen den späteren Letzten Thannhausen brachte die Kühbacher dann arg in Bedrängnis. Doch gerade in dieser brenzligen Situation lieferten sie ihre beste Spielphase ab und holten mit fünf klaren Siegen sogar noch den Pokalsieg.

Einen miserablen Start erwischte die zweite Formation. In der Besetzung Frank Simmerbauer, Paul Eberl, Norbert Engels und Anton Stadlmair hatten sie in den ersten vier Begegnungen gegen Kühbach I, Oberndorf, Lagerlechfeld und Dasing das Nach-sehen und zierten das Tabellenende. Eine Mannschaftsumstellung brachte schließlich die Wende zum Besseren. Wie aus einem Guss spielten die TSVler jetzt groß auf, gewannen acht Spiele in Serie und qualifizierten sich als Vierter noch für den Bezirkspokal.
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In Bestbesetzung traten die Kühbacher Damen Verena Elsenber-ger, Sarah Specht, Katharina Ferber, Franziska Schwertfirm und Veronika Filgertshofer zu ihrer Pokalrunde an. Als deutscher Meister zeigten sie ihren Gegnerinnen sofort die Marschroute auf. Einem 27:3 Kantersieg zum Auftakt gegen Schrobenhausen Verena Elsenberger, Sarah Specht, Katharina Ferber, Franziska Schwertfirm und Veronika Filgertshofer folgten weitere klare Erfolge gegen Oberndorf, Dasing und Griesbeckerzell. In der Folgepartie schien sich nach einem 0:17 Rückstand gegen Gerst-hofen die erste Niederlage anzubahnen. Doch mit einer gekonn-ten Defensivtaktik und etwas Glück drehten die Kühbacherinnen das Spiel mit 19:17 zu ihren Gunsten. Das Restprogramm spulten sie dann souverän herunter. Verlustpunktfrei lagen sie in der Endabrechnung mit zehn Punkten Vorsprung klar vor dem Lokalri-valen Haslangkreit und Untermeitingen.
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Zwei Wochen nach dem Gewinn der schwäbischen Juniorenmeister-schaft ließ die U19-Jugend des TSV den nächsten Titel folgen. In einer Doppelrunde zeigten die Schützlinge von Daniel Braun-müller gute Ansätze in punkto Treffsicherheit und Taktik. Mit diesen Faktoren waren Selina und Daniel Steber, sowie Quirin, Magnus und Bastian Thumm den anderen drei Mannschaften einiges voraus, so dass der Meisterschaftserfolg kein Zufallsprodukt war. Tabelle

 

Passabler Kühbacher Start in die Sommersaison

Als recht passabel gestalteten sich die ersten Sommersaisonauftritte der Kühbacher Stockschützen. Nachdem das Quartett um Franz Krepold, Georg Engel, Frank Simmerbauer und Armin Hahn in Gambach nach einer eher durchwachsenen Leistung zunächst noch mit Rang sieben zufrieden sein musste, kamen Lorenz Mayer, Georg Engel, Manfred und Herbert Schrittenlocher beim nächsten Turnierauftritt dem obersten Podestplatz schon bedeutend näher. Bei einem Werbeturnier der SpVgg Unterstall-Joshofen belegten sie in einem gut besetzten Teilnehmerfeld den zweiten Platz. Für den angestrebten ersten Platz sorgten schließlich Willi Westermeier, Herbert Gaßmair, Franz Krepold und Anton Stadlmair. In der nach Kühbach zweitgrößten deutschen Stockschützenhalle des VfB Hallbergmoos, zeigten die TSV-Schützen der Konkurrenz mit gekonnten Angriffsspiel schnell die Grenzen auf und ließen nur gegen den TSV Ismaning eine Niederlage zu. Einen blendenden Eindruck hinterließ dabei Neuzugang Westermeier, der an seiner alten Wirkungsstätte eine imponierende Trefferquote an den Tag legte. Ebenfalls ganz vorne landete das TSV-Juniorenteam, das beim Bezirkspokal in der Besetzung Daniel Steber, Thomas Salvamoser, Timo Mösner sowie Bastian und Dominik Demmel nach einer vierfach Runde mit 6:2 Punkten gegen die Auswahl Gersthofen/Buchdorf siegreich blieb.
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Dass der Einzelwettbewerb eine Domäne der TSV-Akteure ist, unterstrichen ihre Resultate bei den schwäbischen Meisterschaften. Auf eigenem Terrain konnten sie folgende Medaillenränge beanspruchen:
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Kühbacher Vereinsmeisterschaften zum Saisonauftakt
Wolfgang Zimmermann erstmals Sieger im Einzel

Mit den Vereinsmeisterschaften im Einzel und Mannschaftsschiessen eröffneten Kühbachs Stockschützen die Sommersaison 2015. Wie schon in den Vorjahren erwies sich dieser lokale Wettkampf mit den beiden „Königsklassen“ als attraktiver interner Vergleich, bei dem Überraschungen nicht ausblieben. Für eine echte Turnieratmosphäre sorgten zudem die 33 Teilnehmer, die mit viel Ehrgeiz den Punkten nachjagten.

Zu einer faustdicken Überraschung kam es im Einzelschiessen, das in zwei Durchgängen – ohne Streichergebnis – absolviert werden musste. Hier siegten nicht die topgehandelten Asse, sondern erstmals das TSV-Urgestein Wolfgang Zimmermann, der mit respektablen 142 und 161 Punkten deutlich die Nase vorne hatte. Ihm folgten auf den nächsten Plätzen Herbert Schritten-locher (283), gefolgt von Herbert Gaßmair (280), Manfred Schrittenlocher (275) und Lorenz Mayer (262).

Ausgesprochen spannend verlief der Wettbewerb um die Mann-schaftsmedaillen, zu dem acht Teams antraten. Bis zum letzten Spiel lieferten sich die beiden Mannschaften um Thomas Götz, Max Wörle, Daniel Braunmüller und Herbert Schrittenlocher sowie Michael Schmaus, Willi Westermeier, Norbert Engels und Hans Asific ein packendes Kopf-an-Kopfrennen, das schließlich Erstere mit dem besseren Stockverhältnis für sich entscheiden konnten.

 

Eintracht Frankfurt wird zum Kühbacher Stolperstein
Seniorenteam des TSV Kühbach Siebter bei deutscher Meisterschaft

Einiges vorgenommen hatte sich das Seniorenteam des TSV Kühbach bei der deutschen Meisterschaftsendrunde in Regen. Nachdem es bei den Ausscheidungen auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene jeweils Stockerlplätze gab, spekulierte die Mannschaft um Karl Baumgartner, Hans Asific, Georg Engel, Her-bert Gassmair und Anton Stadlmair auch im Bundesleistungs-zentrum auf einen der vorderen Ränge. Das diese Hoffnungen durchaus berechtigt waren, offerierten die Auftaktspiele gegen Böblingen (24:10), Esslingen (15:11) und Hamberg (38:0). Mit diesem sechs Punktepolster reihten sich die TSV’ler gleich in die Spitzengruppe ein. Obwohl in der nächsten Partie nach einem 8:18 gegen Irging Simbach wichtige Zähler auf der Strecke blieben, zeigten sie sich unbeeindruckt und knüpften schnell wieder an die Anfangser-folge an. Mit dem EC Blau-Weiß Windorf (17:15) und EC Grub (19:5) wurden anschließend zwei nominelle Titelaspiranten besiegt, das die Kühbacher Chancen weiter steigen ließ.

Das Spiel gegen Eintracht Frankfurt sollte dann zum Schlüssel-spiel werden. In einer Partie der reihenweise verpassten Mög-lichkeiten, „verschenkte“ der TSV einen wichtigen Punkt - der angesichts der hartnäckigen Spitzengruppe zweifellos Spuren hinterließ. Zwar konnte ein schwacher TSV Regen nochmals deut-lich in die Schranken gewiesen werden, doch im folgenden Spit-zenspiel gegen Oberkreuzberg waren die Spuren des Frankfurter Punktverlustes unübersehbar. Zwei Siege gegen Bad Nauheim (29:3) und Kaiserberg (36:0) sollten dann nochmals den Kontakt zum Führungstrio herstellen, doch drei weitere erfolglose Spiele gegen Glashütte, March und Regen raubten den Kühbachern schließlich jegliche Medallien-träume.

In der Endabrechnung erreichte das TSV-Quintett einen respek-tablen siebten Platz, wobei zum angestrebten Stockerlplatz fünf Zähler fehlten.
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Kühbachs Jugendass Steber greift nach einer EM-Medaille

2009 holten mit Verena Elsenberger (Silber) und Veronika Filgertshofer (Bronze) zum letzten Mal zwei Kühbache-rinnen Medaillen bei einer Europameisterschaft. Jetzt sechs Jahre später greift mit Daniel Steber wieder ein Kühbacher nach den Sternen - sprich EM-Medaillen. Für den vierzehnjährigen Friedberger, der seit 2012 die Kühba-cher Vereinsfarben trägt, der absolute Höhepunkt in seiner noch jungen Sportkarriere. Auch wenn er erst seit drei Jahren das Spiel mit Stock und Daube intensiv betreibt, an Erfolgen mangelt es ihm sicher nicht. Gerade in seiner Spezialdiszi-plin, dem Einzel, konnte das TSV-Talent vom schwäbischen bis zum deutschen Meister, sämtliche nationale Titel einfahren. International sorgte er beim Euro-Grand-Prix der Jugend für Furore, als beim Debüt 2012 gleich den kompletten Medail-lensatz gewann. Für die deutsche Nationalmannschaft wird er vom 18.02 – 22.02 bei der Jugend- Europameisterschaft im österreichischen Amstetten im Einzel und im Teamwettbewerb des Einzels an den Start gehen. Nach der Eröffnungsfeier am Mittwoch muss das Jugendass schon am Donnerstag in beiden Wettbewerben seine Karten auf den Tisch legen. In der Höhle des Löwen, auf österreichischen Terrain wird vor allem ein starkes Nervenkostüm gefragt sein, denn nach dem Vorjahresdebakel des Austriateams sinnt dieses auf Wiedergut-machung. Es bleibt abzuwarten, ob das TSV-Nachwuchsass dem Druck gewachsen ist und der Kühbacher Edelmetallsammlung von 32 Welt- und Europameisterschaftsmedaillen noch weitere hinzufügen kann.

 

Senioren fahren zur DM – Steber zur EM
Überzeugende Kühbacher bei den bayerischen Pokalfinals

Mehr als zufrieden zeigten sich Kühbachs Eis- stockschützen mit den Resultaten der letzten Pflichtaufgaben. Mit Platz vier der Ü60-Senioren, Platz sechs der Ü50-Senioren und der damit verbundenen DM-Teilnahme, sowie der Europameis-terschaftsqualifikation von Nachwuchsass Daniel Steber wusste der TSV Kühbach auch überregional zu überzeugen. Nach seinen starken Auftritten bei diversen Kaderlehrgängen und beim Euro-Grand-Prix der Jugend offerierte das TSV-Talent Steber auch beim entscheidenden dreitägigen Qualifikations- lehrgang zur EM in Regen seine Qualitäten. Obwohl er anfangs in seiner Spezialdisziplin dem Einzel sichere Punkte liegen ließ, präsentierte er sich gerade zum Abschluss gewohnt ner-venstark und holte einen der vier EM-Startplätze. Der erst Vierzehnjährige wird nun vom 18.-20. Februar die deutschen Farben im Einzel und Einzelteamwettbewerb bei der Jugend-Europameisterschaft in Amstetten (AUT) vertreten.

Unter keinem guten Stern standen die beiden Eröffnungspartien der ersten Seniorenmannschaft beim Bayernpokal Ü50 im fränki-schen Mitterteich. Trotz klarer Führung gegen die Titelaspi-ranten Oberkreuzberg und Grub verstand es das Quartett um Karl Baumgartner, Georg Engel, Anton Stadlmair und Herbert Gaßmair nicht, die Punkte nach Hause zu bringen.

Den Wendepunkt brachte die dritte Begegnung gegen den EC Sittenberg -Ruderting mit dem Ex-Kühbacher Lorenz Mayer. Trotz eines Rückstands holten der TSV mit 16:10 beide Zähler und startete vom Tabellenende nun eine fulminante Aufholjagd. Acht Siege in Serie bedeuteten vor den beiden schweren Abschluss-spielen gegen Gerabach und Weiß-Blau Windorf Platz drei und die damit verbundene DM-Teilnahme in der Gruppe A.

Eine unglückliche 10:14 Niederlage gegen Gerabach schien je-doch alle DM-Hoffnungen wieder zu zerstören, da Mitkonkurrent Windorf unerwartet Boden gut machte. So wurde das letzte Spiel der punktgleichen Teams aus Kühbach und Windorf zu einem „kleinen Endspiel“. Hier ließen sich aber Gaßmair & Co nicht nochmals die Butter vom Brot nehmen, und zogen mit einem 18:12 Erfolg als Gruppendritter in die deutsche Meisterschaftsend-runde ein. Im abschließenden Platzierungsspiel der beiden Spielgruppen gab es zwar noch eine Niederlage gegen den EC Blau-Weiß March, die jedoch nur noch für das Gesamtergebnis von Bedeutung war.

Einen miserablen Beginn hatte an gleicher Stätte die zweite Kühbacher Garnitur. 2:8 Punkte waren für Frank Simmerbauer, Max Wörle, Paul Eberl und Norbert Engels eine schwere Bürde für das Restprogramm. Doch nach drei doppelten Punktgewinnen gegen Oberstimm (20:14), Altenstadt (29:5) und Buchberg (18:10)schöpften die TSV’ler wieder neue Hoffnung im Kampf um die vorderen Ränge. Aber es blieb nur bei der Hoffnung, denn mit weiteren fünf verlorenen Partien, fielen sie auf den zehnten Gruppenplatz zurück.
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Für eine echte Überraschung sorgte die Ü60-Mannschaft beim bayerischen Cupfinale in Miesbach. Treffsicher mussten Hans Asific, Paul Eberl, Max Wörle und Norbert Engels in der Grup-penphase nur gegen den MTV Rosenheim und SSV Nöham eine Nie-derlage hinnehmen und spielten beim abschließenden Platzie-rungsspiel als Gruppenzweiter um einen Medaillenplatz. Hier waren die Kühbacher in einigen Situationen nicht konsequent genug und mussten so den EC Preying die Bronzemedaille überlassen.
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Kühbachs Eisstockdamen holen dritten deutschen Meistertitel
Endspielsieg über Mehring – Herrendritte steigt in Bayernliga auf

Am Samstag 17 Uhr war endlich soweit. Zum drit-ten Mal nach 2006 und 2011 standen Kühbachs Damen bei den na-tionalen Titelkämpfen der Damen und Herren wieder ganz oben auf dem Trepperl und holten nach einer nervenaufreibenden End-runde den deutschen Meistertitel. Mit einem dritten Platz in der Bezirksoberliga und dem damit verbundenen Bayernligaauf-stieg vervollständigte die dritte Herrenmannschaft das Kühbacher Erfolgswochenende.
Nach dem Kühbachs Eisstockdamen um Verena Elsenberger, Sarah Specht, Franziska Schwertfirm, Veronika Filgertshofer und Marianne Wiegl als Bundesligafünfter gerade noch das letzte Ticket zur „Deutschen“ einheimsen konnten, reiste das Quintett mit einer gewissen Skepsis zum zweitägigen Titelkampf nach Regen. Dass aber jegliche Zweifel unangebracht waren, zeigten schon die ersten Spiele am Freitagabend im Bundesleistungszentrum. Auftaktgegner Esslingen/ Mönchsweiler hatte ebenso wenig zu bestellen wie in der Folgepartie die Landesauswahl Hessens, die mit 31:3 arg unter die Räder kam. Frühzeitig kam an-schließend der erste Warnschuß vor Kühbachs Bug. In der Begegnung gegen Mitfavoriten Untertraubenbach gingen beim 10:11 zwei wichtige Punkte verloren, doch die Moral blieb intakt.
Als richtungsweisend für den weiteren Wettbewerb entpuppten sich die beiden Abschlusspartien gegen Mehring und Peiting. Überraschenderweise hatten beide Spitzenteams dem Kühbacher Angriffswirbel nur wenig entgegen zu setzen und kassierten mit 23:3 und 25:5 zwei deftige Niederlagen.
Der zweite Wettkampftag bescherte den TSV gleich zur Eröffnung eine perfekte Serie. Siege gegen Friedrichshall (25:3), Rosen-heim (14:8), Neumühle (18:10), Büblingshausen (19:3), Frank-furt (24:8) und Krefeld (15:11)ließen das Punktekonto weiter anwachsen, so dass Platz eins nur noch Formsache schien. Doch sie hatten die Rechnung ohne Baden-Württemberg gemacht. Mit 13:11 behielt die Auswahlmannschaft sensationell die Oberhand und der TSV Kühbach zog „nur“ als Dritter in die Endrunde ein.
Hier wartete dann die wiedererstarkte Neumühler EG. Nach einer Stunde Spielzeit machten Elsenberger & Co aus einem schier ausweglosen 8:21 Rückstand noch ein 24:24 Unentschieden, das aufgrund des besseren Tabellenplatzes aus der Qualifikations-runde für den Einzug in die Zwischenrunde reichte. Der nächste Gegner hieß nun FC Untertraubenbach. Gewappnet von der „Quali-Niederlage“ diktierte Kühbach dem unbequemen Oberpfälzern jetzt sein Spiel auf und marschierte mit einem 28:17 Erfolg ins Finale.
Im Finale gegen den Erzrivalen SV Mehring ging es dann Schuss auf Schuss, wobei die Oberbayern zur Halbzeit knapp mit 13:11 in Front lagen. In der zweiten Spielhälfte trumpften dann aber die Kühbacherinnen groß auf und holten durch einen imponieren-den 28:16 Erfolg die deutsche Meisterschaft.
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Nach ihrer beeindruckenden Vorrunde in der Bezirksoberliga hatte die dritte Herrenmannschaft als Tabellenerster alle Trümpfe zum Bayernligaaufstieg in der Hand. Diese Chance wollten sich Wilhelm Westermeier, Daniel Braunmüller, Frank Simmerbauer, Christian Breitschopf und Daniel Steber nun in der Rückrunde nicht entgehen lassen und legten im Buchloer Eisstadion dementsprechend los. Mit doppelten Punktgewinnen gegen Windach (17:13), Fuchstal (13:8), Pöcking (28:0) und Osterreinen (23:3) konnte die Tabellenführung zunächst erfolgreich verteidigt werden. Eine herbe 3:25 Niederlage im Spiel gegen den ESC Weissenhorn wurde zwar durch einen Sieg gegen den BC Aichach wieder wettgemacht, doch die folgenden doppelten Punktverluste gegen Seltmanns und Unter-Oberbrunnn läuteten eine Schwächephase ein, die den TSVlern fast den Aufstieg gekostet hätte. Eine Mannschaftsumstellung sorgte nochmals für frischen Wind und zwei Siege aus den letzten vier Partien reichten schließ-lich, um als Dritter, dank des besseren Stockverhältnisses, den erhofften Bayernligaaufstieg zu realisieren.
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Durch den zwölften Vorrundenplatz hielt sich Kühbachs Vierte zumindest eine kleine Chance nach oben noch offen. Diese schienen Wolfgang Zimmermann, Norbert Engels, Max Wörle und Paul Eberl in der Rückrunde tatsächlich nutzen zu können, zumal sie mit 6:2 Zählern bestens aus den Startlöchern kamen. Ein gegnerischer Doppelschlag zur Turniermitte sowie zwei weitere Niederlagen gegen Ende besiegelten aber letztlich den 11.Platz.
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TSV-Talent Steber deutscher Vizemeister im Einzel
Kühbachs Senioren mit zwei Teams im bayerischen Cup-Finale

Nachdem die Herren in der Vorwoche bei den Mei- sterschaften der 2.Bundesliga und Bayernliga mehr oder weniger Magerkost boten, präsentierten sie sich am vergangenen Wochen-ende bestens erholt. Mit dem Einzug der beiden Seniorenmann-schaften ins bayerische Cup-Finale, sowie dem deutschen Vize-meistertitel von Jungspund Daniel Steber, zeigt der Leistungs-trend wieder deutlich nach oben. Unter großen Druck stand Nachwuchsass Daniel Steber bei der deutschen Meisterschaft der Jugend in Waldkirchen. Im Einzel musste der Kühbacher in der Klasse U16 unbedingt einen Podi-umsplatz ergattern, um die Europameisterschaftsqualifikation zu schaffen. Gleich im ersten Durchgang setzte er mit 146 Punkten ein Ausrufezeichen. Weitere 130 Zähler im Zweiten bedeuteten schließlich die Finalteilnahme der besten Acht, wobei er hinter den beiden Kaderschützen vom SV Oberbergkirchen Thurner und Brosig auf den dritten Platz rangierte. Im Finale legte er dann nochmals 130 und 145 auf das Eisparkett und holte mit insgesamt 551 Punkten hinter Thurner (565), aber vor Brosig (541) den deutschen Vizemeistertitel. Auch beim Bezirkspokal der Senioren in Sonthofen zeigten sich die TSV-Schützen von ihrer besten Seite. Vertreten mit zwei Mannschaften rangen sie bis zum letzten Spiel mit dem FC Gundelfingen und SV Untermeitingen um die Pokalkrone. Dabei hatte Kühbachs Erste in den drei Anfangspartien mit unübersehbaren Startproblemen zu kämpfen. Vor allem die mangelhafte Trefferquote brachte das Team um Max Wörle, Herbert Gaßmair, Georg Engel und Anton Stadlmair immer wieder in Verlegenheit. Erst die vierte Begegnung gegen den TSV Moorenweis brachte die Kehrtwendung. 20:8 hieß es nach sechs Kehren und die zuvor vermisste Zielsicherheit war jetzt vorhanden. Schwangau (15:13), Bad Grönenbach (29:5), Fuchstal (17:13) und Starnberg (15:13) zogen nacheinander den Kürzeren. Auch wenn Schondorf (10:15) nochmals beide Punkte entführen konnte, mit drei weiteren Siegen festigten die Kühbacher den zweiten Tabellenplatz. Wesentlich besser kam das zweite TSV-Quartett aus den Start-löchern. Nachdem Frank Simmerbauer, Wolfgang Zimmermann, Norbert Engels, Paul Eberl schon im Vereinsduell gegen die Erste die Oberhand behielten, setzten sie die Serie fort und holten aus den nächsten vier Spielen weitere sieben Zähler. Erst Moorenweis (5:25) brachte ihnen die erste Niederlage bei, die jedoch gegen Schwangau (25:5) und Bad Grönenbach (27:5) schnell wieder eliminiert wurde. 4:4 Punkte aus dem Restpro-gramm, waren in der Endabrechnung zwar einer zu wenig um einen Medaillenrang zu erreichen, aber dennoch genug, um sich mit der ersten Mannschaft für das Bayernfinale in Mitterteich zu qualifizieren.
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Damen fahren zur DM – Herren bleiben in der zweiten Liga
Zufriedene Meisterschaftsbilanz für Kühbachs Eisstockschützen

Kühbach (bak) Nachdem Kühbachs Damencrew bereits vor Wochen-frist ihre Meisterschaftsrückrunde mit dem fünften Platz und der Qualifikation zur deutschen Meisterschaft erfolgreich abschlossen, mussten nun am Wochenende die in der Vorrunde arg gebeutelten Herren nachziehen. Obwohl bei beiden Herrenteams spielerisch wieder nicht alles nach Plan lief, so überzeugten zumindest die kämpferischen Qualitäten. Diese sicherten der ersten Mannschaft im letzten Spiel den Verbleib in der 2. Bun-desliga und der Dritten einen Mittelfeldplatz in der Bayernliga.
Furios startete Kühbachs Damen in der 1. Bundesliga. Nach ihrem fünften Vorrundenplatz wollten Veronika Filgertshofer, Verena Elsenberger, Franziska Schwertfirm, Sarah Specht und Marianne Weigl auf dem Weg zur DM schon frühzeitig alles klar machen und nahmen sofort das Heft in die Hand. Mit einer Serie von sechs Siegen, u.a. gegen Angstgegner Rosenheim (26:0) untermauerten sie diese Vorhaben recht eindrucksvoll. Die Marschroute schien zu stimmen, denn mit nur drei Niederlagen in den Rückrundenspielen gingen sie in aussichtsreicher Position als Dritter in die Bahnenspiele, die im sogenannten „play up and down-Modus“ abgewickelt wurden.
Auch hier zeigten sich die Kühbacherinnen zunächst von ihrer besten Seite. Untertraubenbach (16:10), Peiting (16:10), Mehring (11:9) und wieder Peiting (28:0) wurden sicher be-herrscht. Den Bundesligatitel schon vor Augen, kam es dann zu zwei folgenschweren Niederlagen gegen Mehring (12:16) und Neumühle (13:17). Jetzt musste in der letzten Partie gegen Rosenheim unbedingt gewonnen werden, um als Fünfter das letzte DM-Ticket zu lösen. Einmal mehr bewies der TSV Kühbach im entscheidenden Moment wieder seine ganze Cleverness und siegte hier deutlich mit 40:12.
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Die denkbar schwierigste Aufgabe hatte das erste Herrenteam in der 2. Bundesliga zu meistern. Nach der Vorrunde mitten im Abstiegsstrudel ging es für Karl Baumgartner, Armin Hahn, Georg Engel sowie Manfred und Herbert Schrittenlocher eigentlich nur um den Klassenerhalt. Zwei Auftaktsiege gegen Teugn und Niederviehbach weckten kurzzeitig Kühbacher Hoffnungen, die jedoch schon in den nächsten drei Begegnungen gegen unmittelbare Abstiegskandi-daten wieder zerstoben. Zwar schöpfte das Quintett in der Berchtesgadener Eisarena nach Punktgewinnen gegen Surheim (13:13), Reicheneibach (16:12) und Buchberg (13:13) nochmals neuen Mut, doch abschließende 2:8 Zähler aus dem Restpro-gramm bedeuteten vor den Bahnenspielen lediglich den 24. Platz

Ganz nach dem Motto „sein oder nicht sein“ galt es nun am vierten Wettkampftag nochmals alle Kräfte zu mobilisieren. Und als ob sie sich während der viertägigen Meisterschafts-runde nur auf diese sechs wichtigen Spiele konzentriert hätten, lieferten sie im richtigen Augenblick ihre gewohnte Leistung ab und es gelangen die entscheidenden Punktgewinne. Niederviehbach (22:12), Osterreinen (20:11), Hittenkirchen (11:11), Osterreinen (17:7), Reicheneibach (8:20) und nachmals Ostereinen (18:8) waren die letzten Stationen auf dem Weg zum erhofften Klassenerhalt.
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Einen denkbar schlechten Einstand erwischte die dritte Mann-schaft bei ihrem Bayernligaauftritt in Buchloe. Drei Nieder-lagen gegen Aufham, Herrsching und Truchtlaching ließ die TSV-Mannschaft um Franz Krepold, Hans Asific, Herbert Gaß- mair, Manfred Wall und Thomas Götz auf den 20. Platz zurück-fallen. Eine Mannschaftsumstellung brachte den TSV dann in die Er-folgsspur. Mit der wieder gewonnenen Spielstärke und einem Quäntchen Glück folgten doppelte Punktgewinne gegen Bergen (16:8), Marienstein (12:5), Friedberg (15:3), Daglfing Mün-chen (22: 3), Garching (15:8), Schwangau (15:10) und Breit-brunn (19:15). Es darf spekuliert werden, ob das anschlie-ßend leichtfertig vergebene Spiel gegen den SV Schechen, den Kühbachern nicht doch den Weg nach ganz oben verbaute. Je-denfalls zeigte das verlorene Spiel Nachwirkungen, denn in der Folgepartie gegen Ramsau gab es eine deftige 0:26-Pleite.
Auf Rang dreizehn stiegen Gaßmair & Co abschließend in den Bahnenwettbewerb ein. Obwohl nach einem Sieg in der ersten Partie gegn Aising-Pang noch alles möglich gewesen wäre, mussten die TSVler nach einem Auf und Ab von Sieg und Niederlage im Schlussklassement mit dem 13. Platz zufrieden sein.
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Ein einziger Stock fehlte Kühbach zum Pokalsieg

Nach den nervenaufreibenden Meisterschafts-runden mußten Kühbachs Eisstockschützen nun auch im Pokalwett- bewerb ihre Karten auf den Tisch legen. In der Endrunde des schwäbischen Pokals kam es im Königsbrunner Eisoval zum Aufeinandertreffen der 24 besten Teams aus der Region. Das TSV-Quartett um Manfred Schrittenlocher, Herbert Gaßmair, Georg Engel und Armin Hahn erwischte einen Start nach Maß, und setzte sich in der A-Gruppe sofort an die Spitze. Fünf Partien ohne Niederlage bescherten ein beruhigendes Polster, ehe dann Mitkonkurrent Untermeitingen und Verfolger Friedberg die Wege kreuzten. Als nach jeweils sechs Kehren drei weitere Zähler auf dem Punktekonto eingingen, war bereits eine Vorentschei-dung gefallen. Ein hart umkämpfter Abschlusssieg gegen den Lokalrivalen Haslangkreit untermauerte schließlich den ein-drucksvollen Gruppensieg mit 23:1 Punkten. Für den Pokalsieg reichte es aber dennoch nicht. Da der SSC Gachenbach in der B-Gruppe ebenfalls 23:1 Punkte aufwies, mußte das Stockverhältnis zur Entscheidung herangezogen werden. Hier hatten die Gachenbacher hauchdünn – um einen einzigen Stock – die Nase vorne.
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Durchwachsene Meisterschaftsvorrunden für Kühbach

Damen und Herrendritte überzeugen – Zweite und Vierte im Mittelfeld – Erste in Abstiegsnöten

Die Trainingsmöglichkeiten in den Eisstadien rar und Vorbereitungsturniere Mangelware. Unter diesen nicht gerade optimalen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Eissai-son starteten Kühbachs Stockschützen in ihre Meisterschafts-vorrunden. Entsprechend den Gegebenheiten war die Bilanz dann eher durchwachsen. Während das Damenquintett und die dritte Herrenmannschaft im Spitzenfeld zu finden waren, die Zweite und Vierte einen Mittelplatz behaupten konnten, hatte das erste Herrenteam einen schweren Stand und muss zur Rückrunde nochmals alle Kräfte mobilisieren. Obwohl Kühbachs Damenmannschaft beim Bundesligastart in Peiting Stammspielerin Sarah Specht durch Debütantin Helga Salvamoser ersetzen musste, erreichten Verena Elsenberger, Franziska Schwertfirm, Veronika Filgertshofer und Marianne Weigl mit dem fünften Platz eine vielversprechende Ausgangs-position für die Rückrunde.
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Wie hoch die Trauben in der zweiten Bundesliga hängen, dass mussten Karl Baumgartner, Armin Hahn, Georg Engel sowie Her-bert und Manfred Schrittenlocher im oberbayerischen Dorfen erfahren. Vom Start weg verpassten sie den Anschluss zum Mit-telfeld und konnten auch in der Folgezeit das Blatt nicht mehr wenden. Mit acht Pluspunkten und dem 25. Rang bedarf es zur Rückrunde in fünf Wochen einer deutlichen Steigerung um den drohenden Abstieg noch zu entgehen.
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Nach einem verhaltenen Beginn, bei dem sich bis zur sechsten Partie Sieg und Niederlage ein Wechselspiel lieferten, schien Kühbachs Zweite dann doch die Erfolgsspur gefunden zu haben. Doch auf den doppelten Punktgewinnen folgte schnell wieder die Ernüchterung. Vielleicht etwas übermotiviert vergab die TSV-Crew mit Manfred Wall, Herbert Gaßmair, Hans Asific, Franz Krepold und Thomas Götz in den entscheidenden Momenten die „big points“, so dass sie mit einem ausgeglichenen Punktekonto und Platz sechzehn die Vorrunde beendeten.
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Eine Galavorstellung bot Kühbachs Dritte beim Titelkampf der Bezirksoberliga in Buchloe. Obwohl ein 6:6 Punktkonto zunächst keine allzu große Hoffnungen nährte, ließen sich Daniel Braunmüller, Willi Westermeier, Frank Simmerbauer, Daniel Steber und Anton Stadlmair nicht aus dem Konzept bringen. Ein deutlicher Erfolg über Bayernligaabsteiger Lagerlechfeld läutete schließlich eine beeindruckende Siegesserie ein, mit der die treffsicheren Kühbacher sogar noch die Spitze
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Für Wolfgang Zimmermann, Norbert Engels, Paul Eberl und Max Wörle endete die Bezirksliga A in Landsberg auf einem leist-ungsgerechten 11.Platz, wobei das Quartett sicherlich noch Steigerungspotential besitzt.
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Gelungener Kühbacher Einstand in die Eissaison

Einen gelungenen Einstand in die Wintersaison 2014/15 konnte Kühbachs Eisstockgilde verzeichnen. Quer durch die ersten Wettbewerbe legten die TSV-Akteure eine beachtliche Frühform an den Tag und behaupteten sich mit Platzierungen in den Spitzengruppen. Den Anfang machten die Damen beim Kreispokalentscheid im Kö-nigsbrunner Eisoval. Im spärlich besetzten 5er-Feld ließen Marianne Weigl, Veronika Filagertshofer, Verena Elsenberger und Franziska Schwertfirm vom Anpfiff weg keine Zweifel an ihrer Dominanz aufkommen und beherrschten eindeutig das Spiel mit Daube und Stock. Einzig die Auftaktpartie gegen den Ortsrivalen Haslangkreit ging in der Doppelrunde daneben.
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Mit Silber und Bronze mussten sich die beiden Seniorenmann- schaften nach ihrer Pokalrunde begnügen. Während das Silber-quartett um Wolfgang Zimmermann, Norbert Engels, Paul Eberl und Frank Simmerbauer überraschend den zweiten und letzten Qualifikationsplatz zum Bezirkspokal erreichte, verpassten die Mitfavoriten Karl Baumgartner, Hans Asific, Georg Engel, Her-bert Gaßmair und Günter Heiss den direkten Einzug in die näch-ste Runde. Hinter Untermeitingen und Donauwörth belegten die an diesem Tag etwas unglücklich agierenden Kühbacher „nur“ Platz drei. Nach dem Qualifikationsverzicht von Donauwörth werden sie aber als Nächstplatzierter dennoch die Reise zum Bezirksentscheid nach Sonthofen antreten.
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Ausgesprochenes Pech hatten auf Bezirksebene die Jüngsten in der Spielgemeinschaft Kühbach/Gersthofen. In der Besetzung Selina und Daniel Steber, Katarina Baldwin sowie Oliver und Daniel Fleissner verloren sie in Buchloe von den sechs Partien lediglich eines, mussten aber aufgrund des schlechteren Stockverhältnisses mit Rang drei zufrieden sein. Mehr Glück hatte der TSV-Nachwuchs in den Einzelkonkurrenzen. Mit 126 bzw. 128 Punkten holten Selina und Daniel Steber in eindrucks-voller Manier die Bezirksmeistertitel in den Klassen U14 und U16. Tabelle

 

Doppelsieger Kühbach und Arnbach dominieren Paartalturnier

Entgültig ad acta gelegt haben die Stockschüt-zen des TSV Kühbach das Spielprogramm der diesjährigen Sommer-saison. Mit den letzten Turnieren beim SSV Schrobenhausen (4.), TSV Schwabmünchen (3.), TSV Arnbach (3.) bei der SpVgg Unterstall-Joshofen (2.) und natürlich beim eigenen Paartalturnier, zogen sie einen Schlußstrich unter eine überaus erfolgreiche Saison die mit knapp 60 Turnieren sowie diversen Vergleich- und Qualifikationswettbewerben wiederum bestens bestückt war.
Ein glückliches Händchen erwischten sie als Gastgeber bei der Zusammenstellung der 39. Auflage ihres traditionellen Paartal-turniers. Denn in allen drei Spielgruppen sorgte ein ausgegli-chenes Teilnehmerfeld für einen spannungsgeladenen Turnier-verlauf, in dem die Sieger erst im letzten Spiel fixiert wurden.
In der Gruppe I bot eine bestens aufgelegte Kühbacher Mann-schaft mit Helga Salvamoser, den Jugendschützen Timo Mösner, Daniel Steber und Thomas Salvamoser eine überraschend starke Vorstellung. Motiviert vom ersten Schuß an legten sie eine tolle Leistung an den Tag und holten nach einem Abschlußsieg gegen Verfolger SC Eurasburg den Gruppensieg.
Ein Kopf-an-Kopfrennen lieferten sich in der Gruppe II der TSV Arnbach und Kühbach IV. Das Kühbacher Quartett in der Besetz-ung Marianne Weigl, Veronika Filgertshofer, Georg Engel und Manfred Wall mußte nach zwei Niederlagen den um einen Zähler besser platzierten Team aus dem Dachauer Hinterland den Sieg überlassen. Eine Niederlage zuviel um einen Stockerlplatz zu erreichen hatte die zweite TSV-Vertretung in dieser Gruppe. Wilii Westermeier, Herbert Gassmair, Frank Simmerbauer und Norbert Engels mussten mit Platz vier zufrieden sein. Den zweiten Kühbacher Gruppensieg fuhr in der Spielgruppe III die dritte TSV-Mannschaft mit Manfred Schrittenlocher, Hans Asific, Thomas Götz und Franz Krepold ein. Von Beginn an in der Spitzengruppe liegend, zeigten sie auch im weiteren Turnierverlaufs nur wenig Schwächen und verwiesen Gachenbach und Augsburg auf die Plätze.
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Paartalturnier zum Ausklang der Sommersaison
Kühbacher Traditionsturnier mit 33 Mannschaften

Kühbach( ei) Mit der 39. Auflage des traditionellen Paartal-turniers beenden die Kühbacher Stockschützen ihre diesjährige Sommersaison. 33 Mannschaften, überwiegend aus heimischen Gefilden, werden heute und Freitagabend (jeweils ab 18 Uhr) in der Kühbacher Stockschützenhalle um die begehrten Stockerl-plätze kämpfen. Angesichts des illustren Teilnehmerfeldes, das viele brisante Derbies beinhaltet, dürfte es in den drei Spielgruppen zu einem spannenden Schlagabtausch kommen, wobei ein absoluter Topfavorit nur schwer auszumachen ist.

 

Daniel Steber verteidigt deutschen Meistertitel
TSV-Talent gewinnt U14-Einzel / Pech im Mannschaftswettbewerb

Kühbach ( ei) Zum erwarteten Stockschützenspektakel avancier-te die sechste deutsche Meisterschaft der Jugend am vergange-nen Wochenende in Kühbach. Unterstützt von rund 300 Zuschauern an den zwei Spieltagen, kämpften die besten deutschen Nach- wuchsschützen in der TSV-Arena um die begehrten Meistertitel im Einzel- und Mannschaftsschiessen. Das diese Titelkämpfe einen enorm hohen Stellenwert besitzen untermauerte allein die Präsenz des DESV-Präsidiums nebst den Bundestrainern.

Den Anfang machten am Samstag die Einzelspezialisten. Nach einer kurzen Einspielzeit mussten zwei Qualifikationsrunden absolviert werden. Getrennt nach den Klassen U14, U16, U19 und U13 mußten sich die weiblichen und männlichen Schützen nach den Hürden auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene nochmals dem Auswahlprozedere unterwerfen. Zwei Durchgänge entschieden über Finalteilnahme oder Zuschauerdasein. Der U14 blieb die „Quali“ erspart. Sie durften sich als Landesbeste über den direkten Finaleinzug freuen.
Von dieser Regelung profitierten auch Kühbachs Hoffnungen Selina und Daniel Steber. Doch während Selina in der weib-lichen Knkurrenz nach einer vielversprechenden Anfangsphase im Endkampf an Boden verlor und auf dem undankbaren vierten Platz landete, trumpfte ihr Bruder Daniel groß auf. Nach seinem imponierenden Auftritt beim Euro-Grand-Prix vor vier Wochen präsentierte sich der vierzehnjährige wieder nervenstark und in Topform. Gleich im ersten Durchgang legte er 159 Zähler vor und fuhr mit weiteren 156 den deutschen Meistertitel sicher nach Hause.
Eine souveräne Vorstellung lieferte auch Lisa Seitz vom EC Haslangkreit ab. Als Mitfavoriten in der U23 gestartet, lag sie zwar im Qualifikationsdurchgang mit 264 Punkten unter ihren Möglichkeiten, doch im Finale ließ sie mit 322 Zählern ihren Gegnerinnen keine Chance. Keine Chance hatten die weiteren „Kreiter“ Starter. Anna Seitz (U19) und Julian Erbe(U19) belegten mit 447 bzw. 241 Punkten, die Ränge vier und zehn.
Pech hatte U14-Mannschaft der SG Kühbach/Gersthofen. In der Besetzung Selina Steber, Oliver Fleissner, Bastian Thumm, Daniel Steber und Quirin Thumm lagen sie bis zur letzten Partie an der Spitze des Feldes. Eine 0:30 Schlappe im Abschlussspiel gegen den Friedrichshaller SV kostete sie schließlich als Vierter nicht nur den Titel sondern auch eine Medaille.
Nichts zu bestellen gab es für U16-Vertretung der Spielgemein-schaft. Obwohl Matthias Schneider, Oliver Fleissner, Magnus Thumm u. Timo Mösner im Bereich ihrer Möglichkeiten blieben und zeitweise sogar auf Edelmetallkurs kamen sie über den letzten Platz nicht hinaus.
Bei der abschließenden Siegerehrung würdigten sowohl Schirm-herr und Bürgermeister Hans Lotterschmid, wie auch DESV -Sportdirektor Hans-Jörg Riess das hohe Niveau der Jugendlichen sowie die vorzügliche Organisation seitens des TSV Kühbach mit Unterstützung der DJK Sandizell.

 

TSV-Nachswuchsass Daniel Steber nicht zu bremsen

Kühbach ( ei) Während viele Vereine nach den zahlreichen Meisterschafts- und Pokalrunden derzeit eine kurze Verschnauf-pause einlegen, geht für Kühbachs Stockschützen die Jagd nach Punkten und Medaillen unvermindert weiter. So absolvierten sie an den letzten Spieltagen eine Reihe von Turnieren, deren Ergebnisse das ausgewogene Leistungsvermögen des TSV-Kaders wiederspiegelt. Ganz in den Mittelpunkt rückte dabei Nachwuchsass Daniel Steber.
Als frischgebackener bayerischer U14-Meister, zeigte er auch bei der anschließenden deutschen Talentsichtung in der heimischen TSV-Arena sein beachtliches Können und ließ mit 133/161/167 Punkten die gesamte Jugendkonkurrenz hinter sich.
Mit diesem Ergebnis qualifizierte er sich zugleich für den Euro-Grand-Prix im österreichischen Steinach.
Auch in der Höhle des Löwen lieferte der Jungspund unter den sieben Nationen eine famose Vorstellung ab. Im Einzel belegte er als bester BRD-Schütze den vierten Platz, dazu Silber in der Nationenwertung des Einzels, sowie Silber im Mannschafts-schiessen.
Ebenfalls von der besten Seite präsentierten sich Kühbachs Herren. Bei verschiedenen Turnieren erzielten sie dabei folgende Resultate:
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Kühbacher Youngsters bei der DM auf dem Prüfstand

Kühbach ( ei) Nach kurzer Titelkampfabstinenz wird es am kommenden Wochenende in der Kühbacher Stocksporthalle wieder hoch hergehen, wenn unter der Schirmherrschaft von Bürgermei-ster Hans Lotterschmid die 6. Deutsche Meisterschaft der Jugend über die Bühne gehen wird.
Bereits zum sechsten Mal in Folge präsentiert sich Kühbach dabei als Ausrichter der deutschen Nachwuchstitelkämpfe. Programmgemäß werden am Samstag (8-18Uhr) und am Sonntag (8-12 Uhr) über 150 junge Stocksportler im Einzel- und Mann-schaftswettbewerb auf die Jagd nach Medaillen gehen. Höhepunkt dürften sicherlich die Entscheidungen in den Mannschaftswettbewerben sein, da hier fast der gesamte Nationalkader sein Stelldichein gibt.
Erstmals kämpfen heuer mit der SG Kühbach/Gersthofen auch TSV Akteure um DM-Lorbeern. In den Klassen U14 und U16 treten mit Bastian, Magnus und Quirin Thumm, Selina und Daniel Steber sowie Timo Mösner und Matthias Schneider sieben TSV-Youngsters auf dem Prüfstand.
Nicht ohne Chancen werden in den Einzelwettbewerben die Lokalmatadore aus Kühbach und Haslangkreit auf Punktejagd gehen. Sowohl die Selina und Daniel Steber auf Kühbacher Seite, wie auch das Trio Julian Erbe, Anna und Lisa Seitz auf Haslangkreiter, sind immer für eine Medaille gut.

 

Deutsche Vizemeisterschaft für Kühbachs Damen
Herren nach Endrunde Sechster – Vierte gelingt Oberligaaufstieg

Kühbach ( ei) Zum Abschluss der Meisterschaftsrunden mussten Kühbachs Stockschützen noch einmal in die Vollen gehen. Mit den nationalen Endrunden der Damen und Herren, sowie der Rückrunde der Landesliga und der bayerischen Meisterschaft im Einzel der Jugend standen gleich vier hochkarätige Wettbewerbe auf der Programm. Dabei untermauerten die TSV-Akteure mit Spitzenplatzierungen ihren derzeit hohen Leistungsstandard.

Mit einer 3:14 Pleite gegen Penzing starteten Veronika Fil-gertshofer, Sarah Specht, Verena Elsenberger, Franziska Schwertfirm und Marianne Weigl in die deutsche Endrunde. Wach-gerüttelt durch diese Niederlage trumpften die Kühbacherinnen in der Plattlinger Halle anschließend aber groß auf. Hinter-einander kamen Friedrichshall (23:3), Zaundorf (28:6), Nürn-berg (22:3), Stuttgart(23:5) und die Auswahl Südwest unter das TSV-Räderwerk. Nach der Halbzeit fand der Gipfelsturm jedoch ein abruptes Ende. Untertraubenbach und Massing behielten in hart umkämpf- ten Partien die Oberhand. Ein wichtiger 15:13 Erfolg über Angstgegner Büblingshausen lenkte den TSV-Express wieder in die richtige Spur. Zwei weitere doppelte Punktgewinne sicher-ten abschließend den vierten Gruppenplatz, mit dem der TSV als letztes Team in die Play-offs der vier Bestplatzierten einzog.

Dort gelangten Filgertshofer & Co nach Siegen gegen Untertrau-benbach und Penzing ins Endspiel gegen den Erzrivalen SV Meh-ring. In einer sehenswerten Vorstellung hatten die Oberbayern diesmal die glücklichere Hand und verwiesen die Kühbacherinnen auf den Silberplatz.
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äusserst schlecht kamen Kühbachs Herren in Lampoding aus den Startlöchern. 0:6 Punkte Zähler sorgten für frühzeitige Er-nüchterung. Doch trotz der drei Niederlagen gegen Passau, Buchbach und die Gastgeber ließen sich Lorenz Mayer, Christian Breitschopf, Alexander Ivenz, Herbert Schrittenlocher und Karl Baumgartner nicht beirren und behaupteten nach doppelten Punktgewinnen gegen Böblingen (25:7), Munderkingen (33:3), Oberkreuzberg (11:9) und Glashütte (21:9) einen Platz im Mittelfeld.

Der entscheidende Sprung in die Spitzengruppe wurde dann aber doch verpasst. Surheim und Regen machten mit ihren Siegen gegen den TSV jegliche Kühbacher Ambitionen zunichte. Auch wenn das Restprogramm gegen Uerdingen, Düren Frankfurt und Fulda ohne Makel absolviert werden konnte, mehr als ein respektabler sechster Platz sprang nicht mehr heraus.
Tabelle

Für einen Paukenschlag sorgte Kühbachs vierte Mannschaft um Paul Eberl, Frank Simmerbauer, Norbert Engels, Daniel Braun-müller und Wolfgang Zimmermann. Nach ihren zwölften Vorrun-denplatz schien der Meisterschaftszug schon vorzeitig abge-fahren zu sein. Doch das Quintett warf in der Rückrunde alle Prognosen über den Haufen.

Zwar gab die Anfangsphase mit nur sechs Zählern aus fünf Partien zunächst nur wenig Anlaß zur Hoffnung, doch dann legten die TSVler mächtig los. Durch Siege gegen Herrsching, Oberndorf, Dasing, Gersthofen, Oberrieden, Thannhausen und Bad Wörishofen rollten sie das Feld von hinten auf, schoben sich noch auf Platz zwei vor und durften mit Silber und dem Ober-ligaaufstieg das Landsberger Stadion verlassen.
Tabelle

Eine Klasseleistung vollbrachte das TSV-Talent Daniel Steber bei der bayerischen Meisterschaft der Jugend im Einzel. In Plattling erzielte er in zwei Durchgängen hervorragende 320 Punkte, die nicht nur den Titel sondern auch die Fahrkarte zur DM bedeuteten. Für eine weitere Medaille sorgte Selina Steber, die mit der Vizemeisterschaft in der weiblichen Konkurrenz U14 überraschte.

 

TSV Kühbach bei den Bayernpokalen mit Höhen und Tiefen
Senioren, Mixed, U14 und U16 verpassen Stockerlplätze

Kühbach ( ei) Nachdem die Meisterschaftsrunden fast abge-schlossen sind, standen an den letzten Spieltagen vier der sieben bayerischen Pokalfinals im Blickpunkt. Vertreten mit fünf Mannschaften in den Klassen U14, U16, Senioren und Mixed konnte der TSV Kühbach zwar keinen Titel gewinnen, durfte aber nach spielerischen Höhen und Tiefen dennoch mit den Platzierungen zufrieden sein.

Den Anfang machten die zwei Seniorenvertretungen in Waldkir-chen. Auf dem äußerst schwer bespielbaren Estrichbelag kam das Quartett um Karl Baumgartner, Lorenz Mayer, Hans Asific und Herbert Gaßmair noch am besten zurecht und hatte in den beiden Abschlußpartien sogar noch den Gruppensieg in der Hand. Je-weils ein Fehlschuss war jedoch immer einer zuviel, so dass sie im Endklassement mit Platz zehn zufrieden sein mussten.

Keinen Grund zum Jubeln gab es für die Zweite. Wie so manch andere Mannschaft haderten Frank Simmerbauer, Norbert Engels, Paul Eberl, Michael Schmaus und Wolfgang Zimmermann während der gesamten Spielzeit mit dem Hallenbelag. So gesehen blieben sie mit dem 23. Platz weit unter ihren Möglichkeiten.
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Große Erwartungen hegten Kühbachs Stockschützenfans für den Mixedwettbewerb, der auf eigenen Terrain ausgetragen wurde. Doch auch hier lief nicht alles nach Plan. Durch einen ver-korksten Beginn, in dem beste Chancen ungenutzt blieben, ver-säumten Franziska Schwertfirm, Verena Elsenberger, Lorenz Mayer und Herbert Schrittenlocher ein beruhigendes Punktepol-ster vorzulegen. Am Ende fiel die Entscheidung, ähnlich der Seniorenkonkurrenz, in den zwei letzten Begegnungen. Zwei vermasselte Schlusskehren beendeten aber auch hier Titelträume des TSV Kühbach.
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Einen großen Bayernpokalerfolg feierte der TSV-Nachwuchs um Oliver Fleissner, Selina und Daniel Steber, sowie Magnus und Bastian Thumm in der Spielgemeinschaft mit Gersthofen. In der Klasse U14 sorgten sie für eine große überraschung und lande-ten unter 18 Mannschaften auf Platz vier. Damit hielten sie sich die theoretische Chance zur deutschen Meisterschaft noch offen.
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Eine weitere respektable Platzierung lieferte die U16-Garnitur ab. Unter den Fittichen von Trainer Daniel Braunmüller beleg-ten Katrina Baldwin, Selina u. Daniel Steber, Oliver u. Daniel Fleissner in der WM-Arena von Waldkraiburg den sechsten Platz.
Tabelle

 

Bayerisches Pokalfinale im Mixed in Kühbach

Kühbach ( ei) Schauplatz des bayerischen Pokalfinales im Mixed ist am Sonntag Kühbachs Stockschützenarena. Mit dem Finale der besten 22 Mixedmannschaften auf Landesebene, steht den Stocksportfans wieder ein hochkarätiger Wettbewerb ins Haus. Fristete das Mixed vor Jahren, neben den reinen Damen- und Herrenwettbewerben, noch ein Schattendasein, so hat es sich bis heute zu einer attraktiven, leistungsfähigen Kon- kurrenz gemausert. Dies bestätigt auch der große Favoriten- kreis, zu dem auch die Lokalmatadoren aus Kühbach und Haslangkreit zählen. Es dürfte also für Spannung gesorgt sein, wenn um 9 Uhr die ersten Begegnungen der beiden Spielgruppen angepfiffen werden.

Gruppe I:
1 TSV Kühbach
2 SV Mehring
3 TSV Peiting II
4 Neumühler EG
5 1. FC Neunburg vorm Wald
6 EC Gerabach II
7 BSG Beyer & Co. Altenstadt
8 EC Außernzell
9 EV Weiß-Blau Windorf
10 EC Sigmertshausen
11 SV Fuchstal

Gruppe II:
1 FC Untertraubenbach
2 ESV Nürnberg
3 TSV Peiting I
4 EC 1978 Haslangkreit
5 TSV Hartpenning
6 EC Gerabach I
7 TSV Taufkirchen
8 ESV Schlag
9 TuS Engelsberg
10 ESV Weilach
11 EC Sonne Bruck

 

Oberigameisterschaft in Kühbach

Kühbach ( ei) Zu einem interessanten Titelkampf kommt es am kommenden Sonntag (9:00), wenn 15 Mannschaften zur Oberliga-meisterschaft in der Kühbacher Stocksporthalle antreten. Da mit dem BC Aichach, EC Friedberg, SSV Schrobenhausen, EC Haslangkreit II, SWV Inchenhofen sowie der dritten Mannschaft des TSV Kühbach gleich sechs heimische Teams mit Aussenseiter-chancen an den Start gehen, erhält diese Meisterschaft einen zusätzlichen Reiz. Gerade diese Derbies könnten in der Endab-rechnung um den Bayernligaaufstieg von entscheidender Bedeut-ung sein. Eindeutig in der Favoritenrolle stehen der TSV Schondorf I und SV Untermeitingen.

Startliste:
FC Gundelfingen, SV Untermeitingen, TSV Schondorf I, EC Haslangkreit II, SV Fuchstal, SSV Schrobenhausen, EC Friedberg, SWV Inchenhofen, TSV Kühbach III, EC Augsburg II, VSC Donauwörth, TSV Schondorf II, FSV Eching, BC Aichach, ESC Weißenhorn

 

Kühbachs Herren folgen den Damen ins deutsche Meisterschaftsfinale
Erste Mannschaft Fünfter in der 1. Bundesliga / „Zweite“ steigt in 2. Bundesliga auf

Kühbach ( ei) „ Jungs, das habt ihr super gemacht“ mit diesen Worten und leuchtenden Augen quittierte TSV-Vorstand Stefan Schneider kurz nach Abschluss der Meisterschaftsrunden von Bundesliga und Bayernliga, das erfolgreiche Abschneiden seiner Stockschützenabteilung. Breitete sich im Vorfeld noch einiges an Skepsis hinsichtlich Zusammenstellung und Spielstärke der beiden ersten Mannschaften aus, so wurden spätestens jetzt jegliche Zweifel widerlegt, denn mit dem fünften Platz der Ersten, der gleichzeitig die Qualifikation zur deutschen Meisterschaft bedeutete - sowie der Vizemeisterschaft der Zweiten und den damit verbundenen Aufstieg in die 2. Bundes-liga, sorgten die Kühbacher wieder einmal für einen Pauken-schlag in der Eisstockszene.

Dass sich die erste Mannschaft für ihre Bundesligameister-schaftsrunde auf eigenen Terrain einiges vorgenommen hatte, zeigte schon die Anfangsphase. Obwohl das Quartett Christian Breitschopf, Lorenz Mayer, Alexander Ivenz und Herbert Schrittenlocher vor rund 200 Zuschauern mit dem EC Garham einen unbequemen Gegner vorgesetzt bekam, gingen die Punkte mit 25:5 unerwartet klar an den TSV. Dass das Ganze keine Eintagsfliege war, unterstrichen die nächsten Partien. Zunächst mussten im Derby die Fuggerstädter beide Zähler abliefern, ehe dann die schusssichere Buchbacher Truppe den Weg kreuzte. Auch hier spielten die Kühbacher wie aus einem Guß und kamen nach einem sehenswerten Spiel zu einem Unent- schieden.

Zu einer richtungsweisenden Begegnung avancierte das Aufeinan- dertreffen mit dem Vorjahressieger EC Hauzenberg. Ganz souve-rän meisterten Breitschopf & Co mit 17:11 selbst diese Aufgabe und brachten erstmals DM-Gedanken ins Spiel. Wenn auch in der Folgezeit Niederlagen gegen Ebra Aiterhofen und Surheim die Bilanz drückten, Siege gegen Lampoding (27:3), Gerabach (21:3), Windorf (14:8) und dem späteren Sieger Passau (18:6) machten dies mehr als wett.

Eng wurde es aber dennoch. Nach überraschenden Pleiten gegen Regen und Zell musste zum Abschluss das letzte Spiel unbedingt gewonnen werden um die DM zu realisieren. Und wie in der Vor-woche bei den TSV-Damen gewannen die Kühbacher dieses ent-scheidende Match schließlich sicher mit 21:3 und beendeten die Eliteliga mit dem fünften Platz und der DM-Teilnahme.
Tabelle 1. Bundesliga Süd

Nicht ganz so erfolgreich verlief der Auftakt der Kühbacher Zweiten am Sonntag in der Bayernliga. Zwei Siege zu Beginn ge-gen den ESC Wang und EC Haslangkreit schienen den Weg nach oben schon frühzeitig zu ebnen. Doch die anschließenden Nie-delagen gegen Unterneukirchen, Irging-Simbach I und Gachenbach holten Hans Asific, Manfred Schrittenlocher, Armin Hahn, Man-fred Wall und Karl Baumgartner in der Kühbacher Stocksport-halle, schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.

Ein hoher 28:12 Sieg gegen Antdorf brachte wieder neuen Elan in die TSV-Aktionen. Wenn auch der neue Bayernligameister TSV Hartpenning nach einem Spiel der vergebenen Chancen nochmals beide Zähler entführte, das TSV-Quintett war jetzt nicht mehr zu bremsen. Breitbrunn (15:15), Penzing (23:3), Aschheim (23:7), Surheim (13:11) und Burghausen (21:7)waren die rest-lichen Stationen auf dem Weg zur Vizemeisterschaft und zum Aufstieg in die zweite Bundesliga.
Tabelle Bayernliga Süd

Den ersten Teil ihrer Landesligarunde absolvierten Frank Simmerbauer, Daniel Braunmüller, Paul Eberl, Norbert Engels und Wolfgang Zimmermann auf dem Betonbelag des Landsberger Eisstadions. Obwohl sie nicht gerade erfolgreich in den Wettkampf starteten, kämpften sie sich wieder ins Mittelfeld zurück und halten nun mit einem ausgeglichenen Punktestand noch alle Chancen für die zweite Serie offen.
Tabelle Landesliga

 

Bundesliga-Knüller in Kühbacher Stocksporthalle

Kühbach ( ei) Zwei Wochen nach dem hochklassigen Brauerei-festturnier bieten Kühbachs Stockschützen den Fans von Stock und Daube einen weiteren Knüller ihres Sports an. Mit der Bundesliga der Herren steht am Samstag (Beginn 9 Uhr) ein absoluter Leckerbissen auf dem Programm, der den bisherigen Höhepunkt in der TSV-Stockschützenhalle darstellt.

Fünfzehn der besten deutschen Sommerstocksportvereine werden präsent sein, wenn die Meisterschaft der Bundesliga Süd entschieden wird. Mit von der Partie ist auch das Kühbacher Quintett um Chris-tian Breitschopf, Lorenz Mayer, Alexander Ivenz, Herbert Schrittenlocher und Hans Asific. Die TSVler mussten sie schon in den Vorjahren erkennen wie schwer es ist, in dieser Liga zu bestehen. So ist auch heuer wieder als erstes Ziel ein Nicht-abstiegsplatz (Platz 1-11)angesagt. Ein Platz unter den ersten Sechs wie im Vorjahr, wäre ein Riesenerfolg.

Ein Favorit im 15er Teilnehmerfeld ist nur schwer auszumachen, zumal mit Passau, Peiting, Surheim, Gerabach, Neubärndorf Re-gen und Vorjahressieger Hauzenberg Topmannschaften mit exzel-lenten Schützen an den Start gehen. So dürfte unter den Augen von Bundestrainer Bernhard Stelzig die Tagesform eine große Rolle spielen.

EC Passau Neustift
TSV Buchbach
TSV Peiting
EC Augsburg
EC Surheim
EC Garham
EC Gerabach
SpVgg Oberkreuzberg
TSV Kühbach
SC Zell
EC Lampoding
EC Neu-Bärndorf Regen
EC EBRA Aiterhofen
EC Altwasser Windorf
EC Hauzenberg

Nicht weniger spannend dürfte es am Sonntag (Beginn 9:00) werden, wenn die Bayernliga Süd ihre Punktejagd startet. Auch hier ist das Teilnehmerfeld der fünfzehn Vereine bestens besetzt. Aus der heimischen Region gehen mit dem EC Haslang-kreit I, TSV Kühbach II und SSC Gachenbach II drei Mann-schaften in den Titelkampf.

SSC Gachenbach II
EC Aschheim
EC Irging Simbach I
TSV Kühbach II
EC Planegg-Geisenbrunn
FC Penzing
SV Unterneukirchen
TSV Breitbrunn
EC 1978 Haslangkreit
TSV Hartpenning
ESV Wang
EC Irging Simbach II
SV Wacker Burghausen
EC Antdorf
EC Surheim

 

Kühbachs Damen erneut Meister der Bundesliga Süd
TSV-Aushängeschilder gewinnen vor Erzrivalen SV Mehring

Kühbach ( ei) Erst eineinhalb Stunden Anfahrt, dann sieben Stunden Stockschiessen und abschließend ganz oben auf dem Stockerl stehen - dass Kühbachs Damen diesen Spagat wie kaum eine andere Mannschaft beherrschen, bewiesen sie schon des öfteren. So auch diesmal, beim ersten großen Saisonhöhepunkt, der Bundesliga-Süd. Topfit auf die Minute lieferten sie dabei eine überzeugende Vorstellung ab und wiederholten in über-zeugender Manier ihren Vorjahreserfolg.

Mit einem 22:6 Sieg starteten Veronika Filgertshofer, Sarah Specht, Verena Elsenberger, Franziska Schwertfirm und Marianne Weigl im oberpfälzerischen Untertraubenbach ins Titelrennen. Da auch die Folgepartien gegen Massing und Zaundorf doppelte Punktgewinne einbrachten, schien das Quintett programmgemäß die Tabellenspitze anzusteuern. Dieses geplante Vorhaben durchkreuzte aber wieder einmal der EV Rosenheim. Die Ober-bayern entpuppen sich anscheinend immer mehr zu einem Kühba-cher Angstgegner, so dass die 8:16 Niederlage keine über-raschung ist.

Vielleicht war dieses verlorene Spiel im nachhinein gesehen ein Warnschuß zur rechten Zeit, denn ab diesen Zeitpunkt dominierten die Kühbacherinnen das Geschehen auf dem Pflasterbe-lag. Ein 27:3 gegen Neunburg vorm Wald eröffnete den Sieges-reigen, der über Penzing (11:11), Peiting (21:3), Nürnberg (14:6), Katzbach (21:3) und Füssen (21:11) zum Erzrivalen SV Mehring führte. Ein Sieg in dieser Partie hätte die vorzeitige Meisterschaft bedeutet – doch der TSV machte es wieder ganz spannend. 0:24 lautete das Endergebnis und so musste nach dem Debakel das letzte Spiel gegen den FC Untertraubenbach unbe-dingt gewonnen werden, um sich den Titel zu holen. Gedacht und getan. Ganz im Stile einer Spitzenmannschaft ließen die TSV-Aushängeschilder in dieser entscheidenden Begegnung den Haus-herrinnen keine Chance und triumphierten sicher mit 20:6.
Tabelle

Die ersten Herrenteams, deren Meisterschaftsrunden demnächst anstehen, nutzen verschiedene Turniere zu einem letzten Test. Dabei gab es folgende Ergebnisse:
Ergebnisse

 

Nationalmannschaft wird ihrer Favoritenrolle gerecht
Kühbacher „Erste“ nach Aufholjagd auf Platz drei / Damen mit Bezirkspokalsieg

Kühbach ( ei) So ganz nach Geschmack von Zuschauer und Veran-stalter verlief die 25. Auflage des Brauereifestes der Kühba-cher Stockschützen. Beste Bedingungen in der TSV-Stockschüt-zenarena, spannende Begegnungen in jeder Spielrunde, dazu treffsichere Stocksportler, die mit taktischen und spieleri-schen Raffinessen die zahlreichen Kiebitze an der Bande verblüfften – alles in allem eine echte Werbung für den Stockschützensport.

Doch wenn auch das Leistungsniveau beim größten Teil des hoch-karätigen Teilnehmerfeldes kaum Unterschiede zeigte, eine Mannschaft überragte jedoch alle und wurde seiner Favoriten-rolle vollauf gerecht, die deutsche Nationalmannschaft. Was die Mannschaft um Bundestrainer Bernhard Stenzel auf dem Plasterbelag boten war schon Extraklasse. Zielstrebig spulte Routinier Reinhold Stadler mit seinem Quintett ihr Pensum herunter und durfte mit vier Punkten Vorsprung, verdient den begehrten Siegerpokal aus den Händen von Schirmherrn Umberto von Beck-Peccoz und Bürgermeister Hans Lotterschmid in Empfang nehmen.

Ebenfalls von ihrer besten Seite präsentierten sich die Gast-geber, die mit zwei Mannschaften vertreten waren. Kühbach I in der Besetzung Hans Asific, Alexander Ivenz, Lorenz Mayer und Herbert Schrittenlocher lieferte zwei Wochen vor dem Bundes-ligastart eine tolle Aufholjagd ab. Nach einem miserablen Auftakt mit sechs Minuspunkten aus vier Spielen, schien der Zug schon vorzeitig abgefahren zu sein. Doch Dank einer 22-Punkte Serie und einem hartumkämpften 9:9 in der Abschluss-partie gegen das Nationalteam eroberte das Asific-Team noch einen respektablen dritten Platz.

Genau umgekehrt lauteten in der Eröffnungsphase die Vorzeichen bei der zweiten TSV-Vertretung. Doch aus dem viel versprechen-den Start konnten Manfred Wall, Karl Baumgartner, Armin Hahn, Manfred Schrittenlocher und Norbert Engels nur wenig machen.
Leichtfertig vergebene Chancen, gerade gegen Mannschaften aus den hinteren Regionen, kosteten wertvolle Zähler und Plätze. Wenn auch letztlich ein zwölfter Rang heraussprang, für ihre Bayernligameisterschaft, die in zwei Wochen ebenfalls in Kühbach ausgetragen wird, dürfte eine Steigerung unumgänglich sein.

Wie hoch die Trauben bei diesem Wettbewerb hingen, zeigt ein Blick auf die Punktebilanz der beiden Schlusslichter. Dem Oberligisten SV Fuchstal wurden dabei genauso deutlich die Grenzen aufgezeigt wie dem mit der zweiten Garnitur angetrete-nen Bundesligisten EC Augsburg. Nur vier bzw. fünf Zähler aus 18 Spielen dürfte deren Akteure recht nachdenklich gestimmt haben.
Tabelle

Auch Kühbachs Damen wurden am Sonntag beim Bezirkspokal auf heimischen Boden ihrer Favoritenrolle. Lange Zeit hinter dem SV Untermeitingen auf Platz zwei liegend, zogen Verena Elsenberger, Sarah Specht, Veronika Filgertshofer, Franziska Schwertfirm und Marianne Weigl im Schlussdrittel noch einmal alle Register ihres Könnens und holten erneut den Pokalsieg. Damit stehen nach Abschluss der Bezirkspokalrunden sieben Mannschaften des TSV Kühbach in einem bayerischen Pokalfinale!
Tabelle

 

Kühbach im Doppelpack ins Bayernfinale
Erster und fünfter Platz beim Bezirkspokal

Kühbach ( ei) Zwei Wochen nach ihrem Pokaltriumph (1./3.) setzten Kühbachs Stockschützensenioren auch auf Bezirksebene ihre Erfogsserie fort und qualifizierten sich gleich im Doppelpack für das bayerische Cupfinale am 29. Juni in Waldkirchen.
Mit dem obligatorischen Eröffnungsmatch Kühbach I gegen Küh-bach II startete die Bezirkspokalrunde auf der sieben Bahnen-anlage in Fuchstal. Wie erwartet behielt dabei die Erste die Oberhand und startete zugleich eine imponierende Siegesserie, die erst in der achten Partie gegen Eching unterbrochen wurde. Diese Niederlage blieb aber für das Quartett um Michael Schmaus, Karl Baumgartner, Lorenz Mayer und Anton Stadlmair ohne Folgen, da die nächsten richtungsweisenden Spiele gegen Haspelmoor (28:8), Stötten (27:3) und Martinszell (27:7) klar zu ihren Gunsten entschieden wurden. ärgerlich nur die beiden verlorenen Abschlussbegegnungen gegen Gastgeber Fuchstal und Herrsching. Sie sorgten für einen kleinen Wermutstropfen auf dem Weg zum Bezirkspokalsieg des TSV.

Die zweite Kühbacher Mannschaft in der Formation Günter Heiss, Frank Simmerbauer, Norbert Engels, Paul Eberl und Wolfgang Zimmermann hatte zwar kurzzeitig an der Auftaktniederlage zu knabbern, spielte dann aber groß auf. Ein Zwischenspurt mit fünf doppelten Punktgewinnen gegen Fuchstal, Bad Grönenbach, Stötten, Herrsching und Martinszell hievte sie auf einen Qualifikationsrang. Einmal am Bayernfinale geschnuppert, kämpften die Kühbacher nun um jeden Zähler. Sechs Punkte aus den letzten fünf Partien reichten schließlich, um sich als Fünftplazierter überraschend den Finaltraum zu erfüllen Tabelle

Einen Achtungserfolg erzielte der TSV-Nachwuchs unter ihrem Trainer Daniel Braunmüller bei Bezirksentscheid in Haspelmoor. Allen voran die U16 SpG. Kühbach/Gersthofen mit Katarina Baldwin, Selina und Daniel Steber sowie Oliver und Daniel Fleissner erwiesen sich als Beste ihrer Altersgruppe und reisen nun zum Bayernfinale nach Waldkraiburg. Die U19-Garde des TSV Kühbach belegte im selben Wettbewerb Platz fünf.
Tabelle

weitere Ergebnisse:

Tabelle

 

Kreis- und Bezirkspokal in Kühbach

Kühbach ( ei) Nach einer Woche der Abstinenz ist Kühbachs Stocksporthalle am kommenden Wochenende wieder Schauplatz zweier Verbandswettbewerbe. Dabei wird am Samstag der Kreis-pokal der Senioren in der Klasse B und am Sonntag der Bezirkspokal im Mixed ausgetragen. Beginn ist jeweils um 8 Uhr.

Teilnehmer Senioren:

ESV Gersthofen        ESC Thannhausen
SV Untermeitingen I        AS Griesbeckerzell
BC Aichach BC        Aresing
SpVgg Lagerlechfeld        SSC Gachenbach
VfB Oberndorf II        VSC Donauwörth II
EC Augsburg II SV        Untermeitingen II
SWV Inchenhofen

Teilnehmer Mixed:
Gruppe A:Gruppe B:
FC Landsberied ESC Bad Wörishofen
FC Jengen SV Untermeitingen
SC Tegernbach TSV Kühbach
ESC Fischen FSV Eching I
SV Fuchstal SSC Gachenbach
SV Unter/-Oberbrunn ESC Weißenhorn
TSV Weilach MTV Dießen
SVO Germeringen TSV Dasing
FSV Eching II EC Haslangkreit
FC Penzing DJK Sandizell
EC OsterreinenTSV Schondorf

 

Damen und Herren setzen Kühbachs Pokaldominanz fort
Erster und zweiter Platz im Finale der Königsklassen

Kühbach ( ei) Nach dem die Kühbacher Mixed-und Seniorenmann-schaften mit ihren Siegen dem schwäbischen Pokal bereits in der Vorwoche ihren Stempel aufdrückten, ließen sich nun auch die Damen – und Herrenmannschaften nicht lumpen und sorgten mit den Plätzen eins und zwei in den Königsklassen, für ein fast optimales Pokalergebnis.

Spannenden und technisch anspruchvollen Stocksport bekamen die zahlreichen Zuschauer in der Herrenkonkurrenz zu sehen. Allen voran die höherklassigen Mannschaften aus Kühbach, Augsburg und Gachenbach unterstrichen, dass sie nicht umsonst zu den Aushängeschildern in Schwaben zählen. So ganz nach dem Geschmack der Hausherren verlief der Start in dem Pokalwettbewerb. Ohne Punktverlust übernahmen Hans Asific, Christian Breitschopf, Alexander Ivenz und Herbert Schritten-locher nach sechs Partien die Führung im 17er Feld, die aber nach einer mehr als vermeidbaren 13:15 Niederlage gegen Ga- Gachenbach an die Landkreisanrainer schnell wieder passe war. Diesen Ausrutscher nutzten in Folge die Teams aus Weissenhorn und Untermeitingen, in dem sie den TSV mit 15:13 und 11:9 buchstäblich niederkämpften. Mit dem Rücken zur Wand, legte das Quartett um Moar Asific leistungmäßig aber nochmals nach und gab im Restprogramm nur noch einen Zähler ab. In der Abschlusstabelle, zwar mit dem besten Stockverhältnis, aber zwei Punkte zu wenig um den Gachenbacher Sieg noch gefährden zu können.
Tabelle

Den erwarteten Verlauf nahm der Wettbewerb der dreizehn Damen-mannschaften. Angetreten in Bestbesetzung mit Sarah Specht, Veronika Filgertshofer, Verena Elsenberger, Franziska Schwert-firm und Marianne Weigl legten die Kühbacherinnen als Topfavo-rit gleich mächtig los und eröffneten das Turnier mit einem Kantersieg gegen Griesbeckerzell. Beflügelt durch diesen domi-nierten sie auch in den folgenden sieben Spielen das Geschehen auf dem Pflasterbelag. Erst der SV Untermeitingen vermochte Paroli zu bieten und gewann überraschend. Die Entscheidung fiel anschließend in der Partie gegen den bis dahin punktgleichen ESV Gersthofen. Ein 18:6 Erfolg, nach einem 0:10 Rückstand, brachte Kühbach nicht nur die alleinige Tabellenführung, sondern auch den schwäbischen Pokalsieg.
Tabelle

 

TSV Kühbach in schwäbischen Pokalfinals vorne

Kühbach (ei) Besser konnte der Saisonauftakt für Kühbachs Stockschützen eigentlich kaum verlaufen, denn mit Topplazier-ungen in diversen Wettbewerben präsentierten sich die TSV-Cracks in bestechender Frühform. Herausragend dabei die ersten Plätze bei den Senioren und im Mixed, mit denen die Vereins-chronik erneut um zwei schwäbische Pokaltitel erweitert wurde.

Gleich mit zwei Mannschaften, die beide Titelambitionen heg-ten, startete der TSV Kühbach im Pokalwettbewerb der Senioren. Kühbach I, in der Besetzung Zimmermann, Baumgartner, Mayer und Asific erwischte einen Start nach Maß, der erst in der fünften Partie gegen die führenden Dasinger gebremst wurde. Diesem doppelten Punktverlust folgte zwar nach der Pause gleich der der Zweite, doch damit war die vermeintliche „Schwächeperiode“ auch schon beigelegt. In den restlichen Spielen knüpfte das Baumgartner-Quartett wieder an die Anfangserfolge an und behauptete im Schlussklassement den Platz drei.

Genau umgekehrt gestaltete sich der Turnierverlauf der zweiten Kühbacher Vertretung. 8:8 Punkte nach acht Begegnungen waren für Simmerbauer, Gaßmair, Engels und A. Stadlmair schon fast das Ende ihrer Titelträume. Eine fulminante Endphase, mit teils deutlichen Siegen, bescherte ihnen aber noch den unver-hofften Pokalsieg, wenn er auch letztlich um einen einzigen Stock im Stockverhältnis gegenüber den EC Augsburg, äusserst knapp zustande kam.
Tabelle

Eine Klasseleistung lieferten M. Weigl, Specht, Mayer und H. Schrittenlocher im Mixedwettbewerb ab. Mit einem 28:0 Erfolg gegen Weissenhorn optimal ins Turnier gestartet, offenbarten sie auch in den Folgepartien kaum Schwächen und gewannen mit fünf Punkten Vorsprung unangefochten. Beeindruckend dabei sicherlich die hohe Trefferquote, die so manchen Gegner vorzeitig die Segel streichen ließ. Lediglich der EC Haslangkreit und TSV Dasing konnten Mayer & Co drei Punkte abknöpfen.
Tabelle weitere Ergebnisse:
Tabelle Damen und Herren suchen ihren Pokalsieger

Kühbach ( ei) Auch am kommenden Wochenende wird Kühbachs Stocksportarena wieder Schauplatz zweier schwäbischer Pokal- finals sein. Nach Mixed und Senioren, werden diesmal die Damen und Herren ihren Pokalsieger suchen. Von besonderen Interesse dürfte dabei zweifelsohne die Herrenkonkurrenz am Samstag (8 Uhr) sein, zumal mit Augsburg, Gachenbach , Kühbach , und Haslangkreit gleich vier potentielle Titelanwärter zur Debatte stehen.

Teilnehmer:

EC Augsburg        SV Untermeitingen
SSC Gachenbach        FC Gundelfingen
TSV Kühbach        ESV Gersthofen
VSC Donauwörth        EC Friedberg

BC Aichach        SpVgg Lagerlechfeld
EC Haslangkreit        TSV Strassberg
TV Lauingen        TSV Schiltberg
VfB Oberndorf         ESC Weissenhorn
TSV Weilach

Als absoluter Topfavorit starten Kühbachs Damen am Sonntag (8 Uhr) ins Pokalgeschehen. Trotz der Favoritenstellung werden aber vor allem die Teams aus Haslangkreit, Schrobenhausen, Untermeitingen und Sandizell bemüht sein, den Kühbacherinnen ein Bein zu stellen.

Teilnehmer:

TSV Kühbach SSV Schrobenhausen EC Haslangkreit EC Friedberg SV Untermeitingen TSV Wertingen ESV Gersthofen VfB Obern-dorf TSV Weilach AS Griesbeckerzell DJK Sandizell SV Adelsried TSV Dasing

 

Schwäbische Pokalfinals in Kühbach

Kühbach (ei) Zwei schwäbische Pokalfinals bilden am heutigen Samstag (Beginn: 8 Uhr) und am morgigen Sonntag (Beginn: 8 Uhr) den Auftakt zur diesjährigen Meisterschafts- und Pokalsaison in der Kühbacher Stocksporthalle. Dabei steht heute zunächst die Entscheidung bei den Senioren auf dem Programm, ehe dann morgen der Titelträger im Mixedwettbewerb gesucht wird.

Teilnehmer Senioren:

TSV Kühbach        EC Friedberg
VfB Oberndorf I        ESC Weißenhorn
EC Haslangkreit        FSV Buchdorf
EC Augsburg I        TSV Kühbach II
VSC Donauwörth I        DJK Sandizell
FC Gundelfingen        SSV Höchstädt
TSV Dasing

Teilnehmer Mixed:

EC Haslangkreit I        EC Friedberg I
TSV Kühbach        SV Untermeitingen II
TSV Dasing I        DJK Sandizell
EC Haslangkreit II        ESC Weißenhorn
TSV Schiltberg I        EC Friedberg II
TSV Weilach        TSV Schwabmünchen
SSC Gachenbach        TSV Dasing II
SV Untermeitingen I

 

Ein einziger Stock fehlte zum deutschen Pokalsieg
Zweiter Platz für Kühbachs Seniorenquartett nach Eisstockkrimi

Kühbach ( ei) Als Mitte November das favorisierte erste Seni-orenteam bei der Kreispokalrunde gerade noch die nächste Runde erreichte, herrschte im Kühbacher Eisstocklager Ratlosigkeit ob der gezeigten Leistung. Dass aber jegliche Zweifel umsonst waren, unterstrich jetzt das Quartett im deutschen Pokal-finale. In eindrucksvoller Manier, erkämpfte sich der einzig verbliebene schwäbische Vertreter einen hervorragenden zweiten Platz.

Gestärkt durch den dritten Platz beim bayerischen Cupfinale ging der TSV Kühbach mit Karl Baumgartner, Lorenz Mayer, Hans Asific und Georg Engel in der Regener Eisarena mit viel Ehr-geiz und Selbstvertrauen in die deutsche Finalrunde. Gerade in den Anfangspartien waren diese Tugenden deutlich zu sehen. Langenargen (26:0), Hamburg (36:0), Perlesreuth 16:12) und Großberg (15:11) konnten dem konsequenten Kühbacher Angriff- spiel nichts Gleichwertiges entgegen setzen. Im fünften Spiel folgte dann mit dem EC Kreuzstraßl, die erste große Bewährungsprobe, die mit 9:17 glatt daneben ging. Zwar wurde die Niederlage durch einen Sieg gegen Bad Nauheim post-wendend korrigiert, doch der nächste Tiefschlag ließ nicht lange auf sich warten. 13:19 gegen den Topfavoriten Neubärn-dorf Regen bedeutete den Kontaktverlust zur Spitzengruppe. Auch die Folgepartien gegen Eintracht Frankfurt (15:13)und Lorsbach (13:13) ließen den Offensivgeist der Anfangsphase vermissen.
Erst das zehnte Spiel gegen Spitzenreiter Oberkreuzberg brach-te die erhoffte Wende. Einen 0:10 Rückstand konnte der TSV erfolgreich kontern und verbuchte einen hart umkämpften 16:10 Sieg. Wie wichtig dieser Erfolg war, zeigten die nächsten Spiele. Auf spielerisch ansprechendem Niveau gelangen nun doppelte Punktgewinne gegen Mölln (27:5), Baden-Württemberg (23:7), Böblingen (23:3) und Furth(13:9), das vorübergehend Rang vier einbrachte. Ein Medaillenplatz schien aber dennoch ausser Reichweite, da sich das Führungstrio einfach keine Blöße gab.

Aber die Kühbacher hatten die Rechnung ohne das Nervenkostüm der Führenden gemacht. Bereits im vorletzten Spiel rückten sie durch Patzer von Regen auf Platz drei vor und der Eisstock-krimi nahm seinen Lauf. In der Abschlussbegegnung profitierten sie nochmals von einem Ausrutscher, diesmal von Oberkreuzberg, und prompt lagen nun Kreuzstraßl und Kühbach punktgleich an der Spitze.
Das glücklichere Ende behielten aber letztlich die „Woidler“, denn im Stockverhältnis waren sie einen einzigen Stock besser als der TSV Kühbach.
Tabelle

 

Kühbachs Senioren erstmals im deutschen Pokalfinale
Dritter Platz im Bayernpokal / „Vierte“ sichert Klassenerhalt

Kühbach ( ei) Am Sonntagmittag war es endlich soweit. Jubelnd riss Kühbachs Seniorenquartett ihre Arme in die Höhe, denn mit dem buchstäblich letzten Schuß eroberte es den zweiten Grup-penplatz beim Bayernpokal. Gleichzeitig machte es damit schon vor dem abschließenden Platzierungsspiel die Qualifikation zur deutschen Pokalendrunde perfekt.

Mit einem ungefährdeten Sieg gegen Tacherting startete die Mannschaft um Karl Baumgartner, Lorenz Mayer, Hans Asific und Georg Engel im Bundesleistungszentrum von Regen ins Cupfinale. Doch schon in der Folgepartie gegen den schwä- bischen Mitkonkurrenten VfB Oberndorf war vom sicheren Angriffspiel des Auftakts nicht mehr viel zu sehen, und so gab es mit einer 8:16 Pleite, eine böse überraschung.

Jetzt war sofortiges Handeln gefragt. Eine neue Abstimmung der Marschroute genügte, um den TSV-Express wieder in die richtige Spur zu lenken. Sechs Gewinnpunkte gegen Irging-Simbach, Hienheim und Grub bescherten nach fünf Spielen den Sprung in die Qualifikationsränge. Diese Position stand aber durch leichtfertig vergebene Punkte, wie gegen Massing (15:19), immer wieder auf der Kippe.

Letztlich mussten die Abschlusspartien gegen den SV Daglfing und SV Perlesreuth gewonnen werden, um das Traumziel deutsches Pokalfinale zu realisieren. Nachdem die Begegnung mit dem Münchner Vorstädtern zu einer klaren Sache wurde, kam es gegen den Ex-Bundesligisten Perlesreuth zu einem erbitteren Schlag-abtausch. Angeführt vom überragenden Moar Asific, leisteten sich auch die übrigen TSV Schützen keinen Fehlschuss mehr und zwangen ihren Gegner mit dem letzten Schuss in die Knie.

Dass der TSV Kühbach als Zweitplazierter beim abschließenden Platzierungsspiel gegen den TSV Großberg auch noch den dritten Platz in der Gesamtwertung holte, war angesichts der Final-qualifikation nur noch Nebensache.
Tabelle nach den Platzierungsspielen

Eine zufriedenstellende Rückrunde in der Bezirksliga A absolvierte das vierte Herren-Team in Bad Wörishofen. Im Gegensatz zur Vorrunde, die sie als Vierzehnter abschlossen, konnten Paul Eberl, Max Wörle, Manfred Stadlmair, Stefan Bscheider und Günter Heiss diesmal in den spielentscheidenden Situationen die Akzente setzen und somit wichtige Zähler einfahren. Obwohl sie zu Beginn mit zwei Niederlagen einen miserablen Start erwischten, konnten sie sich von Spiel zu Spiel steigern und am Ende einen achten Platz belegen. Im Nachhinein gesehen eine gewichtige Platzierung, zumal durch gleitenden Abstieg und neuer Klassenstruktur bereits ab Platz neun die Abstiegszone beginnt.
Tabelle

 

Zweiter Platz für Kühbachs Herren beim Bezirkspokal
Damen müssen passen / ü60-Quartett überrascht

Kühbach ( ei) Eigentlich standen am Wochenende mit dem Be-zirkspokal der Damen und Herren, sowie dem Bayernpokal der ü60-Herren gleich drei interessante Pokalwettbewerbe im Küh-bacher Wettkampfkalender. Doch ein Grippevirus der das hoch favorisierte Damenteam ausser Gefecht setzte, sorgte dafür, dass diesmal nur die Herren die TSV-Farben vertreten konnten.

Nur mühsam fasste die erste Mannschaft um Karl Baumgartner, Christian Breitschopf, Herbert Schrittenlocher und Georg Engel auf dem Landsberger Eisparkett Tritt. Einem Remis gegen Obern-dorf folgte gar eine empfindliche 5:23 Schlappe gegen Gachen-bach. Ein hartumkämpfter 15:13 Sieg gegen Schondorf setzte anschließend neue Kräfte frei, mit denen die Kühbacher nun das Feld von hinten aufrollten. Als im weiteren Turnierverlauf auch die Dauerrivalen Penzing und Haslangkreit eindruckvoll in die Schranken verwiesen werden konnten, war der Weg frei in Richtung „Trepperlplatz“. Obwohl sie auf dem Weg dorthin noch unrühmliche Niederlagen gegen Füssen und Unter-Oberbrunn kassieren mussten – in der Endabrechnung sicherten sie sich Platz zwei und zugleich auch die Bayernpokalqualifikation.
Tabelle Bezirkspokal in Landsberg

Besser als erwartet zogen sich die ü60-Spieler Paul Eberl. Hans Asific, Max Wörle und Günter Heiss beim Bayernpokal in Waldkraiburg aus der Affäre. Nicht zuletzt dank ihrer gekonn-ten Defensivtaktik stellten sie so manche höher eingeschätzte Mannschaft vor Probleme. Diese Erfahrung machte allen voran der spätere Sieger EC Grub. Dem Topfavoriten brachten Asific & Co beim 15:13 Erfolg die einzige Niederlage bei. So gesehen, kam der fünfte Gruppenplatz nicht von ungefähr und auch im abschließenden Platzierungsspiel gegen den erfahrenen EC Gerabach ging es voll zur Sache. 35:23 und Platz neun in der Gesamtwertung hieß es am Ende für den TSV.
Tabelle Bayernpokal Senioren ü60 in Waldkraiburg

 

Kühbacher Doppelsieg beim Kreispokal

Kühbach ( ei) Eine Woche nach dem Abstiegsdebakel der Herren zeigte sich Kühbachs Eisstockriege bei der Kreispokalendrunde in Königsbrunn wieder bestens erholt. Nicht nur das favori-sierte Damenquartett, sondern auch das zuletzt arg gebeutelte Herrrenteam lieferte eine ansprechende Vorstellung ab und holten die schwäbischen Pokaltitel Nr. 51 und 52.

Einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg landeten Verena Elsenber-ger, Veronika Filgertshofer, Franziska Schwertfirm und Mari-anne Weigl. In einem selbst für Damen nur spärlich besetzten Teilnehmerfeld, ließ der TSV Kühbach von Beginn an keine Zwei-fel am Pokalgewinn aufkommen. Ohne ihr spielerisches Potential auch nur annähernd auszuschöpfen, beendeten sie den Wettbewerb mit einer makellosen Bilanz.
Tabelle

Alle Krisengerüchte zerstreuten die Herren in der Besetzung Herbert Schrittenlocher, Lorenz Mayer, Georg Engel und Hans Asific. Nachdem sie lange Zeit, dem Mitfavoriten SSC Gachen-bach die Tabellenführung überlassen mussten, holten sie in der vorletzten Partie zum entscheidenden Schlag aus. In der direk-ten Auseinandersetzung mit dem SSC spielten die Kühbacher beim 25:3 Erfolg groß auf und gaben anschließend die schwäbische Pokalkrone nicht mehr aus der Hand.
Tabelle

 

Schwarzes Wochenende für Kühbachs Eisstockcracks
Dreifacher Abstieg aus 1.und 2.Bundesliga, sowie Bayernliga

Kühbach ( ei) Das mussten die erfolgsverwöhnten Kühbacher Eisstockcracks erst einmal verdauen. Was sich nach Beendigung der Vorrunden im November bereits angedeutet hatte, erlangte nun am Wochenende bittere Realität. Mit Plätzen in den hinte-ren Regionen, mussten die TSV-Mannschaften aus den oberen drei Eisstockligen, jeweils den Weg nach unten antreten.

Die erste Mannschaft, in der Besetzung Christian Breitschopf, Hans Asific, Herbert Schrittenlocher, Lorenz Mayer und Georg Engel war nach den ersten Rückrundentag in Straubing noch voller Zuversicht, hatten sie doch mit Platz fünf in der Abstiegsrunde eine relativ gute Ausgangsposition für die Play-offs am letzten Spieltag geschaffen. Obwohl die Auftaktpartie gegen Garham verloren ging, schien das Quintett nach einem Sieg gegen Lampoding trotzdem das rettende Ufer zu erreichen. Doch der positive Ausblick täuschte. Im Gegenteil. Zwei durchaus vermeidbare Niederlagen gegen Gerabach und abermals Lampoding, besiegelten schließlich endgültig das Kühbacher Bundesligaschicksal.
Tabelle 1. Bundesliga Süd

Schier aussichtslos, schien die Ausicht der zweiten Mannschaft bei der Rückrunde in Dorfen zu sein. Durch eine katastrophale Hinrunde mit lediglich fünf Zählern auf der Habenseite, hatten sich Karl Baumgartner, Thomas Götz, Manfred Schrittenlocher, Armin Hahn und Manfred Wall in arge Bedrängnis gebracht. Das diese Scharte weitestgehend ausgemerzt werden sollte, zeigten schon die ersten Partien. Mit wesentlich mehr Elan stockten die TSVler ihr Punktekonto bis zum Abschluss des Spieltages auf siebzehn Zähler auf, der sie zudem noch einen Play-off-Platz nach oben rutschen ließ. Die Entscheidung in den Play-offs, fiel wie bei der ersten Mannschaft in der dritten Begegnung und wieder war es eine 8:16 Pleite. Diesmal besiegelte der EC-DJK Aigen am Inn II das TSV-Schicksal. Auch wenn die Kühbacher in der Endabrechnung noch bis auf den 21. Platz verstossen konnten, die Aigner-Niederlage, war eine zuviel.
Tabelle 2. Bundesliga Süd

Auch Kühbachs Dritte mußte nach einer völlig verkorksten Vorrunde ihre Karten auf den Tisch legen. So reisten Franz Krepold, Herbert Gaßmair, Daniel Braunmüller, Norbert Engels und Anton Stadlmair mit dem Vorsatz nach Berchtesgaden, den 23sten Vorrundenplatz so schnell wie möglich zu verbessern. Zumindest bis zum ersten Turnierdrittel durfte die Mannschaft um Routinier Krepold auf diesen Aufwärtstrend hoffen, ehe dann leichtfertig vergebene Chancen, sie wieder in den alten Trott zurückfallen ließ. Besonders ärgerlich war dabei die 8:16 Ab-schlussniederlage gegen Aising-Pang, die allein sechs Plätze kostete.
Die mangelnde Konstanz kam auch in den Play-offs des letzten Spieltags zu Vorschein. Ein Mix aus Sieg und Niederlage brachte keine entscheidende Verbesserung, so dass es mit dem 23. Platz eine Klasse nach unten ging.
Tabelle Bayernliga Süd

 

Kühbachs Damen lösen Fahrkarte zur Deutschen Meisterschaft
Dritter Platz nach Bundesligarückrunde / Senioren gewinnen Bezirkspokal

Kühbach ( ei) Kaum eine Verschnaufpause gönnten sich Kühbachs Eisstockschützen zur Jahreswende. Nach dem traditionellen Jah-resabschlusstrip nach Südtirol mit Platz zwei und neun, ging es im neuen Jahr gleich wieder voll zur Sache. Dabei zeigten Kühbachs Eisstockcracks keine Spur von Festtagsmüdigkeit und lieferten zwei Spitzenergebnisse. Mit der Qualifikation zur deutschen Meisterschaft durch einen dritten Platz bei der Bundesligarückrunde der Damen, sowie dem Bezirkspokalsieg der Senioren war der Jahresauftakt überaus erfolgreich.

Mit ihrem ersten Vorrundenplatz hatte das Damenquintett um Verena Elsenberger, Veronika Filgertshofer, Sarah Specht, Franzika Schwertfirm und Marianne Weigl schon mal den Final-kurs zur deutschen Meisterschaft angepeilt. Das aber in der Rückrunde auf diesem Weg aber etliche Stolpersteine lagen, offenbarte schon die Auftaktbegegnung gegen den EC Gerabach. Ehe die TSV-Damen richtig ins Spiel fanden, nutzten die Niederbayern die Gunst der Stunde und eroberten beide Punkte. Doch die Niederlage steckten die routinierten Kühbacherinnen im Waldkraiburger Eisoval problemlos weg. Deutliche Siege gegen Neunburg vorm Wald, Schachten-Auerbach und Füssen brachten sie schnell wieder in die Siegerspur. Als schließlich auch noch Dauerrivale SV Mehring beim 20:6 eindrucksvoll in die Schranken verwiesen wurde, gab es für den TSV Kühbach kein halten mehr. Am Ende der Punktrunde lagen Filgertshofer & Co mit fünf Zählern Vorsprung unangefochten an der Tabellenspitze.

Mit dem ungeliebten „Play-up-and-down-Modus“ ging es am vier-ten Spieltag in die abschließenden Play-offs. Durch zwei auf einander folgende Niederlagen gleich zu Beginn, wurden sie jäh aus ihren DM-Träumen gerissen. Zum Siegen verdammt, entwickel-te sich nun ein nervenaufreibender Wettkampf. Erst ein 17:5 Sieg gegen den TSV Hartpenning führte im sechsten Spiel zum angestrebten Erfolg. Mit dem Halbfinaleinzug löste das TSV-Quintett jetzt endgültig die DM-Fahrkarte. Das die anschließenden Partien gegen Mehring mit 20:22 verloren bzw. das Spiel um Platz drei gegen Fischbachau mit 46:10 gewonnen wurden, hatte nur noch formellen Wert.
Tabelle

Bestens disponiert zeigte sich nach der mäßigen Kreispokal-leistung (5.) das Seniorenquartett mit Karl Baumgartner, Hans Asific, Lorenz Mayer und Georg Engel. Von Beginn an lieferten sie im Füssener Eisstadion eine beständige Vorstellung ab, die mit dem Bezirkspokalsieg und der Bayernpokalqualifikation belohnt wurde. Einzig die ärgsten Verfolger, die Mannschaften des TSV Schondorf und des EC Augsburg, konnten den überlegenen TSV-Spielern einen Zähler abtrotzen.
Tabelle

Weitere Ergebnisse

 

Paartalturnier zum Ausklang der Sommersaison
Kühbacher Traditionsturnier mit 36 Mannschaften

Kühbach( ei) Mit der 38. Auflage des traditionellen Paartal-turniers beenden die Kühbacher Stockschützen ihre diesjährige Sommersaison. 36 Mannschaften, überwiegend aus heimischen Gefilden, werden am Donnerstag- und Freitagabend (jeweils ab 18 Uhr) in der Kühbacher Stockschützenhalle um die begehrten Stockerlplätze kämpfen. Angesichts des illustren Teilnehmer-feldes, das viele Derbies beinhaltet, dürfte es in den vier Spielgruppen zu einem spannenden Schlagabtausch kommen, wobei ein absoluter Topfavorit nur schwer auszumachen ist.
Gespielt wird am Freitag in zwei getrennt gewerteten Gruppen mit jeweils elf Mannschaften, sowie am Donnerstag mit zwei Mal sieben Mannschaften plus einem abschließenden „Play-up-and-down“-Finale.
Paartalturnier 2013 Startliste

 

Gold und Silber für die Lokalmatadoren bei der DM
TSV-Talent Steber holt Silber / Kühbach wird deutscher Eisstockstützpunkt

Kühbach ( ei) Bereits zum fünften Mal in Folge war Kühbachs Sportpark am Wochenende Schauplatz der Deutschen Meisterschaft der Jugend und Junioren. „Was die Voraussetzungen für eine derartige Veranstaltung anbelangt können wir uns derzeit keinen besseren Ort als Kühbach wünschen“ lobte DESV Sport-direktor Hans-Jörg Riess die TSV-Organisatoren und erklärte Kühbach bei der abschließenden Siegerehrung, symbolisch mit Fahne, zum neuen deutschen Eisstockstützpunkt.

Mit der für Stockschützenverhältnisse ungewöhnlich großen Zu-schauerkulisse von weit über 400 Fans und spannendem Stock-schützensport auf dem Kühbacher Pflasterparkett waren die zweitägigen nationalen Titelkämpfe wieder absolutes Highlight für die gesamte Eisstockszene. Welch hohen Stellenwert diese Veranstaltung besitzt, untermauerte allein die Präsenz der DESV-Crew allen voran Präsident Christian Lindner und Sport-direktor Hans-Jörg Riess, nebst den Nationaltrainern Nach-linger, Schäfer, Fischl und Stelzig, sowie den Kontrolleuren der Anti-Doping-Kommission NADA.

Los ging es mit den Qualifikationsrunden im Einzelwettbewerb. Getrennt nach den Klassen U16, U19 und U23 mussten sich die weiblichen und männlichen Schützen nach den Hürden auf Kreis- Bezirks- und Landesebene nochmals dem Auswahlprozedere unter- werfen. Zwei Durchgänge entschieden über Finaleinzug oder Zuschauerdasein. Einzig der U14 blieb die Qualifikationsrunde erspart. Für sie ging es schon in den ersten beiden Durch-gängen um die Platzierungen. Einen blenden Eindruck hinterließen die Vertreter der hiesigen Kreisvereine. TSV-Talent Daniel Steber zeigte in der Klasse U14 trotz eines Armbruchs eine bemerkenswerte Leistung und holte mit 235 Punkten die Silbermedaille. Lisa Seitz (289 Punkte /EC Haslangkreit), Andreas Schilcher (259/SSC Gachen-bach) schafften bei der U23 vorab den Finaleinzug. Ausscheiden musste hingegen der Gachenbacher Matthias Kappelmeier der mit 195 Zählern auf Platz zwölf landete. Im Finale zeigte sich dann, dass neben dem sportlichen Können, auch das Nervenkostüm eine entscheidende Rolle spielt. So wurde hier das Qualifikationsklassement öfters durcheinander gewirbelt. Keine Blöße gab sich die „Kreiterin“ Lisa Seitz. Als Führende bei der U23 ließ den Mitfavoritinnen Gotzler (EC Außernzell) und Mauerer (EC Fischbachau) auch im Finale keine Chance und holte mit 577 Punkten souverän den Titel in der weiblichen Konkurrenz. Kaum Boden gut machen konnte dagegen der Gachenbacher Andreas Schilcher. Mit der Gesamtpunktzahl von 517 belegte er aber einen respektablen fünften Rang.

Eine weitere Goldmedaille für die Lokalmatadoren gab es im Mannschaftswettbewerb der U23. Das Quintett der SG Gachenbach /Haslangkreit holte sich in der Besetzung Kappelmeier, Schilcher, Arzberger D. und P. Hörmann überlegen den ersten Platz. Einen überraschungssieger gab es in der Klasse U19. Hessenvertreter RSV Büblingshausen verwies die hochgehandelten bayerischen Teams auf die nächsten Plätze. Mit dem TSV Hart-penning (U16) und der SG Prienbach/Gumpersdorf (U14) machten in den übrigen Klassen, wieder zwei Favoriten das Rennen.

Bei der Siegerehrung zeigten sich DESV Präsident Lindener und Bürgermeister Lotterschmid nochmals beeindruckt vom den ge-zeigten Leistungen der Jugendlichen, sowie von der vorzüg-lichen Organisation des TSV Kühbach.
Ergebnisse Deutsche Meisterschaft

 

Stelldichein der deutschen Stockschützenjugend bei der DM in Kühbach

Kühbach ( ei) Nach einer kurzen Verschnaufpause steht Kühbach als Austrag ungsort eines hochkarätigen Wettbewerbs wieder im Mittelpunkt der Stockschützenszene. Waren es in den Vormonaten Meisterschaften und Pokalrunden die sich auf die bayrische Ebene beschränkten, so steht nun am Wochenende mit der deut-schen Jugend- und Juniorenmeisterschaft ein nationaler Höhe-punkt auf dem Programm.
Bereits zum fünften Mal in Folge präsentiert sich Kühbach als Ausrichter der deutschen Nachwuchstitelkämpfe. Dabei werden am Samstag (8 bis 18 Uhr) und Sonntag (8:30 bis 12 Uhr), unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Hans Lotterschmid, über 150 Schützen im Einzel- und Mannschaftswettbewerb auf die Jagd nach den begehrten Edelmetallen gehen. Höhepunkt dürften dabei zweifelsohne die die Entscheidungen in den Mannschaftswett-bewerben sein, in denen fast der gesamte Nationalkader an den Start gehen wird. Aus hiesigen Gefilden werden hier die Spiel-gemeinschaften aus Augsburg/Gersthofen (U16) und Haslang-kreit/Gachenbach (U23)ihre Visitenkarte abgeben.
Ein besonderes Augenmerk darf beim Stelldichein der deutschen Nachwuchselite auch auf die heimischen Einzelspezialisten geworfen werden. Gerade sie haben in den letzten Jahren für so manchen Paukenschlag gesorgt. Mit Andreas Schilcher, Matthias Kappelmeier (beide SSC Gachenbach), Lisa Seitz (EC Haslang-kreit), Matthias Kohlhuber (EC Augsburg) und Daniel Steber (TSV Kühbach) dürfen hier gleich fünf Lokalmatadore vom goldenen Schuss träumen …

 

Mofa-Team aus Unterbernbach gewinnt Stockschützen-Hobbyturnier

Kühbach (möd) Bereits zum 6. Mal veranstaltete am Wochenende der TSV Kühbach sein traditionelles Stockschützen-Hobbyturnier, und der Boom ist ungebrochen. Heuer waren es wieder 14 Mannschaften, die sich zusammengetan hatten, um ihren Meister zu ermitteln. über eine Dauer von vier Stunden spielte in der Kühbacher Eishalle jede Mannschaft gegen die andere.
Und am Ende siegte das Mofa-Team aus Unterbernbach mit den Schützen Josef Stadlmair, Günter Aidelsburger, Hernert Schrittenlocher und Michael Wagner vor dem Engels-Clan und der Mannschaft des Marktgemeinderates. Mit einem gemeinsamen Essen im Sportpark endete der ereignisreiche Tag.
Für die Siegermannschaften hatte sich der Kühbacher Konditormeister Charly Schenkl etwas ganz besonderes einfallen lassen. Er hatte drei Eisstöcke aus Torte hergestellt.
Außerdem spendierte Gerhard Wall für die Sieger ein 20-Liter-Fass Bier.

Tabelle:
Mofa-Team Unterbernbach23:3
Engels-Clan 22:4
Gemeinderat 21:5
Bauwong 20:6
GmbH 11:11
Stilbruch 14:12
Trainingsweltmeister 13:13
Allenberg 13:13
Schüler 12:14
Cafe Spring 9:17
ältere Jugend 8:18
Tischtennis 6:20
B-Jugend 4:22
Siegertypen 2:24

Hier auf dem Bild die Siegermannschaft des Kühbacher Stockschützen-Hobbyturniers,
das Mofa Team aus Unterbernbach.
Von links: Stockschützen-Chef Anton Stadlmair, Konditormeister Charly Schenkl, Josef Stadlmair, Günter Aidelsburger, Gerhard Wall, Herbert Schrittenlocher, Michael Wagner und TSV-Vorsitzender Stefan Schneider. (Foto: Josef Mörtl)

 

25.03.2014 20:07:18 TSV Kühbach ist offizieller Stützpunkt des deutschen Eisstock-Verbandes

Nicht zuletzt Dank seiner sportlichen Erfolge auf der nationalen und internationalen Eisstockbühne, sowie den perfekten Präsentationen von Sportevents in seiner einzigartigen Stockschützenarena wurde der TSV Kühbach vom Deutschen Eisstockverband zum Deutschen Eisstockstützpunkt erklärt.

 

TSV-Talent Steber schafft Euro-Grand-Prix-Qualifikation
übrige Kühbacher Mannschaften mit Licht und Schatten

Kühbach ( ei)Recht durchwachsen präsentierte sich das vergan-gene Wettkampfwochenende für Kühbachs Stockschützenasse. Dabei standen neben den Turnieren in Adelzhausen und Regensburg noch hochkarätige Konkurrenzen wie die bayerischen Pokalfinals, sowie die deutsche Talentsichtung auf dem Programm. Eine ansprechende Vorstellung lieferte Kühbachs U14-Spieler Daniel Steber bei der erstmalig ausgetragenen deutschen Talentsichtung ab. In Gegenwart der Bundestrainer Bernhard Stelzig und Herbert Schäfer unterstrich er mit seiner Treffsicherheit und Kaltschäuzigkeit seine Kaderambitionen. Mit einem sechsten Platz unter 42 Aspiranten qualifizierte er sich für den Euro-Grand-Prix der Jugend, der am 10./11. August im slo-wenischen Maribor ausgetragen wird. Etwas mehr hatten sich die TSV-Herren beim Bayernpokal in Waldkraiburg ausgerechnet. Nach einer fulminanten Anfangs-phase, mit der bis zum siebten Spiel Platz zwei gehalten wurde, folgte ein folgenschwerer Ausrutscher. Gegen den späteren Dritten EC Ebra Aiterhofen verspielte das Quintett Baumgartner, Asific, Mayer, Ivenz und Breitschopf eine 12:0 Führung, die nicht ohne Folgen blieb. Davon sichtlich konsterniert holten die Kühbacher aus den vier Partien des Restprogramms lediglich nur einen Zähler und beendeten die Endrunde als Achtzehnter unter 26 Vereinen.

Mit dem Heimvorteil gingen Kühbachs Damen um Elsenberger, Specht, Filgertshofer, Ferber und Weigl ins Bayernpokalfina-le. ähnlich den Herren, lagen auch sie zur Turnierhälfte in Front und schienen einen sicheren Gruppensieg entgegen zu steuern, als ihnen ebenfalls ein folgenschwerer Fauxpas unterlief. Eine von Kühbacher Seite vorzeitig beendete Kehre wurde als Regelvertoß geahndet und brachte sie um den schon sicher geglaubten Sieg gegen Ingolstadt. Diesem Dämpfer folgte eine weitere Niederlage gegen Massing, womit alle Titelchancen auf ein Minimum sanken. Auf Platz drei beendeten die Kühbache-rinnen schließlich ihre Gruppenspiele. Im abschließenden Platzierungsspiel um Platz fünf gewannen sie gegen den SV Mehring mit 11:9.
Tabelle

 

Deutsche Talentsichtung und bayerisches Pokalfinale in Kühbach

Kühbach ( ei) Mit zwei prestigeträchtigen Wettbewerben ist Kühbachs Stockschützenarena am Wochenende wieder Dreh- und Angelpunkt im überregionalen Stocksportgeschehen. Zunächst werden am Samstag (9 Uhr) bei der 1. Deutschen Talentsichtung die besten Nachwuchsschützen, einschließlich der Kader-schützen, gesucht. Den Punktebesten winkt dabei die Teilnahme zum EURO-Grand-Prix der Jugend, der am zweiten Augustwochenende im slowenischen Maribor ausgetragen wird. Mit dabei ist nach langer Verletzungspause auch die Kühbacher Nachwuchshoffnung Daniel Steber, der beim letztjährigen Grand-Prix für Schlagzeilen sorgte.
Ein spannungsgeladenes bayerisches Damen-Pokalfinale steht am Sonntag (9 Uhr) ins Haus. Im bunt gemischten Teilnehmerfeld von Landes- bis Bundesliga werden 22 Mannschaften, in zwei Gruppen, an den Start gehen. Anschließend ermitteln die beiden Gruppensieger in einem Endspiel den neuen Titelträger. Ob einer der beiden Lokalmatadore aus Kühbach oder Haslangkreit zumindest das Endspiel erreichen werden bleibt abzuwarten, denn der Pokal hat bekanntlich seine eigenen Gesetze …

Gruppe A:
SV Mehring, ESG Füssen, FC Penzing, EC Fischbachau, EC Haslangkreit, TSV Peiting, SV Kirchanschöring, EC Außernzell, TV Geiselhöring, TSV Großberg, SV Konzell

Gruppe B:
TSV Kühbach, FC Untertraubenbach, TSV Schondorf, EC Schachten-Auerbach, ETSV 09 Landshut, TSV Steinhöring, ESV Nürnberg, TSV Hartpenning, TSV Massing 08, FC Ottenzell, ESV Ingolstadt

 

Keine Sommerpause für Kühbachs Stockschützen

Kühbach ( ei) Auch wenn die hohen Temperaturen derzeit nicht gerade optimal für den Stockschützensport erscheinen, so geht die Jagd nach Punkten auf dem heißen Asphaltparkett unvermin-dert weiter. Ein vielfältiges Spielprogramm hatten dabei Küh-bachs Spieler zu absolvieren, wobei sie so manche harte Nuss knacken mussten. Das galt in erster Linie für die Mannschaft um Manfred Wall, Günter Heiss, Hans Asific und Georg Engel die als Auswahlmannschaft beim Zirbelnusspokalturnier des EC Augsburg einer starke Konkurrenz gegenüberstand. Nach vierzehn Partien und einem spannenden Endkampf mit dem SSC Gachenbach konnte das Quartett das bessere Ende für sich behalten. Aber auch die übrigen TSV Teams zeigten an den letzten beiden Spieltagen konstante Leistungen, mit denen sie die begehrten Stockerlplätze anvisierten.
Tabelle

 

Aufstieg für Kühbach II – Abstieg für Kühbach IV

Kühbach ( ei) Das auch in der Oberliga sehenswerter Stockschützensport betrieben wird, unterstrich die Meisterschaftsrunde des Bezirks Schwaben-Allgäu-Ammersee am Sonntag in der Kühbacher Stockschützenarena. Vor einer wiederum stattlichen Zuschauerkulisse zeigten dabei die zweiten Mannschaften der Bundesligisten TSV Kühbach und SSC Gachenbach die konstanteste Treffsicherheit und schafften den Aufstieg in das bayerische Oberhaus – der Bayernliga. Obwohl bei der ambitionierten zweiten Kühbacher Mannschaft der Aufstiegszug nach 5:3 Zählern bereits abgefahren schien, ließen sich Routiniers Hans Asific, Anton Stadlmair, Manfred Wall und Armin Hahn nicht aus dem Konzept bringen. Deutliche Erfolge gegen Donauwörth (23:5) und Schrobenhausen (21:7) brachten sie rechtzeitig auf die Siegerstrasse. Das Aufstiegsziel bereits vor Augen, geriet das Quartett zu Beginn des Schlussdrittels durch zwei Niederlagen gegen Gachenbach (5:21) und Augsburg (12:13) nochmals in eine brenzlige Lage. Doch mit ihrer ganzen Erfahrung wurden die Verfolger Schondorf und Haslangkreit durch doppelte Punktgewinne in den Abschlusspartien auf Distanz gehalten und somit auch der Bayernligaaufstieg besiegelt.

Mit einer gewissen Enttäuschung kommentierte Spielleiter Franz Krepold die Leistung seiner eigenen Mannschaft. Als Kühbach III ins Titelrennen gestartet, erwischte er zusammen mit Wolfgang Zimmermann, Max Wörle und Norbert Engels einen viel versprechenden Auftakt und mischte bis zum elften Spiel um die Aufstiegsränge kräftig mit. Danach brachten sie zwei bittere Niederlagen gegen Augsburg (10:14) und Haslangkreit (14:18)) um eine bessere Platzierung. Selbstkritisch meinte er hinterher: „Wenn du einen 14:0 Vorsprung nicht nach Hause bringst, hast du nicht mehr als den neunten Platz verdient.“

Kalt erwischt wurde die vierte Garnitur. Bereits im Eröffnungsspiel gegen den EC Friedberg zeigten sich Günter Heiss, Frank Simmerbauer, Daniel Braunmüller und Paul Eberl als großzügige Gastgeber im Auslassen der Chancen. Da dieser Zustand, gerade in spielentscheidenden Situationen, auch in der Folgezeit nicht behoben werden konnte, war der Gang zurück in die Landesliga unvermeidlich.
Tabelle

Einen ganz passablen Eindruck hinterließ der TSV-Nachwuchs bei der bayerischen Meisterschaft der Schülermannschaften im niederbayerischen Strasskirchen. Zum ersten Mal für einen überregionalen Wettkampf überhaupt qualifiziert, schrammten Katarina Baldwin, Selina Steber, Bastian Thumm und Bastian Demmel nur knapp an einer großen überraschung vorbei. Letzt-lich fehlten ihnen als Gruppensiebter nur zwei Punkte um in das Halbfinale einzuziehen.

 

Kühbachs Herren nach Herzschlagfinale erstmals im DM-Finale
Starker Beginn und Endspurt beschert Platz sechs in der Bundesliga Süd

Kühbach ( ei) Beim Titelkampf der Herren-Bundesliga Süd schlugen Kühbachs Stockschützen am Samstag in der Pilgrams-berger Mehrzweckhalle ein neues Kapitel Kühbacher Eisstock-geschichte auf. Mit einem sechsten Platz konnten die Spieler Karl Baumgartner, Alexander Ivenz, Christian Breitschopf, Her-bert Schrittenlocher und Hans Asific nicht nur ihre Zielvorgabe - den Klassenerhalt - erfüllen, sondern mit der erstmaligen Qualifikation eines Kühbacher Herrenteams zur deutschen Meisterschaftendrunde, einen ewigen TSV-Traum verwirklichen. Da die TSV-Damen als Bundesligameister das DM-Ticket bereits gelöst hatten, greift nun mit den Herren, Mitte September in Unterneukirchen bzw. Töging, eine weitere Kühbacher Mannschaft nach der deutschen Eisstockkrone.

Mit gemischten Gefühlen reiste das Kühbacher Quintett als Auf-steiger nach Pilgramsberg. Es war von vornherein klar, dass es mit seiner Leistung ans Limit gehen musste, um in der Elite-liga der vierzehn besten deutschen Mannschaften bestehen zu können. Dementsprechend konzentriert gingen die Kühbacher in den Anfangsphase zu Werke.

Zum Auftakt erwischten sie im Derby gegen den letztjährigen Meister, dem EC Augsburg, einen äußerst unangenehmen Gegner. Vor rund hundert Zuschauern zelebrierten beide Mannschaften Stockschützensport aus dem Lehrbuch, wobei am Ende der TSV mit 13:11 das bessere Ende für sich hatte. Das dieser Sieg Signal-wirkung hatte, offerierten die nächsten Partien. DJK Aigen am Inn (18:10)und der ESC Knadlarn (16:8) konnten in einem offensiven Schlagabtausch sicher in Schach gehalten werden. Den ersten Makel in der Punktebilanz fügte der spätere Titelgewinner EC Hauzenberg (11:17)den Kühbachern zu. Doch die Niederlage blieb ohne Folgen, denn schon in der nächsten Partie gegen den TSV Buchbach (9:6)konnte nach spannenden sechs Durchgängen wieder gepunktet werden. Als dann auch noch gegen Oberkreuzberg (16:8) zwei weitere Zähler auf dem Haben-konto standen, schien der Weg für eine überraschung, sprich DM-Teilnahme, frei.

Kaum angedacht, wurden Baumgartner & Co schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Ein empfindliches 0:17 Dekel gegen das Werdenfelser Team des EC Surheim sorgte für Ernüchterung und als die Folgepartien gegen Garham (9:15), Peiting (8:17)und Passau (11:15) ebenfalls verloren gingen, geriet der TSV sogar arg in Bedrängnis, zumal der Abstand zu den Abstiegsplätzen bis auf zwei Zähler zusammengeschmolzen war.

In dieser Zwangslage musste nun gegen Rattenbach unbedingt gepunktet werden. In einem Spiel, das dem Nervenkostüm beider Vereine alles abverlangte, gewann schließlich Kühbach mit 16:12. Die geringe Punktedifferenz zu dem Sechstplazierten eröffnete jetzt aber nochmals die Chance, einen DM-Platz zu ergattern. Diese kleine Chance nutzten die TSV-Asse eiskalt aus. Zwei Siege gegen Spiegelau und Gerabach reichten in der Endabrechnung aus, um mit dem besseren Stockverhältnis gegenüber Surheim, die deutsche Endrundenteilnahme endgültig zu fixieren.
Tabelle

 

Bundesligameisterschaft für Kühbachs Damen

Kühbach ( ei) Mit der großen Bürde des Topfavoriten, neben Neunburg und Mehring, ging das Kühbacher Quintett um Sarah Specht, Verena Elsenberger, Katharina Ferber, Veronika Filgertshofer und Marianne Weigl in den Bundesligatitelkampf. Erstmals nach längerer Pause wieder mit Angriffsass Filgertshofer an Bord, legte der TSV gleich mächtig los. Hallbergmoos (15:11), Bärn-zell (14:10), Zaundorf (24:3), Reichenberg (27:3), Untertraubenbach (21:15 sowie Füssen (22:8) wurden teilweise eindrucksvoll in die Schranken verwiesen. überhaupt sprühten die Kühbacherinnen gerade in der wichtigen Anfangsphase vor Spiel-freude und stellten die Gegner mit ihrem variantenreichen Angriffsspiel immer wieder vor Probleme.

Nach sechs Spielen an der Spitze, kam dann mit dem SV Mehring der erste große Widersacher. Etwas nachlässig in der Chancen-verwertung mussten Elsenberger & Co prompt auch die erste Niederlage einstecken. Zwar konnte gegen Schondorf wieder gepunktet werden, doch die Punktverluste in den Folgepartien gegen Neumühle (7:16) und Selb (11:11) zeigten, das die Niederlage gegen den Mitfavoriten immer noch nachwirkte.

Mittlerweile auf Platz vier zurückgefallen kam nun mit dem EV Rosenheim ein Gegner, der ebenfalls noch Titelhoffnungen hegte. Im nach hinein gesehen war es sicherlich das entschei-dende Spiel im Titelkampf, denn der TSV Kühbach verpasste den Oberbayern nicht nur eine deftige 23:3 Niederlage, sondern tankte auch neue Moral vor den beiden wichtigen Spielen gegen die führenden Mannschaften aus Penzing und Neunburg vorm Wald.

Getragen von ihrer Routine und der Begeisterung der großen Zu-schauerkulisse offerierten die Kühbacherinnen nun Stocksport der Extraklasse und schoben sich durch zwei Kantersiege wieder an die Spitze. In der Abschlussbegegnung reichte dem TSV gegen den EC Haslangkreit schließlich ein Unentschieden, um die Bundesligameisterschaft endgültig unter Dach und Fach zu bringen.

 

Kühbachs Aushängeschilder im bayerischen Finale
Damen gewinnen Bezirkspokal – Herren werden Vierter

Kühbach ( ei) Keine Blöße gaben sich die beiden Kühbacher Aushängeschilder, die erste Damen- und Herrenmannschaft, beim Bezirkspokal der Stockschützen in Kühbach und Buchloe. Mit den Plätzen eins und vier, erreichten beide Teams das bayerische Pokalfinale und konnten damit ihre Zielvorgaben voll erfüllen. Eine harte Nuss hatte die Herren auf dem Buchloer Betonparkett zu knacken, waren doch mit Gachenbach, Penzing, Augsburg, Haslangkreit, Schondorf fünf weitere Anwärter auf den Titel und Bayernpokalqualifikation zugegen. Nachdem das Quartett um Christian Breitschopf, Manfred Wall, Hans Asific und Karl Baumgartner einen Auftakt nach Mass erwischten, verpassten es die Kühbacher sich im weiteren Turnierverlauf klar abzusetzen. br In Spielen wie gegen Augsburg oder Herrsching „verschenkten“ Asific & Co trotz überlegenheit unnötige Punkte, so dass das letzte Spiel über die Titelvergabe entscheiden mußte. Auch hier gab man das Zepter wieder selber aus der Hand, denn trotz Führung in der letzten Kehre, konnte der nahe Pokalsieg nicht verwirklicht werden.

Eine Klasse für sich waren bei ihrem Heimspiel in der Stock-schützenhalle die TSV-Damen. Mit einem deutlichen 23:5 Erfolg gegen den Lokalrivalen EC Haslangkreit ins Titelrennen gestar-tet, ließen Verena Elsenberger, Katharina Ferber, Sarah Specht und Marianne Weigl ihren Gegnern kaum eine Chance und kamen mit 21:3 Punkten und einem überragenden Stockverhältnis zu einem ungefährdeten Pokalsieg. Einzig Gersthofen (13:15) und Füssen (11:11) vermochten den Kühbacherinnen noch Zähler abzuknöpfen.

Mit der Seniorenmeisterschaftsrunde der Kreisklasse B (Samstag/8:00) und dem Bezirkspokal im Mixed (Sonntag/8:00) wird Kühbach am kommenden Wochenende erneut Schauplatz von zwei interessanten Titelkämpfen sein.
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Der Sieg beim Brauereifestturnier geht nach österreich

Angerberg (AUT) siegt vor Augsburg und Luttach (ITA)

Kühbach ( ei) Mit dem Brauereifestturnier eröffneten Küh-bachs Stockschützen die heiße Phase vor den bevorstehenden Meisterschaftsrunden. Sechs Wettkämpfe innerhalb einer Woche bildeten einen ersten aktuellen Gradmesser, um den Leistungs-stand von Spielern und Mannschaften zu ermitteln.
Im Mittelpunkt stand dabei zweifellos das hochkarätige Brauereifesturnier, das mit internationaler Konkurrenz aufwarten konnte. Nachdem sich die Gastgeber mit Breitschopf, Schrittenlocher, Ivenz und Baumgartner in der ersten Spielhälfte immer wieder gekonnt in Szene setzen konnten und einen Spitzenplatz anvisierten, wurden sie im Schlussdrittel eins ums andere Mal kalt erwischt. Diese Schwächeperiode kostete nicht nur Nerven sondern auch den Anschluss zur Spitze – das in der Endabrechnung Platz acht bedeutete. Wie man ein solches Topturnier erfolgreich nach Hause bringt, demonstrierte eindruckvoll das österreichische Team des EV Angerberg. Mit Weltmeister Matthias Taxacher in ihren Reihen gaben sie nur fünf Punkte ab und siegten vor der Mannschaft aus der Fuggerstadt und dem starken Südtiroler Quartett aus Luttach.
Ein fast optimales Ergebnis bescherten die Auftritte der übrigen TSV-Mannschaften auf fremden Terrain. Lediglich die Jugendformation mit ihrem Betreuer Daniel Braunmüller musste bei ihrem Debüt in der Herrenkonkurrenz Federn lassen und belegte beim BC Aresing den vorletzten Platz. Ganz oben aber standen Kühbachs „Daubenjäger“ in Manching, Wertingen, Inchenhofen und im niederbayerischen Pilsting.
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Souveräner Bezirkspokalsieg für Kühbachs Herren

Den Meisterschaftsbetrieb weitest gehend abgehakt – nur die Damen bestreiten am Wochenende noch das deutsche Finale – richten Kühbachs Eisstockasse den Fokus jetzt auf die bereits laufenden Pokalrunden. Nach den Erfolgen in der schwäbischen Kreispokalendrunde, setzten sie jetzt auf Bezirksebene ihre Serie fort und zogen mit den Plätzen eins (Herren) und drei (Damen) ins bayerische Pokalfinale ein. Da auch die Senioren- und Mixedteams qualifiziert sind, hält nun der TSV Kühbach sämtliche Bayernpokaltrümpfe in der Hand.

Obwohl der Herrenauftakt mit einer 5:23 Schlappe gegen den SV Untermeitingen alles andere als rühmlich war, setzten Chri-stian Breitschopf, Alexander Ivenz, Herbert Donner und Herbert Schrittenlocher beim Bezirkspokal in Sonthofen die Maßstäbe. Einmal in Fahrt gekommen, ließen sie ihrer glänzenden Spiel- laune freien Lauf und beherrschten ihre Gegner souverän. Selbst die drei weiteren Bayernpokalqualifikanten SSC Gachen-bach (29:5), FC Penzing (21:3) und FSV Eching (23:10) hatten der Kühbacher überlegenheit nichts entgegen zu setzen. Einzig der TSV Moorenweis konnte am Ende noch punkten, was aber den Bezirkspokalsieg des TSV-Quartetts nicht mehr in Gefahr brachte.
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Ohne die pausierenden Angriffsschützinnen Veronika Filgerts-hofer, Franziska Schwertfirm und Verena Elsenberger, hatte die Damenmannschaft um Sarah Specht, Katharina Ferber, Marianne Weigl und Sofie Hüttner beim Bezirksentscheid auf dem Allgäuer Eisparkett, einen schweren Stand. Aber allen Unkenrufen zum Trotz zogen sie sich mit dem „letzten Aufgebot“ recht achtbar aus der Affäre und gaben nur gegen Füssen, Penzing und Ober-Unterbrunn die Punkte ab. Im Schlussresultat behaupteten sie hinter der ESG Füssen und dem FC Penzing, einen respektablen dritten Platz, der die Tür zum Bayernfinale öffnet.
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Kühbachs „Zweite“ erobert Aufstiegsplatz für 2.Bundesliga
Erste Mannschaft enttäuscht auf 18.Platz / „Dritte“ bleibt in der Bayernliga

Wie sehr manchmal Freud und Leid beieinander liegen, dass mussten am vergangenen Wochenende auch Kühbachs Eisstock-Herren zum Abschluss ihrer Meisterschaftsrunden erfahren. Während die zweite und dritte Mannschaft den Aufstieg in die 2. Bundesliga bzw. Bayernligaerhalt feierten, haderten die „Erste“ und „Vierte“ mit der verpassten DM-Qualifikation bzw. Bezirksklassenabstieg. Dennoch kann im Kühbacher Eisstocklager ein positives Resümee gezogen werden, denn mit Kühbach I (1. Bundesliga), Kühbach II (2.Bundesliga) und Kühbach III (Bayernliga) sind künftig die drei höchsten deutschen Spielklassen mit TSV-Teams besetzt – ein absolutes Novum im Eisstocksport.

Mit einem aussichtsreichen sechsten Platz reiste die erste Mannschaft um Christian Breitschopf, Herbert Schrittenlocher, Karl Baumgartner, Alexander Ivenz und Herbert Donner zur Rückrunde der 1.Bundesliga nach Regen. Zielvorgabe war die Festigung des Vorrundenergebnisses und damit ins deutsche Meisterschaftsfinale einzuziehen. Diese Vorhaben schien nach einem hochklassigen 14:10 Auftaktsieg gegen den Lokalrivalen SSC Gachenbach sowie einem Remis gegen den EC Zuckenried durchaus machbar. Doch zwei klare Niederlagen gegen Hauzenberg und Buchbach brachten den TSV völlig aus dem Rhythmus. Selbst ein 16:0 Kantersieg gegen den EC Ebra Aiterhofen änderte nichts an der Situation. Der erste Spieltag wurde mit einem Wechselspiel von Sieg und Niederlage zur reinen Achterbahnfahrt.

Trotz der mäßigen Vortagsleistungen hatte die Kühbacher aber tags darauf, als Neunter, immer noch alle Chancen die Zielvorgabe zu verwirklichen - zumal auch zum Auftakt der entscheidenden sechs Bahnenspiele, mit dem EC Garham, eine durchaus lösbare Aufgabe bevorstand. Obwohl drei Kehren an den TSV gingen, den Sieg in diesem überaus wichtigen Spiel heimsten die Niederbayern ein und die Vortagsgeschichte nahm wieder ihren Lauf ..... Am Ende schlug ein 18.Platz zu Buche, der zwar den Verbleib im deutschen Oberhaus sicherte, aber vom Ergebnis her, für Breitschopf & Co, eine herbe Enttäuschung darstellte.
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Besser machte es der zweite Anzug des TSV Kühbach in der Bayernliga Süd. Durch den fünften Vorrundenplatz zählten Manfred Schrittenlocher, Hans Asific, Manfred Wall, Georg Engel und Anton Stadlmair im Berchtesgadener Eisstadion zum Kreis der topgehandelten Aufstiegsaspiranten. Dass die Vorschusslorbeeren nicht von ungefähr kamen, zeigte schon das Eröffnungsspiel gegen den späteren Bayernligavizemeister SV Oberbergkirchen um Weltmeister Christian Engelbrecht. Eine starke Leistung, gekrönt mit einem 11:9 Sieg, war die Initialzündung zu einer spektakulären Erfolgsserie. Von den vierzehn Spielen mussten nur zwei abgegeben werden, so dass der TSV nach der letzten Begegnung sogar noch die Tabellenführung übernahm.

Mächtig unter Druck stehend, ging es am zweiten Wettkampftag in den „Play-up-and-down-Modus“. Dort startete das Team um Routinier Hans Asific mit einer 10:22 Pleite gegen Verfolger Hittenkirchen nicht gerade verheißungsvoll. Ein 25:3 gegen Wacker Burghausen brachte sie aber postwendend wieder ins Titelrennen zurück und mit drei weiteren doppelten Punktgewinnen wurde der Aufstieg in die 2.Bundesliga schon vorzeitig perfekt gemacht. Dass es nach zwei Abschlussniederlagen nicht mehr zu einem Trepperlplatz reichte, geriet angesichts des lang Aufstiegstriumphs fast zur Nebensache.

Etwas anders lag der Sachverhalt bei der dritten Kühbacher Mannschaft. In derselben Spielklasse, mussten Wolfgang Zimmermann, Norbert Engels, Armin Hahn, Stefan Bscheider und Daniel Braunmüller als Vorrundenfünfzehnter und Aufsteiger noch alle Kräfte mobilisieren, um den Klassenerhalt zu sichern. Nach einer nicht gerade berauschenden Eröffnungsphase kämpften sie sich aus der Abstiegszone bravourös ins Mittelfeld zurück und belegten einen 17.Platz. In den abschließenden Bahnenspielen konnte das Quintett nach zwei Niederlagen gegen Oberroth und Irging Simbach erneut das Ruder herumreißen und als Siebzehnter einen Platz in der sicheren Tabellenregion behaupten.
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Nicht ganz erwartet kam in Füssen der Bezirksoberligabstieg der vierten TSV-Garnitur. In der Besetzung Franz Krepold, Günter Heiss, Franz Hörmann und Paul Eberl waren vom Anpfiff weg Defizite im Offensiv- und Defensivspiel nicht zu über-sehen. Da ihre Kontrahenten diese Schwächen schonungslos aus-nutzten, gab es hier kaum Chancen dem Abstieg zu entrinnen. Nur vier gewonnene Partien bedeuteten schließlich Platz zehn und einen Neuanfang in der Bezirksliga A.
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Kühbachs Damen lösen im letzten Spiel die Fahrkarte zur DM
5.Platz in der Bundesliga / Senioren gewinnen Bezirkspokal

Einen besseren Start ins neue Jahr hätten sich Kühbachs Einsstockverantwortliche kaum wünschen können, denn mit der DM-Qualifikation der Damenequipe, dem Bezirkspokalsieg der Seniorenmannschaft, sowie einem beeindruckenden Start-Ziel-Erfolg auf dem internationalen Südtiroler Eisparkett, sorgten die TSV-Schützen gleich für drei Paukenschläge.

Unter ungünstigen Vorzeichen reisten Kühbachs Damen zur Budenliga Süd nach Peiting. Nachdem sie schon in der Vorrunde auf die derzeit pausierende Veronika Filgertshofer verzichten mussten, fiel nun in der Rückrunde mit Franziska Schwertfirm auch die nächste Angriffsschützin aus. Doch trotz der Ausfälle startete das „Damen-Restaufgebot“ um Verena Elsenberger, Sarah Specht, Katharina Ferber, Marianne Weigl und Sofie Hüttner mit zwei doppelten Punktgewinnen gegen Peiting und Mehring überraschend stark in die Meisterschaftsrunde. Wie wichtig diese beiden Siege zu Beginn des ersten Wettkampftages waren, zeigte sich im weiteren Turnierverlauf. Obwohl sie in der dritten Partie gegen Fischbachau mit 8 : 20 den Kürzeren zogen, liessen sie sich nicht auf dem Konzept bringen und konterten in den Folgepartien mit Erfolg. Wenn ihnen auch manchmal das Glück zur Seite stand, so sorgten die Seriensiege gegen Passau, Neunburg vorm Wald, Hartpenning, Reichenberg, Rosenheim und Untertraubenbach schon frühzeitig für den zweiten Tabellenplatz im Feld der zwölf Besten.

Mit dem ungeliebten „Play-up-and-down-Modus“ ging es in den zweiten Tag. Nach zwei Auftaktsiegen gegen Engelsberg und Fischbachau schienen die Kühbacherinnen zunächst sicher der DM-Teilnahme entgegenzusteuern. Doch durch drei aufeinander-folgende Niederlagen wurden sie jäh aus ihren Träumen geris-sen. Ein 26 : 0 Kantersieg im sechsten Spiel gegen Rosenheim brachte sie aber nochmals auf die entscheidende dritte Qualifikationsbahn, auf der sie schließlich im letzten Spiel durch einem 44 : 22 Erfolg über Untertraubenbach ihre DM-Teilnahme endgültig unter Dach und Fach brachten.
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Weit weniger Probleme hatte Kühbachs erstes Seniorenquartett beim Bezirkspokal in Bad Wörishofen. Als Topfavorit gehandelt, trumpfte es in der Besetzung Karl Baumgartner, Hans Asific, Georg Engel und Herbert Donner groß auf und liess den Qualifikanten der Kreise Schwaben, Ammersee und Allgäu nicht die geringste Chance. Mit nur einer Niederlage gegen den zweitplazierten VfB Oberndorf wiederholten die Kühbacher ihren Vorjahressieg und schafften zugleich den Einzug ins bayerische Finale am 10. Februar in Regen. Eine überraschung gelang im gleichen Wettbewerb der zweiten TSV-Vertretung. Animiert vom Erfolgstripp der Ersten belegten Günter Heiss, Wolfgang Zimmermann, Norbert Engels, Paul Eberl und Anton Stadlmair am Ende den vierten Platz und reisen ebenfalls zum Bayernpokalfinale.
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Internationales Flair hatte das Eisturnier des AEV Niederdorf in Südtirol. Fünf Mannschaften aus Deutschland, zwei aus österreich, sowie acht Südtiroler Teams, bildeten vor der Traumkulisse der Dolomiten, das bestens besetzte Teilnehmer-feld. Nach acht Stunden Spielzeit auf Natureis erwiesen sich die TSVler Karl Baumgartner, Norbert Engels, Stefan Bscheider und Georg Engel als Meister ihres Fachs und holten ungeschla-gen mit 28 : 0 Punkten den ersten Platz. Die zweite Kühbacher Vertretung mit Franz Krepold, Frank Simmerbauer, Günter Heiss und Anton Stadlmair landete nach gutem Beginn auf dem siebten Platz.
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Auch Eisregen kann Kühbachs Mixedquartett nicht stoppen
Bayerischer Pokalsieg nach Endspielsieg über Peiting

Einen kuriosen Wettkampftag erlebte Kühbachs Mixedmannschaft beim Bayernpokalfinale in Peiting. Selbst Kühbachs zweiter Schütze Georg Engel schüttelte als Routinier kurz nach Spielschluss immer noch ungläubig den Kopf: „Zunächst schien eine Anreise wegen des Eisregens überhaupt nicht möglich – dann gehen wir verspätet in den Wettkampf – sind dann auch noch Letzter - und stehen am Ende auf dem Trepperl ganz oben“. Es war in der Tat eine bemerkenswerte Leistung die das TSV-Quartett um Sarah Specht, Verena Elsen-berger, Georg Engel und Herbert Donner an diesem Finaltag an den Tag legte. Trotz aller Widrigkeiten, ließen sich Kühbachs Eisstockcracks nicht beirren und holten nach einer überaus spannenden Aufholjagd den elften bayerischen Pokalsieg für den TSV.

Ohne sich groß Einzuspielen ging der TSV Kühbach mit gemisch-ten Gefühlen in das Titelrennen und musste gleich einige Nackenschläge einstecken. Zwar konnte im Eröffnungsspiel der EC Außernzell mit dem letzten Schuß in Schach gehalten werden, doch schon in den folgenden Partien gegen Penzing, Massing und Lampoding waren Abstimmungsprobleme, nicht zuletzt wegen der fehlenden Einspielzeit, unübersehbar. Als Schlusslicht trat der TSV zu diesem Zeitpunkt auf der Stelle. Wenn auch die Situation aussichtslos schien, nun musste gegen Fischbachau unbedingt gepunktet werden, um noch eine letzte Chance zu nutzen. Ein 17:6 Sieg läutete schließlich eine famose Aufholjagd ein, die das Nervenkostüm der Spieler und Zuschauer arg strapazierte. Einmal in der Erfolgsspur lief es nun immer besser und nach weiteren doppelten Punktgewinnen gegen Peiting II, Sonne-Bruck, St.Oswald, Pähl und Spitzen- reiter Schachten-Auerbach konnte der TSV Kühbach im letzten Spiel, dank dem besseren Stockverhältnis, sogar noch den ersten Gruppenplatz erobern.

Im abschließenden Endspiel der beiden Gruppensieger, sorgte der TSV schnell für klare Verhältnisse. Einen zwölf Punkte Vorsprung nach zwei Kehren gegen Gastgeber Peiting I, ließen sich die Kühbacher nicht mehr nehmen und spielten ihn beim 18:9 Bayernpokalsieg sicher nach Hause.
Tabelle nach Gruppenspielen

Gleich im Doppelpack gewann Kühbachs Damen-und Herrenmann-schaft in Königsbrunn ihre Kreispokalendrunde. Nachdem schon das Jugend,- Mixed- u. Seniorenteam zu Kreispokalehren kam, setzten nun beide Kühbacher Aushängeschilder den Erfolgstrend fort und holten die schwäbischen Pokalsiege Nr. 64 und 65.

Ein packendes Kopf-an-Kopfrennen lieferten sich in der Herren-konkurrenz die Bundesligisten TSV Kühbach und SSC Gachenbach. Schon nach den ersten Partien war klar, dass der Weg zum Titel nur über die beiden Topfavoriten führen würde. Mit zwei bzw. drei Minuspunkten bestimmten sie zur Halbzeit das Bild an der Tabellenspitze. Obwohl mit zunehmender Spieldauer der Erfolgs-druck immer größer wurde, leisteten sich die Kühbacher Chris-tian Breitschopf, Herbert Schrittenlocher, Hans Asific, Her-bert Donner und Alexander Ivenz nur noch einen Minuspunkt und hielten den SSC mit zwei Punkten auf Distanz.
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Spannung war auch bei den Damen angesagt. Gleich vier Vereine hatten hier Ambitionen auf den Sieg. Nach einem Wechselspiel an der Spitze gaben die Kühbacherinnen Franziska Schwertfirm, Katharina Ferber, Sarah Specht, Marianne Weigl und Sofie Hüttner im zweiten Turnierabschnitt das Zepter nicht mehr aus der Hand und setzten sich mit vier Minuspunkten, vor den Lenbachstädtern und dem Lokalrivalen Haslangkreit, die Pokalkrone auf.
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Kühbacher Damen nach Aufholjagd auf Platz drei
überzeugender zweiter Spieltag bei der Bundesligavorrunde

Kühbach ( ei) Das die jüngsten Erfolge - wie Gewinn des „Ladler-Cups“ oder deutscher Pokalsieg – keine Zufallsprodukte waren, untermauerten Kühbachs Eisstockdamen bei der zweitägi-gen Bundesligavorrunde in der Eisarena von Waldkirchen. Obwohl das TSV-Ensemble um Verena Elsenberger, Franziska Schwertfirm, Sarah Specht, Marianne Weigl und Sofie Hüttner weiterhin auf Angriffsass Veronika Filgertshofer verzichten muss, lieferte es eine beeindruckende Aufholjagd ab und belegte in der Endabrechnung Platz drei.

Mit einem Paukenschlag, allerdings in negativer Hinsicht, eröffnete der TSV Kühbach seinen Einstieg im deutschen Ober-haus. Ein 6:24 Debakel im Auftaktmatch, brachte den erfolgs-verwöhnten Quintett, zunächst den ungewohnten Part des Schlusslichts ein. Mit drei Siegen gegen Irging-Simbach, Eppenschlag und Füssen schien die Scharte aber schnell ausgemerzt zu sein, doch zwei erneute Niederlagen gegen Eching und Rosenheim führten sie postwendend wieder in die hintere Tabellenregion zurück und ließ auch für das Restprogramm nichts Gutes erahnen.

In dieser Situation erwies sich der 28:0 Kantersieg gegen den EC Gerabach als besonders wertvoll. Zum einen holte man zwei wichtige Meisterschaftszähler und zum anderen tankte man mit sechs optimalen Kehren wieder neues Selbstvertrauen. Das bekam auch die Konkurrenz in den Folgepartien deutlich zu spüren. Obwohl nacheinander mit Engelsberg, Neunburg vorm Wald, Unter-traubenbach, Fischbachau, Peiting und Passau gleich das gesam-te Führungssextett auf die Kühbacherinnen wartete, ließen sich die, nicht zuletzt auch dank ihrer Routine, nur noch zweimal düpieren und kletterten im Zwischenklassement auf Rang neun nach oben.

Mit der Euphorie der letzten Partien startete der TSV Kühbach in den zweiten Spieltag. Und das diese noch vorhanden war, zeigte schon die beiden Eröffnungsspiele. 19:15 und 33:3 lauteten die Resutate gegen den Frauendorf und Neumühle. Als gar Erzrivale SV Mehring mit 3:18 den Kürzeren zog, war der TSV-Express auf seiner Aufholjagd nicht mehr zu stoppen. Ein einziger Ausrutscher führte die Crew um Ex-Weltmeisterin Elsenberger letztlich bis auf drei Zähler an Spitzenreiter Engelsberg heran und darf sich nun zur Rückrunde berechtigte Chancen für die Qualifikation zur deutschen Meisterschaft ausrechnen.

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überzeugende Kühbacher Vorrundenauftritte in Bundes- und Bayernliga
Erste Mannschaft Sechster – Zweite und Dritte auf den 5. und 15.Platz

Kühbach ( ei) „Auch wenn die guten Vorbereitungsergebnisse allen Grund zum Optimismus gaben, so war es beileibe keine Garantie, dass wir nach dieser Bundesliga- und Bayernligavor-runde so dastehen würden.“ Mit diesen Worten brachte kühbachs Stockschützenchef Toni Stadlmair in einem ersten Resümee das imponierende Abschneiden der ersten drei Herrenmannschaften auf dem Punkt. Mit dem sechsten Platz in der Bundesliga, sowie dem 5. und 15.Platz in der Bayernliga schufen sich Kühbachs Herren interessante Ausgangspositionen für die Rückspiele im Januar.

Unter großen Erwartungsdruck stand Kühbachs erste Mannschaft beim Titelkampf der Bundesliga Süd im Peitinger Eisstadion. In der Besetzung, Herbert Schrittenlocher, Christian Breitschopf, Alexander Ivenz, Herbert Doner und Karl Baumgartner ging es im Konzert der Großen zunächst recht verhalten los. Einem Remis zum Auftakt folgte ein Wechselbad der Gefühle, wobei oft nur ein einziger Fehler über Sieg oder Niederlage entschied.

So dauerte es bis zum siebten Spiel, ehe den Kühbachern aus-gerechnet gegen den absoluten Topfavoriten EC Grub der Schritt nach oben gelang. In einer nahezu fehlerfreien Partie holten sie mit einem 14:6 Erfolg beide Zähler. Angespornt vom über-raschungscoup ließen sie auch in den nächsten Begegnungen gegen Surheim, Oberkreuzberg und Passau nicht locker und schoben sich durch doppelte Punktgewinne ins obere Tabellen-drittel. Nachdem das Restprogramm des ersten Spieltages mit einem ausgeglichenen Punktkonto abgeschlossen werden konnte, griffen die TSVler tags darauf als Sechster ins Spielgeschehen ein. Dort traf die Breitschopf-Truppe zur Eröffnung auf Spitzenrei-ter EC Hauzenberg, der am Vortag das Maß aller Dinge war. Doch unbeeindruckt ob der Tabellenkonstellation lieferte der TSV Kühbach eine exzellente Vorstellung ab und gewann mit 14:6. Dieser Sieg brachte genügend Motivation um auch das Restpro-gramm sicher über die Bühne zu bringen. Mit nur drei Nieder-lagen aus den zehn Spielen, etablierte sich der TSV auf dem sechsten Platz im Schlussklassement und hält damit zur Rückrunde auch alle Trümpfe in der Hand.
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Für Spannung im Kühbacher Lager war auch in der Bayernliga Süd gesorgt. Hier spielten mit Kühbach II und Kühbach III gleich zwei Teams um Meisterschaftspunkte. Die zweite Mannschaft um Hans Asific, Georg Engel, Manfred Schrittenlocher und Manfred Wall erwischte erwischte beim 25:5 Kantersieg gegen Peiting II zwar einen Auftakt nach Maß, der sich aber nach den Debakeln gegen Erdweg und Kühbach III nicht mehr als um ein Strohfeuer entpuppte. Auch in den beiden Folgepartien gegen Schwangau (24:8) und Schongau (10:16) lief es nicht rund. Erst eine Mannschaftsumstellung durch Routinier Asific brachte den TSV auf den angestrebten Erfolgsweg. Nun war das Quartett nicht mehr zu bremsen und ließ selbst Mannschaften, wie den hoch gehandelten Tabellenzweiten Ramsau, beim 25:3 keine Chance. Mit Rang fünf und 20:8 Zählern, konnten in der Endabrechnung die Aufstiegsträume weiter offen gehalten werden.

Arg gebeutelt startete Aufsteiger Kühbach III ins Titelrennen. Nachdem schon vier etatmäßige Schützen die Reise ins ober-bayerische Dorfen nicht mit antreten konnten, musste nach dem ersten Spiel auch ihr erster Angriffsschütze Anton Stadlmair passen. Doch das „Restaufgebot“ mit Daniel Braunmüller, Nor-bert Engels, Stefan Bscheider und Wolfgang Zimmermann lieferte eine bemerkenswerte Vorstellung ab. Obwohl der Start große Sorgenfalten auf Kühbachs Stirn trieb, steigerte sich die Mannschaft von Spiel zu Spiel und konnte durch ein starkes Mitteldrittel den Grundstein zu einem ausgeglichenen Punktekonto legen. Mit dem 15. Vorrundenplatz und der gezeigten Leistung sollte auch hier in der Rückrunde noch alles möglich sein.

Bildtext: Gut lachen hat Kühbachs erste Herrenmannschaft. Mit einem imponierenden fünften Platz zur Bundesligavorrunde haben Karl Baumgartner, Alexander Ivenz, Christian Breitschopf (li. vorne), Herbert Donner, Lorenz Mayer und Herbert Schrittenlocher (li. hin.) noch alle Trümpfe in der Hand.
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TSV Kühbach mit Topergebnissen in den Pokalwettbewerben

Kühbach ( ei) Mit einer Reihe von Turnieren beendeten Küh-bachs Eisstockschützen ihr Vorbereitungsprogramm für die ab kommenden Wochenende anstehenden Meisterschaftsvorrunden. Dass dabei den Titelkämpfen der Damen (Bundesliga) und Herren (Bundesliga und Bayernliga) durchaus optimistisch entgegen-gesehen werden kann, unterstreichen die Topergebnisse, die vor allem in den Pokalwettbewerben erzielt wurden.

Bereits zwei Pokalrunden absolvierte die Mixedvertretung des TSV. Dabei verschenkte sie zum Auftakt im Königsbrunner Eisoval den bereits sicher geglaubten Kreispokalsieg. In der Besetzung Specht, Schwertfirm, Engel und Mayer leisteten sie sich ausgerechnet in den beiden Abschlußpartien noch zwei entscheidende Niederlagen und mussten somit mit den zweiten Gruppenplatz zufrieden sein. Dieses Malheur revidierten sie aber in Runde zwei, beim Bezirkspokalentscheid der Kreise Schwaben, Ammersee und Allgäu, recht eindrucksvoll. Diesmal in der Formation Specht, Schwertfirm, Engel und Baumgartner landete das Quartett einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg.

Kurzen Prozess machte auch Kühbachs erstes Seniorenteam beim Kreispokal. Mit nur drei Minuspunkten untermauerten die TSV-Schützen Asific, Engel, Baumgartner und Donner ihre Favoriten-stellung und lagen im Schlussklassement vier Zähler vor dem zweiten Kühbacher Team, dass mit Zimmermann, Eberl, Engels, Heiss und Stadlmair für eine überraschung sorgte.

Zwei echte Prüfsteine hatte die Bundesligamannschaft des TSV im Rahmen ihrer Vorbereitungsserie zu bewältigen. Zunächst reisten Breitschopf, Ivenz, Donner, Baumgartner und Schritten-locher zum „Pokal der Landtagspräsidentin“ nach Regen. Dort belegten belegten sie in dem hochkarätig besetzten 2-Tages-turnier einen beachtlichen siebten Platz. Noch besser in Szene setzen konnten sich Breitschopf & Co in Dingolfing. Mit Rang zwei hinter dem Ligakonkurrenten Blau-Weiß March wurde der Bundesliga-show-down erfolgreich abgeschlossen.

Zufrieden war auch Nachwuchstrainer Daniel Braunmüller mit seinen Schützlingen beim Kreispokal der U19-Jugend in Füssen. Mit dem dritten Platz lagen die TSV-Youngsters im Bereich ihrer Möglichkeiten.
Ergebnislisten

 

Vierter deutscher Pokaltitel für Kühbachs Damenquintett
Optimaler Wintersaisonauftakt für TSV-Eisstocksportler

Kühbach ( ei) Viel besser hätte man sich im Kühbacher Stockschützenlager den Einstieg in die Wintersaison gar nicht vorstellen können, denn mit dem deutschen Pokalsieg, sowie zwei ersten Plätzen bei hochkarätigen Damen- und Herrenturnieren und dem Kreispokalsieg der Jugend gelang ein nahezu optimaler Start auf dem noch ungewohnten Eisparkett.

Höhepunkt war zweifellos das deutsche Pokalfinale der Damen in Waldkirchen, zu dem der TSV Kühbach in der Besetzung Katharina Ferber, Verena Elsenberger, Franziska Schwertfirm,Sarah Specht und Marianne Weigl, aber ohne das pausierende Angriffs-Ass Veronika Filgertshofer, anreiste. Das die konsequenten Trai-ningseinheiten in Augsburg und Ingolstadt nicht umsonst waren, offerierten schon die ersten Begegnungen. Nach einem ungefährdeten 20:10 Auftaktsieg gegen Krefeld folgten die Bewährungs-proben gegen die ewigen Rivalen Füssen und Engelsberg. Als auch diese Hürden mit doppelten Punktgewinnen aus dem Weg geräumt waren, gab es kein Halten mehr. Freiburg/Mönchweiler (16:12), Passau (24:8), Neumühle (18:8), Langenargen (15:11) und die Auswahl Südwest (28:6) konnten den Kühbacher Marsch in Richtung Tabellenspitze der Gruppe A nicht verhindern.

Als erster Stolperstein erwies sich zu Beginn des Schlußdrit-tels der EC Bienstand Reichenberg, der beide Zähler entführte. Mit einem 29:9 Kantersieg gegen die Frankfurter Eintracht konnte der Ausrutscher aber schnell wieder egalisiert werden, ehe eine weitere Niederlage, ausgerechnet gegen den Haupt-konkurrenten Neunburg vorm Wald, die Kühbacherinnen vor der Abschlußbegegnung in eine prekäre Lage brachte. Das letzte Spiel gegen den WSV Lorbach musste nun unbedingt gewonnen werden, um die Halbfinalchance wahrzunehmen. Die Vorschlussrunde vor Augen, spielten Elsenberger & Co ihre ganze Cleverness aus und schafften mit einem souveränen 30:6 Sieg den Einzug unter die letzten Vier. Dort trafen sie per Losentscheid erneut auf Neunburg vorm Wald. Entgegen der Gruppenbegegnung machte jetzt der TSV das Spiel und gewann 20:8. Da im zweiten Spiel der RSV Büblingshausen den FC Untertraubenbach besiegte, lautete das Finale Kühbach gegen Büblingshausen.

Hier war in den sechs hart umkämpften Durchgängen vor allem das bessere Nervenkostüm gefragt. Dieses hatte schließlich der TSV Kühbach, der mit 15:13 die Oberhand behielt und damit schon zum vierten Mal den deutschen Pokaltitel holte.

Bereits eine Woche zuvor gaben die Damen in der Waldkirchener Eisarena eine Kostprobe ihres Könnens. Beim dortigen „Ladler-Cup“, der mit 26 deutschen und österreichischen Spitzenclubs hervorragend besetzt war, setzten die Kühbacherinnen von Anfang an die Maßstäbe und landeten einen klaren Gruppensieg. Im Endspiel der beiden Gruppensieger trafen sie auf den Senkrechtstarter der diesjährigen Sommersaison den FC Untertrau-benbach, der ihnen bestens Paroli bot. Doch auch hier hatten die TSV-Damen das bessere Stehvermögen und belegten durch einen 17:13 Erfolg den ersten Platz.
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Zwei reizvolle Tests für die bevorstehende Bundesligasaison absolvierte die erste Herrenmannschaft mit den Turnieren in Peiting und Dingolfing. Beim TSV Peiting, ging das TSV Quartett um Alexander Ivenz, Herbert Donner, Christian Breitschopf und Lorenz Mayer nach der Gruppenphase als Zweitplazierte in den „Play-up-and-down“ Modus. Wie schon so oft, zeigten die TSV-Cracks auch in diesen K.o-Spielen wieder eine Topleistung, die mit einem 13:11 Finalsieg gegen die Hausherren belohnt wurde.
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Nicht ganz so erfolgreich gestaltete sich der Auftritt beim Turnier des EC Pilsting, im niederbayerischen Dingolfing. Diesmal mit der Formation Breitschopf, Ivenz, Donner und Schrittenlocher wollte man beim dortigen Bundesligisten nochmals alle Karten auf den Tisch legen. Nach einem Traumstart mit 11:1 Punkten erwischten sie vermeintlich schwächere Gegner auf dem falschen Fuss und wurden prompt mit unnötigen Punktverlusten bestraft. So musste die ambitionier-te Herrenerste am Ende hinter dem EC Pilsting, SC Reichen-eibach und ESC Aham mit Platz vier zufrieden sein.

Ihren ersten Mannschaftserfolg feierte Kühbachs Jugend-Nachwuchs. Im Augsburger Curt-Frenzel-Stadion, gewannen Bastian Demmel, Timo Mösner, Thomas Salvamoser und Daniel Steber erstmals den Kreispokaltitel. Zweiter wurde der EC Haslangkreit vor dem SV Nordheim.

 

Paartalturnier zum Kühbacher Saisonausklang

Kühbach ( ei) Mit der 37. Auflage des Paartalturniers beenden die Stockschützen des TSV Kühbach ihre diesjährige Sommer-saison. 36 Mannschaften, überwiegend aus heimischen Gefilden, werden am heutigen Freitagabend (18 Uhr) und am Mittwoch (14 Uhr) in der Kühbacher Stockschützenhalle um die begehrten Stockerlplätze kämpfen. Angesichts des illustren Teilnehmerfeldes dürfte es in den vier Spielgruppen zu einem spannenden Schlagabtausch kommen, wobei absolute Topfavoriten nur schwer auszumachen sind. Gespielt wird Freitagabend in zwei getrennt gewerteten Gruppen mit jeweils elf Mannschaften, sowie am Mittwoch mit zweimal sieben Mannschaften plus einem abschließenden „Play up and down“-Finale.
Gruppeneinteilung

 

Im Endspurt ging Kühbach die Puste aus
Stockschützendamen landen bei DM „nur“ auf Platz sechs

Kühbach ( ei) Das hatten sich die Kühbacher Stockschützendamen sicherlich anders vorgestellt. Nach dem der TSV Kühbach bis dato gerade bei nationalen Topevents im Damen-Stocksport fast immer in den Spitzenrängen zu finden war, muss nun der sechste Platz bei der DM schon fast als kleine Enttäuschung gewertet werden. Nach langer Zeit erstmals wieder in der Standardbesetzung mit Sarah Specht, Franziska Schwertfirm, Verena Elsenberger, Vero-nika Filgertshofer und Marianne Weigl startete der TSV im oberbayerischen Lampoding mit einem 13:13 gegen den Mitfavo-riten SV Mehring verheißungsvoll in den Titelkampf. Durch weitere doppelte Punktgewinne gegen den FSV Bad Fried-richshall, der Landesauswahl Württembergs und dem ESC Glas-hütte schienen sie danach schnell die Erfolgsspur gefunden zu haben. Doch der Eindruck täuschte. 12:16 gegen Neunburg vorm Wald und 11:11 gegen Eintracht Frankfurt bedeuteten einen herben Rückschlag beim Sturm auf die Tabellenspitze. Da aber in den folgenden Partien gegen Penzing und Krefeld erwartungs-gemäß gepunktet wurde, mischten sich die Kühbacherinnen wieder unter das Führungsquartett. Für Filgertshofer & Co ein wichti-ger Schritt, da die vier Erstplatzierten in einem abschlie-ßenden Halbfinale und Finale den Meister ermittelten.

ähnlich wie Kühbach erging es bis dahin auch den RSV Büblings-hausen, der nun die Kühbacher Wege kreuzte. Obwohl der TSV anfangs wie der sichere Sieger aussah, konnte der Hessenver-treter das Spiel noch drehen und dem TSV einen empfindlichen Dämpfer zufügen, der nicht ohne Folgen blieb. Völlig konsterniert von der durchaus vermeidbaren Niederlage, absolvierten sie das Restprogramm gegen Füssen, Untertrauben-bach und Stuttgart, wobei die dürftige Punktausbeute von einem Zähler die Meisterschaftsträume endgültig zerstörten.

Dem Meistertitel sicherte sich der RSV Büblingshausen, der im Finale die ESG Füssen souverän mit 18:6 in Schach hielt.
weitere Ergebnisse

 

Kühbachs Eisstocktalent Steber holt auch bei deutscher Meisterschaft Gold

Lokalmatadoren aus Kühbach, Haslangkreit u. Gachenbach schneiden glänzend ab – Weltklasseresultat mit 190 Punkten im Einzel Kühbach ( ei) Vor zwei Wochen zeigte sich IFI-Vizepräsident Peter Longo begeistert über Organisation und Leistungen beim EURO-Grand-Prix der Jugend in Kühbach und resümierte in seinem Schlusswort, „solche Meetings werden so schnell nicht zu toppen sein“. Doch wer am Wochenende die vierte deutsche Meisterschaft der Jugend- und Junioren live mitverfolgen konnte, der wird bestätigen, dass es doch geht.

Mit der für Stockschützenverhältnisse ungewöhnlich großen Zuschauerkulisse von über 400 Fans hinter der Bande und hervorragenden Stocksport auf dem Pflasterparkett, waren diese zweitägigen nationalen Titelkämpfe ein absolutes Highlight für die gesamte Eisstockszene. Zudem untermauerten DESV-Präsident Christian Lindner nebst DESV-Jugendwartin Ursula Kuttner und Jugendnationaltrainer Martin Baumgartner mit ihrer Präsenz den hohen Stellenwert der Wettkämpfe.

Los ging es nach einer kurzen Einspielzeit mit den Qualifika-tionsrunden für den Einzelwettbewerb. Getrennt nach den Klas-sen U16, U19 und U23 mussten sich die weiblichen und männli-chen Schützen nach den Hürden auf Kreis-, Bezirks- und Landes-ebene, nachmals der Auswahlprozedur unterwerfen. Zwei Durch-gänge entschieden über Finalteilnahme oder Zuschauerdasein. Der Klasse U14 blieb die Qualifikationsrunde erspart. Hier durften sich die Landesbesten über den direkten Finaleinzug freuen.

Einen blendenden Eindruck hinterließen dabei die Vertreter der hiesigen Kreisvereine. Lisa Seitz (264 Punkte), Julian Erbe (242) und Anna Seitz (245) (alle EC Haslangkreit) schafften ebenso den Finaleinzug wie Pillipp Hörmann (245) vom SSC Gachenbach. Ausscheiden musste hingegen der Gachenbacher Andreas Schilcher, der mit 229 Zählern auf Platz acht landete und nur knapp das Finale der U19 verpasste.

Im Finale zeigte sich dann, dass neben dem sportlichen Können auch die Nerven eine entscheidende Rolle spielen. Dies belegte bei der U19 die Haslangkreiterin Lisa Seitz. Nach einer für sie mäßigen „Quali“ lag sie noch deutlich hinter Andrea Maurer (EC Fischbachau). Im Finale gelang ihr aber mit insgesamt 635 Punkten doch noch der Sprung nach ganz oben, da Maurer nach einem völlig misslungenen letzten Durchgang nur auf 619 Punkte kam. Einen überraschenden zweiten Platz holte in der männ-lichen Konkurrenz der Gachenbacher Phillipp Hörmann, der nur dem souveränen Peitinger Peischer den Vortritt lassen musste.

Die Klasse U19 wurde von dem Pilstinger Stefan Moosburger (583) und Penzingerin Verena Ruile (614) beherrscht. Ausgesprochenes Pech hatte in der Klasse U16 Julian Erbe vom EC Haslangkreit. Am Ende lag er mit 487 Zählern gleichauf mit Florian Pötzinger (SSV Nöham), musste aber aufgrund des letzten Wertungsergebnisses, dem Niederbayern den dritten Platz überlassen. Diesen dritten Platz behauptete bei der weibliche Jugend die „Kreiterin“ Anna Seitz. Vier Punkte Vorsprunge reichten ihr zum Gewinn der Bronzemedaille. Nicht zu schlagen war hier EURO-Grand-Prix-Siegerin Verena Gotzler (EC Außernzell), die mit dem besten Gesamtresultat (637) und einem Weltklassedurchgang von 190 Punkten die Maßstäbe setzte.

Bei der männlichen Konkurrenz U14 stand TSV-Ass Daniel Steber im Mittelpunkt des Interesses. Nach seiner imponierenden Feuertaufe beim EURO-Grand-Prix in die Favoritenrolle ge-drängt, war man gespannt, wie der Kühbacher mit dieser Bürde umgehen würde. Aber allen Bedenken zum Trotz präsentierte sich der Zwölfjährige wieder nervenstark und in Topform. So legte er im ersten Durchgang gleich 162 Zähler vor und „schaukelte“ mit weiteren 145 die Goldmedaille, sicher nach Hause. Die weibliche Domäne beherrschte Bettina Zimmermann (FC Neunburg vorm Wald) mit 236 Punkten.

Kein Kraut war in den Mannschaftswettbewerben gegen die nie-derbayerischen Vereine gewachsen. In allen vier Klassen hatten sie im Schlussklassement die Nase vorn. So siegten der FC Alt-randsberg (U14), der SSV Nöham (U16), der EC Pilsting (U19) und die SG Windorf/Garham (U23). In der Klasse U19 schrammte die SG Gachenbach/Augsburg nur wegen des schlechteren Stock-verhältnisses an Gold vorbei.

Bei der abschließenden Siegerehrung würdigte DESV-Präsident Christian Lindner nochmals das hohe Niveau der Jugendlichen bei dieser Meisterschaft, sowie die vorzügliche Organisation seitens des TSV Kühbach mit Unterstützung des BC Aichach.

 

Kühbachs Medaillenhoffnungen ruhen auf Steber
Deutsche Jugendschützen-Elite bei DM in Kühbach

Kühbach ( ei) Erst vor zwei Wochen war Kühbachsstockschützen-arena beim EURO-Grand-Prix Austragungsort eines internationa-len Titelkampfs, nun steht sie am kommenden Wochenende mit der deutschen Jugend- und Juniorenmeisterschaft erneut im Mittel-punkt eines sportlichen Highlights.

Bereits zum vierten Mal in Folge präsentiert sich Kühbach als Ausrichter der deutschen Nachwuchstitelkämpfe. Dabei werden am Samstag (8 bis 18 Uhr) und Sonntag (8 bis 12 Uhr) über 150 Schützen im Einzel- und Mannschaftswettbewerb auf die Jagd nach Edelmetall gehen. Höhepunkt der DM dürften zweifelsohne die Entscheidungen in den Mannschaftswettbewerben sein, in denen fast der gesamte Kader an Auswahlschützen an den Start gehen wird. Aus hiesigen Gefilden wird hier die ambitionierte Spielgemeinschaft Gachenbach/Augsburg ihre Visitenkarte abgeben.

Große Chancen darf in den Einzelwettbewerben den Lokalmata-doren Anna Seitz, Julian Erbe, Lisa Seitz (alle EC Haslang-kreit), Andreas Schilcher, Phillip Hörmann (alle SSC Gachen-bach), sowie Daniel Steber (TSV Kühbach) eingeräumt werden, die in den Qualifikationen überzeugende Resultate erzielten. Ein besonders Augenmerk dürften die Eisstockfans auf den Kühbacher richten, der beim EURO-Grand-Prix mit drei Medaillen für Furore sorgte.

 

TSV-Ass Daniel Steber sorgt auch beim EURO-Grand-Prix für Furore
Drei Medallien für den Kühbacher – Deutschland gewinnt zwei der drei Wettbewerbe

Kühbach ( ei) Bereits zum dritten Mal nach 2006 und 2007 stand die Kühbacher Stockschützenhalle am vergangenen Wochenende im Mittelunkt des internationalen Eisstockinteresses. Anziehungs- Punkt war erneut der Euro-Grand-Prix für die U16-National-teams, der auch in seiner zehnten Auflage zu einen interessan-ten Leistungsvergleich der „Nationalspieler von morgen“ wurde.

Sieben Nationen, darunter österreich, Italien, Tschechien, Polen, Slowenien, Weißrussland und Deutschland suchten in den drei Standarddisziplinen Einzel, Einzelteamwertung und Mann-schaftsschiessen ihre Sieger. In der Edelmetallstatistik hatte am Ende diesmal der Gastgeber knapp die Nase vorn. Mit zweimal Gold, einmal Silber und Bronze, konnte Deutschland seinen Hauptkonkurrenten österreich mit je einmal Gold und Bronze, sowie zweimal Silber, hinter sich lassen.

Dass der Wettbewerb durchaus einen gewichtigen Stellenwert besitzt, bezeugte allein die Präsenz einiger IFI und DESV-Präsidiumsmitglieder, allen voran IFI-Präsident Manfred Schäfer (GER) mit seinen Stellvertretern Karl Rosenberger (AUT)und Peter Longo (ITA), daneben DESV Präsident Christian Lindner mit Sportdirektor Hansjörg Riess und dem gesamten Bundestrainerstab.

Nach der Eröffnungsrede von IFI-Präsident Manfred Schäfer - sonst nur bei Europa- und Weltmeisterschaften offiziell zu-gegen - und dem Aktiveneid von Verena Gotzler (GER) ging es am Samstag zur ersten Entscheidung, dem Einzelschiessen. In zwei Durchgängen wurde hier der „Alleskönner“ auf dem Kühbacher Pflasterparkett gesucht.

Nachdem in dem ersten vier Runden Stefan Thurner (GER/309 Punkte), Andreas Schwarzl (AUT/302 Punkte) und Andreas Stras-ser (AUT/296 Punkte) bereits beachtliche Resultate vorgelegt hatten, standen sich in der letzten Runde nochmals sieben Spieler aus österreich, Italien und Deutschland gegenüber – darunter auch das Kühbacher Nachwuchstalent Daniel Steber. Zusammen mit Verena Gotzler sollte er dem Austria-Ausnahmeta-lent Patrick Solböck einigermaßen Paroli bieten. Wer dabei geglaubt hatte, dass dem erst 12-jährigen Kühbacher bei seinem ersten großen Auftritt die Nerven ein Streich spielen würde, der irrte gewaltig.

Mit einer geradezu stoischen Ruhe sammelte er Punkt um Punkt und lag nach dem ersten Durchgang mit hervorragenden 170 Zählern überraschend an der Spitze, dicht gefolgt von Solböck (167) und Gotzler (159). Angeheizt von einer begeisternden Zuschauerstimmung wurde auch der zweite Durchgang zu einer echten Werbung für den Eisstocksport. Die drei Spieler schenkten sich bis zum letzten Schuß nichts, wobei eine über sich hinaus wachsende Verena Gotzler mit dem Spitzenresultat von 331 Punkten noch auf dem Goldplatz vorrutschte. Topfavo-rit Solböck (326) gewann Silber und TSV-Ass Steber (319) holte sensationell die Bronzemedaille.
Platzierungen

Abschließend stand am Samstag noch der Teamwettbewerb des Einzels auf dem Programm. Hier trat die deutsche Mannschaft mit Gotzler, Steber, Gartner und Thurner gegen eine wiederum hoch gehandelte österreichische Mannschaft an. Sicherlich noch von der Euphorie des voran gegangenen Einzelwettbewerbs ge-tragen bot die deutsche Formation mit 294 Punkten wieder eine Klasseleistung und gewann mit dem Kühbacher das zweite Gold. Platz zwei ging erneut an österreich (275), Platz drei an Italien (215).
Endergebnis

Den Reigen der Disziplinen komplettierte am zweiten Wettkampf-tag das Mannschaftsschiessen. Aufgrund der Einzelergebnisse war jedoch schon von vornherein klar, dass der Sieg nur über Deutschland oder österreich führen würde. Diese Vermutung realisierte sich spätestens im Halbfinale, als die Paarungen Deutschland I gegen österreich I, sowie Deutschland II gegen österreich II lauteten. Während Deutschland I mit 8:16 die Segel streichen mußte, besiegte Deutschland II mit Steber den Erzrivalen unerwartet deutlich 20:3.

Im Finale ließ das Austria-Quartett ihr ganzes Können aufblit-zen und besiegte die Schwarz-Rot-Gold-Formation trotz heftiger Gegenwehr mit 15:11. Für Daniel Steber bedeutete dies die Sil-bermedaille, mit der er seine Edelmetallsammlung beim Euro-Grand-Prix vervollständigen konnte.
Endergebnis nach Final und Platzierungsspielen

Bei der Siegerehrung brachte es der Vizepräsident der inter-nationalen Eisstockförderation (IFI) Peter Longo dann noch-mals auf den Punkt. „ Dieser 10. EURO-Grand-Prix mit sieben Teilnehmernationen wird für Zuschauer und Sportler unvergessen bleiben, denn durch eine perfekte Organisation schuf der TSV Kühbach mit Unterstützung des EC Friedberg optimale Voraus-setzungen für einen internationalen Topwettbewerb, das die U16 Sportler mit hervorragenden Leistungen quittierten.“ Abschließend überreichte er und Bürgermeister Hans Lotter-schmid den erfolgreichen Sportlern ihre Medaillen.

 

Nationalspieler von morgen in Kühbach
U-16-Stockschützen aus sieben Nationen am Start

Kühbach ( ei) Ein Leckerbissen der besonderen Art steht am Samstag und Sonntag den Freunden des Eisstocksports ins Haus, wenn der zehnte Euro-Grand-Prix der U-16-Jugend in der Küh-bacher Stockschützenhalle ausgetragen wird. Nachdem in den letzten Monaten fast ausschließlich nationale Wettkämpfe in der TSV-Arena über die Bühne gingen, bringen diesmal mit österreich, Italien, Slowenien, Polen, Tschechien, Weißruss-land und Gastgeber Deutschland, gleich sieben Nationen internationales Flair nach Kühbach.

Dabei dürfte es zum immer wieder interessanten Schlagabtausch zwischen den Eisstockgroßmächten Deutschland, österreich und Italien kommen, die mit je zwei Mannschaften am Start sind. Vor einer schwierigen Aufgabe stehen hingegen die restlichen Nationen, die mit ihren ersten Mannschaften krasser Aussensei-ter sind. Könnten sie eine Mannschaft des Eisstockdreigestirns hinter sich lassen, wäre das bereits ein Riesenerfolg.

Ab 13:30 Uhr steht am Samstag der Einzelwettbewerb auf dem Programm, der in zwei Durchgängen absolviert wird. Auf Kühbacher Seite wird man ins besonders gespannt sein, wie sich das Eigengewächs Daniel Steber aus der Affäre ziehen wird, nachdem er kürzlich als bayerischer Meister von sich Reden machte. Krönender Abschluss des ersten Wettkampftages wird die Teamwertung sein, in der die jeweils vier besten Einzelspezia-listen abschließend den Nationensieger ermitteln.

Am Sonntag steht ab 8:30 Uhr das Mannschaftsspiel auf dem Programm, das sicherlich den Höhepunkt des Meetings bildet. Gerade hier können die Nationalspieler von morgen ihr Können nochmals aufblitzen lassen, ehe der Vizepräsident der internationalen Eisstockförderation (IFE) Peter Longo aus Italien und Kühbachs Bürgermeister und Schirmherr Hans Lotterschmid die Medaillen überreichen werden.

 

Einzeltitel für Kühbacher Nachwuchstalent

Kühbach ( ei) Daniel Steber, mit 12 Jahren der Jüngste im Aktivenkader der Kühbacher Stockschützen sorgt derzeit für Furore. Nach seinen Titelgewinnen im Einzel auf Kreis- und Bezirksebene mit 135 bzw. 127 Punkten, fügte er nun bei der bayerischen Meisterschaft noch einen weiteren hinzu. In Plattling setzte sich der in Diensten des TSV Kühbach ste-hende Friedberger gegen die harte Nationalkaderkonkurrenz durch und holte mit 121 Punkten den Meistertitel in der Klasse U14. Mit diesem Erfolg löste das Kühbacher Ausnahmetalent zugleich die Fahrkarten für die nächsten beiden hochkarätigen Wettbewerbe. So wird er in zwei Wochen die deutschen Farben beim EURO-Grand-Prix der Jugend vertreten und anschließend die Kühbacher Farben bei der deutschen Meisterschaft.

 

Starke Endphase beschert Kühbach dem bayerischen Pokalsieg
TSV-Mixedteam im Finale gegen Penzing siegreich

Kühbach ( ei) Wie eng Freud und Leid beieinander liegen, da-von konnten sich am Sonntag auch Kühbachs Stockschützen ein Bild davon machen. Während am Vorsonntag die Seniorenmann-schaft mit dem vorletzten Platz beim Bayernpokal einen pein-lichen Ausrutscher erlebte, gelang nun dem Mixedteam im selben Wettbewerb der große Wurf. Nach einer spannungsgeladenen End-phase in den Gruppenspielen, holte das Kühbacher Sextett um Veronika Filgertshofer, Sarah Specht, Franziska Schwertfirm, Herbert Schrittenlocher, Alexander Ivenz und Lorenz Mayer durch einen souveränen 14: 3 Finalsieg gegen den FC Penzing den bayerischen Pokalsieg.

Mit großen Vorschußlorbeeren startete der TSV Kühbach in den Pokalkampf der 22 Mannschaften. Dass das Ganze in der heimi-schen Stocksporthalle aber kein Sonntagsspaziergang werden würde, unterstrich schon die Auftaktpartie gegen Garching. Erst mit dem letzten Schuß konnte der knappe 14:10 Erfolg sichergestellt werden. Dieser Warnschuß zeigte Wirkung, denn in den Folgepartien gegen Rothammer Parkstetten (21:3), Gerabach (21:7) und Berching (17:3) leistete sich der TSV kaum Fehler und setzte sich an die Tabellenspitze.

Danach kam es zum Aufeinandertreffen des Spitzenreiters mit seinem unmittelbaren Verfolger Schondorf. Obwohl die Kühbacher hier keine schlechte Figur abgaben konnten sie die 9:15 Nie-derlage nicht verhindern. Den Frust dieser Niederlage bekam im nächsten Spiel der TSV Hartpenning zu spüren, der mit 3:25 arg unter die Räder kam. Mit dem Kantersieg schienen die Kühba-cher wieder in die Erfolgsspur zurück gefunden zu haben, doch der Schein trog.

überraschend schlug Preying den TSV mit 16:10 und Schondorf übernahm die Führung. Als dann auch noch Massing beide Zähler in Beschlag nahm, sanken die Chancen einer Endspielteilnahme gegen Null. Vielleicht war es der ärger über die leichtfertig vergebenen Schüsse in den beiden Niederlagen, die Ivenz & Co anschließend zu einer starken Schlussoffensive veranlassten. Angeführt von Veronika Filgertshofer, die während der gesamten Spielzeit eine exzellente Vorstellung als erste Angriffs-schützin abgab, wurden Altenstadt und Penzing I deutlich besiegt.

Wie wichtig die doppelten Punktgewinne waren, zeigte dann die Abschlusstabelle. Da auch die Kontrahenten unerwartet Federn ließen, schob sich der TSV Kühbach aufgrund des besseren Stockverhältnisses noch auf Platz eins und somit ins Finale.

Hier wartete als Sieger der Gruppe B der FC Penzing II. Vom ersten Schuss weg präsentierte sich der TSV Kühbach ganz im Stile eines Spitzenteams und ließ im Kampf um die bayerische Pokalkrone mit einem 14:3 Sieg nichts mehr anbrennen.
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Bayerns beste Mixed-Teams in Kühbach

Kühbach ( ei) Kein Sonntagsspaziergang dürfte morgen (8:30 Uhr)für die 22 qualifizierten Vereine der Bayernpokal im Mixed werden. Schon die Partien in den beiden Spielgruppen verspre-chen einen äußerst reizvollen Wettbewerb, ehe im abschlie-ßenden Finalspiel, der neue bayerische Pokalsieger gekürt wird. Mit dem TSV Kühbach und dem EC Haslangkreit gehen in der Kühbacher Stocksporthalle auch zwei spielstarke Lokalmatadore an den Start, die sicherlich nicht ohne Titelambitionen sind.

 

Herbe Entäuschung beim Bayernpokalfinale
Kühbachs Senioren belegen nur vorletzten Gruppenplatz

Kühbach ( ei) Selbst bei der abschließenden Manöverkritik im Sportheim konnte es das Kühbacher Seniorenquartett um Lorenz Mayer, Karl Baumgartner , Anton Stadlmair und Hans Asific nicht fassen. Trotz eines an diesem Tag überragend aufspielen-den Karl Baumgarter, endete das Bayernpokalfinale mit einer herben Enttäuschung, denn nach dem souveränen Bezirkspokalsieg kam die TSV-Mannschaft diesmal nicht über den vorletzten Gruppenplatz hinaus.

Mit großen Ambitionen ging der TSV Kühbach in den prestige-trächtigen Pokalwettbewerb. Mit einem 20:10 Erfolg in einer hochklassigen Eröffnungspartie gegen den TSV Großberg schienen die Kühbacher schnell die richtige Erfolgsspur gefunden zu haben. Doch schon das nächste Spiel gegen den EV Regensburg offenbarte ungewohnte Fehler, die zu einem 5:31-Debakel führten. Nachdem anschließend Rosenheim wieder mit 18:12 auf Distanz gehalten werden konnte, kamen hinterher die beiden Bundesligisten EC Grub und SV Unterneukirchen.

Es waren aus Kühbacher Sicht, sicherlich die Schlüsselspiele des Wettbewerbs. Schon bei der unglücklichen 13:15 Niederlage in der letzten Kehre gegen den Seriensiegern aus Grub deutete sich eine gewisse Resignation an. Als dann die Partie gegen das oberbayerische Unterneukirchen ebenfalls mit dem finalen Schuss 9:11 verloren ging, war der Faden vollständig gerissen.

In der Folgezeit konnte man das Kühbacher Spiel drehen und wenden, es lief nur noch wenig zusammen. Einzig gegen den FSV Eching kam das Quartett noch zu einem doppelten Punktgewinn. Mit mageren sechs Zählern, war schließlich in der Abschluss-tabelle Endstation auf dem vorletzten Gruppenplatz.
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Eine souveräne Leistung lieferte das zweite Seniorenteam beim Kreispokal der Klasse C in der Kühbacher Stocksporthalle ab. Obwohl Günter Heiss, Wolfgang Zimmermann, Norbert Engels, Josef Schrittenlocher im Auftaktspiel (8:18) gegen den späteren „Vize“ Inchenhofen Federn lassen mußten, ließen sie sich auf heimischen Parkett nicht aus dem Konzept bringen. Ein klarer 24:8 Erfolg gegen den TSV Burgau sorgte für genügend Sicherheit um auch die Punkte in den restlichen Partien sicher nach Hause bringen zu können. Als neuer Titelgewinner lagen sie im Schlussklassement zwei Zähler vor den beiden Mitaufsteigern SWV Inchenhofen und DJK Sandizell.
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Klassenerhalt für Kühbachs Dritte und Vierte

Kühbach ( ei) Den erwartet spannenden Verlauf nahm die Meisterschaftsrunde der Oberliga West in der Kühbacher Stock-sporthalle. Nicht weniger als sechs Mannschaften wechselten sich während der sechsstündigen Spielzeit als Spitzenreiter ab. Im der Endabrechnung behielten schließlich Topfavorit SV Untermeitingen und Aussenseiter FC Gundelfingen das bessere Ende für sich und feierten zusammen den Aufstieg in die Bayernliga.

Den erwartet schweren Stand hatten die beiden Kühbacher Mann-schaften. Mit 4:6 Punkten nach fünf Partien kamen beide zunächst nur mäßig aus den Startlöchern. Doch während die stärker eingeschätze Dritte mit Engels, Filgertshofer, Braun-müller, Bscheider und Stadlmair M. durch eine Siegesserie Richtung Aufstiegsränge marschierte, verlor die Vierte in der Besetzung Heiss, Zimmermann, Asific, Wall und Schrittenlocher J. entscheidende Zähler im Kampf um den Klassenerhalt. Mit zwei Siegen in den Abschlussbegegnungen gegen die beiden späteren Absteiger Aichach und Diessen, verschafften sich Zimmermann & Co aber dann doch die wichtigen Zähler zum Klassenerhalt.

Nicht ganz mithalten im interessanten Aufstiegskampf konnte zum Schluß die TSV-Dritte. Durch zwei unnötige Niederlagen gegen Schrobenhausen und Windach fiel sie nicht nur auf Platz neun zurück, sondern vergab auch die einmalige Chance zum Aufstieg.
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Und weiter geht der Meisterschaftsreigen in der Kühbacher Stocksporthalle, wenn am Samstag (8:00 Uhr), die Senioren-Mannschaften der Kreisklasse C um Punkte kämpfen.

Mit von der Partie im 12er Teilnehmerfeld sind:
ESC Thannhausen II, WF Klingen, DJK Sandizell, TSV Aindling I, VSC Donauwörth II, TSV Burgau, SC Hausen II, SV Untermeitingen II, SWV Inchenhofen, TSV Kühbach II, TSV Haunstetten und TSV Aindling II

 

„Silbernes Lorbeerblatt“ für Veronika Filgertshofer

Eine besondere Auszeichnung erfuhr dieser Tage die Kühbacher Eisstockschützin Veronika Filgertshofer. Aus der Hand von Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich erhielt das TSV-Aushängsschild in Berlin, das „silberne Lorbeerblatt“. Er würdigte damit ihre Titelgewinne bei Welt- und Europameisterschaften.

 

Oberligameisterschaft in Kühbach

Kühbach ( ei) Zu einem interessanten Titelkampf kommt es am kommenden Sonntag (9:00), wenn 15 Mannschaften zur Oberliga-meisterschaft in der Kühbacher Stocksporthalle antreten. Da mit dem BC Aichach, EC Friedberg, SSV Schrobenhausen, EC Haslangkreit II sowie der dritten und vierten Mannschaft des TSV Kühbach gleich sechs heimische Teams mit Aussenseiter-chancen an den Start gehen, erhält diese Meisterschaft einen zusätzlichen Reiz. Gerade diese Derbis könnten in der Endab-rechnung um den Bayernligaaufstieg von entscheidender Bedeut-ung sein. Eindeutig in der Favoritenrolle stehen der TSV Schondorf I und SV Untermeitingen.

Startliste:
FC Gundelfingen, TSV Schondorf I, SV Untermeitingen, TSV Kühbach III, ESC Thannhausen, SSV Schrobenhausen EC 1978 Haslangkreit II, MTV Dießen, TSV Kühbach IV, EC Augsburg II, TSV Schondorf II, BC Aichach, SF Windach, EC Friedberg, SpVgg Lagerlechfeld

 

Kühbachs Herren nun auch in der Sommersaison erstklassig

Bundesligaaufstieg in Plattling / Damen „Vize“ in der Bundesliga

Kühbach ( ei) Für einen weiteren Meilenstein in der Kühbacher Eisstockgeschichte sorgte am Samstag die erste Herrenmann-schaft des TSV als ihnen in der Besetzung Christian Breit-schopf, Herbert Schrittenlocher, Lorenz Mayer und Karl Baum-gartner mit einem zweiten Platz in der 2. Bundesliga der Aufstieg ins deutsche Oberhaus gelang. Damit vollbrachte der TSV Kühbach das Kunststück, nun in den beiden Spielzeiten Sommer und Winter, sowohl mit den Damen wie auch mit den Herren in der Bundesliga präsent zu sein – ein absolutes Novum im Eisstocksport.

Einen Auftakt nach Mass erwischte die Herrenerste auf dem Plattlinger Pflasterparkett. 15:11 und 19:6 lauteten die End-ergebnisse gegen Hauzenberg und Perlesreut. Was nach einem Spaziergang aussah sollte sich jedoch schnell ändern. Nieder-lagen gegen Spiegelau und Passau holten die Kühbacher wieder auf dem Boden der Tatsachen zurück. Konzentriert gingen sie die nächsten Partien gegen Niederpöring und Mitterskirchen an und wurden prompt mit Doppelsiegen belohnt. Obwohl an-schließend gegen Irging-Simbach eine unglückliche 9:13 Nieder-lage in Kauf genommen werden mußte, war der TSV-Express danach nicht mehr zu stoppen. Unterneukirchen (17:15), Massing (15:8), Daglfing München (18:8), Teugn (11:8), Aiterhofen I(13:9), Neubärndorf Regen und Aiterhofen II (5:18) waren die restlichen Stationen auf dem Weg zum Aufstieg in die 1. Bundesliga.
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Ebenfalls eine Klasseleistung muss man den Kühbacher Damen bei ihrem Titelkampf in der 1. Bundesliga bescheinigen. Ganz im Stile einer routinierten Mannschaft legte das Quintett um Veronika Filgertshofer, Franziska Schwertfirm, Sarah Specht, Marianne Weigl und Victoria Diez im oberbayerischen Lampoding gleich mächtig los.

Nach einem überzeugenden 18:6 im Eröffnungsspiel gegen Penzing folgte eine imponierende Siegesserie, die erst im neunten Spiel, von der erneut stark aufspielenden ESG Füssen (8:18) gestoppt wurde. Diesen Ausrutscher steckten die Kühbacherinnen aber rasch weg und hielten sich bis zur letzten und Begegnung gegen den Erzrivalen SV Mehring weiter schadlos. In dieser entscheidenden Auseinandersetzung kamen die Oberbayern aber deutlich besser aus den Startlöchern und besiegten den TSV mit 18:8.

Da nun mit Mehring, Kühbach und Füssen drei Mannschaften punktgleich an der Tabellenspitze lagen, musste das Stock-verhältnis den Ausschlag geben. Hier hatte der SV Mehring die besseren Aktien und gewann vor dem TSV Kühbach.
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Weniger mit Ruhm bekleckerte sich die zweite Herrenmannschaft in der Bayernliga Süd. Schon die empfindlichen Aufaktnieder-lagen gegen die Lokalrivalen Haslangkreit (9:19) und Gachen-bach (3:16) zeigten die Defizite in punkto Treffsicherheit und „Massen“ auf. Da diese Mängel auch in den Folgepartien nicht abgestellt werden konnten, zierten die TSVler Franz Krepold, Armin Hahn, Manfred Schrittenlocher und Anton Stadlmair zur Halbzeit das Tabellenende.

Als nach einer Umstellung die Zähler gegen Antdorf, Töging und Peiting II an die Kühbacher gingen, keimte vorübergehend noch-mals Hoffnung auf, die aber spätestens Spitzenreiter Lampoding schonungslos zerstörte. Obwohl in den letzten drei Spielen nochmals fünf Punkte auf das Habenkonto flossen, reichte es für den TSV Kühbach nicht mehr um dem Abstieg zu entgehen, zumal auf Grund des gleitenden Abstiegs bereits ab Rang neun die Abstiegszone begann.
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Ihren „Heimvorteil“ in der Kühbacher Stocksporthalle konnten Haslangkreits Damen in der Bayernliga Süd nutzen. Hinter Hallbergmoos und Schondorf belegten sie den dritten Aufstiegs-platz. Mit dem SSV Schrobenhausen und dem TSV Dasing mussten zwei Vereine aus der hiesigen Region den Weg nach unten antreten.
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Gachenbach II wird seiner Favoritenrolle gerecht

Kühbach ( ei) Mit einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg in der Landesliga West gelang der favorisierten zweiten Mannschaft des SSC Gachenbach der Durchmarsch von der Bezirkoberliga in Oberliga West. Das gleiche Kunststück vollbrachte die erste Mannschaft des SWV Inchenhofen, die sich als Dritter ebenfalls noch in den Medaillenrängen platzieren konnte.

Während die junge Gachenbacher Truppe um Matthias Kappelmaier, Philipp Hörmann, Andreas Schilcher und Dominik Hörmann, zusam-men mit dem überraschend starken VSC Donauwörth, dem 15er Feld ihren Stempel aufdrückten, kam es dahinter zu einem überaus spannenden Schlagabtausch. Bis zum letzten Spiel durften sich in der Kühbacher Stocksporthalle noch weitere sieben Mann-schaften Hoffnungen auf einen Aufstiegsplatz machen. In den Schlüsselspielen des Abschlußdurchganges hatte schließlich das Inchenhofener Quartett mit Roger Ostermeier, Rudi Lohner, Erwin Mayr und Georg Märdauer das bessere Nervenkostüm und schaffte gemeinsam mit dem viertplazierten SV Fuchstal eben-falls noch den Oberligaaufstieg. Einen denkbar schlechten Tag erwischte die Vertretung des AS Griesbeckerzell. Obwohl sie unermüdlich um jeden Punkt kämpften, mussten sie nach Platz fünfzehn, als Aufsteiger wieder den Gang nach unten antreten.
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 Nachdem zuletzt meist Herrenwettbewerbe den Spielplan in der Kühbacher Stocksporthalle bestimmten, kommen nun am Samstag (8:30 Uhr) erstmals wieder die Damen zum Zuge. Mit der Bayernliga Süd steht zudem eine attraktive Meisterschaftsrunde auf dem Programm, in der mit Schrobenhausen, Dasing und Haslangkreit auch Vereine aus der hiesigen Region vertreten sind.

Startliste: FSV Eching, EC Irging-Simbach, TSV Peißenberg, TSV Schondorf, EC Eintracht Aufham, ASV Eggstätt, SV Kirchanschöring, SSV Schrobenhausen, EKC Rottach-Egern, TSV Dasing, VfB Hallbergmoos, TSV Peiting, TSV Steinhöring, EC Haslangkreit, SV-DJK Taufkirchen

 

Galaauftritt von Kühbachs Herren beim Bezirkspokal

Ohne Punktverlust zum Pokalsieg / Damen belegen Platz zwei

Kühbach ( ei)„ Die Qualifikation zum Bayernpokal war eigent-lich fest eingeplant, aber mit einem derart souveränen Sieg hatte wirklich keiner gerechnet“, mit diesen Worten kommen-tierte Kühbachs Routinier Karl Baumgartner das Topergebnis seiner ersten Mannschaft beim Bezirkspokal. Waren die letzten Auftritte noch mit Schwankungen versehen, so lieferte sie diesmal mit 28:0 Punkten eine perfekte Galavorstellung ab.

Nach einem hart umkämpften 14:6 Sieg im Eröffnungsspiel gegen den EC Augsburg stellte das TSV-Quartett um Herbert Schritten-locher, Lorenz Mayer, Christian Breitschopf und Karl Baum-gartner in den nächsten Partien schon frühzeitig die Weichen Richtung Bayernpokal. Durch konsequentes Angriffsspiel brachten sie auf dem Buchloer Betonparkett, ihre Gegner immer wieder in Verlegenheit und nutzten deren Fehler schonungslos aus. So war es kein Wunder, dass zur Turniermitte der TSV Kühbach nach doppelten Punktgewinnen gegen Hirschzell (24:6), Untermeitingen (14:8), Osterreinen (27:5), Unter-Oberbrunn (17:11), Herrsching (18:6) und Windach (20:7) verlustpunktfrei an der Tabellenspitze lag. Als schließlich auch die hartnäckigsten Verfolger Schondorf (25:7) und Penzing (18:8), sowie die Lokalrivalen Gachenbach (14:6)und Haslangkreit (18:10) in die Schranken verwiesen wurden, gab es kein Halten mehr. Hoch motiviert ließen sie ihren taktischen und spielerischen Fähigkeiten auch im Restprogramm freien Lauf und beendeten den Pokalwettbewerb als ungeschlagener Titelträger.
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Zur gleichen Zeit und an gleicher Stelle, mussten Kühbachs Damen um Pokalehren kämpfen. Nachdem mit Verena Elsenberger und Sarah Specht gleich zwei Spielerinnen aus der Stammfor-mation fehlten, sahen die TSV-Akteure Veronika Filgertshofer, Franziska Schwertfirm, Marianne Weigl und Victoria Diez den zwölf Begegnungen mit gemischten Gefühlen entgegen.

Zumindest was die erste Turnierhälfte anbelangt, schienen jegliche Zweifel unbegründet, denn mit einer Siegesserie starteten die Kühbacherinnen optimal in den Wettkampf. Schondorf (24:12), Tegernbach (44:0), Untermeitingen (18:12), Unter-Oberbrunn (17:11), Weilach (32:0), Füssen (25:3), Gerst-hofen (37:3) konnten nur stellenweise Paroli bieten und unterlagen deutlich. Dass das bis dahin fast fehlerlose Kühbacher Spiel dann ausgerechnet gegen den Lokalrivalen Haslangkreit (8:20) und dem späteren Gewinner Penzing (7:27) eine entscheidende Wendung erfahren würde, hatten sie sich dann selbst zuzuschreiben. Selbst drei Siege in den Abschluß-spielen vermochten diese beiden Niederlagen nicht mehr zu egalisieren, so dass sie in der Endabrechnung mit Platz zwei zufrieden sein mussten.
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Landesliga in Kühbach

Mit der Meisterschaftsrunde der Landesliga West geht am Samstag (9:00) ein weiterer Pflichtwettbewerb in der Kühbacher Stocksporthalle über die Bühne. Besonders gespannt darf man auf das Abscheiden der drei heimischen Teams aus Gachenbach, Griesbeckerzell und Inchenhofen sein, die neben dem SV Oberrieden, SV Unter-/Oberbrunn, VSC Donauwörth, ESV Wörthsee, TSV Türkenfeld, ESV Gersthofen II, ESV Gersthofen I, VFB Oberndorf, ESC Bad Wörishofen, TSV Moorenweis, SV Fuchstal, TV Lauingen an den Start gehen.

 

Kühbachs Senioren souverän zum Bayernpokal

Bezirkspokalsieg in Buchloe vor Aichach und Haslangkreit

Kühbach ( ei) Eine beeindruckende Erfolgsserie legte die Herrenequipe der Kühbacher Stockschützen am letzten Wochenende an den Tag. Fünfmal mussten sie auf fremden Terrain ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen und erreichte mit vier ersten und einem zweiten Platz, ein fast optimales Ergebnis.

Bestens disponiert zeigte sich ins besonders das Senioren- qurtett mit Karl Baumgartner, Hans Asific, Lorenz Mayer und Anton Stadlmair. Von Beginn an lieferten sie auf dem Betonbelag der Buchloer Eishalle eine beständige Vorstellung ab, die mit dem Bezirkspokalsieg und der Bayernpokalqualifi- kation belohnt wurde. Einzig das Allgäuer Team des ASV Hirsch-zell, vermochte den Kühbachern eine Niederlage zuzufügen. Erfreulicher Weise konnten sich mit dem BC Aichach und EC Haslangkreit, auf den Rängen zwei und drei, zwei weitere Mannschaften aus hiesigen Gefilden für den bayerischen Entscheid in Weiden qualifizieren.
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Nicht weniger erfolgreich, was die Platzierungen anbelangt, präsentierten sich die weiteren TSV-Mannschaften. Ob in Gachenbach, Wörth (Krs. Erding) oder Wertingen, der Weg zum Turniersieg führte stets über dem TSV Kühbach.
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Ein Platz im Mittelfeld war das Ziel der Kühbacher Jugend-mannschaft beim Bezirkspokal. Doch obwohl das Quintett um Steber, Mösner, Salvamoser sowie D. und B. Demmel mit dem drittbesten Stockverhältnis streckenweise gute Ansätze zeigte, kam es über den letzten Platz nicht hinaus.
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Kreispokalrunde in Kühbach

Mit der Kreispokalrunde der Klasse B geht am Samstag (8:00) ein weiterer Pflichtwettbewerb in der Kühbacher Stocksport-halle über die Bühne. Neben dem Topfavoriten SSC Gachenbach starten noch folgende Mannschaften ins Titelrennen: BC Adelzhausen, ESV Rain/Lech, FSV Buchdorf, SSV Höchstädt II, TV Lauingen, TSV Schwabmünchen, VSC Donauwörth, TSV Harburg, EC Augsburg II, BC Aresing, ESC Thannhausen I, SC Hausen/Dillingen, ÊSC Thannhausen II, VfB Oberndorf II

 

Nationalteam drückt Brauereifestturnier den Stempel auf
Hochklassiges Kühbacher Traditionsturnier / Gastgeber auf Platz sechs

Kühbach ( ei) So ganz nach dem Geschmack von Zuschauer und Veranstalter verlief die 23. Auflage des Brauereifestturniers der Kühbacher Stockschützen. Beste Bedingungen in der Kühba-cher Stockschützenarena, spannende Begegnungen bis zur letzten Spielrunde, dazu treffsichere Schützen, die mit taktischen Raffinessen und außergewöhnlichen Schußtechniken die rund hundert Zuschauer hinter der Bande verblüfften – alles in allem eine auf hohem Niveau stehende Werbung für den Stock-schützensport.

Nicht gerade mit Ruhm bekleckerten sich in der Anfangsphase die TSV-Schützen Christian Breitschopf, Karl Baumgartner, Lorenz Mayer, Herbert Schrittenlocher und Alexander Ivenz. Vielleicht waren es noch die Nachwehen des Brauereifestein-satzes vom Vortag, jedenfalls lieferte das Quintett in den ersten drei Partien gegen Daglfing München (8:18), Breitbrunn (11:11) und Haslangkreit (8:18) eine für ihre Verhältnisse indiskutable Leistung ab.

Erst im vierten Spiel gegen den EC Surheim (24:0) war ein Aufwärtstrend erkennbar. Jetzt zeigten Kühbachs Stockcracks das sie nicht von ungefähr in der Bundesliga spielen. Gerade in den Topbegegnungen gegen Augsburg (11:3), Peiting (13:11), Gerabach (17:15) oder dem Austria-Vertreter Angerberg gelang ihnen eine ansprechende Vorstellung ihres Leistungsvermögens.

Mittlerweile auf Platz fünf vorgearbeitet, folgte im viert-letzten Spiel die mit Spannung erwartete Auseinandersetzung mit dem deutschen Nationalteam. Zwei folgenschwere Schnitzer bereits in der ersten Kehre, verschaffte dem DESV-Team jedoch schon frühzeitig den entscheidenden Vorteil, den sie auch konsequent zum doppelten Punktgewinn ausnutzten.

Obwohl der Ausgang und Spielverlauf in dieser Begegnung für die Kühbacher etwas ärgerlich war, machte sich keineswegs Resignation breit. Ganz im Gegenteil. Nach zwei Siegen gegen Regensburg (27:3) und Gundelfingen (17:9) bestand durch einen Sieg in der Abschlußpartie gegen den EC Pilsting sogar noch die Chance auf Platz drei. Doch wie bereits im Spiel gegen die Nationalmannschaft, machte erneut eine miserable erste Kehre einen Sieg und damit den dritten Platz zunichte.

Eine Klassepartie vom Anfang bis zum Ende lieferte das deut-sche Nationalteam ab. Das von Bundestrainer Berhard Stelzig bestens eingestellte Quartett um öttl, Neumair, Stadler und Schäffler drückte dem Kühbacher Traditionsturnier eindeutig seinen Stempel auf und gewann mit 31:5 Punkten souverän. Dahinter folgte der mitfavorisierte EV Angerberg, vor der überraschend starken Mannschaft aus Haslangkreit.
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Kühbachs Brauereifestturnier – die Topadresse in der Eisstockszene

Traditionsturnier wieder mit der Stockschützenelite besetzt

Kühbach ( ei ) „ Es ist ein Traum für jeden Veranstalter ein solches Stockschützenturnier zu besetzen, denn aufgrund der zahlreichen Voranmeldungen ist dieses Turnier bereits Monate vorher ausgebucht“, resümiert TSV - Stockschützenchef Toni Stadlmair, wenn er auf die Teilnehmerliste des diesjährigen Brauereifestturniers blickt. Das Kühbacher Traditionsturnier, das am Samstag um 9 Uhr angepfiffen wird, ist mittlerweile ein wahrer Selbstläufer geworden. Mussten in den Anfangsjahren noch größere Anstrengungen unternommen werden, um hochkarätige Mannschaften nach Kühbach zu lotsen, ringen jetzt die Topver-eine förmlich um einen Startplatz.

Mit einem derartigen Zuspruch hatte vor nunmehr 22 Jahren keiner gerechnet, als man sich in Kühbacher Eisstockkreisen erstmals Gedanken über eine wirklich zugkräftige Konkurrenz machte. Dass das 1990 kreierte Brauereifestturnier einmal zu einem der attraktivsten Wettbewerbe aufsteigen würde, daran hatte damals wohl keiner gedacht. Denn ganz egal wann und wo die Stockschützenelite über Spitzenturniere heute zum Reden kommt, das Kühbacher Brauereifestturnier zählt, wie zum Beispiel der „Styria-Cup“ in österreich, zu den Topadressen auf diesem Gebiet.

Wie hoch der Stellenwert derzeit ist, liest sich schon aus der Startliste der bevorstehenden 23. Auflage. Ganz oben steht natürlich die deutsche Nationalmannschaft, die als aktueller Weltmeister und „Winterstar“-Sieger des Bayerischen Fernsehen ihre Visitenkarte in der Kühbacher Stocksporthalle abgeben wird. Daneben sind mit dem TSV Peiting, EC Pilsting, EC Augsburg, EC Surheim, EC Gerabach, TSV Breitbrunn, SV Daglfing München, SSC Gachenbach und TSV Kühbach neun Mannschaften aus der ersten Bundesliga vertreten, wobei die ersten Sechs seit Jahren zur Spitze in der deutschen Eisstockszene zählen. In die gleiche Kategorie fallen die beiden österreichvertreter EV Angerberg und EV Breitenwang. Mit TSV Hartpenning, EC Has-langkreit und dem italienischen Quartett des EV Niederdorf starten drei Teams aus der 2. Liga. Der EV Regensburg, FC Gundelfingen, SC Geisenhausen und Schwabelweis Regensburg aus Bayernliga und Oberliga vervollständigen das attraktive Teil-nehmerfeld. Ein besonderes Augenmerk dürften die Zuschauer sicherlich auf die Lokalmatadoren aus Kühbach, Kreit und Gachenbach richten, die immer für eine überraschung gut sind. Mit Wehmut dürfte man dabei in TSV-Kreisen noch an den Ausgang des vorjährigen Turniers denken, als durch eine Niederlage im Abschlussspiel gegen den Tabellenletzten, der schon sicher geglaubte Turniersieg noch dem deutschen Nationalteam überlassen werden musste.

Für Spannung ist also gesorgt, bevor Schirmhaerr Baron von Beck-Peccoz und Bürgermeister Hans Lotterschmid die Siegerpokale im Festzelt überreichen werden.

 

Unglaublicher Endspurt

3.Platz in der Oberliga – Zweite belegt Platz 14. – Vierte wird Achter

Kühbach ( ei) Großkampfstimmung herrschte am vergangenen Wochenende im Kühbacher Stockschützenlager. Gleich drei Mann-schaften mußten in den Spielklassen Bayern-, Ober- und Bezirksoberliga ihr Können unter Beweis stellen. Während die beiden oberen Klassen einen zweitägigen Rückkampf zu absol-vieren hatten, beschränkte sich das Bezirksoberliga-Pensum auf einen Wettkampftag. Mit einem 20. Vorrundenplatz reiste Kühbachs „Zweite“ in der Besetzung Franz Krepold, Hans Asific, Manfred Schrittenlocher und Anton Stadlmair zur Bayernliga-Rückrunde nach Waldkrai-burg. Zunächst galt es im direkten Vergleich der Mannschaften eine günstige Ausgangsposition für die entscheidenden Platzie-rungsspiele am zweiten Wettkampftag zu finden.

Nach einem hartumkämpften Remis zum Auftakt gegen Hittenkir-chen rückte dieses Vorhaben vorerst in weite Ferne, denn die Folgepartien gegen Aufham, Haslangkreit und Waldkraiburg brachten keine Punkte. Eminent wichtig für den Tabellenstand erwiesen sich anschließend die Siege gegen Engelsberg und Sig-mertshausen, durch die wieder der Anschluß zum Mittelfeld hergestellt wurde. Dass dies nur ein Strohfeuer war, zeigten die nächsten Begegnungen. Abwechselnd 8:18 gegen Lagerlechfeld, 17:11 gegen Peiting, 9:10 gegen Helfendorf, 19:11 gegen Truchtlaching hieß es nach jeweils sechs Kehren und dieser Zyklus von Sieg und Niederlage sollte sich bis zum Abpfiff fortsetzen. Letztlich rangierte das TSV-Quartett auf den 18.Platz unter den 28 Mannschaften, der gemischte Gefühle für die sieben Platzierungsspiele des darauf folgenden Spiel-tages hervorrief. Auf Bahn neun startend, klebte den Kühbachern im ersten Spiel das Pech buchstäblich an den Händen, denn obwohl der letzte entscheidende Schub optimal abgegeben wurde, blieb die Daube beim Gegner und bescherte so Daglfing den Sieg. Jetzt eine Bahn abgerutscht wartete der SV Schechen. Hier machte der TSV einen 0:10 Rückstand wett und marschierte wieder auf die Ausgangsbahn, wo abermals Daglfing wartete. Wiederum in letzter Instanz behielten Münchens Vorstädter die Oberhand. Nun traf Kühbach auf den EC Antdorf, der mit 16:10 sicher in Schach gehalten wurde. Erneut auf Bahn neun, kam es wieder zum Dauerbrenner Kühbach gegen Daglfing. Diesmal drehte der TSV den Spies um und schnupperte erstmals in die obere Tabellenhälfte. Den Motivationsschub noch an den Händen ließ er sich die weitere Chance nicht entgegen und besiegte Irging Simbach klar 21:5. Nur noch statistischen Wert hatte die abschließende 25:27 Niederlage gegen Eintracht Aufham, womit Krepold & Co als 14. die Bayernligasaison beendeten.
Tabelle nach Platzierungsspielen:

Gelassen startete die dritte Mannschaft mit Anton Filgerts-hofer, Daniel Braunmüller, Stefan Bscheider, Norbert Engels nach ihrem überraschenden 7. Platz in der Hinrunde in Sonthofen ins Titelrennen der Oberliga West. Mit einem Sieg gegen den späteren Vizemeister Untermeitingen erwischte sie einen Auftakt nach Maß. Die Freude währte allerdings nur kurz, da in den nächsten drei Partien fest eingeplante Punktgewinne gegen vermeintlich schwächere Kontrahenten nicht realisiert werden konnten. Obwohl sich dieses Manko bis zum Schluß durch-zog, verloren die TSVler nie den Anschluß ans obere Tabellen-drittel. Der Grund lag darin, daß die Spitzenmannschaften im direkten Aufeinandertreffen ausnahmslos Federn ließen. Als Endresultat sprang am ersten Wettkampftag ein 15. Platz heraus.

Auf Bahn acht begannen die Kühbacher tags darauf die Finalrun-de, die für sie einen sensationellen Ausgang bringen sollte. Nach dem zu Beginn der FC Gundelfingen weggeräumt wurde, konnten auch Germering (22:8), Fuchstal (18:12), Oberndorf (22:6), Oberrieden (11:6), Seltmanns (22:10) dem TSV-Sturmlauf nichts anhaben und bescherte vor dem letzten Spiel einen Relegationsplatz. Kühbach gegen Osterreinen hieß zum Abschluß das entscheidende Spiel um den dritten und letzten Aufstiegsplatz. Eine heftige 6:24 Schlappe im ersten Spiel ließ Kühbachs Hoffnungen zu-nächst gegen null sinken, ehe dann das schier Unglaubliche geschah. Im Rückspiel kanzelte das Filgertshofer Quartett die Allgäuer mit sage und schreibe 20:0 ab, und besiegelte mit 26:24 ihren sensationellen Bayernligaaufstieg.
Tabelle nach Platzierungsspielen:

Im Gegensatz zu Bayern- und Oberliga hatte die Bezirksoberliga geradezu ein Kurzprogramm zu bieten. Schon deshalb hatten Günter Heiss, Josef Schrittenlocher, Franz Hörmann und Wolf-gang Zimmermann im vierten TSV-Team nur wenig Zeit, um die Gegebenheiten des Füssener Eisbelages kennen zu lernen. Es waren deshalb auch drei Spiele nötig, um dann mit etwas mehr Konstanz im Mitteldrittel erfolgreich aufzutrumpfen. Im weiteren Verlauf gab es gegen die Spitzenmannschaften doch noch einige empfindliche Niederlagen, so daß das Quartett im Schlußklassement den achten Rang belegte.
Tabelle nach Platzierungsspielen:

 

Kühbach gewinnt VG – Turnier

Kühbach ( ei) Zum ersten Mal trafen sich die vier Stock-schützenvereine der Verwaltungsgemeinschaft Kühbach zu einem VG-Turnier in der Stocksporthalle. Unter der Schirmherrschaft von Kühbachs 1. Bürgermeister Hans Lotterschmid, der auch den Wanderpokal stiftete, gingen jeweils zwei Mannschaften der hiesigen „Eisstockprofis“ an den Start. Wie erwartet domi-nierten die Kühbacher- und „Kreiter“–Schützen das Geschehen auf dem Pflasterbelag und lieferten sich ein spannendes Kopf-an-Kopfrennen. Nach sieben Partien hatten dann die Kühbacher knapp die Nase vorn und durften aus den Händen von Schiltbergs 1. Bürgermeister Josef Schreier und Kühbachs 3. Bürgermeister Anton Sibinger den Pokal in Empfang nehmen. Die Plätze zwei bis vier belegten der EC Haslangkreit, TSV Schiltberg und SC Unterbernbach.

 

Beide Kühbacher Bundesligisten erfüllen die Erwartungen
Herrenmannschaft im Mittelfeld – Damen in der Spitzengruppe

Kühbach ( ei) Mehr sachlich als euphorisch fiel am Sonntag-nachmittag im Sportheim die „Manöverkritik“ zur Bundesliga-rückrunde der beiden Kühbacher Spitzenteams aus. Stockschüt-zenchef Toni Stadlmair brachte es nach der Rückkehr schnell auf den Punkt. „Wenn sich zwei Mannschaften eines Vereins, im deutschen Oberhaus behaupten können, dann hat man nichts falsch gemacht.“ Vor einer großen Hürde standen Karl Baumgartner, Lorenz Mayer, Christian Breitschopf, Alexander Ivenz und Herbert Schritten-locher in Waldkirchen. Nach dem 16. Platz in der Vorrunde galt es diesen am ersten Spieltag zu festigen und dann am zweiten Spieltag in den Platzierungsspielen vielleicht sogar zu verbessern.

Zumindest in den ersten drei Partien des ersten Spieltages schien dieses Konzept wie geplant aufzugehen, denn mit 4:2 Punkten kam der TSV hoffnungsvoll in die Gänge. Dass diese Hoffnung trügerisch war, zeigten die nächsten Spiele gegen Schlag, Surheim und Daglfing München. Stets in Führung liegend, mußten die Zähler am Ende immer dem Gegner überlassen werden. Mit dem Rücken zur Wand, sorgte schließlich eine Umstellung für frischen Wind in Kühbachs Reihen. Als Erster bekam dies der EC Passau zu spüren. Mit 24:10 wurde der Führende klar besiegt und auch Blau-Weiß Windorf mußte Fe-dern lassen. Obwohl gegen Lampoding wieder ein 10:0 Vorsprung vergeigt wurde, flossen in den Folgepartien gegen Zuckenried, Oberkreuberg und Zell die Punkte wieder auf das TSV-Konto. Mit Rang 19 ging es am zweiten Wettkampftag in die Platzie-rungsspiele, die im sogenannten “Play-and-down-Modus“ aus-gespielt wurden. Auch hier erwischte der TSV einen Start nach Maß. Daglfing München und Unterneukirchen hatten der Kühbacher Spielfreude beim 8:18 bzw. 6:18 nichts entgegen zu setzen und zogen deutlich den Kürzeren. Mitten in dieser starken Spiel-phase folgte dann eine unglückliche 12:14 Niederlage gegen Buchbach, die nicht spurlos vorüber ging. Zwei Niederlagen und drei Siege im weiteren Restprogramm sorgten abschließend für ein ausgeglichenes Punktkonto das im Schlußklassement den 17. Platz bedeutete.
Tabelle nach Platzierungsspielen:

Unter einem anderen Vorzeichen starteten Kühbachs Damen in den Bundesliga-Rückkampf. Auf Platz drei liegend, galt es einen Platz unter den ersten Sechs zu ergattern, um sich für die Endrunde der deutschen Meisterschaft zu qualifizieren.

Ohne Ex-Welt-und Europameisterin Verena Elsenberger startete das TSV-Quintett um Marianne Weigl, Veronika Filgertshofer, Franziska Schwertfirm, Sarah Specht und Victoria Diez im Peitinger Eisstadion ins Titelrennen. Dass das Ganze kein Honiglecken werden würde, offenbarten schon die beiden Auf-taktspiele gegen Füssen und Reichenberg die das Punktekonto mit vier Minuspunkten belasteten. Postwendend folgte zwar ein 16:8 gegen Regensburg und ein 16:6 gegen Engelsberg, doch die Zähler mußten schwer erkämpft werden. Dieses Wechselbad der Gefühle zwischen Sieg und Niederlage zog sich wie ein roter Faden durch die weiteren Spiele des ersten Spieltages, so das Kühbach als Tabellenfünfter in die Platzierungsspiele ging.

ähnlich den Herren gelang Filgerthofer & Co hier ein optimaler Einstand. Siege gegen Füssen (21:17), Mehring (15:13), Bärnzell (15:11)und Neumühle (18:10) bescherten den Kühbache- rinnen nach vier Partien sogar die Tabellenführung. In der fünften Begegnung sorgte dann Erzrivale Mehring für einen Platzwechsel. Die Oberbayern behaupteten sich knapp mit 11:10 und auch in der vorletzten Begegnung war Gegner Bärnzell beim 15:13 einen Deut besser. Im Abschlußspiel um Platz fünf war Kühbachs Frust ob der knapp verlorenen Spiele unübersehbar und so handelten sich die Damen gegen den WSV Eppenschlag erneut eine Niederlage ein. Immerhin bescherte der sechste Platz den TSVlerinnen noch das Ticket zur Finalrunde der deutschen Meisterschaft.
Tabelle nach Platzierungsspielen:

Obwohl nicht alles optimal verlief, konnten Kühbachs Eisstockasse Christian Breitschopf, Herbert Schrittenlocher, Lorenz Mayer, Alexander Ivenz und Karl Baumgartner kurz nach dem Bundesligaende schon wieder lachen

 



Gute Ausgangsposition für Kühbachs Oberligisten

Kühbach ( bak ) Nachdem die oberen Spielklassen ihre Vorrunden im Meisterschaftsprogramm bereits absolviert haben, mußte nun der „Mittelstand“, sprich Oberliga und Landesliga, seine Kar-ten auf den Tisch legen. Dabei stand Kühbachs dritte Oberliga-mannschaft in der Besetzung, Stefan Bscheider, Anton Filgerts-hofer, Daniel Braunmüller, Manfred Stadlmair und Norbert En-gels im Germeringer Eisstadion vor einer äußerst schweren Aus-wärtshürde. Verunsichert von einer nicht gerade ideal verlau-fenen Vorbereitungsphase startete das Quintett in den Titel-kampf. Wenn auch mit zunehmender Spieldauer einige Zähler teils kläglich vergeben wurden, so war die Punktausbeute im Endergebnis doch mehr als zufriedenstellend. Mit dem vorläufigen siebten Platz, dürfte man dem angestrebten Minimalziel Klassenerhalt, ein gutes Stück näher gekommen sein.
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Hochklassiges Finale führt Kühbach zum Europacupsieg
TSV-Damen setzen sich erstmals die europäische Krone auf

Kühbach ( ei ) Als 2009 die Damenmannschaft des TSV Kühbach in Mannheim bei ihrem sechsten und letzten Anlauf erneut am Gewinn des Europacups scheiterte, machten sich selbst in den eigenen Reihen Resignation und Zweifel breit. „Wir haben fast alle hochkarätigen Titel geholt, vom deutscher Meister bis hin zum Europa- und Weltmeister, doch der Gewinn des Europacups scheint für uns Utopie zu sein“, meinte damals eine ent-täuschte Veronika Filgertshofer. Doch als Marianne Weigl am vergangenen Sonntag mit ihrem letzten Schuss im Endspiel den erstmaligen Europacuptriumph des TSV Kühbach perfekt machte, waren alle Zweifel von damals verflogen.

Wenn auch nicht hundertprozentig überzeugend, aber gut gerüs-tet mit Platz zwei in der deutschen Pokalendrunde, sowie Rang drei in der Bundsliga-Vorrunde, reiste Kühbachs Damenmann-schaft mit Franziska Schwertfirm, Veronika Filgertshofer, Sarah Specht, Marianne Weigl, Verena Elsenberger und Victoria Diez zur dreitägigen Europacupendrunde nach Eppan in Südtirol.

Nachdem am Freitag die Eröffnungsfeier und Auslosung der bei-den 9er-Spielgruppen über die Bühne ging, hieß es am Samstag volle Konzentration beim Spiel mit der „Daube“. Dass diese Devise von Beginn an bei allen TSV-Akteuren präsent war, zeigte schon die Auftaktbegegnung mit Dauerrivalen Mehring. Gegen die Defensivkünstler aus Niederbayern agierten sie mit der notwendigen Konsequenz und siegten überraschend hoch mit 21:3. Wenig Federlesens machten sie auch mit dem italienischen Vertreter SV Möltens. 34:0 hieß es nach den sechs Durchgängen. Auch das zweite italienische Team, Lokalmatador EV Eppan Berg Raika, hatte dem treffsicheren Kühbacher Spiel nichts Gleich-wertiges entgegen zu setzen und unterlag ebenfalls deutlich mit 7:23. Mit der Tabellenführung ging es in die Spielpause.

Auch danach zeigten sich die TSV-Schützinnen bestens dis-poniert. Das tschechische Quartett Sokol Katovice (26:6) musste ebenso wie die österreicherinnen aus Thalgau (15:13) oder der ESC Zug (21:9) die schwäbische überlegenheit aner-kennen. Im vorletzten Spiel der Gruppenphase stand die Schla-gerpartie gegen den ESV Strettweg Judenburg auf dem Programm. Eigentlich stellte das Austria-Team den ersten spielstarken Prüfstein und prompt unterlagen Elsenberger & Co mit 13:15. Nun bedurfte es in der Abschlußpartie gegen den SK Vcelnà unbedingt eines Sieges, wollte man die gute Ausgangsposition für den zweiten Spieltag nicht gefährden. Gesagt und getan. Unter dem druckvollen Kühbacher Angriffsspiel brachen die Tschechinnen völlig zusammen und erhielten eine böse 0:40 Abfuhr.

Gruppe A:
PlatzMannschaftNationPunkte
1.TSV KühbachGER14 : 2
2.ESV Strettweg JudenburgAUT13 : 3
3.EV Eppan Berg RaikaITA8 : 8
4.SV MehringGER12 : 4
5.ESC ZugSUI7 : 9
6.UEV ThalgauAUT6 : 10
7.SK VcelnàCZE6 : 10
8.SV Mölten RaiffeisenITA3 : 13
9.Sokol KatoviceCZE3 : 13

Gruppe B:
PlatzMannschaftNationPunkte
1.EV Moritzing KBWITA13 : 3
2.EV Edelweiss KlagenfurtAUT12 : 4
3.ESV ASKö MarchtrenkAUT12 : 4
4.ESG FüssenGER10 : 6
5.FC UntertraubenbachGER10 : 6
6.AEV StegenITA8 : 8
7.DKNL LedenkoSLO4 : 12
8.Sokol PrazàkCZE3 : 13
9.ESC Zollikon KüsnachtSUI0 : 16

Mit dem ersten Platz und damit auf Bahn eins startete der TSV Kühbach am zweiten Spieltag in die Bahnenspiele oder in den sogenannten „play-up-and-down“-Modus. Das heißt, die Gleich-platzierten der beiden Spielgruppen spielen gegeneinander. Der Verlierer spielt anschließend um die nächst unteren Ränge, wer gewinnt, spielt um die nächst höheren Ränge. Sieger ist, wer in diesem Spielsystem nach sieben Spielen auf der ersten Bahn als Gewinner vom Eis geht. Im Eröffnungsspiel gingen auf Bahn eins der TSV Kühbach und EV Moritzing KBW an den Start. Nach einem spannenden Schlagab-tausch endete die Paarung 11:11. Dank des besseren Gruppener-gebnisses blieb der TSV auf Bahn eins und bekam nun Vorjahres-sieger EV Edelweiss Klagenfurt vorgesetzt. Die österreiche-rinnen zeigten besten Eisstocksport und siegten verdient 20:7. Kühbach musste eine Bahn runter und traf dort im „Derby“ auf den ESC Füssen. Die Klagenfurter Niederlage noch nicht verdaut, erlitten sie auch gegen die Allgäuerinnen mit 12:18 Schiffbruch. Sollte sich jetzt das Europapokalschicksal der vergangenen Jahre wiederholen.

Mit dem Rücken zur Wand – es musste nun jedes Spiel gewonnen werden - wartete auf Bahn drei Gruppengegner Strettweg Judenburg. Hier spürte man förmlich die Nervenanspannung auf beiden Seiten, wobei der TSV mit 22:10 das bessere Ende für sich hatte. Auf Bahn zwei nach oben geklettert, kam es zum erneuten Aufeinandertreffen mit Altmeister Füssen. Diesmal drehte Kühbach durch einen 16:5 Erfolg den Spieß um und durfte auf Bahn eins schon mal Endspielluft schnuppern. Einzig das Klagenfurter Quartett stand dem Ganzen noch im Weg. Doch dieses Problem lösten die Kühbacherinnen in souveräner Manier. 15:9 hieß es am Ende für den TSV und die Finalteilnahme war geschafft. Dass dieser Sieg zusätzliche Kräfte freimachte, zeigte sich im anschließenden Finale gegen Mehring. In zwei hochklassigen und zugleich dramatischen Spielen machte der TSV Kühbach einen fünf Punkte Rückstand wett und setzte sich am Ende mit einem 25:21 Sieg erstmals die europäische Vereinskrone auf.

Endergebnis:
1. TSV Kühbach GER
2. SV Mehring GER
3. EV Edelweiss Klagenfurt AUT
4. ESG Füssen GER
5. EV Moritzing KBW ITA
6. FC Untertraubenbach GER
7. UEV Thalgau AUT
8. ESV Strettweg Judenburg AUT
9. ESV ASKö Marchtrenk AUT
10. ESC Zug SUI
11. AEV Stegen ITA
12. SV Mölten Raiffeisen ITA
13. DKNL Ledenko SLO
14. ESC Zollikon Küsnacht SUI
15. EV Eppan Berg Raika ITA
16. Sokol Prazàk CZE
17. SK Vcelnà CZE
18. Sokol Katovice CZE

 

Damen liegen nach der Bundesliga-Vorrunde im Soll
Damen Dritter – Herren verschenken die Punkte

Kühbach ( ei ) Unterschiedlicher hätte Kühbachs Eisstockwelt am Sonntag nach Beendigung der Bundesliga-Hinrunde kaum sein können. Während die Damenequipe mit ihrem dritten Platz voll im Plansoll lag, haderte das Herrenquintett mit ihrem Schicksal. „Wir haben am ersten Spieltag einige Punkte leichtfertig verschenkt und sind dafür in der Endabrechnung abgestraft worden“, recherchierte ein etwas frustrierter Christian Breitschopf, der aber dem ersten Bundesligaauftritt gleich wieder etwas Positives abgewann. „ Auf alle Fälle haben wir gezeigt, daß wir auch im nationalen Spitzenfeld gut mithalten können“.

Diesen Worten konnte man zumindest zum Auftakt der Herren in Waldkraiburg nur zustimmen. Einem 11:11 gegen Buchbach folgten weitere Punktgewinne gegen Daglfing München (22:6) Hauzenberg (11:11), Spiegelau (16:8), Oberkreuzberg (13:11) und Unterneukirchen (17:11). Erst im siebten Spiel stoppte der ESV Schlag den Kühbacher Siegeszug. Doch der Moral tat dies keinem Abbruch. Mit einem Mixed aus Sieg und Niederlage spulte die Mannschaft um Christian Breitschopf, Herbert Schrittenlocher, Alexander Ivenz, Lorenz Mayer und Karl Baumgartner ihr Restprogramm herunter und etablierte sich am ersten Spieltag im vorderen Tabellendrittel.

Tags darauf verhießen schon die ersten Spiele nichts Gutes. 0:6 Punkte lautete die Bilanz nach drei Partien. Zwar keimte für einen Moment neue Hoffnung auf, als gegen Zell und Lampoding doppelte Punktgewinne eingefahren werden konnten. Doch bereits im Anschluß holte Schlußlicht Natternberg Breitschopf & Co beim 11:15 wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Von diesem Ausrutscher erholten sich die Kühbacher nicht mehr und müssen nun beim Rückkampf alles versuchen, um in der sogenannten Abstiegsgruppe nicht weiter abzurutschen.

Einen noch besseren Start erwischte Kühbachs Damenmannschaft in der Besetzung Verena Elsenberger, Franziska Schwertfirm, Veronika Filgertshofer, Sarah Specht und Victoria Diez. Auf dem Eisparkett im Eissportzentrum Regen starteten sie mit acht Siegen in Serie furios und behaupteten so die Tabellenspitze. Ausgerechnet wieder der FC Untertraubenbach, dem sie schon im Endspiel des deutschen Pokalfinals unterlagen, sorgte dann für den ersten Dämpfer. Bestens erholt lieferten sie anschließend im Spitzenspiel gegen Engelsberg (13:13) wieder eine passable Vorstellung ab, ehe dann mit Passau-Ries (11:13) wieder ein „Angstgegner“ zuschlug. Diese Niederlage zeigte Wirkung, denn auch Gerabach und Peiting behielten danach die Punkte.

Mit viel Elan starten Kühbachs Damen in den zweiten Spieltag. Vielleicht war es der verkorkste Abgang vom Vortag, der sie zu dieser Leistung beflügelte, denn von Beginn an beherrschten sie mit ihrem Offensivspiel Eis und Gegner. Einem 29:3 Kantersieg gegen Ismaning ließen sie sieben weitere folgen. Einzig Erzrivale Mehring (8:16) unterbrach den Kühbacher Siegeszug, das aber die Freude über Platz drei im Schlußklassement nicht schmälern konnte.

Sicherlich mehr hatte man im Kühbacher Eisstocklager vom Auftritt der zweiten Mannschaft in der Bayernliga erwartet. Was das Quintatt um Manfred Schrittenlocher, Hans Asific, Manfred Wall, Franz Krepold und Anton Stadlmair zunächst in Peiting ablieferte war durchaus akzeptabel, denn zur Halbzeit rangierten sie auf Platz zwei. Eine Niederlage gegen Schlußlicht SV Unter-Oberbrunn (6:14) sorgte anschließend für einen unerklärlichen Leistungsabfall, der ihnen in Abschluß-tabelle den enttäuschenden 20. Platz einbrachte. Auch für sie kann das Rückrundenmotto nur heißen - alles oder nichts.
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Kühbach beim Kreis- und Bezirkspokal dominierend

Kühbach ( ei ) Bevor am kommenden Wochenende mit dem Auftakt in der Bundesliga und Bayernliga die Karten endgültig auf dem Tisch gelegt werden müssen, unterzogen sich Kühbachs Eisstock-schützen nochmals einem letzten Härtetest. Während dabei die erste Damen- und Herrenmannschaft als Bundesligisten recht ansprechende Vorstellungen abgaben, offenbarten die restlichen Teams doch noch Defizite vor allem in punkto Treffsicherheit. Als erfolgreiches Pflaster erwiesen sich im illustren Turnier-reigen die Kreis- und Bezirkspokalrunden, denen der TSV Küh-bach mit zwei ersten und einem zweiten Platz, seinen Stempel aufdrückte.
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Kühbachs Senioren dominieren beim schwäbischen Pokal
In beiden Spielklassen jeweils auf den ersten Plätzen

Kühbach ( bak) Einen besseren Einstieg in das Pflichtspiel-programm der gerade eröffneten Eissaison, konnten sich Küh-bachs Stockschützen kaum wünschen. Denn mit den jeweils ersten Plätzen in den beiden Spielklassen des Kreispokals der Seni-oren, gelang ihnen ein Einstand nach Maß. In der Klasse A ging das Quartett Hans Asific, Karl Baumgartner, Lorenz Mayer und Anton Stadlmair als absoluter Topfavorit in den Titelkampf. Schon nach dem Auftaktsieg gegen den BC Aichach, übernahm es die Tabellenführung und baute es, mit zum Teil deutlichen Sie-gen, stetig aus. Einzig das Team des ESC Weissenhorn vermochte Paroli zu bieten, in dem es beim 13:13 Remis einen Punkt er-gatterte. Am Ende lagen die Kühbacher bei ihrem schwäbischen Pokalsieg sieben Zähler vor dem VfB Oberndorf und EC Augsburg und qualifizierten sich zugleich für das Bezirksfinale in Bad Wörishofen.

Eine überraschend gute Vorstellung lieferte die zweite TSV-Mannschaft auf dem Sendener Eisparkett ab. In der Besetzung Günter Heiss, Paul Eberl, Norbert Engels, Hubert Sonhüter und Wolfgang Zimmermann legten sie in der Klasse B ihre Startpro-bleme schnell ab und hielten die Konkurrenz vor allem in den entscheidenden Abschlußpartien sicher in Schach. In der Endab-rechnung genügten schließlich zwei Punkte Vorsprung, um Platz eins und Aufstieg perfekt zu machen.
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Kühbachs Stockschützen dominieren auch beim Saisonfinale
Inchenhofen, Kühbach, Friedberg und Ehekichen beim eigenen Paartalturnier vorne

Kühbach ( ei ) Entgültig ad acta gelegt haben die Stockschützen des TSV Kühbach das Spielprogramm der diesjährigen Sommersaison. Mit den letzten Turnieren beim SV Unter-Oberbrunn (1.), TSV Schwabmünchen (4.), EC Haslangkreit (1.), TSV Arnbach (1.) bei der SpVgg Unterstall-Joshofen (2.) und natürlich beim eigenen Paartalturnier, zogen sie einen Schlußstrich unter eine überaus erfolgreiche Saison die mit 66 Turnieren und diversen Vergleich- und Qualifikationswettbewerben wiederum gut bestückt war. Das Kühbachs Eisstockcracks dabei 54-mal einen Platz unter den ersten drei erringen konnten, spricht für die Qualität und Konstanz des Spielerkaders.

Ein glückliches Händchen erwischten sie als Gastgeber bei der Zusammenstellung der 36. Auflage ihres traditionellen Paartalturniers. Denn in allen vier Spielgruppen sorgte ein ausgeglichenes Teilnehmerfeld für einen spannungsgeladenen Turnierverlauf, in dem zumindest in zwei Gruppen die Sieger erst im letzten Spiel fixiert wurden.

In der Gruppe I bot eine bestens aufgelegte Kühbacher Mann-schaft mit Stefan Bscheider, Norbert Engels, Manfred Stadlmair und Daniel Braunmüller eine überraschend starke Vorstellung. Motiviert vom ersten Schuß an legten sie eine makellose Siegesserie hin und landeten einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Platz zwei ging an den TSV Dasing, vor den zweiten TSV-Team um Alexander Ivenz, Anton Stadlmair sowie den Nachwuchstalenten Dominic Demmel und Thomas Savamoser. Ein Kopf-an-Kopfrennen lieferten sich in der Gruppe II der SWV Inchenhofen und SSC Gachenbach. Obwohl beide Mannschaften jeweils nur eine Partie abgeben mußten, hatten zum Schluß die Schützen aus dem Wallfahrtsort – dank des besseren Stockverhältnisses - die Nase vorn.

Daß sie nicht zufällig neuer Landkreismeister sind, unterstrich Friedbergs Quartett in der Spielgruppe drei. Von Beginn an in der Spitzengruppe liegend, zeigten sie auch im weiteren Turnierverlauf nur wenig Schwächen und verwiesen Oberndorf und Weilach auf die Plätze.

Gleich vier Mannschaften hatten in der Gruppe IV vor der letzten Begegnung noch Chancen auf den Sieg. Das beste Nervenkostüm besaß schließlich der FC Ehekirchen. Ein Zähler Vorsprung reichte ihm, um nach langer Zeit wieder als Turniersieger vom Platz zu gehen. Rang zwei belegte die DJK Willprechtszell, Dritter wurde der BC Aresing.
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Tolle Kühbacher Aufholjagd mit Europacupstart belohnt
TSV-Damenquintett belegt in der deutschen Pokalendrunde Platz zwei

Kühbach ( ei ) „Eigentlich waren wir nach den ersten sechs Spielen fast weg - haben dann eine tolle Aufholjagd hingelegt und sind schließlich erst im Finale an einem starken Gegner gescheitert“, mit diesen Worten zog Kühbachs Ex-Weltmeisterin Veronika Filgertshofer kurz nach dem deutschen Pokalendspiel ein erstes kurzes Resümee aus Sicht des Kühbacher Damenquintetts. Es war in der Tat ein Wettbewerb mit zwei verschiedenen „Halbzeiten“, in dem der TSV aber im entscheidenden Moment seine ganze Routine aufblitzen ließ, um sich nach Jesenice (SLO), Füssen, Budweis (CZE), Klagenfurt (AUT), Mannheim, Weiz (AUT) nun zum siebten Mal die Teilnahme am Europacup zu sichern, der im November im Südtiroler Eppan ausgetragen wird.

Nach dem die bisherigen Trainingsmöglichkeiten in der kürzlich eröffneten Eissaison äußerst rar waren, reiste Kühbachs Vorzeigeteam um Marianne Weigl, Veronika Filgertshofer, Franziska Schwertfirm, Verena Elsenberger und Neuzugang Sarah Specht, mit einem gewissen Unbehagen zur deutschen Pokalendrunde nach Regen. Doch dieses Unbehagen schien nach den ersten Begegnungen völlig unbegründet. Die Auftaktbegegnung in der Gruppe A gegen den Hessenvertreter SpG Heppenheim/Bad Nauheim wurde mit 26:10 souverän gemeistert und selbst eine unglückliche 11:13 Niederlage im zweiten Spiel gegen das niederbayerische Gattering (11:13) warf sie nicht aus der Bahn. 34:0 gegen den ESC Glashütte und 15:13 gegen den Mitfavoriten FC Neunburg vorm Wald lauteten die Resultate der Folgepartien.

Gerade in der Erfolgsspur angekommen, reduzierte ein absoluter Black-out in den Spielen fünf und sechs die Kühbacher Chancen plötzlich auf ein Minimum. Zunächst brachte der WSV Eppenschlag dem TSV eine empfindliche 23:5 Schlappe bei, und anschließend trumpfte auch der spätere Sieger Untertraubenbach bei seinem 21:5 Erfolg groß auf.

Nach dem Motto „alles oder nichts“ ging es dann in das Spiel gegen die Neumühler EG. Obwohl jetzt nur noch doppelte Punkt-gewinne zählten und damit der Druck stetig zunahm, legte das Kühbacher Spiel deutlich an Klasse zu. Das bekam auch der fränkische Altmeister zu spüren, der mit 10:22 unterlag. Mit diesem Sieg legte Kühbach zugleich den Grundstock zu einer tollen Aufholjagd, in der die SpG EHC Freiburg/ESG Mönchweiler (20:6), Auswahl Südwest (27:3), Eintracht Frankfurt (29:9), der SC Passau ( 17:6) und SC Elz(30:12) nur wenig entgegen zu setzen hatten. In der Endabrechnung punktgleich mit Passau und Gattering an zweiter Stelle platziert, mußte nun das Stockverhältnis zur Entscheidung über den Halbfinaleinzug herangezogen werden. Hier hatte der TSV das Glück auf seiner Seite und marschierte hauchdünn, mit einem Stock Vorsprung, ins Halbfinale. Dort wartete aus der Gruppe B mit dem SV Mehring eine Mannschaft, die mit dem TSV Kühbach seit mehr als einem Jahrzehnt den Dameneisstocksport auf nationaler und internationaler Ebene prägt. Im Duell der Dauerrivalen dominierte diesmal der TSV und schaffte durch einen 20:8 Erfolg den Finaleinzug.

Nachdem Untertraubenbach Füssen ebenfalls mit 20:8 in die Schranken wies, hieß das Finale FC Untertaubenbach gegen den TSV Kühbach. Nach vier „Kehren“ 3:9 hinten liegend riskierten Kühbachs Damen alles und verloren dann deutlich mit 3:19. Die Enttäuschung über das verlorene Endspiels währte allerdings nicht lange, denn in Gedanken weilten sie schon bei den nächsten Höhepunkten, der Bundesliga und dem Europacup.

Ihre ersten Eisauftritte absolvierte auch Kühbachs Herrenerste zur Vorbereitung auf ihre Bundesligasaison. Als echter Prüfstein erwies sich dabei der „Jimmy-Cup“ in Regen. In dem mit Bundes- und Staatsligisten hochkarätig besetzten Turnier lieferten Christian Breitschopf, Lorenz Mayer, Herbert Schrittenlocher und Alexander Ivenz mit Platz sechs eine ansprechende Leistung ab. Einen zweiten Rang, allerdings bei schwächerer Konkurrenz, erreichte die Mannschaft Hans Asific, Lorenz Mayer, Christian Breitschopf und Anton Stadlmair in der Regensburger Donauarena.
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Kühbach mit fünften Platz bei DM nicht zufrieden
Schwacher Start und starke Endphase bei den TSV-Damen

Kühbach ( ei) Nach einer jahrelangen Dominanz auf den Stockerlplätzen bei Deutschen Meisterschaften auf Sommerbahnen, mussten Kühbachs Eisstockdamen diesmal eine bittere Enttäuschung in Kauf nehmen. Ausgerechnet im Bundesleistungszentrum von Regen konnten sie diesmal nie an ihre Möglichkeiten anknüpfen und belegten „nur“ Platz fünf.

Ungewohnt für Kühbacher Verhältnisse verlief schon die Anfangsphase. Entgegen sonstiger Gewohnheit, präsentierte sich die Mannschaft um Veronika Filgertshofer, Franziska Schwertfirm, Verena Elsenberger, Marianne Weigl und Victoria Dietz äußerst unbeständig und kam nach den ersten sechs Partien gegen Neunburg (10:20), Untertraubenbach (5:21), Rosenheim (25:5), Krefeld (3:19), Hannover (20:10) und Büblingshausen (6:18) gerade mal auf vier Pluspunkte. Symptomatisch hierfür war das Spiel gegen Neunburg. Trotz einer 10:0-Führung zogen die TSVlerinnen am Ende klar den Kürzeren.

Eine Umstellung innerhalb der Mannschaft sorgte zur Halbzeit des Titelkampfes dann für frischen Wind in den Kühbacher Aktionen. Zunächst bekam dies die Auswahl Hessens zu spüren, die trotz heftiger Gegenwehr mit 15:11 in Schach gehalten wurde. Als danach auch der spätere Meister SV Mehring beide Zähler lassen mußte, war das TSV-Quintett nicht mehr zu bremsen. Nacheinander mussten nun der SC Passau (21:7), FSV Bad Friedrichshall (27:7), EHC Freiburg/ESG Mönchsweil (27:7) sowie die Auswahl Baden-Württembergs die Punkte abliefern, so dass der TSV einen Riesensatz in die obere Tabellenregion machte. In der Endabrechnung sprang schließlich noch Platz fünf heraus – für Kühbachs Damen eine kleine Enttäuschung – im Konzert der Großen aber eine durchaus passable Platzierung.

Tabelle nach Finalspielen
1. SV Mehring
2. RSV Büblingshausen
3. FC Neunburg vorm Wald
4. SC Passau
5. TSV Kühbach
6. FC Untertraubenbach
7. EC Krefeld
8. EV Rosenheim
9. Auswahl Hessen
10. ERC Hannover
11. Auswahl Baden Württemberg
12. EHC Freiburg/ESG Mönchsweil
13. FSC Bad Friedrichshall

 

Auch der restliche Kühbacher Eisstockkader zeigte sich außer-ordentlich spielfreudig und lieferte bei diversen Einsätzen bemerkenswerte Leistungen und Platzierungen ab:
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Goldenes Pflaster für Lisa Seitz und Andreas Arzberger bei der DM in Kühbach
Deutsche Titelkämpfe mit zwölf neuen Titelträgern und großer Zuschauerresonanz

Kühbach: Mit der 3. Deutschen Meisterschaft der Jugend und Junioren rückte Kühbach am vergangenen Wochenende wieder ins Blickfeld des nationalen Eisstockinteresses. Mit dem Einzel- und Mannschaftsschiessen standen zwei hochkarätige Wettbewerbe auf dem Programm, die den Schlußpunkt der Entscheide auf Kreis-, Bezirk- und Landesebene bildeten. Schauplatz des Geschehens war Kühbachs dauerfrequentierte Stockschützenhalle in der Gastgeber Kühbach in Zusammenarbeit mit dem BC Aichach für optimale Voraussetzungen vor und hinter der Bande sorgte.

überrascht wurden die Ausrichter vom großen Zuschauerinteresse. Weit über 300 Zuschauer säumten an den beiden Spieltagen das Hallengeviert und beflügelten so manchen jungen Akteur zu einer neuen Bestleistung. Zu den aufmerksamen Beobachtern zählten neben DESV-Präsident Christian Lindner auch der Trai-nerstab des deutschen Eisstockverbandes, sowie ein Team der Antidopingkommission, das bei den Erstplatzierten Dopingtest durchführte. Allein die Präsenz dieser drei Institutionen untermauern den hohen Stellenwert den dieser Titelkampf auf Verbandsebene besitzt.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Bundesjugendwart Theo Rimsl, wurde der Qualifikationsreigen auf dem Pflasterbelag im Einzelwettbewerb eröffnet. Getrennt nach den Klassen U 14, U 16, U 19 und U 23 mußten sich nun die männlichen und weiblichen Schützen einer weiteren Aussonderungsprozedur auf dem Weg zu den begehrten Medaillenplätzen unterziehen. Dabei entschied ein Doppeldurchgang über Finalteilnahme oder Zuschauerdasein.

Einen glänzenden Eindruck hinterließen die fünf Einzelschützen der hiesigen Kreisvereine. Den Anfang machte der erst 12-jährige Daniel Steber. Der in Diensten des SSC Gachenbach stehende Friedberger gewann in der Klasse U14/m überraschend die Bronzemedaille. Ebenfalls Bronze sicherte sich in der weiblichen Konkurrenz U16 die Haslangkreiterin Anna Seitz mit 459 Punkten. Ganz im Zeichen des EC Haslangkreit standen die Juniorenklassen. Die zum Favoritenkreis zählenden „Kreiter“ Lisa Seitz und Andreas Arzberger lieferten beide eine souveräne Partie ab und wurden nach 602 bzw. 598 Zählern, mit dem deutschen Meistertitel belohnt. Den undankbaren vierten Platz belegte am Ende der Gachenbacher Dominik Hörmann, der es auf 534 Punkte brachte.

Doch nicht nur in den Einzelwettbewerben machten die Lokalmatadore von sich Reden. Auch in den erstmals ausgetragenen Mannschaftskonkurrenzen demonstrierte die SG Gachenbach / Haslangkreit ihre Leistungsfähigkeit. Nach einer Doppelrunde mit fast sechs Stunden Spielzeit, durfte sich das überlegene Quintett Kappelmaier, Arzberger, Schilcher, Hörmann und Reichhold als neuer Juniorenchampion feiern lassen.

Bei der abschließenden Siegerehrung würdigte Kühbachs Bürgermeister Hans Lotterschmid zusammen mit DESV-Sportwart Theo Rimsl die perfekte Organisation und das hohe Niveau der Veranstaltung und überreichte den Siegern ihre Medaillen.

Ergebnisse DM:
Einzelwettbewerb:

U14/m
1. Simon Schönhofer (ESV Schlag) 268
2. Luis Merkl (SV Haspelmoor) 240
3. Daniel Steber (SSC Gachenbach) 221

U14/w
1. Bettina Zimmermann (1. FC Neunburg v. Wald) 230
2. Julia Watzenberger (EC Julbach) 223
3. Samira Neff (FSV Bad Friedrichshall) 220

U16/m
1. Stefan Thurner (SV Oberbergkirchen) 564
2. Thomas Schmuderer (ESV Mitterskirchen) 525
3. Thomes Gartner TSV Breitbrunn) 488

U16/w
1. Verena Gotzler (EC Außernzell) 531
2. Regina Gilg (TSV Peiting) 528
3. Anna Seitz (EC Haslangkreit) 459

U19/m
1. Marcel Nachlinger (TSV Frauenau) 589
2. Michael Krimplstötter (TSV Breitbrunn) 551
3. Stefan Moosburger (EC Pilsting) 522

U19/w
1. Katja Loher (SV Mehring) 617
2. Bernadette Altenbuchner (SV Mehring) 571
3. Sabrina Mößinger (EHC Freiburg) 521

U23/m
1. Andreas Arzberger (EC Haslangkreit) 598
2. Stefan Weigl (FC Ottenzell) 596
3. Matthias Peischer (FC Penzing) 563

U23/w
1. Lisa Seitz (EC Haslangkreit) 602
2. Jaqueline Ritter (TSV Massing 08) 463
3. Isabell Bauer (TV Ebhausen) 457

Mannschaftsbewerb:
U14:
1. SV Unterneukirchen 6: 4
2. EC Prienbach 6: 4
3. SG Ittling/Paitzkofen 6: 4

U16:
1. SV Oberbergkirchen 12: 2
2. FSV Bad Friedrichshall 10: 4
3. ESTV Eschenlohe 10: 4

U19:
1. EC Pilsting 12: 2
2. TSV Breitbrunn 10: 4
3. SG Windorf/Garham 8: 6

U23:
1. SG Gachenbach/Haslangkreit 17: 3
2. SC Reicheneibach 12: 8
3. SG Untertraubenbach/Ottenzell 9:11

An der SG Gachenbach/Haslangkreit kam bei den Junioren keiner vorbei

 

Deutsche Meisterschaft der Jugend und Junioren in Kühbach

Kühbach: Erst Ende Juli war Kühbachs Stockschützenarena nach einer dreimonatigen Meisterschafts- und Pokalserie letzt- malig Austragungsort eines Titelkampfes, nun steht sie am kom-menden Wochenende mit der deutschen Jugend – und Juniorenmei-sterschaft erneut im Mittelpunkt eines sportlichen Highlights. Bereits zum drittenmal in Folge präsentiert sich Kühbach als Ausrichter der deutschen Nachwuchstitelkämpfe. Dabei werden am Samstag (8:00-18:00) und Sonntag (8:00-12:00) über 150 Schüt-zen im Einzel – und Mannschaftswettbewerb auf die Jagd nach Medaillen gehen. Die Mannschaftskonkurrenz wird heuer erstmals in den Wettbewerb mit einbezogen, nachdem in den vorangegan-genen Jahren die Titelvergabe auf den Einzelwettbewerb be-schränkt blieb. Gerade hier darf man gespannt sein, wie sich das einzige Mannschaftsquartett aus hiesigen Gefilden, die SG Gachenbach/Haslangkreit, aus der Affäre ziehen wird.

Große Chancen darf im Einzelwettbewerb Andreas Arzberger und Lisa Seitz (beide EC Haslangkreit) eingeräumt werden, die seit Jahren zu den dominierenden Nachwuchshoffnungen zählen. Als weitere einheimische Mitstreiter werden noch Daniel Steber, Dominik Hörmann (beide SSC Gachenbach), sowie Anna Seitz (EC Haslangkreit) an den Start gehen.

 

Kühbachs Stockschützen weiter in der Erfolgsspur

Kühbach: Ob Regen oder Hitze, ob in heimischen Gefilden oder in der Ferne, fast nichts scheint derzeit Kühbachs Stock-schützen aus der Erfolgsspur werfen zu können. Dabei lassen es die TSV-Schützen momentan eher locker angehen, bevor es dann im September auf eigenen Hallenparkett mit deutscher Meister-schaft, Kaderlehrgang und Paartalturnier noch einmal heiß hergeht.

Bestens aufgelegt präsentierten sich Kühbachs Stocksportler bei ihren Auftritten auf fremden Terrain. Dass sie dabei stets bei der Vergabe der Spitzenplätze ein gewichtiges Wörtchen mitreden konnten, spricht nicht nur für die Qualität, sondern auch für die Ausgeglichenheit des Spielerkaders den die Spiel-leiter Franz Krepold und Wolfgang Zimmermann gegenwärtig vorweisen können. Für ganz vorne reichte es in Adelzhausen, Mauerbach, Baar-Ebenhausen sowie beim Bundesligisten EC Gerabach (Krs. Landshut). Knapp geschlagen beendete man hingegen die Gastrollen in Friedberg (3.), Regensburg (2.) und Breitenwang (AUT) (4.).

in Adelzhausen:
1. TSV Kühbach 14: 2
(Gamböck, M. Stadlmair, Wall, Heiss)
2. TSV Weilach 12: 4
3. BC Adelzhausen 10: 6
4. SC Oberroth 9: 7
5. TSV Sielenbach 8: 8
6. DJK Stotzard 7: 9
7. SC Eurasburg 6:10
8. WF Klingen 6:10
9. DJK Willprechtszell 0:16

in Friedberg:
1. SV Untermeitingen 21: 7
2. SV Unterstall-Joshofen 21: 7
3. TSV Kühbach 20: 8
(Engels, Heiss, Wall, Braunmüller)
4. ESV Wörgl (AUT) 20: 8
5. EC Augsburg 18:10
6. EC Friedberg 17:11
7. EC Aschheim 17:11
8. FC Gundelfingen 15:13
9. BC Aichach 15:13
10. SV Niederroth 12:16
11. SSC Gachenbach 10:18
12. VSC Donauwörth 10:18
13. EC Haslangkreit 10:18
14. ASV Rott 4:24
15. SC Riederau 0:28

in Mauerbach:
1. TSV Kühbach 16: 0
(Heiss, Krepold, M. Stadlmair, Eberl)
2. EC Haslnagkreit 13: 3
3. ESV Gersthofen 10: 6
4. DJK Sandizell 10: 6
5. BC Adelzhausen 10: 6
6. SG Mauerbach 6:10
7. DJK Stotzard 5:11
8. WF Klingen 2:14
9. SC Eurasburg 0:16

in Regensburg:
1. EBRA Aiterhofen 25: 3
2. TSV Kühbach 19: 9
(Baumgartner, Asific, Mayer, A. Stadlmair)
3. EC Sonne Bruck 19: 9
4. SV Diesenbach 18:10
5. ESV Regensburg 18:10
6. EV Regensburg 17:11
7. TSV Velden 17:11
8. SSC Grün-Weiss Maxhütte 16:12
9. TSV Grossberg 14:14
10. SpVgg Hainsacker 12:16
11. SV Schwabelweiss Regensburg 8:20
13. TSV Eitlbrunn 8:20
14. FC Tegernheim 7:21
14. ASV Rott 4:24
15. DJK Keilberg 2:26

in Breitenwang (AUT)
1. Ladler Graz 18: 2
2. ESSV Lustenau 16: 4
3. SV Lochau 14: 6
4. TSV Kühbach 12: 8
(Braunmüller, Baumgartner, Asific, A. Stadlmair)
5. Hachinger Stockschützen 12: 8
6. SSV Naturns (ITA) 10:10
7. SV Untermeitingen 9:11
8. ESC Hard 7:13
9. SSV Vils 6:14
10. ESC Bad Wörishofen 4:16
11. TSV 1880 Neu-Ulm 2:18

in Gerabach (Doppelrunde):
1. TSV Kühbach 18: 6
(Mayer, Krepold, Ivenz, H. Schrittenlocher)
2. TSV Vilsbiburg 18: 6
3. SV Oberbergkirchen 15: 9
4. ESC Dingolfing 12:12
5. EC Niederaltaich 11:13
6. SV Kläham-Oberergoldsbach 10:14
7. EC Winzer 0:24

in Baar-Ebenhausen:
1. TSV Kühbach 24: 0
(Schwertfirm, Mayer, A. und V. Filgertshofer)
2. SV Hienheim 18: 6
3. EC Baar-Ebenhausen 18: 6
4. SC Wolnzach 16: 8
5. SC Mindelstetten 15: 9
6. ESV Ingolstadt 13:11
7. TSV Altomünster 11:13
8. SSV Schrobenhausen 10:14
9. ESC Berching 8:16
10. SC Neufahrn 8:16
11. ESV Gersthofen 6:18
12. BSV Berg im Gau 5:19
13. ESV Eching 4:20

 

Keine Verschnaufpause für Kühbachs Stockschützen

Kühbach: Während die meisten Vereine nach den Pflicht-programmen von Pokal und Meisterschaft derzeit eine kurze Ver-schnaufpause einlegen, herrscht im Kühbacher Eisstocklager weiterhin ein emsiger Umtrieb. Trotz der Bürde eines ständigen Ausrichters von Verbandsturnieren und eines aufwendigen Spiel-betriebes, wirken die TSV-Aktiven keinesfalls wettkampfmüde. So spulten sie mit großem Ehrgeiz auch die letzten Einsätze herunter. Beeindruckend dabei die ersten Plätze in Weilach und Lauingen, denen beide ein Start-Ziel-Sieg zugrunde lag. Genau umgekehrt lief es für die TSV-Schützen bei den Turnieren des EC Augsburg und der AS Griesbeckerzell. Nach einer verschla-fenen Anfangsphase spielten sie ab der zweiten Wettkampfhälfte groß auf - kamen aber über einen Mittelplatz nicht mehr hinaus.

Turnier des EC Augsburg:
Platzierungsspiele:
1. SC Breitenwang (AUT)
2. EC Gerabach
3. EC Augsburg I
4. SV Pocking
5. SV Untermeitingen
6. SV Wörgl (AUT)
7. EC Planegg-Geisenbrunn
8. TSV Bernbäuern
9. EC Haslangkreit
10. SSC Gachenbach
11. EC Augsburg II
12. TSV Kühbach
(Asific, Zimmermann, Braunmüller, Ivenz)
13. TSV Erdweg
14. ESV Gersthofen
15. TSV Weilach
16. FC Gundelfingen
17. SC Hausen
18. FC Ehekirchen
19. EC Oberstimm
20. TSV Harburg
21. TSV öttingen
22. TSV Schwabmünchen

Turnier des TSV Weilach:
1. TSV Kühbach 13: 3
(Breitschopf, Wall, Engels, Heiss)
2. TSV Schiltberg 12: 4
3. EC Sigmertshausen 11: 5
4. DJK Waidhofen 10: 6
5. TSV Weilach 7: 9
6. AWSP Glonn 7: 9
7. SSC Gachenbach 7: 9
8. WF Klingen 7: 9
9. SC Eurasburg 0: 8

Turnier der AS Griesbeckerzell:
1. SWV Inchenhofen 14: 6
2. TSV Dasing 14: 6
3. AS Griesbeckerzell 12: 8
4. TSV Sielenbach 12: 8
5. TSV Kühbach 12: 8
(Stadlmair M., Heiss, Menzel, Krepold)
6. SpVgg Erdweg 10: 6
7. BC Aichach 10:10
8. TSV Schiltberg 8:12
9. FC Affing 8:12
10. TSV Hollenbach 7:13
11. SV Unterschneitbach 3:17

Turnier des TV Lauingen:
1. TSV Kühbach 22: 6
(Menzel, Krepold, Heiss, Stadlmair A.)
2. SC Hausen 20: 8
3. TSV 1880 Neu-Ulm 20: 8
4. SV Untermeitingen 18:10
5. SSV Höchstädt 17:11
6. FC Gundelfingen 17:11
7. SV Nordheim 17:11
8. VSC Donauwörth 16:12
9. TV Lauingen 12:16
10. TSV Binswangen 12:16
11. SSV Autenried 10:18
12. ESV Rain 9:19
13. TSV Pfaffenhausen 8:20
14. TSV Harburg 7:21
15. TSV Wertingen 5:23

 

Beide Kühbacher Mannschaften im letzten Spiel noch abgefangen
Herren im bayerischen Pokalfinale Siebter – Damen belegen Platz fünf

Kühbach: „Heuer scheint das Pokalfinale für uns ein-fach verhext zu sein“ resümierte am Sonntagnachmittag Kühbachs Eisstockchef Toni Stadlmair, beim nochmaligen Blick auf die Ergebnislisten des Bayernpokals und ergänzte, „wie schon vor zwei Wochen bei den Senioren, so fehlte uns auch diesmal wieder ein Spiel zum großen Coup“. Es war in der Tat zum Haare ausraufen, was sich aus Kühbacher Sicht in den beiden Final-runden abspielte, denn sowohl den Herren wie auch den Damen verfehlte man jeweils durch eine Niederlage im letzten Spiel, die medaillenträchtigen Endspiele.

Eine beeindruckende Vorstellung bot die erste Herrenmannschaft bei ihrem Auftritt auf dem Betonparkett der Waldkirchener Eis-halle. Trotz einer vermeidbaren 13:15 Auftaktniederlage gegen den Spitzenclub Gerabach, kam das TSV-Quartett um Karl Baum-gartner, Lorenz Mayer, Christian Breitschopf und Herbert Schrittenlocher schnell auf Touren und gewannen in den Derby-partien gegen Augsburg und Schondorf deutlich 16:6 bzw. 23:5. Eine heißumkämpfte Punkteteilung den Bundesligisten SC Zell (13:13), sorgte für einen zusätzlichen Motivationsschub, das die nächsten Gegner zu spüren bekamen. Leonberg (25:3), En-gelsberg (19:5), Nürnberg (22:6) und Oberroth (16:10) zogen gegen das Kühbacher Offensivspiel den Kürzeren.

Richtig spannend verlief dann die Schlußphase. Nach einer deutlichen Niederlage gegen späteren Cupsieger Oberkreuzberg, sah man die Qualifikationschancen zum Deutschlandpokal schon davon schwimmen, zumal mit EC EBRA Aiterhofen, EC Spiegelau und EC Reichenbach noch drei dicke Brocken auf dem TSV warte-ten. Doch Breitschopf & Co präsentierten sich äußerst treff-sicher und besiegten Erstere knapp mit 12:11 und 15:11. Jetzt auf den zweiten Platz, liegend mußte nun in der Abschlußpartie unbedingt ein Sieg her, um den überraschungscoup perfekt zu machen. Hier hatte aber Reichenbach das glücklichere Ende für sich und beendete mit dem letzten Schluß zum 16:12 die Küh-bacher Endspielträume.

Im Platzierungsspiel der beiden Spielgruppen gewann abschlie-ßend Kühbach gegen den SV Wörth mit 17:13 und belegte in der Gesamtwertung den siebten Platz.

Tabelle Gruppe A:
1. SpVgg Oberkreuzberg 22: 2
2. EC Gerabach 18: 6
3. SC Zell 18: 6
4. TSV Kühbach 17: 7
5. EC Reichenbach 15: 9
6. EC EBRA Aiterhofen 14:10
7. EC Spiegelau 12:12
8. SC Oberroth 8:16
9. TuS Engelsberg 8:16
10. EC Augsburg 8:16
11. TSV Schondorf 6:18
12. SSC Leonberg 6:18
13. ESV Nürnberg 4:20

Gruppe B:
1. TSV Peiting 22: 2
2. EC/DJK Aign am Inn 20: 4
3. SV Helios Daglfing 16: 8
.
.
13. SC Au 5:19

Vor über hundert Zuschauern und mit dem Heimvorteil ausgestat-tet starteten Kühbachs Damen um Marianne Weigl, Franziska Schwertfirm, Verena Elsenberger, Veronika Filgertshofer und Sofie Hüttner ins bayerische Finale. Einem 29:0 Kantersieg zum Einstand, folgte ein glückliches 19:19 Unentschieden gegen den FC Penzing, wobei gewisse Unsicherheiten nicht zu übersehen waren. Auch in den Spielen gegen Nürnberg (14:10) und Rottach-Egern (17:11) taten sich die sieggewohnten Kühbacherinnen schwer und so waren die beiden Niederlagen gegen Neunburg vorm Wald und Neustift/Windorf eigentlich nur eine Frage der Zeit. Auf Rang fünf zurückgefallen, rafften sich die TSVlerinnen dann mächtig auf und schafften doch noch die Wende. Durch drei Siege gegen Ismaning (20:6), Aufham (18:8) und Regensburg (20:14), bei denen sie zeitweise ihr Können aufblitzen ließen, kamen sie wieder an den punktgleichen Spitzenreiter Engelsberg heran. Eine Entscheidung musste schließlich das letzte Spiel bringen, in dem beide Mannschaften im direkten Vergleich aufeinander trafen.

Wie schon bei den Herren, so gab es auch hier einen überaus spannenden Schlagabtausch bis zum letzten Schluß, bei dem aber wieder der Gegner die Oberhand behielt und somit einen Kühbacher Finaleinzug verhinderte. Im Platzierungsspiel um Platz fünf besiegte der TSV Kühbach den EC Schachten Auerbach 13:9, während der SV Mehring im Endspiel den TuS Engelsberg mit 11:10 niederkämpfte.

Tabelle Gruppe A:
1. TuS Engelsberg 15: 5
2. SG Neustift/Windorf 14: 6
3. TSV Kühbach 13: 7
4. TSV Ismaning 12: 8
5. FC Neunburg vorm Wald 11: 9
6. DJK St. Oswald 11: 9
7. SV Schwabelweis Regensburg 11: 9
8. FC Penzing 10:10
9. EC Eintracht Aufham 8:12
10. ESVNürnberg 4:16
11. EKC Rottach-Egern 1:19

Tabelle Gruppe B:
1. SV Mehring 16: 2
2. ESG Füssen 12: 6
3. EC Schachten Auerbach 11: 7
.
.
11. SG Fischen/Martinszell 0:24

 

Doppelter B-Klassenaufstieg für Aresing

Kühbach (bak ) „Wenn auch die Trefferquote öfters zu wünschen übrigließ, der Ehrgeiz war auf alle Fälle vorhanden,“ so lauteten die meisten Zuschauerkommentare nach Abpfiff der Kreismeisterschaft C in der Kühbacher Stockschützenarena. 24 Vereine gingen in zwei getrennt gewerteten Gruppen ins Ti-telrennen, wobei ständige Positionswechsel in der Spitzengrup-pe, von Anfang an, für einen interessanten Schlagabtausch sorgten. So lieferten in der Gruppe I Harburg und Höchstädt eine bemerkenswerte Aufholjagd ab und machten zusammen mit Aresing II den B-Klassenaufstieg perfekt. Auch das zweite Aresinger Quartett zeigte sich bei ihrem Durchmarsch in der Gruppe II von ihrer besten Seite, und belegte mit Oberndorf und Gachenbach die begehrten Aufstiegsplätze.

Gruppe I
1. TSV Harburg II 16: 4Aufstieg
2. BC Aresing II 15: 5
3. SSV Höchstädt IV 13: 7
----------------------------------------------------------
4. SV Unterbernbach II 12: 8
5. WF Klingen II 12: 8
6. SV Ottmaring 10:10
7. ESV Rain II 10:10
8. DJK Stotzard II 9:11
9. SC Eurasburg II 7:13
10. SC Hausen IV 6:14
11. SV Nordheim II 0:20
12. EC Friedberg III (nicht angetreten)

Gruppe II
1. BC Aresing III 20: 2Aufstieg
2. VfB Oberndorf III 16: 6
3. SSC Gachenbach IV 16: 6
----------------------------------------------------------
4. ESC Weissenhorn II 13: 9
5. TSV Rehling 12:10
6. SG Mauerbach 12:10
7. SV Unterbernbach III 9:13
8. TSV Strassberg II 8:14
9. ESSV Filzingen 8:14
10. TSV Aindling II 8:14
11. SV Adelsried 7:15
12. SV Mering 3:19

weitere Ergebnisse:
Herren in Klingen (nach sieben Spielen wegen schlechter
Witterung abgebrochen):
1. TSV Kühbach 12: 0
2. WF Klingen 12: 0
3. EC Haslangkreit 9: 3
4. TSV Schiltberg 8: 4
5. SC Unterbernbach 6: 6
6. SV Unterschneitbach 6: 6
7. BC Adelzhausen 5: 7
8. GGG Untergriesbach 4: 8
9. EC Friedberg 2:10
10. TSV Sielenbach 2:10
11. SG Mauerbach 2:10

Mixed in Klingen:
1. EC Haslangkreit 13: 3
2. TSV Dasing 10: 6
3. WF Klingen 10: 6
4. ESC Steinberg 8: 8
5. TSV Schiltberg 8: 8
6. TSV Kühbach 7: 9
7. AS Griesbeckerzell 6:10
8. SC Eurasburg 6:10
9. DJK Stotzard 4:12

 

Damenelite beim bayerischen Pokalfinale in Kühbach

Kühbach ( ei ) Einen besonderen Leckerbissen bekommen die Anhänger des Stockschützensports am Sonntag (8:30 Uhr)in der Kühbacher Stocksportarena serviert. Mit dem bayerischen Pokal-finale wurde ein hochkarätiger Wettbewerb nach Kühbach verge-ben, in dem mit Ausnahme des hessischen Aushängeschildes RSV Büblingshausen, alle deutschen Spitzenmannschaften am Start sind. Besonders im Blickpunkt dürften dabei die Gastgeber stehen, die neben den Teams aus Mehring, Untertraubenbach, Neunburg vorm Wald und Engelsburg als Topfavoriten anzusehen sind. Gespielt wird in zwei Gruppen, wobei der Pokalsieger in einem Endspiel der Gruppensieger ermittelt wird.

Gruppe A:
SV Mehring, EC Schachten Auerbach, FC Untertraubenbach, EC Fischbachau, ESG Füssen, ASV Eggstädt, EC Bienstand Reichenberg, EC Gerabach, SV Oberbergkirchen, SV Wörth, SpG Fischen/Martinszell

Gruppe B:
1. FC Neunburg vorm Wald, TSV Kühbach, ESV Nürnberg, SV Schwabelweis Regensburg, EKC Rottach-Egern, EC Eintracht Aufham, EC Penzing, TSV Ismaning, DJK St. Oswald, SpG Neustift/Windorf, TuS Engelsberg

 

TSV-Senioren fehlen zwei Punkte zum Finaleinzug
Siebter Platz im Bayernfinale –
Kühbach III gelingt Oberligaaufstieg

Kühbach ( ei ) Es hätte wieder ein großes Eisstockwochenende für Kühbachs Vorzeigeabteilung werden können, wäre da nicht ein kurzzeitiger Black-out der Senioren gewesen, der einen Einzug ins Bayernpokalfinale im letzten Moment zunichte machte. Aber dennoch war die Bilanz mit dem siebten Platz der Senioren, den dritten Platz für Kühbach III in der Landesliga-West, sowie den ersten Plätzen in Sandizell und Rehling mehr als zufriedenstellend. Nach der glanzvollen Vorstellung in der Kreis- und Bezirks- qualifikation reisten Kühbachs Senioren Karl Baumgartner, Lorenz Mayer, Hans Asific und Anton Stadlmair mit großen Optimismus zum Bayernpokalfinale ins Rosenheimer Eisstadion. Auf den dortigen Betonbelag starteten sie furios und setzten sich durch klare Siege gegen Regensburg, Rötz und Aichach an die Tabellenspitze. Ein erster Warnschuß erfolgte beim Remis gegen eine schwache Neufahrner Mannschaft, das aber mit einem 28:0 Kantersieg in der Folgepartie gegen Schondorf wieder ausgemerzt wurde.

Auch die 3:19 Schlappe gegen den EC Rothammer-Parkstetten hinterließ noch keine Spuren, da in den anschließenden Ver-folgerduellen, die Konkurrenz aus Aham und Geisenhausen, keine Chance hatten. Ernste Auswirkungen hatte erst das Spiel gegen den MTV Rosenheim. Eine unnötige 6:16 Niederlage, die sich die Kühbacher selbst zuzuschreiben hatten, führte zu weiteren doppelten Punktverlusten gegen Töging und Irging-Simbach. Da half auch ein 16:10 Erfolg in der Abschlußpartie gegen die SpVgg Oberkreuzberg nichts mehr, der vorherige Lapsus konnte nicht mehr kompensiert werden. Für den TSV Kühbach bedeutete dies Platz vier mit zwei Punkten Rückstand zum Gruppensieger TuS Töging. In den abschließenden Platzierungsspielen der beiden Gruppen gab sich die Kühbach keine Blöße und landete gegen den TSV Gars einen ungefährdeten 17:8 Sieg, der Platz sieben unter den 26 Mannschaften bedeutete.

Bayernpokal in Rosenheim
Gruppe A
1. TuS Töging 17 : 7
2. SC Geisenhausen 17 : 7
3. ES Irging/Simbach 16 : 8
4. TSV Kühbach 15 : 9
5. SpVgg Oberkreuzberg 15 : 9
6. ESC Aham 14 : 10
7. MTV Rosenheim 14 : 10
8. ESV Regensburg 13 : 11
9. EC Rothammer-Parkstetten 11 : 13
10. ESC Rötz 10 : 14
11. BC Aichach 7 : 17
12. TSV Schondorf 5 : 19
13. FC Neufahrn 2 : 22

Als krasser Aussenseiter ging das vierte Kühbacher Team mit Günter Heiss, Wolfgang Zimmermann, Manfred Stadlmair, Paul Eberl und Josef Schrittenlocher in der Landesliga West ins Meisterschaftsrennen.

Einer mühevollen Anfangsphase mit 3:3 Punkten, folgte eine imponierende Serie, in der die höher eingeschätzten Vereine aus Oberrieden, Oberndorf, Untermeitingen und Gersthofen jeweils beide Zähler an den TSV abtreten mussten. Doch der Höhenflug währte nicht lange. Zwei haarsträubende Niederlagen gegen Lagerlechfeld und Wörthsee, die einzig durch taktische Fehler verursacht wurden, sorgten für einen herben Rückschlag. Entgegen vorangegangener Turniere meisterten die TSVler aber die Situation souverän und kehrten mit einem 21:5 gegen den FC Gundelfingen postwendend in die Erfolgsspur zurück. Durch weitere Punktgewinne im Restprogramm gegen Fuchstal, Gerstho-fen I, Unter-Oberbrunn und Donauwörth festigten sie schließ-lich den dritten Platz, der zugleich auch den Aufstieg in die Oberliga bedeutete.

Landesliga West in Kühbach
1. SV Untermeitingen 24 : 4
2. SpVgg Lagerlechfeld 22 : 6
3. TSV Kühbach IV 20 : 8
4. MTV Diessen 20 : 8
5. SV Fuchstal 18 : 10
6. ESV Wörthsee 15 : 13
7. VfB Oberndorf 14 : 14
8. ESC Bad Wörishofen 13 : 15
9. SV Oberrieden 12 : 16
10. VSC Donauwörth 10 : 18
11. ESV Gersthofen I 10 : 18
12. ESV Gersthofen II 9 : 19
13. SV Unter-Oberbrunn 9 : 19
14. FC Gundelfingen II 8 : 20
15. SC Tegernbach 6 : 22

weitere Ergebnisse:
Turnier in Sandizell
1. TSV Kühbach 15 : 1
(Mayr, Asific, Sonhüter, Stadlmair)
2. DJK Sandizel 12 : 4
3. SSC Gachenbach 11 : 5
4. DJK Brunnen 9 : 7
5. DJK Waidhofen 7 : 9
6. TSV Schiltberg 6 : 10
7. TSV Weilach 6 : 10
8. DJK Langenmosen 6 : 10
9. BC Aresing 0 : 16

Turnier in Rehling
1. TSV Kühbach 12 : 0
(Gamböck, Filgertshofer, Bscheider, Engels)
2. DJK Stotzard 10 : 2
3. DJK Willprechtszell 6 : 6
4. TSV Rehling 4 : 8
5. SV Ottmaring 4 : 8
6. FC Affing 4 : 8
7. TSV Aindling 2 : 10

Mit der Kreisklasse C, steht Kühbach am kommenden Samstag (8:00 Uhr)erneut im Mittelpunkt des schwäbischen Eisstock-geschehens. Schauplatz ist einmal mehr die heimische Stock-schützenarena, die diesmal mit insgesamt 25 Mannschaften voll ausgebucht ist. Gespielt wird in zwei getrennt gewerteten Gruppen, wobei die Mannschaften auf den Plätzen eins bis drei in die Kreisklasse B aufsteigen.

Teilnehmer
Gruppe A:
ESV Rain am Lech II, TSV Harburg II, TSV Klosterlechfeld II, BC Aresing II, SSV Höchstädt IV, DJK Stotzard II, SV Eurasburg II, SV Ottmaring, WF Klingen II, SV Nordheim II, EC Friedberg III, SV Unterbernbach II, SC Hausen IV

Gruppe B:
SG Mauerbach, TSV Rehling, SSC Gachenbach IV, SV Adelsried, ESSV Filzingen, ESC Weissenhorn II, TSV Strassberg, TSV Aindling, SV Mering, VfB Oberndorf III, BC Aresing III, SV Unterbernbach III

 

Kühbach III entgeht nur knapp dem Oberligaabstieg Platz zwölf enttäuschend – Penzing und Eching steigen auf Kühbach ( ei ) Nach den zahlreichen Highlights der vorange-gangenen Spieltage mußten Kühbachs Stockschützen am Sonntag eine herbe Enttäuschung einstecken. Nur ein elfter Platz sprang für die dritte Mannschaft in der Meisterschaftsrunde der Oberliga West heraus und blieb damit weit hinter den Erwartungen zurück. Schon in der Anfangsphase offenbarte das Quartett um Norbert Engels, Anton Filgertshofer, Hubert Sonhüter und Manfred Wall Schwächen, die zuvor in den Vorbereitungsturnieren kaum zu sehen waren. So war es kein Wunder, dass nach den ersten drei Spielen gegen Friedberg, Schrobenhausen und Schondorf I be-reits sechs Minuspunkte das Punktekonto belasteten. Mit dem Rücken zur Wand gelang dem TSV aber anschließend eine vielver-sprechende Kehrtwende, in dem er in den Derbies gegen Haslang-kreit II und Augsburg II zweimal die Oberhand behielt. Augen-blicklich keimte im Kühbacher Lager neue Hoffung auf, das Feld von hinten aufzurollen. Eine deftige 3:19 Niederlage in der nächsten Partie gegen den späteren Vizemeister Eching konnte zunächst noch verschmerzt werden, zumal gegen Schondorf II wieder gepunktet wurde. Aber die Folgepartien gegen Türkenfeld und Aichach entwickelten sich dann zu Schlüsselspielen im Kampf auf den Weg nach oben. Ausgerechnet hier lieferten die TSV-Akteure eine schwache Vorstellung ab und verloren mangels Treffsicherheit entschei-dende Zähler. Erneut im Abstiegsnot gelangen dann gegen Gundelfingen und Windach zwei wichtige Siege. Wie wichtig diese Siege waren, zeigte sich nach den letzten drei Spielen, denn mit nur einem Unentschieden in den Abschlußbegegnungen entgingen die TSVler als Zwölfter äußerst knapp dem Abstieg.
Tabellen:
Oberliga:
1. FC Penzing 24 : 4
2. FSV Eching 19 : 9
3. EC Friedberg 19 : 9
4. BC Aichach 16 : 12
5. TSV Schondorf II 15 : 13
6. TSV Schondorf I 15 : 13
7. EC Augsburg II 15 : 13
8. EC Haslangkreit II 15 : 13
9. SSV Schrobenhausen 14 : 14
10. SF Windach 12 : 16
11. ESC Thannhausen 12 : 16
12. TSV Kühbach III 11 : 17
13. FC Gundelfingen 10 : 18
14. TSV Türkenfeld 9 : 19
15. TV Lauingen 4 : 24

weitere Ergebnisse:
in Oberndorf (Herren)
1. SV Tagmersheim 17 : 3
2. TSV Kühbach 16 : 4
(Asific, A.Stadlmair, Heiss, M. Stadlmair)
3. SV Bertholdsheim 15 : 5
4. TSV Bindwangen 10 : 10
5. VfB Oberndorf 10 : 10
6. FC Gundelfingen 10 : 10
7. FSV Buchdorf 8 : 12
8. TSV Harburg 8 : 12
9. SV Münster 8 : 12
10. ESV Rain 4 : 16
11. TSV Burgheim 4 : 16

in Dasing (Mixed)
1. TSV Dasing 14 : 2
2. VfB Oberndorf 14 : 2
3. TSV Kühbach 16 : 8
4. ESV Gersthofen 8 : 8
5. EC Friedberg 8 : 8
6. WF Klingen 6 : 10
7. TSV Kühbach 4 : 12
(Simmerbauer, Wall, Krepold, Bscheider)
8. SG Mauerbach 4 : 12
9. AS Griesbeckerzell 4 : 12

in Geisenhausen (Herren – Doppelrunde)
1. SV Karlskron 21 : 3
2. Stockschützen Geisenhausen 19 : 5
3. TSV Kühbach 16 : 8
(Schrittenlocher, Zimmermann, Mayer, Stadlmair)
4. EC Reichertshofen 10 : 14
5. SpVgg Unterstall/Joshofen 8 : 16
6. SC Gambach 8 : 16
7. SpVgg Langenbruck 2 : 22

 

Bezirksliga A- und Oberligameisterschaft in Kühbach

Kühbach ( ei ) Nachdem am letzten Wochenende Mannschaften der Bezirksoberliga und des Bezirkspokals ihre Visitenkarte in Kühbach abgaben, sind nun am Kommenden die Vertreter der Bezirksliga A (Herren)und Oberliga (Herren) an der Reihe. Den Auftakt machen am Samstag (8:00 Uhr) in der Bezirksliga A fünfzehn Mannschaften der Kreise Schwaben, Ammersee und Allgäu. Mit dem TSV Dasing geht die einzige Landkreismann-schaft an den Start, der durchaus eine Platzierung in den Aufstiegsrängen zuzutrauen ist.

Teilnehmer:
TSV Gilching/Argelsried II, MSF Olching, TSV Dasing, SV Untermeitingen II, TSV Utting, TSV Pähl, ESV Herrsching II, EC Schwangau, ESV Wörthsee, FV Hattenhofen, EC Weißensberg, TSV Straßberg, ESV 96 Starnberg, TSV Gilching/Argelsried I, SSV Tutzing

Zu einem überaus interessanten Schlagabtausch dürfte es am Sonntag (9:00 Uhr) in der Oberliga kommen. Mehr als die Hälfte der fünfzehn Vereine dürfen sich Hoffnungen auf den Titel bzw. Bayernligaaufstieg machen. Mit berechtigten Hoffnungen geht hier auch Kühbachs dritte Mannschaft an den Start. Für die TSV-Lokalmatadore sollte der Heimvorteil ein kleines Plus sein, genauso wie für die Mannschaften des BC Aichach, SSV Schrobenhausen und EC Haslangkreit II, die Kühbachs Bahnen aus unzähligen Trainingseinheiten kennen.

Teilnehmer:
EC Haslangkreit II, FC Gundelfingen, TSV Schondorf I, BC Aichach, SSV Schrobenhausen, TSV Türkenfeld, EC Friedberg, TSV Kühbach III, ESC Thannhausen, TSV Schondorf II, TV Lauingen, FSV Eching, FC Penzing, EC Augsburg II, SF Windach

 

Glänzende Meisterschaftsbilanz für Kühbachs Stockschützen

Damen steigen in Bundesliga und Herren in die 2. Bundesliga auf

Kühbach ( ei ) Vergessen waren am Sonntagnachmittag die ganzen Trainings- und Testspielstrapazen der letzten Wochen, denn kurz nach Beendigung des ersten großen Meisterschafts-wochenendes, standen Kühbachs Stockschützen-Asse wieder ganz oben. Allen voran das Damenquintett, das in der Bayernliga den Meistertitel holte sowie das Herrenteam, das mit dem zweiten Platz, den Aufstieg in die zweite Bundesliga vollzog. Daneben geriet der knapp verpasste Aufstieg der zweiten Herrenmann-schaft in derselben Spielklasse fast ein wenig in Vergessen-heit.

Wer soll momentan den deutschen Meister TSV Kühbach stoppen? Diese Frage wird sicherlich die Konkurrenz nach der neuer-lichen Galavorstellung der Eisstock-Damen Katharina Ferber, Franziska Schwertfirm, Veronika Filgertshofer, Verena Elsen-berger und Marianne Weigl in der Bayernliga beschäftigen.

Vom Anpfiff weg, dominierten sie mit ihren sicheren Offensiv-spiel das Geschehen auf dem Untertrauenbacher Asphaltgeviert und landeten dabei einen ungefährdeten Start-Ziel- Sieg. Einem 17:11 gegen den FSV Eching ließen sie weitere Erfolge gegen Untertraubenbach, Selb, Irging-Simbach, Passau, Peißenberg, Zaundorf, Frauendorf und Nürnberg folgen, ehe ihnen Neunburg vorm Wald zum ersten Mal die Punkte streitig machte.

Diese Scharte konnte jedoch schon in der nächsten Partie wie-der ausgemerzt werden. 13:11 lautete das Ergebnis im Spitzen-spiel gegen den Dauerrivalen SV Mehring. Als anschließend auch der EC Schachten-Auerbach und SV Schwabelweis Regensburg deutlich das Nachsehen hatten, war der Titelgewinn und Aufstieg in die neu geschaffene 1. Bundesliga (Sommersaison), endgültig unter Dach und Fach.

Tabelle:
1. TSV Kühbach 22: 4
2. FC Untertraubenbach 19: 7
3. SV Mehring 19: 7
4. 1. FC Neunburg vorm Wald 17: 9
5. EV Rosenheim 17: 9
6. SC Passau 16:10
7. EC Zaundorf 13:13
8. FC Frauendorf 11:15
9. EC Schachten-Auerbach 10:16
----------------------------------------------------------
10 VER Selb 9:17Abstieg
11. FSV Eching 9:17
12. SV Schwabelweis Regensburg 8:18
13. EC Irging-Simbach 6:20
14. TSV Peißenberg 6:20
15. ESV Nürnberg disqualifiziert

Zwar nicht als Topfavorit, aber nach den jüngsten Turnier- und Pokalerfolgen hoch gehandelt, reiste die erste Herrenmann-schaft um Karl Baumgartner, Christian Breitschopf, Lorenz mayer, Alexander Ivenz und Daniel Braunmüller zur Bayernliga- Meisterschaft nach Aschheim. Dort wartete auf die Fünf nicht nur eine spielstarke Konkurrenz, sondern auch ein schwer bespielbarer Asphaltbelag, der allen Mannschaften arg zusetzte.

Recht durchwachsen startete der TSV in den Meisterschafts- kampf. Einem planmäßigen 16:9 Arbeitssieg gegen Manching, folgte ein 6:18 gegen die „Zweite“. Dann eine Doublette der ersten Spiele - Sieg gegen Töging und wieder eine Niederlage im Derby gegen Gachenbach. Vielleicht war es die Derbyschlappe die für den großen Umschwung sorgte, denn fortan drehte der TSV mächtig auf. Mit doppelten Punktgewinnen gegen Perach (23:5), Unterstall-Joshofen (28:6),Planegg (25:3) und Engelsberg (12:6) marschierte er schnurstracks an die Tabellenspitze. Eine Vorentscheidung brachten die Partien gegen den späteren Meister ESV Mitterskirchen und Verfolger TSV Massing. Mit zwei beeindruckenden Siegen rückte das angestrebte Ziel, der Auf-stieg immer näher. Zwar mußte nach einer Niederlage gegen den SV Helios Daglfing der Meistertitel noch an Mitterskirchen abgegeben werden, doch die Vizemeisterschaft und Aufstieg in die ebenfalls neugeschaffene 2.Bundesliga ließen sich Baumgartner & Co nicht mehr nehmen.

Einen Auftakt nach Maß erwischte im selben Wettbewerb die zweite TSV-Mannschaft. In der Besetzung Hans Asific, Anton Stadlmair, Manfred und Herbert Schrittenlocher sorgten sie in den ersten drei Spielen für einen Paukenschlag, in dem sie Töging, Kühbach I und Gachenbach besiegten. Aber der Höhenflug hielt nicht lange an. Regelrecht „vergeigt“ wurde die Partie gegen den EC Perach (16:18). Zwar konnte gegen Unterstall-Joshofen(14:3), der Ausrutscher wieder kompensiert werden, doch der anfängliche Spielfluß war dahin. Gegen Planegg, Engelsberg, Mitterskirchen und Lampoding sprang nacheinander nur ein einziger Zähler heraus – was sich am Ende rächen sollte. Eine Mannschaftsumstellung brachte zwar nochmals frischen Wind und 8:2 Zähler, aber in der Endabrechnung waren es zwei Punkte zu wenig, um mit der „Ersten“ einen Doppel-aufstieg feiern zu können.

Tabelle:
1. ESV Mitterskirchen 21: 7Aufstieg
2. TSV Kühbach 20: 8
3. TSV Massing 08 19: 9
4. SV Helios Daglfing 19: 9
----------------------------------------------------------
5. EC Lampoding 17:11
6. TSV Kühbach II 17:11
7. TuS Engelsberg 15:13
8. TuS Töging 15:13
9. SSC Gachenbach 14:14
10. SC Gambach 12:16
----------------------------------------------------------
11. EC Perach 10:18Abstieg
12. EC Planegg-Geisenbrunn 9:19
13. EC Parksee Unterhaching 8:20
14. SpVgg Unterstall-Joshofen 8:20
15. ESC Manching 6:22

Turnier in Gundelfingen:
1. TSV Kühbach 25: 3
(Engels, Sonhüter, Filgertshofer Stadlmair)
 
2. VfB Oberndorf 24: 4
3. SSV Höchstädt 18:10
4. VSC Donauwörth 17:11
5. ESC Thannhausen 16:12
6. SV Nordheim 16:12
7. TV Lauingen 15:13
8. SV Offenhausen 12:16
9. SC Hausen 10:18
10. TSV 1880 Neu-Ulm 10:18
11. TSV Binswangen 10:18
12. SC Obdach II (AUT) 10:18
13. TSV Schwabmünchen 10:18
14. SC Obdach I (AUT) 10:18
15. TSV Wertingen 7:21

überlegene Kühbacher Senioren im bayerischen Finale

Bezirkspokalsieg vor den Mitfavoriten EC Augsburg und TSV Schondorf Kühbach ( ei) Eine Woche vor Beginn der Meisterschaftsrunden, trumpften Kühbachs Stockschützen nochmals groß auf. Dreimal mussten sie ihr Können unter Beweis stellen und dreimal verließen sie als Sieger den Platz. Mit dem Ziel Bayernpokalfinale ging das Seniorenquartett um Karl Baumgartner, Hans Asific, Lorenz Mayer und Anton Stadl-mair in das Bezirkspokalendrunde. Als Mitfavorit erwischten sie im illustren Teilnehmerfeld der Kreise Schwaben, Ammersee und Allgäu einen etwas mühevollen Start. Zwar konnten gegen Augsburg (12:6), Wörthsee (13:11) und Aichach (18:8) doppelte Punktgewinne eingefahren werden, doch gerade bei vorentschei-denden Situationen ließ die letzte Konsequenz zu wünschen übrig .

Dies sollte sich aber nach der vierten Partie gegen Schondorf II (19:11) grundlegend ändern. Auf gelungene Aktionen des Gegners fanden die Kühbacher immer eine passende Antwort und hatten nach den sechs Kehren stets das bessere Ende für sich. Auch Mannschaften aus dem Verfolgerfeld wie Windach (18:8), Bad Wörishofen (22:12) oder Herrsching blieben gegen das ge- konnte Angriffsspiel ohne Chance. Spannung kam nochmals auf, als in der drittletzten Begegnung der SV Untermeitingen mit 14:10 gegen den TSV gewann. Doch postwendend legte das Team um „Moar“ Hans Asific noch einen Gang zu und sicherte mit den Kantersiegen gegen Sonthofen (19:3) und Schondorf I (25:3) endgültig den Pokalsieg mit Fahrkarte zum bayerischen Finale nach Rosenheim. Mit nach Rosenheim wird auch der BC Aichach reisen, der als Vierter in der Besetzung Fritz Gut, Bernd Hoyer, Max Wörle und Frank Simmerbauer eine überraschend starke Vorstellung abgab.

Bezirkspokal Senioren:
1. TSV Kühbach 26: 2 
2. EC Augsburg 22: 6
3. TSV Schondorf II 20: 8
4. BC Aichach 19: 9
5. ESC Bad Wörishofen 18:10
6. SF Windach 17:11
7. ESV Herrsching 14:14
8. SSV Tutzing 14:14
9. FC Gundelfingen 12:16
10. ESV Wörthsee 12:16
11. ESV Starnberg 11:17
12. TSV Schondorf I 9:19
13. SV Untermeitingen 8:20
14. ASV Hirschzell 6:22
15. SSC Sonthofen 2:26

Nach dem letztjährigen Zwangsabstieg mußte Kühbachs Mixed-mannschaft heuer in der B-Gruppe des Kreispokals ihre Visi-tenkarte abgeben. Für die routinierten TSV-Asse Franziska Schwertfirm, Katharina Ferber, Anton Filgertshofer und Lorenz Mayer eine Pflichtaufgabe mit Blick auf den sofortigen Wieder-aufstieg. Bereits die ersten Spiele untermauerten diese Ambi-tionen, denn Weilach (25:5), Offenhausen (21:3) und Schwab-münchen (22:6) waren nahezu chancenlos. Einmal auf der Sieger-straße, ließen sich die Kühbacher auch nicht mehr davon ab-bringen und behaupteten mit einem 18:3 Abschlußsieg gegen Friedberg II ungeschlagen Platz eins.

Kreispokal B Mixed:
1. TSV Kühbach 20: 0 
2. ESC Thannhausen 14: 6
3. TSV Weilach 14: 6
4. EC Friedberg II 12: 8
5. SV Untermeitingen III 12: 8
6. SV Offenhausen 12: 8
7. TSV Schwabmünchen 10:10
8. SV Untermeitingen IV 6:14
9. WF Klingen 4:14
10. ESC Thannhausen IV 4:16
11. TSV Wertingen 2:18

Turnier in Gachenbach:
1. TSV Kühbach 18: 2
(Ivenz, Wall, Mayer, Stadlmair)
 
2. SSC Gachenbach 16: 4
3. EC Haslangkreit 15: 5
4. DJK Langenmosen 12: 8
5. SV Unterbernbach 10:10
6. TSV Schiltberg 10:10
7. DJK Sandizell 9:11
8. DJK Brunnen 8:12
9. FC Ehekirchen 6:14
10. BSV Berg im Gau 4:16
11. BC Aresing 2:18

Bezirkspokal der Senioren in Kühbach

Kühbach ( ei) Bereits zum siebten Mal in Folge wird Kühbachs Stockschützenhalle am kommenden Samstag (8:00 Uhr)Schauplatz eines überregionalen Wettbewerbs sein. Dabei werden 15 Mann-schaften aus den Kreisen Schwaben, Allgäu und Ammersee um die Bezirkspokalkrone der Senioren kämpfen. Mit dem TSV Kühbach und dem BC Aichach sind auch zwei Vertreter der hiesigen Re-gion am Start, die in der Kreisausscheidung ganz vorne lagen. Topfavorit ist sicherlich die Mannschaft Schondorf I, die als mehrfacher Titelgewinner und Bayernpokalsieger seit Jahren den Wettbewerb dominiert. Daneben dürfen dem EC Augsburg, FC Gundelfingen, ESV Starnberg oder dem Gastgeber große Chancen eingeräumt werden.

Startliste:
TSV Kühbach, EC Augsburg, BC Aichach, SV Untermeitingen, FC Gundelfingen, ESV Starnberg, SF Windach, TSV Schondorf I, TSV Schondorf II, SSV Tutzing, ESV Wörthsee, ESV Herrsching, ESC Bad Wörishofen, SSC Sonthofen, ASV Hirschzell

Starke Kühbacher „verschenken“ Sieg im letzten Spiel

Platz zwei beim Brauereifestturnier und im Bezirkspokalfinale Kühbach ( ei) Mit fünf Turnieren absolvierte Kühbachs Stock-schützengarde am vergangenen Wochenende einen kleinen Härte-test im Hinblick auf die bevorstehenden Meisterschaften. Ins- besonders die erste Mannschaft hatte dabei mit dem vorgezoge-nen Brauereifestturnier und dem Bezirkspokalfinale zwei echte Prüfsteine aus dem Weg zu räumen. Wenn auch abschließend der vierte Platz der zweiten Mannschaft nicht so ganz in die Bi-lanz passte, Spielleiter Franz Krepold zeigte sich mit den übrigen ersten und zweiten Plätzen mehr als zufrieden.

Mit einem klaren 20:6 Erfolg gegen den Oberligisten SpVgg Unterstall-Joshofen, startete Kühbachs erstes Herrenteam in der Besetzung Christian Breitschopf, Lorenz Mayer, Herbert Schrittenlocher, Alexander Ivenz und Anton Stadlmair in den „Eisstockklassiker“ Brauereifestturnier. Gerade richtig ein-gespielt kam es schon in der zweiten Partie zum Schlagerspiel gegen die DESV-Auswahl. Motiviert allein vom großen Namen zeigten die Gastgeber eine Topleistung und behielten in einem offensiven Schlagabtausch mit 13:11 die Oberhand. Dieser Achtungserfolg zeigte dann auch in den folgenden Spielen Signalwirkung. Mit einer imponierenden Treffsicherheit holten sie nacheinander gegen die Spitzenmannschaften aus Breitenwang (13:11), Augsburg (13:6), Gachenbach (14:3), Haslangkreit (13:13), Peiting (13:11) und Manching die wichtigen Zähler.

Obwohl Oberroth (8:20)und Schwabelweis Regensburg (3:19) den TSV-Express kurzzeitig ins Stocken brachte, mit fünf weiteren Siegen kamen Breitschopf & Co dem Turniersieg immer näher. Als auch Bundesligist EC Gerabach in der vorletzten Partie ge-schlagen werden konnte, schien der Weg für die Kühbacher frei zu sein, denn in der Schlußbegegnung wartete mit dem EC Nie-derdorf ein krasser Aussenseiter auf sie. Doch der TSV hatte die Rechnung ohne die Südtiroler gemacht. In einem Spiel der verpassten Möglichkeiten, wuchsen diese bei ihrem 15:13 Erfolg förmlich über sich hinaus und vermasselten dem TSV den Triumph. Lachender Dritter war schließlich die DESV-Auswahl, die mit Punkt-Vorsprung den Turniersieg für sich verbuchen konnte, gefolgt vom TSV Kühbach und dem Austriateam aus Breitenwang.

Tabelle Brauereifestturnier:
1. DESV Auswahl 26: 6
2. TSV Kühbach 25: 7 
3. SC Breitenwang (AUT) 21:11
4. Stsch. Geisenhausen 20:12
5. EC Augsburg 19:13
6. SSC Gachenbach 18:14
7. SC Oberroth 16:16
8. TSV Peiting 16:16
9. EC Gerabach 16:16
10. SV Helios Daglfing 16:16
11. SpVgg Unterstall-Joshofen 15:17
12. SV Schwabelweis Regensburg 14:18
13. EC Haslangkreit 13:19
14. EV Niederdorf (ITA) 11:21
15. Auswahl Regensburg 10:22
16. ESC Manching 10:22
17. FC Gundelfingen 6:22

Tags darauf mußte die Erste beim Bezirkspokal in Senden nochmals Farbe bekennen. ähnlich wie am Vortag erwischten sie einen Auftakt nach Maß und hatten nach sieben Spielen, nur zwei Minuspunkte auf ihrem Konto. Ein Remis gegen Fuchstal (13:13), sowie eine Niederlage gegen Schongau (8:22) ließen die Chancen einer Bayernpokalqualifikation aber postwendend wieder schwinden. Wollte man nicht ins Hintertreffen geraten, mußte in der nächsten Partie ein Sieg her. Gesagt und getan. Mit dem 16:6 Sieg im Derby gegen den SSC Gachenbach und weiteren doppelten Punktgewinnen gegen Bad Grönenbach und Hirschzell stieß man die Tür zur „Quali“ weit auf - aber wieder nur kurzzeitig. Ein 3:17 gegen Penzing sorgte abermals für eine prekäre Situation. Die Tabellenkonstellation wollte es, daß die Kühbacher nun ausgerechnet ihr letztes Spiel gegen den EC Augsburg mit Ex-Welt- und Europameister Volker Eglauer unbedingt gewinnen mußten. Nervenstark wie schon zuvor gegen Gachenbach brachte der TSV seine Nachschüsse sicher durch, nahm den Fuggerstäd-tern einen ab, und sicherte sich mit einem 14:10 Erfolg nicht nur Platz zwei, sondern auch die Teilnahme am bayerischen Finale.

Tabelle Bezirkspokal:
1. SSC Gachenbach 23: 5 
2. SV Kühbach 21: 7
3. EC Augsburg 20: 8
4. TSV Schondorf 20: 8
5. FC Penzing 18:10
6. SV Fuchstal 17:11
7. SpVgg Lagerlechfeld 15:13
8. SV Haspelmoor 14:14
9. SV Haspelmoor 14:14
10. TV Bad Grönenbach 11:17
11. FC Gundelfingen 11:17
12. ESV Marktoberdorf 10:18
13. ASV Hirschzell 7:21
14. ESV Herrsching 5:23
15. TSV Altusried 5:23

weitere Ergebnisse vom Wochenende:

in Aichach:
1. TSV Kühbach 14: 4
(Zimmermann, Heiss, Sonhüter, Stadlmair M.)
 
2. SC Eurasburg 14: 4
3. TSV Dasing 13: 5
4. WF Klingen 10: 8
5. TuS Kremsmünster 10: 8
6. SV Unterbernbach 8:10
7. BC Aichach 8:10
8. GGG Untergriesbach 6:12
9. DJK Willprechtszell 4:14
10. SV Unterschneitbach 3:15

in Wertingen:
1. FC Gundelfingen 22: 6 
2. VfB Oberndorf 21: 7
3. TSV 1880 Neu-Ulm 18:10
4. TSV Kühbach 18:10
(Schrittenlocher M., Asific, Wall, Braunmüller)
5. FSV Buchdorf 16:12
6. TV Lauingen 16:12
7. FSV Eching 16:1
8. SV Nordheim 15:13
9. SSV Höchstädt 12:16
10. VSC Donauwörth 12:16
11. TSV Harburg 11:17
12. BS Kühlenthal 10:18
13. Auswahl Schwaben 9:19
14. SC Hausen 8:20
15. TSV Burgau 6:22

in Aresing:
1. TSV Kühbach 14: 2
(Filgertshofer, Schrittenlocher J., Engels, Stadlmair A.)
 
2. BC Adelzhausen 11: 5
3. BC Aresing 10: 6
4. DJK Sandizell 10: 6
5. TSV Schiltberg 8: 8
6. TSV Weilach 7: 9
7. SV Unterbernbach 6:10
8. DJK Brunnen 4:12
9. TC Klingsmoos 2:14

Vorgezogenes Brauereifestturnier mit vielen Bundesligisten

Kühbach ( bak ) Wenn auch das traditionelle Kühbacher Brauerei-festturnier wegen Terminüberschneidungen mit Meisterschafts- und Pokalrunden vom „Vatertagswochenende“ auf kommenden Samstag vorverlegt werden mußte, über regen Zuspruch brauchte man sich auf Kühbacher Seite dennoch nicht zu beklagen. Wie schon in den vorangegangenen Jahren, so entpuppt sich auch die diesjährige 22. Auflage des Traditionsturniers wieder als absoluter Renner. Pünktlich um neun Uhr werden 17 Mannschaften aus drei Nationen den Kampf um Punkte in der Stockschützenhalle aufnehmen. Mit dabei natürlich auch der gastgebende TSV, der genauso wie der SSC Gachenbach als Bundesliganeuling im Blickpunkt des Zu-schauerinteresses stehen wird. Nicht weniger interessant dür-ften auch die Auftritte der Bundesligisten EC Peiting, EC Gerabach, SV Daglfing München oder der Deutschen National- mannschaft sein, die die Liste der Topfavoriten anführen. Für Spannung ist also gesorgt, an wen Schirmherr Baron Umberto von Beck-Peccoz und Bürgermeister Hans Lotterschmid die Pokale überreichen werden

Teilnehmer:
TSV Kühbach, ESC Manching, EV Niederdorf (ITA), EC Peiting, EC Gerabach, EC Haslangkreit, SC Geisenhausen, SSC Gachenbach, ESV Regensburg, EC Augsburg, SC Daglfing München, SC Breitenwang (AUT), FC Gundelfingen, Nationalmannschaft Deutschland, SV Schwabelweis Regensburg, SpVgg Unterstall-Joshofen und SC Oberroth

 

Kühbachs Stockschützen gelingt Kreispokal-Hattrick

Nach den Damen und Senioren bleiben auch die Herren siegreich Kühbach ( bak ) Den erwartet heftigen Gegenwind bekam Kühbachs erste Herrenmannschaft in der schwäbischen Pokalendrunde auf eigenen Terrain zu spüren. Nach mehr als sechs Stunden Spiel-zeit, die besonders an der Spitze spannenden Stocksport bot, gelang den Hausherren mit einem starken Finish der erhoffte Pokalsieg. Damit setzten die Kühbacher ihren Siegeszug auf Pokalebene fort, der ihnen in der laufenden Sommersaison bereits die Titel bei den Damen und Senioren bescherte. Die neuformierte Kühbacher Mannschaft um Lorenz Mayer, Chri- stian Breitschopf, Herbert Schrittenlocher, Alexander Ivenz und Karl Baumgartner eröffnete den Punktekampf, so ganz nach dem Geschmack der eigenen Fans. Mit deutlichen Siegen gegen Gersthofen (25:3), Weissenhorn (18:6) und Friedberg (20:10) untermauerten sie ihre Ambition, nach sechs Jahren den Pokal wieder nach Kühbach zu holen, recht eindrucksvoll. Wenn auch anschließend gegen Dasing (14:12), Schrobenhausen (13:11) und Gachenbach (14:8) gezittert werden durfte, die Zähler blieben beim TSV und damit auch die Führung. Eine Vorentscheidung ver-passten sie allerdings in der Spitzenpartie gegen den EC Augs-burg. In der letzten Kehre unterlagen sie mit 8:14. Doch selbst dieser doppelte Punktverlust gegen den ärgsten Verfol-ger konnte dem Kühbacher Vorhaben „Pokalsieg“ nichts anhaben. Mit geradezu stoischer Ruhe nutzten sie ihre Chancen konse-quent aus und ließen sich in den restlichen neun Spielen nur noch zweimal gegen Untermeitingen (11:13) und Thannhausen (15:15) düpieren. In der Endabrechnung reichte schließlich ein Zähler Vorsprung, um dem Kühbacher Pokal-Hattrick zu realisieren. Mehr als achtbar zogen sich die Jüngsten im TSV-Dress beim Kreispokal der Jugend aus der Affäre. Größtenteils noch bei den Schülern spielberechtigt, zeigten sie in einer Dreifach-runde auch eine Klasse höher recht vielversprechende Ansätze und wurden überraschend Zweiter. Damit qualifizierten sich Tobias Findeisen, Thomas Salvamoser, Timo Mösner, sowie Dominic und Bastian Demmel für die Bezirksrunde am kommenden Samstag in Kühbach.

 

Tabelle Herren:
1. TSV Kühbach 27: 5 
2. EC Augsburg 26: 6
3. SV Untermeitingen 25: 7
4. SSC Gachenbach 24: 8
5. SpVgg Lagerlechfeld 20:12
6. FC Gundelfingen 18:14
7. EC Haslangkreit 18:14
8. SSV Schrobenhausen 18:14
9. ESC Thannhausen 17:15
10. VSC Donauwörth 14:18
11. EC Friedberg 14:18
12. ESC Weissenhorn 12:20
13. ESV Gersthofen 12:20
14. TSV Weilach 9:23
15. TSVC Dasing 6:26
16. TSV Schiltberg 6:26
17. TSV Binswangen 6:26

Jugend:
1. SSC Gachenbach 12: 0  
2. TSV Kühbach 4: 8
3. EC Haslangkreit 2:10

 

TSV Kühbach deutscher Meister

Kühbach – Kühbach ist der Nabel der Eisstockwelt. Zwei Wochen nach dem Aufstieg der Herren in die Bundesliga feierten die TSV-Stockschützen nun am Wochenende den deutschen Meistertitel ihrer Damenmannschaft in der Königsdisziplin, dem Mannschaftsspiel. Veronika Filgertshofer, Katharina Ferber, Marianne Weigl, Franziska Schwertfirm und Verena Elsenberger holten in Peiting zum zweiten Mal nach 2006 den Titel in die Marktgemeinde. Die Stockschützen-Fachwelt war sich im Peitinger Eisstadion einig, dass sich die Kühbacherinnen den deutschen Meistertitel redlich verdient haben. In den vergangenen Jahren zählte das Quintett stets zu den deutschen Topteams, ist aber auch immer jeweils knapp gescheitert. Nach Bronze und Silber in den beiden vergangenen Jahren war der TSV Kühbach 2011 aber nun einfach dran. „Mit Superlativen sollte man zwar vorsichtig sein, aber was die Mannschaft gezeigt hat, das war Weltklasse“, freute sich Kühbachs Stockschützenchef Anton Stadlmair. Mit der Rückkehr der früheren Weltmeisterin Veronika Filgertshofer nach ihrer Babypause wuchs die Qualität im Kühbacher Team gegenüber der Bundesligarunde noch einmal deutlich an. In der Vorrunde musste Kühbach nur eine Niederlage hinnehmen, gegen die Neumühler EG, die vor drei Wochen noch Bundesliga-Süd-Meister wurde. Doch im Endspiel drehten die TSV-Damen den Spieß um und schossen den Kontrahenten aus Mittelfranken mit 34:12 regelrecht ab. Wie im Vorjahr wurde die Neumühler EG Vizemeister. Im Halbfinale räumten die Kühbacherinnen mit Büblingshausen den vielleicht schwierigsten Brocken aus dem Weg. Die Hessinnen beendeten die Vorrunde zwar nur als Vierter, doch in den vergangenen Jahren entpuppten sie sich als Angstgegner für die Kühbacherinnen. „Gegen die gab’s in früheren Jahren immer den klassischen K.o.“, erinnert sich Stadlmair an frühere Auseinandersetzungen mit Büblingshausen. Doch am Samstag behielt der TSV Kühbach die Oberhand, und zog mit einem 29:16-Sieg ins Endspiel ein, das er schließlich gegen Neumühle souverän gewann. Dabei sah’s bei der Bundesliga-Rückrunde vor drei Wochen in Waldkirchen am ersten Tag noch nicht danach aus, als ob die Kühbacherinnen diese Saison mit dem deutschen Meistertitel schmücken würden. Am zweiten Tag spielten die TSV-Damen dann groß auf und sicherten sich mit Platz drei doch souverän das Ticket für Peiting. Dass die Qualifikation für die deutsche Meisterschaft kein Selbstläufer war, musste der entthronte Titelverteidiger SV Mehring feststellen, der es erst gar nicht bis nach Peiting schaffte. Der Gewinn des deutschen Meistertitels ist das i-Tüpfelchen auf eine erfolgreiche Eissaison. Die erste Herrenmannschaft schaffte nicht nur, wie eingangs berichtet, den Bundesligaaufstieg, sondern landete beim Europapokal auf Rang sechs. Die Herren 2 stiegen in die Bayern-, die Herren 3 in die Oberliga auf. Dazu erwarb sich der TSV Kühbach in den vergangenen Jahren den Ruf einer Medaillenschmiede bei internationalen Turnieren. Welt- und Europameister sowie deutsche Meister haben sie mittlerweile beim TSV. Der einzige Titel, der noch fehlt, ist der Europapokal. Diesen nehmen die Kühbacherinnen nun im nächsten Herbst in Angriff.

 

Kühbachs Damen auch beim Bezirkspokal spitze
Herrenteam mit Platz fünf nicht zufrieden

Kühbach ( bak) Nur wenig Zeit zum Feiern hatten Kühbachs Damen nach ihrem Triumph bei der deutschen Meisterschaft. Schon tags darauf mußten sie nämlich ihr Können beim Bezirkspokal in Landsberg erneut unter Beweis stellen. Mit dem Meistertitel in der Tasche, legte das Quintett um So-fie Hüttner, Farnziska Schwertfirm, Katharina Ferber, Verena Elsenberger und Marianne Weigl gleich mächtig los. Wenn auch nicht das Vortagsniveau der DM erreicht wurde, so genügte das gewohnte Pensum um die Gegner auf Distanz zu halten. Lediglich die ESG Füssen, ein großer Widersacher früherer Jahre, konnte den TSV Kühbach entscheidend Paroli bieten und zwei Zähler abknöpfen. Zwei Unentschieden gegen Eching und Schongau bescherten weitere Minuspunkte, die aber die Kühbacherinnen auf dem Weg zu ihren Bezirkspokalsieg nicht abbrachten.

Etwas hinter den Erwartungen blieb das erste Herrenteam, das an gleicher Stätte, zum gleichen Wettbewerb antrat. Nach einer Durchschnittsleistung mit vier Niederlagen gegen Bad Wöris-hofen, Gachenbach, Penzing und Thannhausen belegte das Quar-tett, Herbert Schrittenlocher, Christian Breitschopf, Lorenz Mayer und Anton Stadlmair den fünften Rang. Wegen eines Schon-gauer Startverzichts reichte aber diese Plazierung, um das Ticket zum Bayernpokal zu lösen.

Tabelle Herren:
1. SSC Gachenbach 26: 2  
2. FC Penzing 22: 6
3. ESC Thannhausen 22: 6
4. TSV Schondorf 20: 8
5. TSV Kühbach 19: 9
6. VfB Oberndorf 15:13
7. ESC Bad Wörishofen 14:14
8. SV Untermeitingen 13:15
9. EC Osterreinen 12:16
10. SWV Inchenhofen 10:18
11. VDES Buchloe 8:20
12. TV Erkheim 8:20
13. SVO Germaringen 7:21
14. MTV Dießen 7:21
15. TSV Pähl 7:21

Tabelle Damen:
1. TSV Kühbach 20: 4  
2. TSV Schondorf 19: 5
3. ESG Füssen 18: 6
4. EC Haslangkreit 18: 6
5. ESV Gersthofen 13:11
6. MSF Olching 13:11
7. FC Penzing 12:12
8. TSV Weilach 12:12
9. SV Fuchstal 10:14
10.ESC Fischen 9:15
11. DJK Sandizell 7:17
12. FSV Eching 3:21
13. FC jengen 2:22

Nervenstarke Kühbacher steigen in die Bundesliga auf
Herrenerste reicht ein fünfter Regionalligaplatz /
„Zweite“ gelingt Bayernligaaufstieg

Kühbach( ei) Am Sonntag, kurz vor elf Uhr war es im Berchtes-gadener Eisstadion soweit. Mit einem „Fünfer“ im vorletzten Durchgang gegen den EC Buchberg schoss sich der TSV Kühbach uneinholbar in Führung und sicherte den lang ersehnten Auf-stieg in die Bundesliga. Damit setzte der TSV einen der letz-ten Meilensteine in seiner erfolgsträchtigen Vereinsgeschich-te. Zeitgleich zur ersten Mannschaft, holte auch die Zweite zum großen Schlag aus und schaffte als Oberligadritter den Bayernligaaufstieg.

Nicht gerade mit den besten Voraussetzungen starteten Thomas Götz, Herbert Schrittenlocher, Christian Breitschopf, Lorenz Mayer und Anton Stadlmair in die Rückrunde zur Regionalliga Süd. Zwar hatten sie mit der Qualifikation zur Aufstiegsrunde bereits ihr Minimalziel erreicht, doch die begehrten Auf-stiegsränge lagen als Zwölfter schon in weiter Ferne.

Noch weiter sanken die Chancen nach den beiden Auftaktspielen. Zwei doppelte Punktverluste gegen Klafferhof Kohlnberg und Ga-chenbach bedeuteten ein weiteres Abrutschen in den Tabellen-keller. Daran änderte auch ein 24 : 5 Kantersieg gegen den EC Reichenbach nichts, denn schon im Anschluß ließ Edelweiß Spiegelau nichts anbrennen und heimste wieder beide Zähler ein. Dieser Auf- und Abwärtstrend setzte sich bis zum 10. Spiel fort, so daß das Quartett keinen Boden wettmachen konnte. Im Gegenteil, ein Blick auf die Tabelle zeigte, dass sie nur noch ein einziger Punkt vom letzten Platz trennte.

Nach deutlichen Worten in der anschließenden Spielpause fanden die Kühbacher wieder in die Erfolgsspur zurück. Mit dem Rü-cken zur Wand trumpften sie nun groß auf und schlugen Daglfing München, Buchberg und Zwiesel recht deutlich. Durch diese Siege verbesserten sie sich auf Rang neun in der Abschluß-tabelle des ersten Rückrundentages.

Am letzten Spieltag standen nun in der Finalrunde sechs Bahnenspiele auf dem Programm. Als Neunter besaßen die TSVler eigentlich nur noch Außenseiterchancen zumal es im Eröffnungs-spiel auf Bahn fünf auch noch eine 8:14 Niederlage gegen SV Daglfing München gab. Eine Bahn runter wurde der FC Teugn 18:8 besiegt, wobei Breitschopf & Co eine tolle Vorstellung boten. Dieser Motivationsschub war den Folgepartien deutlich zu spüren, denn nach Erfolgen gegen Buchberg (18:8) und Ebra Aiterhofen (18:6) rückten sie auf die „Aufstiegsbahn“ drei vor. Mit einem Sieg, wieder gegen Daglfing München, hätte der Aufstieg vorzeitig realisiert werden können. Doch eine un-glückliche 11:13 Niederlage machte einen Strich durch die Rechnung. Nun mußte auf Bahn vier, im vorletzten Spiel, unbedingt gewonnen werden. Erneut hieß der Gegner EC Buchberg. Bereits in der ersten Kehre nutzte ein glänzend aufspielender TSV zwei Fehler ihres Konthrahenten eiskalt aus und ging 7:0 in Führung. Diesen Vorsprung ließ er sich nicht mehr nehmen, siegte 25:5 und machte den Kühbacher Aufstieg in die deutsche Eliteliga perfekt.

Tabelle:
1. SSC GachenbachAufstieg
2. EC Edelweiß Spiegelau
3. EC Zuckenried
4. EC Hauzenberg
5. TSV Kühbach
6. SV Helios Daglfing
----------------------------------------------------------
7. SC Zwiesel
8. TuS Engelsberg
9. EC Buchberg
10. FC Penzing
11. EC Reichenbach
12. TSV Hartpenning
13. FC Teugn
14. EC Ebra Aiterhofen II
15. EC Irging-Simbach
16. SC Reibeneibach II
17. EC Altwasser Windorf
18. DJK-SG Ramsau
19. EC Klafferhof-Kohlnberg
-----------------------------------------------------------
20. EC Pilsting II Abstieg
21. SV Wacker Burghausen
22. EC Bischofsmais
23. EC 1978 Haslangkreit
24. EV Lehen
25. SJK-SV Hartkirchen
26. TSV Taufkirchen
27. ESC Knadlarn
28. EC Eintracht Aufham

Mit einer besseren Ausgangsposition bestritten Manfred Wall, Franz Krepold, Stefan Bscheider, Anton Filgertshofer und Man-fred Schrittenlocher die Oberligarückrunde in Füssen. Auf Platz sechs liegend agierten sie in den ersten sechs Begeg-nungen recht wechselhaft. Die Folge war ein ausgeglichenes Punktekonto, das keine Verbesserung der Tabellensituation erbrachte. Signalwirkung zeigte erst der hart umkämpfte 11:8 Erfolg gegen den EC Augsburg. Nun waren die Kühbacher nicht mehr zu stoppen und spätestens nach dem anschließenden 26:0 im Spitzenspiel gegen Lagerlechfeld wusste jeder, wer bei der Vergabe der Auf-stiegsränge ein gewichtiges Wörtchen mitreden würde. Da auch die restlichen fünf Partien verlustpunktfrei absolviert wur-den, ging der TSV am dritten Spieltag als Tabellendritter in die Bahnenspiele.

Dort traf Kühbach auf Bahn zwei auf Lagerlechfeld. Ein Remis verhalf zum Topspiel gegen Osterreinen. 8:14 bedeutete zurück auf Bahn zwei und nun gegen Augsburg. ähnlich wie im nächsten Spiel gegen Lagerlechfeld ließen die Fuggerstädter dem TSV keine Chance und stürzten ihn auf Bahn vier. Ein klares 21:3 im Derby mit Schrobenhausen eröffnete dann hier die letzte Aufstiegschance. Diese Gelegenheit ließ sich das Quintett dann nicht entgehen, schlug zunächst Augsburg (21:13) und setzte auch im entscheidenden Spiel um Platz drei gegen Osterreinen die Maßstäbe. 35:15 hieß es nach zwölf Kehren und Kühbachs Bayernligaaufstieg war endgültig gesichert.

Tabelle:
1. SpVgg Lagerlechfeld Aufstieg
2. SV Unter-Oberbrunn I
3. TSV Kühbach II
------------------------------------------------------------
5. BC Aichach
6. SV Unter-Oberbrunn II
7. SSV Schrobenhausen
8. EC Augsburg
9. ESC Thannhausen
10. FS Gundelfingen
11. EC 1978 Haslangkreit
12. TSV Moorenweis
13. SV Oberrieden
14. TSV Stötten
15. ESC Seltmans
16. ESV Wörthsee
17. VfB Oberndorf
18. SV Fuchstal
19. FSV Eching
20. EC Germering
21. TSV Schondorf II
22. ESV Herrsching
23. ESC 1967 Füssen
24. TV Bad Grönenbach
25. SF Windach
26. TSV Schwabmünchen
27. TSV Pähl
28. TV Lauingen

 

Kühbachs Damen mit dritten Platz zur Deutschen Meisterschaft
Starker Finaltag bei Bundesligarückrunde/Herren III und IV
mit Auf- und Abstieg Kühbach

Zur Jahreswende hatten Kühbachs Eisstockschüt-zen nur wenig Zeit zum Ausspannen, denn mit diversen Vorbe-reitungsturnieren und anschließenden Meisterschaftsrunden stand ein umfangreiches Spielprogramm im Turnierkalender. Erster Höhepunkt waren am vergangenen Wochenende die Rückrun-denauftritte der Damen in der Bundesliga Süd, sowie die der dritten und vierten Herrenmannschaft in der Landesliga West.

Mit dem fünften Platz nach der Vorrunde lag das Damenquartett um Sofie Hüttner, Katharina Ferber(ehemals SV Baar-Ebenhau-sen), Franziska Schwertfirm und Verena Elsenberger bereits im Soll, da es sich damit für die Meisterrunde der besten 14 Teams qualifizierte. Nun galt es diese Position auf dem Waldkirchener Eis zu festigen oder gar zu verbessern – ein Unterfangen das nach dem derzeitigen Ausfall von Topspielerin Veronika Filgertshofer aber äußerst schwierig schien.

Diese Vermutung bestätigten dann auch die beiden verlorenen Auftaktbegegnungen gegen EC Schachten-Auerbach und TuS En-gelsberg. Und ausgerechnet jetzt kam mit dem FC Neunburg vorm Wald auch noch ein unmittelbarer Verfolger, der natürlich seine Chance sah. Doch dank ihrer Routine lösten Elsenberger & Co diese Aufgabe mit einem hohen 23:5 Erfolg souverän. Obwohl im vierten Spiel gegen den alten Rivalen SV Mehring eine knappe 13:15 Niederlage zu Buche schlug, war doch ein kleiner Aufwärtstrend unverkennbar. Dies untermauerten anschließend auch die doppelten Punktgewinne gegen Tabellenführer SC Bärnzell und ESC Rötz Schönberg. Trotz allem war nicht zu übersehen, dass die TSV-Damen ihr gewohntes Leistungspotential an diesem Tag einfach nicht abrufen konnten. Ihre sonstige Kaltschnäuzigkeit, sei es beim „Massen“ oder im Angriffsspiel, kam nicht wie üblich zum Tragen. Daran änderte sich auch in den restlichen fünf Spielen nichts mehr, so das der TSV Kühbach den ersten Rückrundentag auf Platz sechs beendete.

Mit dem Vorsatz nochmals voll anzugreifen ging eine groß auf-spielende TSV-Mannschaft in den vierten und letzten Spieltag. Da heuer erstmals eine zusätzliche Finalrunde im so genannten „Play up and down“-Modus zum Einsatz kam, wurden die Karten jetzt neu gemischt. Das heißt, die bisherigen Platzierungen hatten vorerst nur statischen Wert, denn nun musste der Erste gegen den Zweiten, der Dritte gegen den Vierten usw. gegeneinander antreten – wer verliert, spielt anschließend um die nächst unteren Ränge, wer gewinnt - spielt um die nächst höheren Ränge. Sieger ist wer in diesem K.o.-System nach acht Spielen auf der ersten Bahn als Sieger vom Platz geht.

Im Eröffnungsspiel gingen auf Bahn drei, der Vortagssechste TSV Kühbach gegen den Fünften FC Neunburg vorm Wald an den Start. Nach einem spannenden Schlagabtausch meldeten sich die Kühbacherinnen mit einem 14:9 im Meisterschaftskampf ein-drucksvoll zurück. In der Folgepartie traf der TSV auf Mitfa-vorit Bärnzell. Auch die Mannschaft von Ex-Nationalspielerin Gerstberger konnte die TSVlerinnen nicht bremsen und unterlag 11:15. Durch diesen Sieg kam es nun auf Bahn eins zum Spitzen-spiel Kühbach gegen Mehring. Wie schon am Vortag behielten die Oberbayern wieder die Oberhand und Kühbach mußte eine Bahn runter. Dort wartete abermals der SC Bärnzell und erneut gewann Kühbach 15:11. Engelberg gegen Kühbach lautete die Begegnung der fünften Runde. Der TSV verlor die Spitzenpartie 11:17. In der sechsten Runde reichte gegen den FC Unter-traubenbach ein 11:11 um ins Halbfinale einzuziehen. Nach einem deftigen Halbfinaldebakel gegen die Neumühler EG, zeigten sich die Kühbacherinnen im Spiel um Platz drei gegen Engelsberg wieder glänzend erholt und sicherten sich durch ein 13:6 und 15:11 Bronze und zugleich die Fahrkarte zur deutschen Meisterschaft.

Abschlusstabelle:
1. Neumühler EG
2. SC Passau
3. TSV Kühbach
4. TuS Engelsberg
5. ESC Bärnzell
6. FC Untertraubenbach
7. SV Mehring
8. EC Bienstadt Reichenberg
9. FC Neunburg vorm Wald
10. ESC Lam
11. EC Schachten-Auerbach
12. ESC Rötz Schönberg
13. WSV Eppenschlag
14. SV Schwabelweis Regensburg
15. SC Gattering
16. VER Selb
17. TSV Ismaning
18. ESG Füssen
19. ESV Nürnberg
20. EC Schwangau
21. EC Eintracht Aufham
22. ASV Eggstätt
23. EC Bad Feilnbach
24. SpVgg Zolling
25. ESV Mitterskirchen

Mit unterschiedlichen Ausgangspositionen reisten die dritte und vierte Herrenmannschaft zur Landesligarückrunde nach Landsberg. Während Kühbach III in der Besetzung Norbert Engels, Daniel Braunmüller, Franz Sonhüter und Josef Schrit-tenlocher als Tabellenletzter schon vor Anpfiff arg im Hinter-treffen lag, konnte die Mannschaft um Wolfgang Zimmermann, Günter Heiss, Manfred Stadlmair und Frank Simmerbauer auf Rang sechs liegend, den Titelkampf weitaus gelassener angehen. Diese Position in Lauerstellung zum Führungstrio schien dem Quartett bestens zu liegen, denn nach nur acht Minuspunkten, schoben sie sich in beiden Schlußpartien noch auf den dritten Aufstiegsplatz vor. Keine Rettung gab es hingegen für die Dritte. Neun Zähler in vierzehn Spielen waren für den Klassenerhalt einfach zu wenig.

Landesliga (Gruppe I)
1. ESC Weissenhorn 40 : 16 Aufstieg
2. SSV Tutzing 39 : 17
3. SSV Pöcking 35 : 21
---------------------------------------------------------
4. AS Griesbeckerzell 32 : 24
5. MTV Dießen 30 : 26
6. FSV Eching II 30 : 26
7. EC Osterreinen II 28 : 28
8. ESV Gersthofen 26 : 30
9. VEDES Buchloe 25 : 31
10. EC Augsburg II 25 : 31
11. FSV Buchdorf 25 : 31
12. TSV Utting 24 : 32
13. ESV 96 Starnberg 23 : 33
14. SC Riederau 22 : 34
15. TSV Kühbach III 16 : 40

Landesliga (Gruppe II)
1. SV Untermeitingen 45 : 11 Aufstieg
2. TV Erkheim 34 : 22
3. TSV Kühbach IV 34 : 22
-------------------------------------------------------------
4. TSV Dasing 34 : 22
5. SV Fuchstal 33 : 23
6. SV Unter-/Oberbrunn III 33 : 23
7. FSC Donauwörth 32 : 24
8. SWV Inchenhofen 29 : 27
9. EC Friedberg 28 : 28
10. ESV Wörthsee II 28 : 28
11. ESC Bad Wörishofen 28 : 28
12. SVO Germaringen 24 : 32
13. FC Grundelfingen II 21 : 35
14. TSV Schiltberg 11 : 45
15. SSV Höchstätt 6 : 50

Weitere Ergebnisse:
in Senden
1. TV Erkheim 25 : 3 
2. TSV Kühbach 22 : 6
(Krepold, Filgertshofer, Bscheider, Schrittelocher M.)
3. ESC Weissenhorn 21 : 7
4. ESC Thannhausen 21 : 7
5. TSV Bernbeuren 21 : 7
6. FC Gundelfingen 18 : 10
7. CdE Dornbirn (CH) 18 : 10
8. ESV Friedrichshafen 14 : 14
9. VfB Oberndorf 12 : 16
10. SC Hausen 10 : 18
11. TV Lauingen 8 : 20
12. VSC Donauwörth 8 : 20
13. ESV Gersthofen 7 : 21
14. ESC Seltmans 4 : 24
15. TV Grönenbach 1 : 27

in Dingolfing:
1. TSV Kühbach 20 : 4
Breitschopf, Götz, Mayer, Schrittenlocher H.)
 
2. EC Mariaposching 19 : 5
3. EC Pilsting 16 : 8
4. TSV Niederviehbach 14 : 10
5. ETSV Hainzbach 12 : 12
6. ESC Dingolfing 12 : 12
7. ES Kleegarten 12 : 12
8. TSV Altenbuch 12 : 12
9. SC Oberwackerstall 10 : 14
10. ESC Mengkofen 10 : 14
11. SC Gattering 9 : 15
12. SC Steinbach 6: 18
13. ESC Pfrontenhausen 4 : 20

in Niederdorf (Südtirol):
1. ESC Luttach 22 : 6  
2. SSV Pichl/Gsies 21 : 7
3. ASC Welsberg 18 : 10
4. TSV Hartpenning 18 : 10
5. TSV Kühbach 18 : 10
(Krepold, Bscheider, Simmerbauer, Stadlmair A.)
6. EV Stegen 17 : 11
7. AEV Niederdorf 16 : 12
8. AEV Toblach 16 : 12
9. SV Berg/Drau 13 : 15
10. SV Irschen 12 : 16
11. SSV Mühlwald 11 : 17
12. TSV Kühbach II 9 : 19
(Braunmüller, Sonhüter, Engels, Gamböck)
13. TSV Irschenberg 9 : 19
14. ASV Dietenheim 8 : 20
15. AEV Innichen 2 : 26

in Peiting (K.o.-System):
1. TSV Kühbach
(Breitschopf, Stadlmair A., Mayer, Schrittenlocher H.)
 
2. SV Helios Daglfing München
3. FC Penzing
4. SpVgg Lagerlechfeld
5. EC Planegg
6. SV Polling
7. SV Fuchstal
8. EC Antdorf
9. SSC Gachenbach I
10. SSC Gachenbach II
11. Kreisauswahl Schwaben
12. EC Murnau
13. EC Haslangkreit
14. TSV Farchant
15. EC Parksee Unterhaching
16. SV Bernried
17. TSV Peiting I
18. EC Augsburg
19. TSV Peiting II
20. SV Unterhausen
21. EC Schwangau

 
TSV Kühbach e.V.  •  Westumfahrung 1  •  86556 Kühbach  •  Tel. 08251 / 63 59